In dem Film Deep Water geht es um eine Gruppe internationaler Passagiere auf einem Flug von Los Angeles nach Shanghai. Als das Flugzeug über dem offenen Ozean in Schwierigkeiten gerät, muss die Crew eine Notlandung auf dem Wasser durchführen. Die Maschine geht in einem von Haien bevölkerten Gebiet nieder. Was als Katastrophe beginnt, wird für die Überlebenden zum Albtraum, denn das sinkende Wrack zieht immer mehr Raubfische an
Die Passagiere stammen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen, was die Kommunikation zusätzlich erschwert. Unter dem Druck der tödlichen Bedrohung müssen sie ihre Differenzen überwinden und gemeinsam einen Ausweg finden. Panik breitet sich aus, als die ersten Haiangriffe das Wrack erschüttern. Die Gruppe versucht verzweifelt, Rettungsinseln zu erreichen, während das Flugzeug langsam im Meer versinkt. Jede Minute zählt, denn mit steigender Zahl der Raubtiere sinken die Überlebenschancen. Zwischen den Passagieren entstehen Konflikte darüber, wer zuerst in Sicherheit gebracht werden soll. Alte Feindschaften und neue Allianzen bilden sich unter dem Druck der Extremsituation. Die Überlebenden setzen alles ein, was ihnen zur Verfügung steht, um die Haie auf Abstand zu halten. Dabei zeigt sich, wer unter Druck funktioniert und wer zusammenbricht. Der Kampf gegen die Zeit und die Natur wird zur ultimativen Bewährungsprobe für jeden Einzelnen
Die Ursprünge von Deep Water reichen bis ins Jahr 2012 zurück. Damals war der Film als Fortsetzung des australischen Hai-Thrillers „Bait“ (2012) geplant, in dem ein Tsunami eine Gruppe Menschen in einem überfluteten Supermarkt mit Weißen Haien einschloss
Dann, 2014, wurde das Projekt jedoch auf Eis gelegt, weil die Handlung um ein abstürzendes Flugzeug zu große Ähnlichkeiten mit dem Verschwinden des Malaysia-Airlines-Flugs MH370 aufwies. Erst 2023 nahm die neu gegründete Produktionsfirma Simmons/Hamilton Productions das Vorhaben wieder auf, allerdings als eigenständigen Film ohne Verbindung zu „Bait“
Die Regie übernahm Renny Harlin, der bereits mit „Deep Blue Sea“ (1999) einen erfolgreichen Hai-Thriller inszeniert hatte. Harlin machte sich in den 1990er-Jahren mit Actionfilmen wie „Cliffhanger“ (1993) und „Stirb langsam 2“ (1990) einen Namen. Das Drehbuch schrieben Pete Bridges, Shayne Armstrong, S.P. Krause und Damien Power. Die Geschichte stammt von Armstrong und Krause. Als Produzenten zeichnen unter anderem Gene Simmons, Gary Hamilton und Bob Yari verantwortlich
Die Filmmusik komponierte Fernando Velázquez, der für seine Zusammenarbeit mit dem spanischen Regisseur J.A. Bayona bekannt ist. Er schrieb unter anderem die Scores für „Das Waisenhaus“ (2007) und „Sieben Minuten nach Mitternacht“ (2016). Für die Kameraarbeit war D.J. Stipsen zuständig
In der Hauptrolle ist Aaron Eckhart zu sehen, der dem Publikum aus Filmen wie „The Dark Knight“ (2008) und „Sully“ (2016) bekannt ist, wo er ebenfalls einen Piloten spielte
Ben Kingsley, Oscar-Preisträger für seine Rolle in „Gandhi“ (1982), gehört ebenfalls zur Besetzung. Angus Sampson übernahm eine tragende Rolle. Er war zuletzt in der fünften Staffel von Fargo zu sehen
Kelly Gale spielt die Rolle der Jaya, Molly Belle Wright verkörpert Cora. Madeleine West, Mark Hadlow und Lakota Johnson runden das internationale Ensemble ab
Die Dreharbeiten fanden an mehreren internationalen Standorten statt. Gedreht wurde in Neuseeland und auf Gran Canaria in Spanien. Die Produktion wurde Ende 2023 abgeschlossen.
Molly Wright
als Cora
Angus Sampson
als Dan
Lakota Johnson
als Hutch
Rob Williams
als Jim
Ryan Bown
als Declan
Mark Hadlow
als Wrestlers Coach Dade
Michael Cardelle
als Macey
Sonia Dorado
als María
Jacqueline Lee Geurts
als Hailey
Santi López
als Line Mechanic
Pamela Shaw
als Norma
Renny Harlin
als Ship Radio Dispatcher (voice)
Núria Valls
als Nadine
Regie
Andrew Tapper, Renny Harlin
Drehbuch
S.P. Krause, John Kim, Pete Bridges, Shayne Armstrong, Dan Luo, Damien Power, S.P. Krause, Shayne Armstrong
Produktion
Emma Green, Ben Parkinson, Jacques Abrahamian, Oliver Trevena, Perry Doc DePasquale-Alleva, Brian Beckmann, Bilal Ahmad, Pete Bridges, Ying Ye, Robert Van Norden, Bob Yari, Ryan Hamilton, Neal Kingston, Volodymyr Artemenko, Gary Hamilton, Gene Simmons, Grant Bradley, Adrián Guerra, Dale G. Bradley
Kamera
DJ Stipsen
Schnitt
Geoff Lamb
Musik
Fernando Velázquez, Willy Vila