House of the Dragon 2x03

© HBO
Die Musik zum Drachentanz wird schneller: House of the Dragon sorgt mit der dritten Episode von Staffel zwei, die den Titel The Burning Mill (zu Deutsch: „Die brennende Mühle“) trägt, für die erste Schlacht im Bürgerkrieg von Westeros. Wer die Buchvorlage „Fire & Blood“ von George R. R. Martin kennt, weiß bereits, dass es sich um das „Battle of the Burning Mill“ handelt. Wobei das Game of Thrones-Prequel auf einen alten Trick der Originalserie zurückgegriffen hat, was die Inszenierung des Kampfgeschehens angeht.
Für die Regie der - mit 66 Minuten Laufzeit wieder überlangen - Folge zeichnete dabei Geeta Vasant Patel verantwortlich, die in der Auftaktstaffel schon Der Lord der Gezeiten (1x08) beigesteuert hatte. Als Autor diente derweil David Hancock, der sein erstes Drehbuch für das Drachenhaus geschrieben hat. Allerdings scheint er umgehend verstanden zu haben, welche Elemente der Fantasy-Serie am besten funktionieren. So beglückt er uns mit richtig starken Szenen für Publikumsliebling Rhaenys (Eve Best), die das Herzstück der bislang vielleicht besten Episode der neuen Season darstellt.
Veränderungen im Intro
Bevor wir richtig einsteigen noch ein paar Sätze zum Intro: Dort kam es in der neuen Folge nämlich zum Update, durch das nun auch der geköpfte Jaehaerys und die gehängten Rattenfänger von King's Landing (alias Königsmund) zu sehen sind. Besonders clever ist die animierte Naht, die über den Hals des kleinen Prinzen geht. Zumal hier auch auf eine spätere Szene der Folge angespielt wird, die mit einem ziemlich verrückten Gastauftritt zu tun hat. Dazu natürlich gleich noch mehr...
Unruhen in den Flusslanden
Gewaltspiralen, die in Kriegen resultieren, machen es schwer zu sagen, welcher Akt nun der entscheidende war. Wie Rhaenys am Rande der recht bescheidenen, aber dafür sehr anständigen Beerdigung der Cargyll-Zwillinge ihrer Schwarzen Königin Rhaenyra (Emma D'Arcy) erklärt, werden die Geschichtsbücher vergessen, ob es „Blood & Cheese“, der Drachenmord von Storm's End (Sturmkap) oder das verlorene Auge Aemonds (Ewan Mitchell) war, wodurch das Unglück unvermeidbar wurde. Das erste Blut wurde längst vergossen, doch zumindest die erste konventionelle Kriegshandlung lässt sich mit der Schlacht an der Brennenden Mühle eindeutig datieren (129 nach Aegons Eroberung).
Jetzt das Angebot von WOW entdecken (Affiliate-Link)
Im Mittelpunkt stehen die seit Jahrhunderten verfeindeten Riverland-Clans Bracken und Blackwood (Schwarzhain). In typischer GRRM-Manier beginnt alles so tragisch sinnlos, ausgelöst durch einen angeblich verschobenen Grenzstein und den Übermut der jungen Lords. Ser Aeron Bracken (Ryan Kopel) nimmt es mit Benjicot Blackwood (Kieran Burton) auf. Und obwohl Ersterer sympathischer erscheint, steht er auf Seiten der Grünen, während Letzterer zu Rhaenyra hält. Diese Verdrehung zeigt schon, dass die Fraktionen eigentlich egal sind, denn manche Häuser in Westeros nehmen jeden Vorwand, um sich zu prügeln.
So wird das Ganze später auch im Kleinen Rat von Aegon II. (Tom Glynn Carney) eingeordnet, wobei der Grüne König die Schlacht gern für sich verbucht. Dabei sehen wir nach einem überraschenden Schnitt das volle Ausmaß der Zerstörung. Der Bracken-Ritter ist tot, genauso wie Hunderte andere Soldaten. Auch die Mühle steht nun in Brand. Was aus dem Blackwood-Provokateur wurde, lässt man offen. Ein wuchtiger Einstieg in die Episode, wenngleich einige enttäuscht sein dürften, dass man uns den eigentlichen Kampf nicht zeigt (ähnlich wie das „Battle of the Blackwater“ in der zweiten „Game-of-Thrones“-Staffel).

