Fast & Furious 10

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Fast & Furious 10 im Stream

In vielen Missionen und gegen unüberwindbare Hindernisse haben Dom Toretto (Vin Diesel) und seine Familie jeden Feind, der sich ihnen in den Weg stellte, überlistet, überlistet und überflügelt. Jetzt stehen sie dem tödlichsten Gegner gegenüber, dem sie je begegnet sind: Eine furchterregende Bedrohung, die aus den Schatten der Vergangenheit auftaucht, die von Blutrache angetrieben wird und die entschlossen ist, diese Familie zu zerstören und alles und jeden, den Dom liebt, für immer zu vernichten.

Fast & Furious 10 Kritik

Fast & Furious 10 Kritik
Poster zum Film „Fast & Furious 10“
Universal Pictures

Filmkritik „Fast & Furious 10" durch Adam Arndt exklusiv für Serienjunkies.de

In „Fast and Furious 10“ aka „Fast X“ geht es wieder einmal um Dominic Torettos furiouse Familie von Fahrprofis. Diesmal ist es der Sohn eines vormaligen Schurken, der ebendiese Familie ins Visier nimmt. Gelingt ihm das?

Höher, schneller, weiter und abstruser. Das ist eines der Mottos von der „Fast-and-the-Furious“-Reihe, deren zehnter Teil nun in die weltweiten Kinos rast und sicherlich wieder gutes Geld erbeuten kann. Das Muster wiederholt sich (seit dem fünften Teil) gerne.

Zurück an die Startlinie

Am Anfang des Films leben Dominic Toretto (Vin Diesel) und seine Crew friedlich zusammen (sofern gerade keiner von ihnen als verstorben oder verhaftet gilt) und schwören sich, keine Heists oder internationale Missionen mehr durchzuführen, nur damit ein Geist der vergangenen Tage sie heimsucht. Hier bildet dieser Teil keine Ausnahme und es ist Charlize Theron aka Schurkin Cipher, die Dom schon seit dem achten Teil immer wieder piesackt, blutverströmt den Toretto-Haushalt vor dem Teufel in Personalunion warnt, der sich ihrer Mannen bedient hat, weil er deren Familien bedroht... Nun müssen - wie so oft - alte Feinde zu Verbündeten werden und ein Abenteuer um die ganze Welt startet, um Dante (Jason Momoa, „Aquaman“) aufzuhalten.

Dante ist der Sohn des Drogenbarons Reyes, der in „Fast & Furious 5“ aka „Fast Five“ im Jahr 2011 von Dom und Co aus dem Verkehr gezogen wurde (Stichwort: Safe, der an zwei Autos durch die Stadt gezogen wurde). Dieser will natürlich Rache und hatte für die Planung ebendieser zwölf Jahre Zeit. Er hat es vor allem auf Doms Sohn Little B (Leo Abelo Perry, Black-ish) abgesehen, denn die „Fast“-Familie natürlich, so gut es geht, beschützt.

Wie so oft im Franchise werden dabei wahnsinnige Zufälle als Teil des großen Masterplans verkauft und die Regeln der Physik und die Einsteckfähigkeiten menschlicher Körper außer Kraft gesetzt. Trotzdem kann das alles im Kino natürlich sehr viel Spaß machen. Diesmal geht es nach Rom, Brasilien, Italien, Portugal und tatsächlich auch in die Antarktis, damit die Checklist langsam vollständig ist...

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Als das Team in Rom in einen Hinterhalt gelockt, die Explosion einer Bombe ihnen in die Schuhe geschoben wird und die Agency unter der neuen Führung von Aimes (Alan Ritchson, Reacher) keine Unterstützung mehr leistet, liegt es mal wieder an Dom und der Familie, Dante das Handwerk zu legen. Doch dieser ist erstaunlich gut auf jede Gegenwehr eingestellt. Hat Dom also seinen Meister gefunden?

Louis Letterier, der schon die ersten beiden „The-Transporter“-Filme, Lupin oder „Der unglaubliche Hulk“ inszenierte, folgt Justin Lin, der nach „kreativen Differenzen“ das Franchise hinter sich gelassen hat.

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Familienzuwachs

Szenenfoto aus „Fast %26 Furious 10“
Szenenfoto aus „Fast %26 Furious 10“ - © Universal Pictures

Was ebenfalls oft bei „Fast-&-The-Furious“-Filmen vorkommt: Es taucht ein bisher unbekannter Verwandter auf, was sowohl auf Helden- als auch der Schurkenseite passieren kann, wobei ohnehin viele ehemalige Schurken, sofern sie denn überleben, zum Teil der Protagonistenfamilie werden. In diesem Fall sind das neben Dante noch Brie Larson („Captain Marvel“) alias Tess, die Tochter von Mr. Nobody (Kurt Russell), Rita Moreno als Oma Toretto oder Daniela Melchior („The Suicide Squad“) als Verwandte einer Figur, die ich nicht spoilern möchte.

Und auch wenn man gewisse Figuren einen tragischen Heldentod sterben sieht, so finden die Macher doch immer wieder - bisweilen relativ abstruse - Wege (siehe Han), Figuren zurückzubringen. Auch davon gibt es hier ein Examplar, wobei die Erklärung wohl erst in Teil elf folgen wird...

Wer allerdings ohnehin seit Anfang an oder vielleicht seit dem Neustart rund um Teil vier oder fünf dabei ist, weiß, was man erwarten kann. Denn für Dom ist so gut wie alles möglich, wenn er hinter dem Lenkrad seines Autos sitzt. Damit kann man eine gigantische rollende Bombe quer durch Rom manövrieren, aber auch aus einem fliegenden Flugzeug auf eine vollbefahrene Straße fallen oder aber auch einen Staudamm runterlenken. Auch bei Vollspeed einen Menschen aus einem anderen Auto springen zu lassen, klappt beim ersten Versuch.

