Der Film Godzilla Minus Zero feiert am Donnerstag, 5. November 2026 Premiere.
In dem Film Godzilla Minus Zero geht es um das japanische Nachkriegsjahr 1949, zwei Jahre nachdem Godzilla besiegt und in der Bucht von Sagami versenkt wurde.
Der ehemalige Kamikaze-Pilot Kichi Shikishima hat inzwischen Noriko geheiratet, die den früheren Angriff des Monsters in Ginza mit ungewöhnlicher Widerstandskraft überlebt hat.
Gemeinsam ziehen sie ihre Adoptivtochter Akiko groß, unterstützt von der Nachbarin Sumiko ta, die mittlerweile ein Waisenhaus leitet.
Kenji Noda leitet inzwischen die staatliche Behörde für Katastrophenschutz und arbeitet mit alten Weggefährten wie dem jungen Besatzungsmitglied Shir Mizushima, Kapitän Seiji Akitsu und dem ehemaligen Zerstörerkapitän Tatsuo Hotta an der Vorbereitung auf künftige Bedrohungen.
Dann greift ein neues Wesen die Stadt Matsumoto an. Die drachenähnliche Kreatur erscheint zunächst in einer kleineren, einköpfigen Form und erzeugt orkanartige Winde sowie Gravitationsstrahlen, die Gebäude und Züge zerschmettern. Der Biologe Kanji Murakami, der als Überlebender der Bombardierung von Hiroshima tief vom Krieg gezeichnet ist, dokumentiert gemeinsam mit seinem Assistenten die Zerstörung und bringt die Aufnahmen zu Noda. Dieser gibt dem Monster den Namen Ghidorah.
Später entwickelt sich die Kreatur zu ihrer vollständigen dreiköpfigen Gestalt, die fortan als King Ghidorah bezeichnet wird.
Die Meteorologin Makoto Aoyama schließt sich der Behörde an und verfolgt das Wesen anhand von Wetter- und elektromagnetischen Mustern. Während sich Ghidorahs Verwüstungszug über Japan ausweitet und konventionelle Waffen weitgehend wirkungslos bleiben, regeneriert sich Godzilla und taucht vor der Küste wieder auf, größer und aggressiver als zuvor.
„Godzilla Minus Zero“ ist die direkte Fortsetzung von „Godzilla Minus One“ und der 39. Film im Godzilla-Franchise sowie der 34. aus dem Haus Toho. Nach dem internationalen Erfolg des Vorgängers, der zu den umsatzstärksten japanischen Filmen aller Zeiten zählt und den Oscar für die besten visuellen Effekte gewann, bestätigte Toho im November 2024 eine weitere Zusammenarbeit mit Regisseur Yamazaki.
Die Dreharbeiten liefen von August bis Dezember 2025, der Titel wurde im November 2025 beim Godzilla Fest in Tokio enthüllt. Mit King Ghidorah kehrt erstmals seit 24 Jahren ein weiterer ikonischer Gegner in einen Hauptfilm der Reihe zurück.
Regie, Drehbuch und die visuellen Effekte stammen erneut von Takashi Yamazaki, der bereits „Godzilla Minus One“ sowie „Always: Sunset on Third Street“ verantwortete. Als Produzenten fungieren Kazuaki Kishida, G Abe und Keiichir Moriya.
Für die Kamera zeichnet mit Kz Shibasaki ein langjähriger Weggefährte Yamazakis verantwortlich, geschnitten wurde der Film von Ryji Miyajima.
Die Filmmusik komponierte erneut Naoki Sat, der bereits die Musik zu „Godzilla Minus One“ schrieb. Sat arbeitet seit Jahren eng mit Yamazaki zusammen und prägte bereits dessen Filme „Always: Sunset on Third Street“ und „The Eternal Zero“ musikalisch.
Ein offizielles Budget wurde nicht veröffentlicht, laut Yamazaki lag es jedoch deutlich über den rund 15 Millionen US-Dollar von „Godzilla Minus One“. Produziert wurde der Film von Toho Studios gemeinsam mit VFX-Haus Shirogumi und Robot Communications, den Vertrieb übernehmen Toho in Japan und GKIDS in Nordamerika.
Ryunosuke Kamiki
als Koichi Shikishima
Jun Kunimura
Min Tanaka
als Kanji Murakami
Laura Brook
als Sosaku Tachibana
Regie
Kohei Adachi, Takashi Yamazaki
Drehbuch
Takashi Yamazaki
Produktion
Hirofumi Sakurai, Keichiiro Moriya, Kazuaki Kishida, Go Abe, Akira Maguchi, Atsushi ŌTSUKI
Kamera
Kōzō Shibazaki
Schnitt
Masahiro Ishiyama, Ryuji Miyajima
Musik
Naoki Sato, Natsuko Inoue, Hisafumi Takeuchi