Ihre Familie könnte kaum weniger mit dem Showbusiness zu tun haben, ihr Vater ist Polizeibeamter in Rente, ihre Mutter ist Verkäuferin. Doch Bates Motel-Star Olivia Cooke weiß schon früh, in welche Profession sie will.
Olivia Cooke ist die Tochter eines pensionierten Polizisten und einer Bürofachkraft. Sie hat eine jüngere Schwester namens Eleanor. Nach der Scheidung ihrer Eltern lebte sie mit ihrer Mutter und Schwester zusammen. Schon früh zeigte Olivia Interesse an der Schauspielerei und trat dem Oldham Theatre Workshop bei, einer lokalen Theatergruppe, die für ihre Förderung junger Talente bekannt ist.
Olivia Cookes professionelle Schauspielkarriere begann 2012 mit Rollen in britischen Fernsehserien. In Blackout spielte sie die Tochter von Christopher Ecclestons Charakter. Im selben Jahr trat sie in der Serie The Secret of Crickley Hall als junge Lehrerin auf.
Der internationale Durchbruch gelang Olivia mit der Rolle der Emma Decody in der US-Serie Bates Motel (2013–2017). Emma ist eine intelligente und mutige Teenagerin, die an Mukoviszidose leidet und eine enge Freundschaft mit Norman Bates (Freddie Highmore) entwickelt. Trotz ihrer gesundheitlichen Herausforderungen zeigt Emma eine bemerkenswerte Resilienz und bietet Norman emotionale Unterstützung. Ihre Beziehung zu Norman ist komplex und entwickelt sich im Laufe der Serie weiter, wobei sie sowohl als moralischer Kompass als auch als potenzielles Liebesinteresse dient.
Parallel zu ihrer Arbeit im Fernsehen baute Olivia ihre Filmkarriere aus. In „Me and Earl and the Dying Girl“ (2015) spielte sie Rachel, ein junges Mädchen, das mit Leukämie konfrontiert wird. Rachel ist eine einfühlsame und künstlerische Teenagerin, die trotz ihrer Krankheit versucht, das Beste aus ihrer verbleibenden Zeit zu machen. Sie entwickelt eine tiefe Freundschaft mit Greg, gespielt von Thomas Mann, und Earl, dargestellt von RJ Cyler, die gemeinsam einen Film zu ihren Ehren drehen.
In „Ready Player One“ (2018), unter der Regie von Steven Spielberg, übernahm Olivia die Rolle der Art3mis/Samantha. Samantha ist eine talentierte und entschlossene Gunterin, die im virtuellen OASIS-Universum nach dem versteckten Erbe des Schöpfers sucht. Sie ist bekannt für ihre Fähigkeiten im Spiel und ihre rebellische Natur. Im realen Leben kämpft sie mit Selbstzweifeln aufgrund einer Narbe auf ihrem Gesicht, die sie als Makel empfindet. Ihre Beziehung zum Protagonisten Wade Watts, gespielt von Tye Sheridan, entwickelt sich sowohl in der virtuellen als auch in der realen Welt.
In der Miniserie Vanity Fair (2018) verkörperte Olivia die ehrgeizige und scharfsinnige Becky Sharp. Becky stammt aus bescheidenen Verhältnissen und nutzt ihren Charme und ihre Intelligenz, um in der britischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts aufzusteigen. Sie ist manipulierend und strategisch, stets darauf bedacht, ihre sozialen und finanziellen Positionen zu verbessern. Trotz ihrer oft fragwürdigen Methoden zeigt sie auch Momente der Verletzlichkeit und des Mitgefühls.
In dem Film „Sound of Metal“ (2019) spielte Olivia die Rolle der Lou, der Freundin des Protagonisten Ruben (Riz Ahmed). Lou ist eine Musikerin und Sängerin, die zusammen mit Ruben in einer Metal-Band spielt. Als Ruben beginnt, sein Gehör zu verlieren, steht Lou vor der Herausforderung, sowohl ihre Beziehung als auch ihre musikalische Partnerschaft zu navigieren. Sie kämpft mit ihren eigenen Unsicherheiten und der Angst, Ruben zu verlieren, während sie versucht, ihn in seiner neuen Realität zu unterstützen.
Seit 2022 spielt Olivia die Rolle der Alicent Hightower in House of the Dragon, dem Prequel zur erfolgreichen Serie Game of Thrones. Alicent ist eine zentrale Figur in den politischen Intrigen der Serie und bekannt für ihre Schönheit und ihren scharfen Verstand. Sie ist die Tochter von Ser Otto Hightower und wächst am Hofe von König Viserys I. auf. Ihre enge Beziehung zur königlichen Familie und ihre strategischen Allianzen machen sie zu einer einflussreichen Persönlichkeit in den Machtkämpfen der Targaryen-Dynastie.
Die Schauspielerin hält sich mit Inlineskating fit, eine Leidenschaft, die sie verfolgt seit sie vier Jahre alt ist.
Von ihrem Erfolg in Hollywood ist sie überwältigt, trotzdem möchte sie nicht auf Dauer in den USA leben und wünscht sich eine Wohnung in London.
Sie hat keinen Twitteraccount weil sie sagt, dass ihre erste Reaktion nie ihre beste sei.