St. Marie - Death in Paradise

St. Marie

St. Marie

St. Marie St. Marie, auch Saint Marie bzw. Saint-Marie, ist eine fiktive Insel auf den Kleinen Antillen und somit ein britisches Überseegebiet, eine Insel in der Karibik, deren Hauptstadt Honoré ist, die man locker zu Fuß erkunden kann und dabei schnell ihrem Charm erliegt. Die Einwohnerzahl beträgt rund 10.000 und bezahlt wird mit dem Eastern Caribbean Dollar. Die Amtssprache ist Englisch, aber da 30% der Bevölkerung Franzosen sind, ist Französisch weit verbreitet. Katholizismus, Protestantismus und Voodoo sind die am weitesten verbreiteten Religionen.

Auf der Insel herrscht Rechtsverkehr und die Fahrzeuge, einschließlich des Land Rover Defender der Polizei, haben Nummernschilder im gleichen Format wie in Frankreich und sind Linkslenker.

Saint Marie liegt in der Hurrikan-Allee und wurde schon mehrmals von Hurrikanen heimgesucht oder entging nur fast einer Katastrophe. Die Sonne scheint über 300 Tage im Jahr. Bei zehn Sonnenstunden pro Tag steigen die Temperaturen meist über 35 Grad, was bedeutet, dass Touristen hier gern Urlaub machen.

Es gibt eine meteorologische Abteilung des Meteorologischen Instituts Teisserenc der Universität von Guadeloupe mit fünf Wetterstationen im Norden, Osten, Süden, Westen und in der Mitte der Insel. St. Marie ist vulkanischen Ursprungs. Sein Hauptvulkan ist der schlafende Mount Esmee. Es gibt mehrere andere Berge, darunter den Mont Clair.

In seinem Buch Walks of the Caribbean, Volume 2 (1), beschreibt der Reiseschriftsteller Albert Peter Dunn St. Marie als ein Zehntel der Größe seiner nordwestlichen Nachbarinsel Guadeloupe, ein Achtel der Größe von Dominica, ein Sechstel der Größe von Saint Lucia, ein Fünftel der Größe von Martinique und ein Drittel der Größe von Barbados.

Nahegelegene Inseln sind Guadeloupe, Antigua, Saint Lucia, Pigeon Island, Martinique, Dominica, Barbados, Montserrat, Sebastian Island, Spinner's Rock, Saint-Robert, Isla Jonas, Saint-Helene und Saint-Michel.

Die Geschichte der karibischen Insel ist schnell erzählt: St. Marie wurde 1554 von den Franzosen für mindestens ein Jahrhundert kolonisiert. Über die weiteren Jahrhunderte verloren die Franzosen es an die Briten, die es an die Niederländer verloren. Die Niederländer verloren es wieder an die Franzosen. Die Franzosen gaben es dann Mitte der siebziger Jahre an die Briten zurück.

Staatsoberhaupt ist der britische Monarch, der von einem Gouverneur vertreten wird, der für einen Zeitraum von 4 Jahren ernannt wird. Der Gouverneur residiert in einem Haus außerhalb von Honoré, dem „Government House“. Die Inselregierung wird von einem Bürgermeister geleitet, der frei gewählt wird.

Die Mitglieder der öffentlichen Verwaltung (z. B. der Polizeipräsident) haben ihre Büros in einem Gebäude namens Government House in Honoré.

Die Wirtschaft von Saint Marie basiert hauptsächlich auf dem Tourismus. Auf St. Marie gibt es eine große Anzahl von Ferienvillen, aber nur wenige große Hotels. Die Mehrzahl der Touristen scheint wohlhabend zu sein. Es gibt Tauchschulen, Surfschulen und viele andere touristische Aktivitäten, z. B. Schatzsuche, Vogelbeobachtung und Teambuilding-Touren.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Insel im karibischen Ozean zählen neben seiner Hauptstadt Honoré mit seiner Kirche und dem Friedhof, auch die umliegenden Dörfer, die Strände und wunderschönen Buchten, von denen bislang wenige für Touristen mit Hotels erschlossen sind, der Zoo von St. Marie sowie Ausflüge zum Vulkan Mount Esmee. Touristen unternehmen gern Touren in den einsamen Norden der Insel mit seinen teilweise verlassenen Orten.

Sainte Marie (Nosy Boraha)

Die fiktive Insel St. Marie sollte nicht mit der real existierenden Insel Sainte Marie (Nosy Boraha), die man per Flugzeug aus Antananarivo erreicht, in Madagaskar verwechselt werden. Immerhin liegt Madagaskar ziemlich weit Weg von der Karibik, wo die Serie Death in Paradise spielt.

(1) Quelle: An Artistic Murder

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