Die neue Hand packt an
Apropos Grüner Rat, dieser leidet neuerdings an einem Mangel an Intelligenz, wie Alicent (Olivia Cooke) mit Blick auf die neue Hand Criston Cole (Fabien Frankel) bemerkt. Doof sieht schon die Kette aus, die der Lord Kommandant als Zeichen seiner Beförderung trägt (man kann nur ahnen, wie lang er versucht haben muss, sich die Nadel durch die eiserne Rüstung zu bohren). Doch, was ihm an Grips fehlt, macht Ser Criston zu Aegons vollster Zufriedenheit durch Taten wieder wett. So will er nun nach Harrenhal reiten, um die zentrale Festung der vermutlich kriegsentscheidenden Flusslande einzunehmen. Alicent schickt ihren Bruder Ser Gwayne mit, gespielt vom erfrischenden Neuling Freddie Fox (Slow Horses).
Ihn mag man irgendwie, weil er so herrlich gegen Criston austeilt. Doch sein Übermut wird schnell bestraft, als er unterwegs die erste Begegnung mit einem Drachen macht: Baela (Bethany Antonia), die im Auftrag Rhaenyras nur als Spionin aus der Luft agieren sollte, sieht die Chance, mit einem Happs ihres Drachens Moondancer einen Hightower und den Hochverräter Kraut auszumerzen. Criston rettet seinen unwillkommenen Gefährten und verdient sich so ein paar Badass-Punkte zurück. Unklar scheint, warum Rhaenyra später nicht strenger mit Baela ins Gericht geht. Es sind wohl doch nicht nur die Männer, die den Krieg eskalieren wollen...
Harrenhal ist schon erobert
Criston wird in Harrenhal eine böse Überraschung erleben, denn Daemon (Matt Smith) ist mit Caraxes schon dort. Die einst größte Burg von ganz Westeros einzunehmen, wurde zwar wie ein Horrorstreifen inszeniert (mitsamt böse kicherndem Drachen und Gewitter), doch eigentlich glich es einem Kinderspiel. Denn der dort residierende Ser Simon Strong, gespielt vom großartigen Simon Russell Beale (Penny Dreadful), empfängt ihn mit offenen Armen und fettigen Fingern. Er fühle sowieso keine Treue für seinen Lord Larys Strong (Matthew Needham), den er für den Mord des eigenen Vaters und Bruders verantwortlich macht.
Angespannt bleibt die Situation trotzdem, was vor allem an Daemons Allüren liegt, dass er sich als Your Grace ansprechen lässt. Offenbar geht es dem rebellischen Targaryen-Prinzen doch nicht um Wiedergutmachung mit seiner Frau Rhaenyra. Er will den Thron für sich erobern. Später im Traum plagen ihn Gewissensbisse in Form eines Gastauftritts von Milly Alcock als junge Rhaenyra, die den Kopf von Jaehaerys annäht und beklagt, dass sie ständig Daemons Fehler ausbaden müsse. Am Ende prophezeit eine mysteriöse Frau namens Alys Rivers, gespielt von Gayle Rankin (GLOW), Daemon seinen Tod in Harrenhall.

Aegon will auch mal rauskommen
Es macht in der neuen Episode richtig Spaß, endlich aus den staubigen Kammern der Red Keep rauszukommen. Einer, der auch gern in die Schlacht hinausgeritten wäre, ist König Aegon auf seinem goldenen Drachen Sunfyre. So schick er sich in der Rüstung seines Urahnen und Namensvetters auch fühlt, muss er später doch zuhause bleiben. Larys manipuliert ihn mit dem einfachsten Trick der Welt, sich doch nicht in Gefahr zu begeben. Nach dem Motto: „Ich habe gehört, nur feige Hühner ziehen in den Krieg - und Ihr seid doch kein feiges Huhn, Euer Gnaden! Habe ich recht?“ Für so ein Meisterstück wird Larys direkt zum Master of Whisperers befördert.
