Der Film Street Fighter feiert am Donnerstag, 15. Oktober 2026 Premiere.
In dem Film Street Fighter werden Ryu (Andrew Koji) und Ken Masters (Noah Centineo) als alte Freunde gezeigt, die sich im Laufe der Jahre entfremdet haben. Ryu lebt zurückgezogen und widmet sich fast asketisch seinem Training, um seine innere Balance zu finden und die zerstörerischen Seiten seiner Kraft zu kontrollieren. Ken dagegen führt ein lautes, selbstbewusstes Leben, genießt Ruhm und Aufmerksamkeit und sieht Kampfsport vor allem als Bühne für sein Talent
Die scheinbar getrennten Wege der beiden kreuzen sich erneut, als Chun-Li (Callina Liang) auftaucht und beide in ein globales Turnier zieht, das als World Warrior Tournament bekannt ist. Dieses Turnier bringt Kämpfer aus aller Welt zusammen, die alle von eigenen Zielen, Traumata und Geheimnissen angetrieben werden. Nach außen wirkt der Wettbewerb wie ein spektakuläres Kampfsportereignis, doch im Hintergrund wirken dunkle Kräfte, die das Turnier manipulieren
Chun-Li verfolgt eine persönliche Mission, denn sie vermutet, dass der Diktator M. Bison (David Dastmalchian) hinter dem Turnier steht und das Ereignis nutzt, um seine Organisation Shadaloo weiter auszubauen. Während Ryu anfangs zögert, weil ihn rohe Gewalt an eine Seite in ihm erinnert, die er fürchtet, sieht Ken im Turnier eine Chance, seine Bedeutung zu beweisen und alte Konflikte mit Ryu auszutragen
Auf dem Weg zum Veranstaltungsort treffen sie auf weitere Kämpfer wie den brutalen Boxer Balrog (50 Cent), den rätselhaften, tierhaft anmutenden Blanka (Jason Momoa) und den schweigsamen Yoga-Meister Dhalsim (Vidyut Jammwal). Jeder dieser Kämpfer bringt einen eigenen Stil und eine eigene Geschichte mit, die das Bild des Turniers als bloßes Spektakel bricht. Während der Qualifikationskämpfe zeigen Ryu und Ken ihre berühmten Techniken wie Hadouken und Shoryuken, doch schnell wird klar, dass körperliche Stärke allein nicht reicht
Parallel zu den offiziellen Matches beginnen Chun-Li, Guile (Cody Rhodes) und Cammy (Mel Jarnson) damit, die Strukturen hinter dem Turnier zu untersuchen. Sie stoßen auf Hinweise, dass Shadaloo geheime Experimente mit Psycho-Power durchführt, um Kämpfer zu kontrollieren und eine private Armee aus übermächtigen Soldaten zu schaffen. Blanka wird als Opfer solcher Experimente angedeutet, was seine unkontrollierbare Wut und seine unnatürlichen Fähigkeiten erklärt. Ryu erkennt in diesen Experimenten eine Spiegelung seiner eigenen inneren Furcht vor dem zerstörerischen Satsui no Hado. Akuma (Joe Anoa'i) taucht als düstere Gestalt auf, die Ryu provoziert und ihn an die Grenze zwischen disziplinierter Kampfkunst und reiner Vernichtung führt. Die Beziehung zwischen Ryu und Ken leidet unter diesen Spannungen, da Ken Ryus Zurückhaltung als Schwäche missversteht, während Ryu Kens Leichtsinn als Gefahr für alle sieht
Regisseur des Films ist Kitao Sakurai („Snake Eyes“). Er verbindet Kampfsport, Charakterdrama und stylisierte Actionbilder zu einer modernen Interpretation der bekannten Spielvorlage. Das Drehbuch von Dalan Musson („The Gray Man“,Warrior) legt großen Wert auf Beziehungen und innere Konflikte der Figuren, ohne die ikonischen Techniken und Spezialangriffe zu vernachlässigen. Produziert wird der Film unter anderem von Mary Parent und Thomas Tull („Godzilla“,„Dune“), die bereits Erfahrung mit großen Genreproduktionen und visuellen Effekten mitbringen
Komponist des Films ist Harry Gregson-Williams („The Martian“,„The Chronicles of Narnia“,The Crown). Seine Musik verbindet elektronische Elemente mit orchestralen Themen, um sowohl die futuristische Turnieratmosphäre als auch die persönlichen Konflikte der Figuren zu unterstreichen
Im Cast glänzt Noah Centineo als Ken Masters (The Fosters,„To All the Boys I've Loved Before“) mit einer Mischung aus Charme, Ego und verletzlicher Unsicherheit. Andrew Koji gibt Ryu (Warrior,„Snake Eyes“) eine ruhige, konzentrierte Präsenz, die die spirituelle Seite des Kämpfers betont. Callina Liang verkörpert Chun-Li („Blue Bayou“) als entschlossene Ermittlerin und hochpräzise Kämpferin. David Dastmalchian tritt als M. Bison („Dune“,„The Suicide Squad“) auf und bringt dem Schurken eine unheimliche, kontrollierte Bedrohlichkeit
Jason Momoa als Blanka („Aquaman“,See) kombiniert physische Präsents mit tragischen Untertönen. 50 Cent (Power,„Den of Thieves“) ist als Balrog zu sehen und unterstreicht die Rolle mit harter Straßenpräsenz. Cody Rhodes spielt Guile (WWE Raw) und verbindet militärische Strenge mit ikonischer Silhouette. Vidyut Jammwal als Dhalsim („Commando“,„Khuda Haafiz“) zeigt dynamische, akrobatische Kampfszenen. Olivier Richters verkörpert Zangief („Black Widow“) als gigantischen Wrestling-Spezialisten. Orville Peck als Vega (The Voice) bringt Eleganz und Bedrohung in die Figur des maskierten Attentäters. Mel Jarnson als Cammy („Thor: Love and Thunder“) vereint Agenten.Flair mit intensiver Praxis im Nahkampf
Eric André als Don Sauvage (The Eric Andre Show) sorgt für schräge, unberechenbare Momente. Andrew Schulz als Dan Hibiki (Flagrant) setzt humorvolle Akzente als übermotivierter Möchtegern-Meister. Ergänzt wird der Cast durch weitere Nebenfiguren, die die Welt des Turniers bunter und dichter machen
Die Dreharbeiten fanden überwiegend in der australischen Großstadt Sydney und Umgebung in New South Wales statt. Studioaufnahmen entstanden in großen Hallen, in denen die Arena, unterirdische Gänge und Laborräume nachgebaut wurden. Ergänzend nutzte das Team Außenmotive, um urbane Straßenszenen und abgelegene Trainingsorte darzustellen. Der Drehzeitraum erstreckte sich über mehrere Monate, um die komplexen Actionsequenzen und Stunts sicher umsetzen zu können.
als Blanka
David Dastmalchian
als M. Bison
Eric Andre
als Don Sauvage
Melanie Jarnson
als Cammy
Rayna Vallandingham
als Juli
Regie
Kitao Sakurai, Nick Satriano, Jon Valera
Drehbuch
Dalan Musson
Produktion
Paul Sullivan
Kamera
Jason Ellson, Ken Seng, Jason Ellson
Schnitt
Luke Lynch, Montrice White
Musik
Nick Emond