In dem Film Resident Evil geht es um den Kurierfahrer Bryan, der eine dringende medizinische Lieferung ins Raccoon City General Hospital bringen soll. Was als gewöhnlicher Auftrag beginnt, verwandelt sich innerhalb weniger Stunden in einen Alptraum
Ein Virusausbruch lässt die Straßen von Raccoon City in Chaos versinken, während sich Bewohner der Stadt in blutrünstige Kreaturen verwandeln. Bryan sitzt mitten in diesem Ausbruch fest und muss einen Weg durch die belagerte Stadt finden
Auf seinem Weg trifft er auf eine Gruppe von Wissenschaftlern des Umbrella-Konzerns, die tief in die Ursachen der Katastrophe verstrickt sind
Dave, Pauline und Carl kennen offenbar mehr über den Ausbruch, als sie zunächst zugeben. Auch ein bewaffneter Umbrella-Vollstrecker namens Max mischt sich in das Geschehen ein und macht die Nacht noch gefährlicher. Bryan muss improvisieren, kämpfen und Entscheidungen treffen, die über Leben und Tod bestimmen
Die Handlung verläuft parallel zu den Ereignissen der Videospielvorlage „Resident Evil 2“ (1998), spielt jedoch in einer eigenen, zeitgenössischen Version von Raccoon City. Statt bekannter Spielfiguren wie Leon S. Kennedy steht eine völlig neue, eigenständige Geschichte im Mittelpunkt. Regisseur Zach Cregger verzichtet bewusst auf die actionlastige Inszenierung der früheren Kinofilme und setzt stattdessen auf klassischen Überlebenshorror
Die Nacht wird für Bryan zu einem Wettlauf gegen infizierte Kreaturen, mysteriöse Konzerninteressen und die eigene Erschöpfung. Je tiefer er in die Machenschaften von Umbrella vordringt, desto klarer wird, dass die Rettung der Stadt zur Nebensache wird. Sein Überleben hängt davon ab, wem er in dieser einen chaotischen Nacht noch vertrauen kann
Der Film ist der zweite Reboot und insgesamt achte Teil der „Resident Evil“-Filmreihe, die lose auf der gleichnamigen Videospielserie von Capcom basiert. Nach dem kommerziellen und kritischen Scheitern von „Resident Evil: Welcome to Raccoon City“ (2021) und der Absetzung der Netflix-Serie begann Constantin Film bereits 2022 mit der Planung eines neuen Anlaufs
Zach Cregger wurde im Januar 2025 als Regisseur und Co-Autor verpflichtet, nachdem sich vier große Studios um die Vertriebsrechte gestritten hatten. Anders als seine Vorgänger verzichtet der Film komplett auf etablierte Spielfiguren und erzählt stattdessen eine eigenständige Geschichte innerhalb des bekannten Universums
Regie führt Zach Cregger, der zuvor mit den Horrorfilmen „Barbarian“ (2022) und „Weapons“ (2025) für Aufsehen sorgte. Das Drehbuch schrieb Cregger gemeinsam mit Shay Hatten, der bereits an „John Wick: Kapitel 3“ und „John Wick: Kapitel 4“ mitschrieb. Zu den Produzenten zählen Robert Kulzer und Roy Lee, der unter anderem für „It“ verantwortlich zeichnete
Die Filmmusik komponierten Ryan Holladay und Hays Holladay, die bereits Creggers Vorgängerfilm „Weapons“ vertonten. Ihr elektronisch geprägter, oft beklemmender Stil soll auch bei Resident Evil die permanente Bedrohung akustisch spürbar machen
In der Hauptrolle des Bryan ist Austin Abrams zu sehen, der bereits in „Weapons“ mit Cregger zusammenarbeitete und durch die Serie „Euphoria“ bekannt wurde. Zach Cherry spielt den Umbrella-Wissenschaftler Dave, dem Publikum vertraut aus der Serie „Severance“
Kali Reis übernimmt die Rolle der Wissenschaftlerin Pauline, sie war zuvor in „True Detective: Night Country“ zu sehen. Paul Walter Hauser verkörpert den Wissenschaftler Carl und ist unter anderem aus „Cobra Kai“ und „I, Tonya“ bekannt. Johnno Wilson spielt den Umbrella-Vollstrecker Max
Die Dreharbeiten begannen Anfang Oktober 2025 in Prag und dauerten mehrere Monate. Als Kameramann fungierte Dariusz Wolski. Der Film wurde speziell für die IMAX-Auswertung gedreht. Bis Februar 2026 befand sich das Projekt in der Postproduktion
Das Budget des Films liegt bei geschätzten 80 Millionen US-Dollar. Produziert wurde er von Constantin Film, Vertigo Entertainment und PlayStation Productions, den Vertrieb übernimmt Sony Pictures Releasing über Columbia Pictures.
Zach Cherry
als Dave
Paul Walter Hauser
als Carl
Devon Deshaun Stewart
Regie
Zach Cregger, Sean Guest
Drehbuch
Zach Cregger, Shay Hatten
Produktion
Brice R. Parker, Robert Bernacchi, Victor Hadida, Richard S. Wright, Oliver Berben, Zach Cregger, Carter Swan, Asad Qizilbash, Roy Lee, Robert Kulzer, Miri Yoon, Ludek Vomacka
Kamera
Dariusz Wolski
Schnitt
Joe Murphy
Musik
Viktor Prášil