Später versucht der kindische König Aegon seinen Kummer mit einem Ausflug ins Vergnügungsviertel Flea Bottom (Flohloch) zu vergessen. Dort trifft er ausgerechnet auf seinen kleinen Bruder, der noch immer nackt zusammengerollt bei seiner Lieblingsmilf liegt. So verletzlich er sich in der letzten Folge noch gezeigt hatte, dreht Aemond nun den Spieß, indem er stolz seinen Körper zeigt, an dem Aegons Sprüche größtenteils abprallen. Der Sender HBO kommt mit dieser sehr expliziten Szene zudem seinem guten Ruf nach (zumal hier nicht nur „floppy dicks“ zu sehen sind).
So viele neue Figuren
Quasi in derselben Szene - zumindest in denselben Räumlichkeiten des Freudenhauses - lernen wir noch eine weitere neue Figur kennen, nämlich Ulf the White, gespielt von Tom Bennett (A.P. Bio). Was manche beim Schmied Hugh Hammer (Kieran Brew) nur vorsichtig munkeln, spricht er recht offen aus: Er hält sich für einen Bastard von Baelon Targaryen, dem Vater von Viserys I. und Daemon, womit Ulf auch ein Enkel von Jaehaerys I. wäre.
Ob wirklich Targaryen-Blut durch seine Adern fließt, was ihn zu einem sogenannten „Dragonseed“ (Drachensamen) machen würde, wissen wir nicht. Der Charakter legt auf jeden Fall ein charismatisches Debüt hin (wie er alle möglichen Leute begrüßt, erinnert an die berühmte One-Shot-Sequenz aus „GoodFellas“). Interessant ist zudem, dass Ulf mit Team Schwarz sympathisiert, was Aegon beim Betreten des Lokals zum Glück überhört hat.
„House of the Dragon“ hat in der neuen Staffel schon ziemlich viele neue Figuren eingeführt: Neben Ulf und Hugh waren das in den vorherigen Folgen zum Beispiel Alyn (Abubakar Salim) und Addam (Clinton Liberty), die als Seemänner für Haus Velaryon in der Hafenstadt Hull (Holk) schuften. In Episode drei kommen eben noch die bereits erwähnten Rollen Gwayne Hightower sowie Alys Rivers dazu, von der wir bisher wenig erfahren haben. Außerdem holt man mit Rhaena (Phoebe Campbell) die Stieftochter von Rhaenyra zurück, um ihr einen wichtigen Auftrag zu geben...

Rhaenyra schmiedet ihren Plan B
Nach der Infiltrierung Dragonstones (Drachenstein) durch den bösen Cargyll-Zwilling hält Rhaenyra ihre eigenen vier Wände nicht mehr für sicher. Sie will daher ihre noch jungen Söhne Joffrey, Viserys Junior und Little Aegon zusammen mit den dazugehörigen Drachen Tyraxes und Stormcloud, die auch noch Babys und damit völlig ungeeignet für die Schlacht sind, in Sicherheit bringen. Sie bittet daher Rhaena darum, ihr die wichtigste Aufgabe von allen abzunehmen: Ersatzmutter ihrer Kinder zu sein. Rhaena übersieht zunächst die Ehre dieser Mission, da sie noch immer unter dem Komplex der eigenen Drachenlosigkeit leidet.
Als sie zusammen mit Rhaenyras Söhnen, den kleinen Drachen und ein paar Dracheneiern abreist und eine letzte Umarmung von Baela mitnimmt, wird ihr vielleicht noch bewusst, dass sie nicht weniger als die Zukunft eines ganzen Hauses in ihren Händen hält. Zunächst soll es zu Lady Jeyne Arryn ins Vale (Grünes Tal) gehen, denn die Cousine Rhaenyras hatte für ihre Rückendeckung um einen Drachen gebeten. Wobei die Entsendung dieser Mini-Monster hoffentlich nicht als schlechter Witz verstanden wird. D'Arcys Darbietung des mütterlichen Abschiedsschmerzes ist wieder ein Highlight mit Ansage!
