One Battle After Another

One Battle After Another

One Battle After Another

In dem Film One Battle After Another beginnt alles mit einem waghalsigen Überfall einer revolutionären Gruppe namens „French 75“ auf ein Einwanderungszentrum an der amerikanisch-mexikanischen Grenze. Die charismatische Perfidia Beverly Hills (Teyana Taylor) führt die Operation an und demütigt dabei den Militäroffizier Colonel Steven J. Lockjaw (Sean Penn) auf erniedrigende Weise. Diese Begegnung brennt sich in Lockjaws Psyche und löst eine obsessive Besessenheit aus, die Jahrzehnte andauern wird

Perfidia und ihr Partner Pat Calhoun (Leonardo DiCaprio) werden ein Paar und bekommen eine gemeinsame Tochter namens Charlene. Die Romantik zwischen den beiden Revolutionären steht jedoch unter keinem guten Stern. Nach einem gescheiterten Banküberfall, bei dem Perfidia einen Wachmann erschießt, gerät sie in die Fänge von Lockjaw. Er bietet ihr einen teuflischen Handel an: Freiheit gegen die Namen und Aufenthaltsorte ihrer Mitstreiter. Perfidia verrät ihre Kameraden, tritt ins Zeugenschutzprogramm ein und verschwindet schließlich nach Mexiko. Pat erhält von einem Verbündeten neue Identitäten für sich und seine Tochter und taucht mit ihr in der fiktiven Sanctuary City Baktan Cross unter, wo die beiden fortan als Bob und Willa Ferguson leben

Sechzehn Jahre später ist Bob (DiCaprio) ein paranoid gewordener Kiffer, der abseits des Radars in den Wäldern Nordkaliforniens lebt. Seine Tochter Willa (Chase Infiniti) ist inzwischen eine eigenwillige Teenagerin, die unter der Drogen- und Alkoholsucht ihres Vaters leidet und sich mehr um ihn kümmern muss als umgekehrt. Bob hat ihr erzählt, ihre Mutter sei eine Heldin gewesen, und die schmerzhafte Wahrheit verschwiegen

Lockjaw hat sich derweil durch seine radikale Einwanderungspolitik zum Colonel hochgearbeitet und strebt die Mitgliedschaft in einem exklusiven Geheimbund namens Christmas Adventurers Club an. Dieser Zirkel mächtiger weißer Rassisten verlangt von seinen Anwärtern einen Nachweis ihrer angeblichen Reinheit. Für Lockjaw bedeutet das, alle Spuren seiner früheren Beziehung zu einer schwarzen Frau zu tilgen. Das schließt auch Willa ein, von deren Existenz er weiß und die er nun als Bedrohung seiner Ambitionen betrachtet

Als Lockjaw seine Truppen unter dem Deckmantel einer Drogenrazzia nach Baktan Cross schickt, gerät Bobs fragile Welt ins Wanken. Die French-75-Veteranin Deandra (Regina Hall) rettet Willa von einem Schulball, bevor Lockjaws Männer zugreifen können. Bob wird unterdessen von alten Verbündeten gewarnt, kann aber gerade noch durch einen Tunnel entkommen, als sein Haus gestürmt wird. Das Problem ist nur: Er kann sich an keinen einzigen der Erkennungscodes mehr erinnern, die er braucht, um den Widerstand zu kontaktieren. Jahre des Drogenkonsums haben sein Gedächtnis vernebelt. Hilfe kommt von Sergio St. Carlos (Benicio del Toro), Willis Karatelehrer und ein Anführer der Gemeinschaft der Einwanderer in Baktan Cross. Sergio betreibt im Untergrund eine Art modernen Underground Railroad für Immigranten und hilft Bob bei der Flucht, während er gleichzeitig Dutzende von Menschen vor den Razzien in Sicherheit bringt. Bei der chaotischen Flucht über Dächer stürzt Bob und wird von der Polizei verhaftet

Cast und Crew

Regisseur des Films ist Paul Thomas Anderson („There Will Be Blood“ (2007), „Phantom Thread“ (2017), „Licorice Pizza“ (2021)), der auch das Drehbuch verfasste und als Produzent fungierte. Das Skript basiert lose auf dem Roman Vineland von Thomas Pynchon aus dem Jahr 1990, wobei Anderson eigene Geschichten in die Handlung einwebte. An seiner Seite produzierten Adam Somner und Sara Murphy, wobei der Film Adam Somner gewidmet ist, der im November 2024 verstarb. Die Produktion markiert Andersons teuersten Film seiner Karriere und den ersten, der im IMAX-Format veröffentlicht wurde. Kameramann Michael Bauman, der bereits „Licorice Pizza“ (2021) fotografierte, nutzte das historische VistaVision-Format, das seit den 1960er Jahren nicht mehr für Spielfilme verwendet worden war

Die Filmmusik stammt von Jonny Greenwood, dem Gitarristen von Radiohead und langjährigen Kollaborateur von Paul Thomas Anderson. Es ist bereits ihre sechste gemeinsame Arbeit nach „There Will Be Blood“ (2007), „The Master“ (2012) und „Phantom Thread“ (2017). Greenwood komponierte achtzehn neue Stücke, die er zusammen mit dem London Contemporary Orchestra unter der Leitung von Hugh Brunt aufnahm

