Hütte - Death in Paradise

Hütte

Hütte

Hütte Die Hütte am Strand, auch „The Shack“ ist das Zuhause jedes Detective Inspector auf der fiktiven Karibikinsel St. Marie. Seit der ersten Episode der Serie dient das kleine Holzgebäude direkt an der Küste als Unterkunft für die britischen Ermittler, die auf die Insel versetzt werden. Für die Zuschauer ist die Hütte längst zum visuellen Markenzeichen der BBC-Produktion geworden. Mit Blick auf das türkisfarbene Meer und den weißen Sand vereint sie das Versprechen von Karibik-Idyll mit dem Chaos eines unfreiwilligen Umzugs.

Ein Schock für jeden Ermittler

Detective Inspector Richard Poole war der Erste, der die Hütte beziehen musste, nachdem sein Vorgänger ermordet wurde. In Arriving in Paradise stellte der penible Londoner Detektiv mit Entsetzen fest, dass dieses windige Gebäude seine dauerhafte Bleibe sein würde. Poole, der Anzüge und Ordnung über alles schätzte, fand sich plötzlich mit Sand im Bett und Eidechsen auf dem Schreibtisch wieder.

Seine Nachfolger machten ähnliche Erfahrungen. DI Humphrey Goodman stolperte in Death of a Detective beinahe identisch in sein neues Leben auf Saint Marie. Jack Mooney bezog die Hütte zusammen mit seiner Tochter Siobhan, allerdings unter deutlich entspannteren Umständen.

Für Neville Parker wurde das Gebäude schließlich fast so etwas wie ein echtes Zuhause.

Ausstattung mit Charme

Das Innere der Hütte ist überschaubar. Ein großer Hauptraum beherbergt Bett, Schreibtisch, Stuhl und eine kleine Küchenecke. In einer abgetrennten Ecke befindet sich ein provisorisches Bad mit Dusche. Von der Veranda aus blickt man direkt auf den Strand. Zwei Türen öffnen sich zur überdachten Terrasse, auf der regelmäßig abendliche Gespräche mit Kollegen stattfinden.

Es gibt ein Telefon mit Anrufbeantworter und sogar eine WLAN-Verbindung. In der sechsten Staffel wurde ein zusätzlicher Raum enthüllt, den Mooney als Schlafzimmer einrichtete, weil ihm die Hängematte draußen zu unbequem war. Eine richtige Straße führt nicht zur Hütte. Besucher parken ihre Fahrzeuge im Sand. Am Ufer liegt ein kleines Boot mit dem Namen „Roast Beef“, einst getauft durch DI Poole.

Der echte Drehort

Die reale Hütte steht am Strand Anse de la Perle auf der Insel Guadeloupe in der französischen Karibik. Der Drehort liegt etwa fünf Kilometer nördlich des Dorfes Deshaies, wo der Großteil der Serie entsteht.

In Wirklichkeit ist der Strand nicht ganz so einsam, wie er im Fernsehen wirkt. Am Rand gibt es einige Bars und eine kleine Straße verläuft hinter dem Sand.

Das Besondere an der Hütte ist ihre Vergänglichkeit. Nach jeder Drehsaison wird das Gebäude komplett abgebaut, weil Winterstürme große Teile des Sandes wegtragen. Wer den Strand außerhalb der Dreharbeiten besucht, kann manchmal noch die Fundamente im Sand erkennen. Während der Drehzeit ist die Hütte eingezäunt und für Besucher nicht zugänglich.

Mehr als nur eine Kulisse

In über 15 Staffeln hat die Hütte zahllose Szenen beherbergt. Hier wurden Mordfälle gelöst, Liebeskummer verarbeitet und Abschiedsdrinks getrunken. Jeder Ermittler hat dem Ort seine eigene Note gegeben. Richard Poole kämpfte gegen die Natur an, Humphrey Goodman verliebte sich in Saint Marie und seine Hütte gleich mit. Die Kulisse ist Teil der Formel geworden, die Death in Paradise seit 2011 beim Publikum so beliebt macht. Die Hütte am Strand verspricht mit jedem neuen Ermittler ein altes Ritual. Ankunft, Fassungslosigkeit, langsame Gewöhnung. Irgendwann wird aus dem provisorischen Quartier ein Ort, den niemand mehr freiwillig verlassen will.

Noch mehr Orte und Wissenswertes über Death in Paradise


Weitere Charaktere in der Serie Death in Paradise