Bei den Schwarzen ist der Wurm drin
Wer den Grünen Rat derzeit für dysfunktional hält, sollte bei Rhaenyras Beratern nicht mehr erwarten. Die alten Herren, die sich Rhaenyras Anspruch auf den Thron verschrieben haben, verlieren langsam die Geduld mit ihrer Königin. Sie glauben nämlich, durch die Überzahl an Drachen einen Vorteil zu haben, der schnellstmöglich ausgespielt werden muss. Rhaenyra mahnt zur Besonnenheit, da sie noch immer einen Weg sucht, den Krieg zu verhindern. Als ein gewisser Lord Bartimos Celtigar (Nicholas Jones) ihr vorschlägt, sich ihren Kindern bei der Flucht anzuschließen und die Männer den Krieg führen zu lassen, fällt das Wort Hochverrat.
Am Ende ist es wieder die großartige Rhaenys, die mit ein, zwei mächtigen Sätzen das letzte Wort hat. Sie erinnert die Lords daran, dass es nicht nur den impulsiven Regierungsstil eines Eroberers wie Aegon I. gäbe, sondern auch die ruhige Hand eines Jaehaerys I., der immerhin länger geherrscht hat als alle anderen Targaryen-Könige (von denen es bisher nicht viele gab). Nun ist aber Rhaenys nicht mehr die einzige Beraterin auf Seiten Rhaenyras, die richtig nützlich scheint. Der „Weiße Wurm“ Mysaria (Sonoya Mizuno) hat sich der Schwarzen Königin angeschlossen und will mit ihr das einfache Volk von Westeros erlösen oder so. Leider war dies wieder eine der schwächeren Mysaria-Szenen...

Rhaenys hält alles zusammen
Lieber nochmal zurück zu Rhaenys, die nicht nur zur tragenden Säule auf Dragonstone geworden ist, sondern parallel auch die Insel Driftmark, wo ihr Gatte Corlys (Steve Toussaint) herrscht, vor dem Untergang bewahren will. In einer wunderbaren Hafenszene - in der das alte Ehepaar wirkt wie der Football-Spieler und die Cheerleaderin, die sich heimlich unter der Tribüne zum Knutschen verabredet haben - wirft Rhaenys die Frage der Thronfolge der Velaryons auf. Der kleine Joffrey, der an Lukes Stelle nachrücken müsste, hat keinerlei Bezug zur Seefahrt. Alternativ wäre Rhaena da, was Corlys ablehnt, weil sie eine Frau ist.
So geht die mächtige Seeschlange diesem Problem lieber aus dem Weg und es bricht einem beinahe das Herz, wie Rhaenys mit schwacher Stimme seinen Namen haucht, als er abhaut. Hoffentlich können die beiden sich nochmal sehen und das klären, bevor Rhaenys für Rhaenyra vielleicht bald auf ihrem Drachen Meleys Richtung Rook's Rest (Krähenruh) reist, um Cristons Truppen im Nordosten der Hauptstadt aufzuhalten. Zumindest wirft Rhaenyra ihr einen vielsagenden Blick im Kriegsrat zu, als Lord Simon Staunton (Michael Elwyn) seine Königin darum bittet, nach Hause reisen zu dürfen, um seine Burg für die Schlacht vorzubereiten.
Rhaenys, die besser als alle anderen verstanden hat, dass ein Krieg zwischen den Familienmitgliedern der Targaryens die Götter verärgern würde, und dass ein Kampf zwischen Drachen verheerender wäre als alles, was Westeros je gesehen hat, ist vielleicht die beste Wahl, um den Tanz der Drachen zu eröffnen oder eben abzuwenden, wenn es nach ihr und Rhaenyra geht. „The Queen Who Never Was“ bringt dann auch den verrückten Vorschlag, dass Rhaenyra mit Alicent sprechen müsse, da sie von Mutter zu Mutter eine letzte Chance hätten, das Blutvergießen zu verhindern...

