In dem Film Clayface geht es um den aufstrebenden Hollywoodschauspieler Matt Hagen, dem endlich der große Durchbruch bevorsteht. Kurz vor seinem Erfolg wird sein Gesicht brutal entstellt.
Verzweifelt sucht er nach einer Möglichkeit, sein altes Leben zurückzubekommen. Die Wissenschaftlerin Caitlin Corr bietet ihm eine experimentelle Behandlung an, die sein Aussehen wiederherstellen soll. Matt willigt ein und meldet sich als menschliches Testobjekt für ihre Forschung.
Die Substanz zeigt zunächst die gewünschte Wirkung, doch schon bald treten schreckliche Nebenwirkungen auf. Sein Körper beginnt sich in eine formbare Masse aus lebendigem Ton zu verwandeln. Mit jeder Verwandlung verliert Matt ein Stück seiner Identität und Menschlichkeit.
Gleichzeitig entwickelt sich zwischen ihm und Caitlin eine Beziehung, die zunehmend toxische Züge annimmt. Der Gotham City Detective John Borelli, Caitlins Partner, ahnt zunächst nichts von den Vorgängen um die beiden.
Je tiefer Matt in seine neue Existenz gerät, desto mehr wächst in ihm ein unkontrollierbarer Zorn. Aus dem einst gefeierten Schauspieler wird eine von Rachegedanken getriebene Kreatur.
Die Handlung folgt seinem Abstieg von der glänzenden Fassade Hollywoods bis in die dunklen Straßen von Gotham City. Dabei rückt immer stärker die Frage in den Mittelpunkt, wie weit ein Mensch gehen würde, um sein altes Leben zurückzuerlangen. Der Film verbindet Body-Horror-Elemente mit einer tragischen Liebesgeschichte und dem Blick auf die Abgründe wissenschaftlicher Ambition.
Der Stoff geht auf eine langjährige Idee von Mike Flanagan zurück, der die Figur bereits 2021 öffentlich für eine eigene Verfilmung vorschlug. Nach der offiziellen Grünlichtung durch DC Studios im Dezember 2024 übernahm schließlich James Watkins die Regie, da Flanagan aus Zeitgründen absagen musste.
Der Film ist der dritte Teil des DC Universe und Bestandteil des Kapitels „Chapter One, Gods and Monsters“. Er spielt zeitlich vor den Ereignissen von „Superman“ (2025) und der Animationsserie „Creature Commandos“.
Regie führt James Watkins, der zuvor mit „Speak No Evil“ (2024) und „Eden Lake“ (2008) für Aufsehen sorgte. Das Drehbuch stammt von Mike Flanagan, bekannt für „Doctor Sleep“ (2019) und „Midnight Mass“, sowie von Hossein Amini, der bereits mit Watkins an der Serie „McMafia“ zusammenarbeitete. Als Kameramann fungiert Rob Hardy, der zuletzt bei „Supergirl“ (2026) hinter der Kamera stand.
Die Filmmusik komponierte Volker Bertelmann, der für seinen Score zu „Im Westen nichts Neues“ (2022) einen Oscar gewann. Sein Stil gilt als düster und minimalistisch, was gut zur beklemmenden Atmosphäre des Films passt.
In der Titelrolle als Matt Hagen ist Tom Rhys Harries zu sehen, für den die Rolle den internationalen Durchbruch bedeutet.
An seiner Seite spielt Naomi Ackie, bekannt aus „Star Wars, Der Aufstieg Skywalkers“ und „I Wanna Dance with Somebody“, die Wissenschaftlerin Caitlin Corr.
Max Minghella, der aus „The Handmaid's Tale“ bekannt ist, übernimmt die Rolle des Detectives John Borelli.
In weiteren Rollen sind Eddie Marsan und David Dencik zu sehen, beide vielfach aus britischen und skandinavischen Arthouse-Produktionen bekannt. Auch Nancy Carroll und Joshua James gehören zur Besetzung.
Gedreht wurde von Ende August bis Anfang November 2025 vorwiegend in Liverpool, das für zahlreiche Szenen in Gotham City umgestaltet wurde. Unter anderem dienten der Derby Square und die Liverpool Central Library als Kulissen für die fiktive Stadt.
Weitere Aufnahmen entstanden im nahegelegenen Wallasey sowie auf den Studiobühnen der Warner Bros. Studios Leavesden in England.
Produziert wurde er von DC Studios in Zusammenarbeit mit 6th & Idaho und The Safran Company, der Vertrieb erfolgt durch Warner Bros. Pictures.
Eddie Marsan
als Frank Fitzpatrick
David Dencik
als Markos Szabo
Ruby Sear
als Theresa
Sonita Henry
Adam Silver
Joana Ribeiro
als Mia Torrez
als Jimmy 'One Nut' Hagen
Daniel Betts
Sam Hazeldine
Gina Bramhill
Michael Shaeffer
Ishtar Currie-Wilson
Chloe Zeitounian
Mark Holden
Jean-Pascal Heynemand
Enzo Squillino Jr.
Regie
James Watkins, Martin Curry, Anna Brabbins, James O'Donnell
Drehbuch
Bill Finger, Bob Kane, Hossein Amini, Mike Flanagan, Mike Flanagan
Produktion
Lucy Bevan, Lars P. Winther, Paul Ritchie, Rafi Crohn, Trevor Macy, Michael Uslan, Chantal Nong Vo, Matt Reeves, Lynn Harris, Peter Safran, James Gunn
Kamera
Rob Hardy, Hamish Doyne-Ditmas
Schnitt
Jon Harris
Musik
Volker Bertelmann
| Synchronsprecher | Rolle | Darsteller |
|---|---|---|
| Jeremias Koschorz | Matt Hagen / Clayface | Tom Rhys Harries |
| Sebastian König | Bones | Wil Coban |
| Marc Skanderberg | Cadillac Sal | Corey Johnson |
| Rainer Fritzsche | Carmine Junior | Daniel Betts |
| Nico Sablik | Det. John Borrelli | Max Minghella |
| Yvonne Greitzke | Dr. Caitlyn Corr | Naomi Ackie |
| Lutz Schnell | Frank Fitzpatrick | Eddie Marsan |
| Katrin Zimmermann | Hildie Love | Nancy Carroll |
| Maria Sumner | Holly | Tanya Moodie |
| Uve Teschner | Markos Szabo | David Dencik |
| Katharina Schwarzmaier | Mia Torrez | Joana Ribeiro |
| Robert Glatzeder | Patches | Jake Curran |
| Viktor Neumann | Vic Chissler | Rob Brydon |