Milly Alcock erlangte weltweiten Ruhm durch ihre Rolle als junge Rhaenyra Targaryen in der ersten Staffel der HBO-Serie House of the Dragon, einem Prequel zu Game of Thrones. Wenn Milly Alcock jemals eine Rolle als Superheldin ablehnt, wird sie wahrscheinlich sagen, dass sie lieber in Ruhe ihre Drachen zähmt.
Milly Alcock wurde in Sydney und wuchs in einem Vorort mit ihren beiden jüngeren Brüdern auf. Ihre erste Begegnung mit der Schauspielerei hatte sie in der Grundschule, als sie die Rolle des Rotkäppchens in einer Schulaufführung spielte
Ihre schulische Laufbahn begann an der Stanmore Public School, bevor sie zur Newtown High School of the Performing Arts wechselte
Im Alter von 13 Jahren suchte sie sich eigenständig eine Schauspielagentur, um ihre Karriere voranzutreiben
Ihre erste Fernsehrolle hatte Milly Alcock 2014 in der Serie Wonderland (2013-2015), in der sie eine Nebenrolle spielte. Es folgten Auftritte in verschiedenen australischen Serien wie der Anwaltserie Janet King (2014-2017), A Place to Call Home (2013-2018) und Fighting Season (2018)
In der Miniserie High Life (2017) spielte sie die Rolle der Isabella Barrett über sechs Episoden hinweg
Anno 2018 trat sie in der Spionageserie Pine Gap (2018) als Marissa Campbell in fünf Episoden auf
2018 brach sie die Schule ab, nachdem sie eine Rolle in der Serie Upright (2019-2022) erhalten hatte. Der Durchbruch gelang Alcock mit der Hauptrolle der Meg Adams. In dieser Rolle spielte sie eine jugendliche Ausreißerin, die zusammen mit einem Musiker durch das australische Outback reist. Ihre Darstellung brachte ihr 2018 den Rising Star Award der Casting Guild of Australia ein. Zudem wurde sie 2020 für den AACTA Award in der Kategorie „Best Comedy Performer“ nominiert. Die Serie wurde 2022 für eine zweite und auch letzte Staffel verlängert, in der Alcock erneut die Rolle der Meg übernahm
Im Jahre 2022 erlangte Milly Alcock internationale Aufmerksamkeit durch ihre Rolle als junge Rhaenyra Targaryen in der HBO-Serie House of the Dragon. In der ersten Staffel spielte sie die jüngere Version der Prinzessin, bevor die Rolle von Emma D'Arcy übernommen wurde. Ihre Darstellung brachte ihr eine Nominierung für den Critics' Choice Television Award in der Kategorie „Best Supporting Actress in a Drama Series“ ein. In der zweiten Staffel kehrte sie für einen Gastauftritt in der Episode „The Red Dragon and the Gold“ zurück
Neben ihrer Fernsehkarriere trat Milly Alcock 2018 im Film „The School“ (2018) als Jien auf. 2023 spielte sie die Rolle der Abigail Williams in dem Theaterstück „The Crucible“ im Gielgud Theatre in London
Im selben Jahr erschien sie im Musikvideo "Easy Now" von Noel Gallagher's High Flying Birds. 2025 spielt sie in der Netflix-Miniserie Sirens (2025) die Rolle der Simone DeWitt übernehmen. Zudem wurde sie für die Rolle der Kara Zor-El / Supergirl im kommenden DC-Film „Supergirl: Woman of Tomorrow“ (2026) besetzt
Alcock ist bekannt dafür, ihr Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Sie lebt derzeit in London.
| Jahr | Auszeichnung | Kategorie | Titel | Status |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | Saturn Award | Best Performance by a Younger Actor on a TV Series | Milly Alcock | |
| 2020 | AACTA Award | Best Comedy Performer | Milly Alcock |