Rhaenyra besucht undercover Alicent
Zugegeben: Der Plan, sich in Verkleidung einer Septa nach King's Landing reinzuschmuggeln, um Alicent beim privaten Gebet zu stören, ist extrem unglaubwürdig. Obwohl uns die Serie immer wieder gezeigt hat, wie viel man mit Undercover-Missionen erreichen kann. Doch ermöglicht man uns so einen Moment, den wir gar nicht zu wünschen gewagt hätten: ein letzter Dialog zwischen Rhaenyra und Alicent. D'Arcy und Cooke spielen sich in der fantastischen Kirchenkulisse - symbolisch platziert unter der Statue der Muttergöttin - die Seele aus dem Leib. Wobei Alicents Erkenntnis, dass die Thronfolge ihres Sohnes ein sehr unglückliches Missverständnis war, einen sogar eher zum Lachen bringen kann.
Für Rhaenyra war diese letzte Versicherung, dass sie auf der richtigen Seite der Geschichte steht, sehr wichtig, um nicht aufzugeben - was sie als Heldin sicher tun würde, wenn ihr Kampf nur dem eigenen Ego dienen würde. Für den Krieg selbst ändert es nichts mehr, denn Alicent beteuert, dass sich Aegon, Aemond und Criston nicht mehr stoppen ließen. Irgendwie weiß man nicht so recht, ob dieser Schlusspunkt die beste oder schlechteste Szene dieser insgesamt so starken Episode ist. Vielleicht wäre es besser gewesen, das Ganze so zu inszenieren, dass man sich auch mit einem Tagtraum von Rhaenyra hätte rausreden können. Aber dafür wird die erneute Erwähnung vom „Song of Ice & Fire“ zu sehr als große Wendung dargestellt...
Jetzt das Angebot von WOW entdecken (Affiliate-Link)
Fazit
Alles in allem sind wir trotzdem super glücklich mit der dritten Episode der zweiten Staffel von „House of the Dragon“. Schon der Auftakt mit der titelgebenden brennenden Mühle in den Flusslanden holt einen super ab - zumal an einer sehr unerwarteten Stelle. Westeros fühlt sich plötzlich wieder ganz lebendig an, weil wir nicht mehr nur in den Gemächern der Drachenlords herumhängen, sondern uns raus in die weite Welt wagen.
Obwohl man an der Stelle das leidige Thema Reisegeschwindigkeit aus der Mutterserie „Game of Thrones“ wieder aufmachen könnte, denn Figuren wie Rhaenys und Baela scheinen überall gleichzeitig zu sein. Während zum Beispiel ein Aemond zwei Folgen lang bei seiner Dirne liegenbleibt. Das Pacing ist verwirrend, aber die Geschichte ist eben einfach sehr komplex. Und insgesamt ist die neue Season aufgrund fehlender Zeitsprünge schon viel übersichtlicher geworden.
An diejenigen, die die Buchvorlage nicht kennen, wäre die Frage interessant, ob sie bei den vielen neuen Figuren mitkommen, die in der Frühphase der Staffel und vor allem in der aktuellen Episode eingeführt werden. Zumindest sind die Debütanten Ulf und Gwayne etwas lockerer aufs Parkett getreten als zuletzt die recht ernsten Charaktere Hugh und Alyn. Vielleicht liegt das auch am Comedy-Hintergrund, den beide Darsteller, also Bennett und Fox, mitbringen.
In dieser Hinsicht hat aber auch Beale als Ser Simon im Zusammenspiel mit Smith als Daemon in Harrenhal einiges geliefert. Folge drei bringt somit auch das Beste mit sich, was wir dieses Jahr bislang von Daemon sehen durften (seine finstere Anreise auf Caraxes wurde großartig inszeniert). Ansonsten ist unser großer MVP (Most Valuable Player) diesmal wie schon mehrfach erwähnt Rhaenys. Wenn Best richtig zum Zuge kommen kann, ist „House of the Dragon“ am besten.
Wir geben der neuen Episode viereinhalb von fünf Dracheneiern!
Hier nun abschließend noch der offizielle Trailer zum Rest der zweiten Staffel der Serie „House of the Dragon“:
Verfasser: Bjarne Bock am Montag, 1. Juli 2024(House of the Dragon 2x03)
Schauspieler in der Episode House of the Dragon 2x03
Was bedeutet eigentlich „TBA“ in der Anzeige bei Episodenführern?