Die Hauptrolle des Bob Ferguson übernahm Leonardo DiCaprio („Titanic“, „Killers of the Flower Moon“), der für seine Beteiligung sein übliches Honorar von 25 Millionen Dollar erhielt. Sean Penn („Milk“ (2008), „Mystic River“ (2003)) liefert als Colonel Lockjaw eine seiner denkwürdigsten Darbietungen der letzten Jahre ab, mit einem grotesken Gang und einer bedrohlichen Präsenz, die zwischen Karikatur und erschreckender Glaubwürdigkeit balanciert. Benicio del Toro („Sicario“ (2015), „The French Dispatch“ (2021)) spielt den Karatelehrer und Immigranten-Helfer Sergio St. Carlos. Regina Hall („Girls Trip“ (2017), „The Hate U Give“ (2018)) verkörpert die French-75-Veteranin Deandra. Teyana Taylor (Hit the Floor (2013-2018)) gibt als Perfidia Beverly Hills eine explosive Vorstellung, die ihr den Golden Globe als beste Nebendarstellerin einbrachte. Für Newcomerin Chase Infiniti bedeutet die Rolle der Willa Ferguson ihr Filmdebüt, und sie hält mühelos mit den erfahrenen Stars mit

Drehorte

Die Dreharbeiten fanden zwischen Januar und Juni 2024 in Kalifornien und Texas statt. Der Film entstand an Originalschauplätzen in Humboldt County, darunter die Städte Eureka, Arcata, Trinidad und Kneeland, wo die Waldszenen und die fiktive Sanctuary City Baktan Cross entstanden. In Sacramento wurden mehrere Stadtblöcke für Actionsequenzen gesperrt, darunter eine Verfolgungsjagd über die ikonische Tower Bridge. Die spektakuläre Wüstenverfolgungsjagd im Finale wurde im Anza-Borrego Desert State Park und in Borrego Springs in San Diego County gedreht, während Grenzszenen in El Paso und Otay Mesa nahe der mexikanischen Grenze entstanden

Produktionskosten

Das Budget des Films wurde ursprünglich mit 115 Millionen Dollar angekündigt, stieg jedoch im Laufe der Produktion auf geschätzte 175 Millionen Dollar an, wobei Warner Bros. offiziell 130 Millionen Dollar angibt. Damit ist One Battle After Another der teuerste Film in Paul Thomas Andersons Karriere. Die Dreharbeiten vor Ort in Kalifornien kosteten allein 101,6 Millionen Dollar, wovon der Staat einen Steuernachlass von 8,4 Millionen Dollar gewährte

Auszeichnungen

Bei den 83. Golden Globe Awards erhielt der Film neun Nominierungen und gewann vier Preise: Bester Film in der Kategorie Musical oder Komödie, Beste Regie für Paul Thomas Anderson, Bestes Drehbuch und Beste Nebendarstellerin für Teyana Taylor. Bei den 31. Critics Choice Awards gewann der Film drei Auszeichnungen, darunter Bester Film und Beste Regie. Das American Film Institute und das National Board of Review nahmen One Battle After Another in ihre Listen der zehn besten Filme des Jahres 2025 auf

One Battle After Another Crew

Regie

Kit Conners, Chunning Chang, Nuekellar Hardy, Tyler John Young, Kasia Trojak, Paul Thomas Anderson, Adam Somner, Jillian Giacomini, Trevor Tavares, Rafael Sanz, Dominic Pacitti

Drehbuch

Thomas Pynchon, Paul Thomas Anderson

Produktion

Cassandra Kulukundis, Alexandre Dumas, Nelson Nguyen, Sam Wayman, Anthony Tittanegro, Pete Chiappetta, Will Weiske, Andrew Lary, Tracy Dixon, Kelly Hunt, David Vernasco, Joseph Hicks, Michael Wesley, Elizabeth Anderson, Joanne Gough, Paul Gough, Paul Thomas Anderson, Adam Somner, Sara Murphy, Cristian Almanza, Wayne Acuff, Andrew Catania, Demelza Cronin, Bonni Camen, Kerri Smeltzer, Will Weiske

Kamera

Janice Min, Micky Froehlich, Josh Friz, Jacob Perry, Brad Peterman, Simon England, Justin Zaffiro, James O'Hara, Dylan Goss, Malik Nofield, Quinn Grove, Jacob Bojsza, Colin Anderson, Michael Bauman, John Mang, Chris Sloan, Pat Carr, Ivan Garcia, James Coffin, M. Shane Cates, William Clouter, Daniel Tucker, John Curran, Tana Dubbe, Aaron Ali Tichenor, Rio Noel Zumwalt, Colin Anderson, Merrick Morton

Schnitt

Colleen Murphy, Andrew Blustain, Tom Foligno, Jay Trautman, Jackie Mata, Mike Griffin, Gregg Garvin, Vahe Giragol, Jhoseline Villacorta, Andy Jurgensen, Jim Hall, Andrea Ficele

Musik

Tami Treadwell, David M. Roberts, Hugh Brunt, Richard Quinn, Steve Hammond, Goro Koyama, Colton Maddigan, Jenna Dalla Riva, Kevin Jung, Chelsea Body, Kevin Schultz, Graeme Stewart, Graeme Stewart, Linda Cohen, Jonny Greenwood, Jonny Greenwood, Graeme Stewart, Jeremy Molod, Justin Doyle, José Antonio García, Trisha Golec, Derek McGinley, Chris Scarabosio, Tony Villaflor, Chris Scarabosio, Rachel Schroeder

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