Die übermenschliche Einsteckfähigkeit von Dom und seinen Kumpanen ist ebenso legendär. Da werden nämlich schwere Autounfälle nahezu ohne Kratzer überlebt oder Shoot-outs im Unterhemd begangen und selbst kleine Jungs werden in diesem Teil nicht nur zu unkaputtbaren Figuren, sondern auch zu Behilfen zu spaßigem Mord im umgebauten Killermobil des Onkels. In dieser Fortsetzung wird stellenweise zum Beispiel ebenso deutlich, wie blitzschnell die Protagonisten von einem Kontinent zum anderen kommen können. Vielleicht sollte man das auch einfach nicht zu sehr zerdenken, dennoch sind das aktuelle Beispiele dieses Teils...

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Ziellosigkeit oder nur Teil eines Masterplans?

Szenenfoto aus „Fast %26 Furious 10“
Szenenfoto aus „Fast %26 Furious 10“ - © Universal Pictures

Schon eine Weile gibt es so viele Figuren, dass man immer wieder kleinere Teams mit Nebenplots beschäftigen muss. Den Löwenanteil trägt Diesel als Dom, der sich mit Dante beschäftigt, während Letty (Michelle Rodriguez) Zeit in einem geheimen Hochsicherheitsknast verbringt, der sich an einem ziemlich kalten Ort befindet und dort auf die Hilfe von Cipher angewiesen ist.

Das Comic-relief-B-Team rund um Roman (Tyrese Gibson), Tej (Chris „Ludacris“ Bridges), Ramsey (Nathalie Emmanuel) und Han (Sung Kang) sucht in London nach Mitteln und Wegen, um Dom zu helfen. Doch, weil Dante auch Zugriff auf die Konten der Crew hat und nach dem mächtigen God's Eye sucht, das Ramsey einst erfunden hatte, ist das nicht so einfach... Nebenbei kehrt auch John Cena als Jakob zurück und spielt den Beschützer von Little B und ein klein wenig mischt auch Jason Statham als Deckard Shaw mit. Viel sieht man von ihm insgesamt aber nicht...

Die „Furious“-Filme waren nie unbedingt Plot-Meisterwerke, doch diesem zehnten Teil merkt man zu sehr an, dass hier ein Zwei- oder Dreiteiler aufbebaut wird, so dass sich einige dieser aufgezählten Plots entweder egal anfühlen, weil man einige Figuren nach dem ersten großen Action-Setpiece über weite Strecken des Film nur wenig oder fast gar nicht (mehr) sieht und sie entsprechend keine wichtige Plotfunktion erfüllen, ehe dann der Cliffhanger des Films (ein Novum in dieser Deutlichkeit) aufgebaut wird, wegen dem das Schicksal vieler Figuren offen ist...

Szenenfoto aus „Fast %26 Furious 10“
Szenenfoto aus „Fast %26 Furious 10“ - © Universal Pictures

Die Action ist gewohnt krawallig und explosiv, bietet aber auch viele Momente des Kopfschüttelns und der Unmöglichkeit, die man einfach schlucken muss. Die lange Eröffnungsszene in Rom offenbart dabei einige Schwächen, wenn es darum geht, was mit Autos und Technik möglich wäre und womit die Figuren so durchkommen, um den Tag zu retten.

Wie bereits erwähnt, wirkt vor allem der Masterplan von Dante viel zu oft wie ein bequemer Zufall denn eine gezielte strategische Leistung seinerseits. Momoa spielt immerhin herrlich überzogen und durchgedreht und kennt keinen Filter, so dass es hier durchaus eine kleine Abwechslung zu manchen recht unterkühlten Schurken gibt.

Fazit

Szenenfoto aus „Fast %26 Furious 10“
Szenenfoto aus „Fast %26 Furious 10“ - © Universal Pictures

Für mich hatte die Reihe ihren Höhepunkt irgendwo zwischen den Teilen fünf bis sieben, trotzdem lasse ich mich immer wieder gerne ins Kino ziehen, um zu sehen, was sich das Team des Universal-Films diesmal so ausdenkt. Inzwischen ist man irgendwie in einer Recap/Greatest-Hits-Phase angekommen, in der man einfach einige alte Highlights auftischt und hofft, dass das gutgeht. So wird beispielweise direkt zu Beginn ein großer Teil des Showdowns aus dem fünften Teil aus einer anderen Perspektive noch einmal gezeigt - und auch an anderer Stelle wird daran erinnert, was die schnelle Familie schon so alles erlebt und überstanden hat...

Sicherlich gibt es eine Grenze, was man mit Menschen in und mit Autos oder anderen Vehikeln anstellen kann, was irgendwelche Karambolagen oder Explosionen angeht. Besonders die angedeuteten Rückkehrer zum Filmende (eine davon kurz nach dem Abspann) verdeutlichen nur, dass nichts unmöglich ist, auch wenn es hinter den Kulissen vermeintlichen Krach gab. Darum ist die Wertung auch irgendwie nebensächlich. Ich vergebe wohl dreieinhalb von fünf Kreuzanhängern diesmal.

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Hier noch ein langer Originaltrailer zum Film „Fast and the Furious 10“ aka „Fast & Furious 10“:

Fast & Furious 10 Trailer

Fast & Furious 10 Schauspieler

Tyrese Gibson

als Roman Pearce

Ludacris

als Tej Parker

Scott Eastwood

als Little Nobody

Leo Abelo Perry

als Brian 'Little B' Marcos

Luis Da Silva Jr.

als Diogo

Don Omar

als Rico Santos

Tego Calderon

als Tego Leo

Joaquim de Almeida

als Hernan Reyes

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