In dem Film How to Make a Killing verkörpert Glen Powell die Hauptrolle des Becket Redfellow, einen Mann aus einfachen Verhältnissen, der sein Leben völlig neu ausrichtet, nachdem die Frau, die ihn zur Welt brachte, unter tragischen Umständen verstirbt
Becket wurde bei seiner Geburt von einer wohlhabenden, einflussreichen Familie verstoßen, einfach weil seine Mutter sich in einen sozialen Außenseiter verliebt hatte. Jahrzehnte später, als diese Mutter Mary nach einem Leben voller Entbehrung und Armut stirbt, hinterlässt sie ihrem Sohn ein Testament, das einen einfachen, aber unmöglichen Wunsch ausdrückt, denn er soll seinen Platz in der Familie zurückerobern und das Vermögen erhalten, das ihm nach ihrer Überzeugung rechtmäßig gehört. Becket ist entschlossen, diesen letzten Wunsch zu erfüllen, koste es, was es wolle
Das Vermögen, das auf dem Spiel steht, ist gigantisch. Die Redfellow-Familie sitzt auf etwa 28 Milliarden Dollar, einer Summe, die zu ungeheuren Machtkämpfen führen kann. Doch zwischen Becket und diesem Reichtum stehen sieben Verwandte, die das Erbe für sich beanspruchen oder deren bloße Existenz ihm im Weg steht
Diese sieben Personen repräsentieren eine lange Reihe von Hindernissen, die Becket systematisch überwinden muss. Was zunächst wie ein juristischer oder politischer Kampf innerhalb der Familie zu werden verspricht, verwandelt sich schnell in etwas deutlich Finstereres
Becket entwickelt einen Plan, der so kühn wie grausam ist. Er beschließt, die Familienmitglieder, die seinem Ziel im Wege stehen, einen nach dem anderen auszuschalten. Dabei vertraut er darauf, dass die Redfellows dazu neigen werden, auf ihre eigenen Fehler und Schwächen hereinzufallen
Jeder der sieben Verwandten hat ein Geheimnis, eine Sucht, eine Obsession oder eine Schwachstelle. Becket nutzt diese Kenntnisse mit einer Präzision aus, die gleichzeitig komisch und beunruhigend wirkt. Der Film zeigt, wie Becket die Umstände manipuliert, wie er seine Verwandten unter Druck setzt oder in kompromittierende Situationen verstrickt, aus denen sie sich nur durch den eigenen Tod befreien können
Der Film wurde geschrieben und unter der Leitung von John Patton Ford inszeniert, dem Drehbuchautor und Regisseur hinter dem unabhängigen Krimi-Drama „Emily the Criminal“ und anderen Projekten, die sich mit sozialen Ungerechtigkeit und Verbrechen auseinandersetzen. Fords Stil zeichnet sich durch scharfsinniges Drehbuchschreiben und eine klare visuellen Erzählweise aus
Produziert wurde der Film von Graham Broadbent und Peter Czernin bei Blueprint Pictures, ein Team, das zuvor für „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ und „The Banshees of Inisherin“ bekannt war. Ihre Arbeiten zeigen eine Neigung zu Charakterstudien und dunkel humorvollen Dramen, die es verstehen, Spannung und Unterhaltung mit ernsthafte Fragen zu verbinden
Der Film wurde musikalisch begleitet von Emile Mosseri, einem der aufstrebendsten amerikanischen Filmkomponisten. Mosseri erlangte Anerkennung durch seine Arbeiten an „The Last Black Man in San Francisco“ (2019) und erhielt eine Oscar-Nominierung für die beste Original-Filmmusik für „Minari“ (2020)
Die Besetzung wird von Glen Powell angeführt, einem Schauspieler, der sich in den letzten Jahren als zuverlässiger Actionheld und Komödiendarsteller etabliert hat in Filmen wie „Top Gun 2: Maverick“ und „Twisters“. Powell bringt hier ein anderes Facette seiner Talente mit, indem er einen moralisch dubiosen Charakter verkörpert, der intelligent, charismatisch und gefährlich ist
Margaret Qualley verkörpert Julia und zeigt sich in ihrer 2024-Phase mit Rollen in „The Substance“, „Drive-Away Dolls“ und Yorgos Lanthimos' „Kinds of Kindness“ als vielseitige Schauspielerin
Jessica Henwick spielte zuletzt in „Glass Onion: A Knives Out Mystery“ (2022) und der Serie Cuckoo und bringt ihre Fähigkeit mit, komplex geschriebene weibliche Charaktere zum Leben zu erwecken. Bill Camp, Zach Woods, Topher Grace und Ed Harris runden den Cast als verschiedene Mitglieder der Redfellow-Familie ab
Der Film wurde zwischen Juni und Oktober 2024 in der südafrikanische Küstenstadt Kapstadt gedreht
Der Film wurde von StudioCanal vollständig finanziert. Das Budget für How to Make a Killing wird in Industry-Berichten nicht offiziell genannt, aber auf Basis verschiedener Quellen wird geschätzt, dass der Film mit einem moderaten Budget im mittleren Millionen-Dollar-Bereich produziert wurde, typisch für unabhängige prestige Filme von A24.
als Becket Redfellow
als Julia Steinway
Bill Camp
als Warren Redfellow
Zach Woods
als Noah Redfellow
Topher Grace
als Pastor Steven J. Redfellow
als Whitelaw Redfellow
Nell Williams
als Mary Redfellow
Alexander Hanson
als McArthur Redfellow
Damien Wantenaar
als Cellist
Scarlett Van Rensburg
als Girl #1
Jock Kleynhans
als Taylor's Friend #1
Aidan Scott
als Taylor's Friend #2
Mary-Anne Barlow
als Executive #1
David Chevers
als Executive #2
Roxanne Prentice
als Noah Interviewer
Tomas Pais
als Tobin
Chante Grainger
als Hipster Dinner Guest #1
Alice Viskat
als Hipster Dinner Guest #3
Susan Danford
als Leslie Stahl
Bianca Amato
als Cassandra Redfellow
Joe Vaz
als McArthur Journalist
Regie
John Patton Ford, Shelley Lankovits
Drehbuch
Roy Horniman, John Dighton, Robert Hamer, John Patton Ford
Produktion
Olivia Grant, Lucy Bevan, Olivia Grant, Adam Friedlander, Sudie Smyth, Gail McQuillan, Daniel Hank, Tebogo Maila, Joe Naftalin, Ron Halpern, Ben Knight, Glen Powell, Anna Marsh, Diarmuid McKeown, Peter Czernin, Graham Broadbent
Kamera
Todd Banhazl
Schnitt
Harrison Atkins
Musik
Nick Angel, Emile Mosseri, J.J. Le Roux, Joakim Sundström