In dem Film Lee Cronin's The Mummy verschwindet die junge Tochter eines Journalisten spurlos in der WĂŒste. Charlie (Jack Reynor) arbeitet als Journalist und lebt mit seiner Frau (Laia Costa) und ihren Kindern ein normales Familienleben, bis ihre Tochter Katie eines Tages unter mysteriösen UmstĂ€nden verschwindet. Eine geheimnisvolle Frau verflucht das MĂ€dchen, und die Familie muss fortan mit dem traumatischen Verlust leben. Acht Jahre vergehen, in denen die zerbrochene Familie versucht, ihr Leben weiterzufĂŒhren und die Tragödie zu verarbeiten
Dann geschieht das Unvorstellbare. Ein Flugzeug, das einen Sarkophag transportiert, stĂŒrzt ab, und in dem freigelegten BehĂ€ltnis liegt Katie. Sie ist mumifiziert, aber sie lebt. Die mittlerweile erwachsene Katie (Natalie Grace) kehrt zu ihrer Familie zurĂŒck, und was eigentlich ein freudiges Wiedersehen sein sollte, entwickelt sich schnell zu einem alptraumhaften Szenario. Etwas stimmt nicht mit Katie. Sie ist nicht mehr das MĂ€dchen, das vor acht Jahren verschwand. Eine dunkle, uralte Kraft scheint von ihr Besitz ergriffen zu haben, und diese Macht bedroht nun die gesamte Familie
Der Film unterscheidet sich grundlegend von bisherigen Mumienfilmen. Regisseur Lee Cronin beschrieb sein Werk als eine Art Puzzle, das Elemente aus verschiedenen Genres vereint. Er nannte „Poltergeist“ (1982) und „Sieben“ (1995) als Inspirationsquellen und erklĂ€rte, dass er diese EinflĂŒsse durch seine eigene Linse filtert. Die menschlichen Aspekte stehen im Vordergrund, insbesondere die Familiendynamik und die Frage, was mit einem Menschen passiert, wenn er nach langer Zeit verĂ€ndert zurĂŒckkehrt. Cronin wollte erforschen, welche Mumifizierungsprozesse und deren Zwecke weniger bekannt sind, und daraus kreativ etwas Neues entwickeln
Regisseur und Drehbuchautor des Films ist Lee Cronin, ein irischer Filmemacher, der mit seinen Horrorwerken internationale Aufmerksamkeit erlangte. Cronin drehte zunĂ€chst mehrere Kurzfilme, darunter „Ghost Train“ (2013), der den MĂ©liĂšs d'Argent fĂŒr den besten europĂ€ischen fantastischen Kurzfilm gewann. Sein SpielfilmdebĂŒt „The Hole in the Ground“ (2019) feierte auf dem Sundance Film Festival Premiere und brachte ihm eine Saturn Award-Nominierung als Durchbruchsregisseur ein. Der groĂe kommerzielle Erfolg kam mit „Evil Dead Rise“ (2023), dem fĂŒnften Teil der Evil Dead-Reihe, der weltweit ĂŒber 147 Millionen Dollar einspielte und damit zum finanziell erfolgreichsten Film eines irischen Regisseurs wurde
Als Produzenten fungieren Jason Blum und James Wan gemeinsam mit John Keville. Blum grĂŒndete im Jahr 2000 die Produktionsfirma Blumhouse Productions, die sich auf kostengĂŒnstige Horrorfilme spezialisiert hat und Franchises wie Paranormal Activity (2007-2021), „Insidious“ (2010) und „Get Out“ (2017) hervorbrachte. Wan ist als Regisseur von „Saw“ (2004), „The Conjuring“ (2013) und „Aquaman“ (2018) bekannt und grĂŒndete 2014 mit Atomic Monster seine eigene Produktionsfirma
FĂŒr die Filmmusik zeichnet Stephen McKeon verantwortlich. Der irische Komponist arbeitet seit ĂŒber 30 Jahren fĂŒr Film und Fernsehen und hat mehr als 100 Projekte vertont. Er gewann zwei Irish Film and Television Awards fĂŒr seine Arbeit an John Boormans Filmen „Queen & Country“ (2014) und „The Tiger's Tail“ (2006). McKeon komponierte auch die Musik fĂŒr Episoden der Anthologieserie Black Mirror. Mit Lee Cronin arbeitete er bereits bei „The Hole in the Ground“ (2019) und „Evil Dead Rise“ (2023) zusammen
Jack Reynor ĂŒbernimmt die Rolle des Familienvaters Charlie. Der irisch-amerikanische Schauspieler wurde durch „Transformers: Ăra des Untergangs“ (2014) international bekannt und spielte in Filmen wie „Midsommar“ (2019) und „Sing Street“ (2016) mit. In der Serie The Peripheral (2022) ĂŒbernahm er eine Hauptrolle. Laia Costa spielt seine Ehefrau. Die spanische Schauspielerin gewann fĂŒr ihre Rolle in dem in einer einzigen Einstellung gedrehten Thriller „Victoria“ (2015) den Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin und ist auch aus „Newness“ (2017) und der Serie The Wheel of Time (2021-2025) bekannt. May Calamawy tritt als Ermittlerin auf. Die Ă€gyptisch-palĂ€stinensische Schauspielerin schrieb Geschichte, als sie in der Marvel-Serie Moon Knight (2022) die erste arabische Superheldin im Marvel Cinematic Universe verkörperte. Zu ihren weiteren Arbeiten zĂ€hlt die Serie Ramy (2019-2022). VerĂłnica FalcĂłn ist in einer noch nicht nĂ€her definierten Rolle zu sehen. Die mexikanische Schauspielerin wurde durch die Serie Queen of the South (2016-2021) bekannt und spielte in Ozark (2017-2022) sowie Perry Mason (2020-2023)
Die Dreharbeiten fanden in Irland und Spanien statt. Die Produktion begann am 24. MĂ€rz 2025 und wurde am Ende Juni 2025 abgeschlossen. Irland diente als Hauptdrehort, wĂ€hrend Spanien fĂŒr zusĂ€tzliche Aufnahmen genutzt wurde
Jack Reynor
als Charlie Cannon
Billie Roy
als Maud Cannon
Veronica Falcon
als Carmen Santiago
Emily Mitchell
als Young Katie Cannon
Husam Chadat
als Detective Ismail
Gerald Papasian
als Omar Farid
Jamie Doyle
als Pinky
Jonny Everett
als Albuquerque Newsreader
Jonathan Gunning
als The Eighty-First Mummy
Omar El-Saeidi
als Gamal Khalil
Jolly Abraham
als Newsreader
Regie
Lee Cronin, Daire Glynn, Nicola Long, Charlie Endean, Mike Hayes
Drehbuch
Lee Cronin
Produktion
Ella Gale, Sarah Domeier Lindo, Terri Taylor, Alayna Glasthal, Niamh Gale, Jennifer Scudder Trent, Alayna Glasthal, Macdara Kelleher, Lee Cronin, Michael Clear, Andrew Lary, Pete Chiappetta, Judson Scott, Anthony Tittanegro, John Keville, Jason Blum, James Wan, Dorothy McDonnell
Kamera
Dave Garbett, Cathal Watters
Schnitt
Bryan Shaw
Musik
Stephen McKeon, Hugh Fox, Peter Albrechtsen, Garret Farrell, Garret Farrell, Peter Albrechtsen