House of the Dragon 2x02

House of the Dragon 2x02

Mit einer überlangen und etwas überladenen Episode zwei arbeitet „House of the Dragon“ den schockierenden Einstieg in die neue Season auf. Wir versuchen, den Überblick zu behalten und lassen mit Euch die wichtigsten Szenen Revue passieren...

Olivia Cooke und Phia Saban in der Serie „House of the Dragon“
Olivia Cooke und Phia Saban in der Serie „House of the Dragon“
© HBO

House of the Dragon lässt keinen Zweifel daran, wie schwer die Blut-/Käsetat im Staffel-Auftakt wiegt: Sowohl bei Team Grün in King's Landing (zu Deutsch: Königsmund) als auch bei den Schwarzen auf Dragonstone (Drachenstein) werden personelle Konsequenzen gezogen. Der im Schlaf geköpfte Thronfolger von Aegon II. (Tom Glynn-Carney) könnte zum größten Dominostein für den Bürgerkrieg von Westeros werden. Zumal durch die Dummheit Daemons (Matt Smith) nun Rhaenyras (Emma D'Arcy) wichtigste Allianzen auf dem Spiel stehen. Alicent (Olivia Cooke) und Otto Hightower (Rhys Ifans) bangen aber ebenso um ihre Macht.

In Rhaenyra the Cruel, der zweiten Episode der zweiten Season des Game of Thrones-Prequels, werden die emotionalen und politischen Nachwirkungen des Verbrechens untersucht. Dabei nehmen sich die Autorin Sara Hess und Regisseurin Clare Kilner auch Zeit für vermeintlich weniger wichtige Szenen. Die Laufzeit wächst dadurch auf 69 Minuten an - und leider spürt man die Überlänge diesmal. Wieso sind dieses Jahr nur acht Episoden geplant, wenn man die Folgen so früh so voll stopft?

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Der Albtraum in der Red Keep

Beim schicken neuen Intro bleibt auf den ersten Blick alles beim Alten. Dann knüpft die neue Folge direkt an ihre Vorgängerin an. Nachts werden in der Red Keep die Dienerschaft aufgescheucht. Ein wütender König Aegon schlägt mit seinem legendären Schwert Blackfyre auf den geliebten Modellbau seines Vaters ein. Verstörende Geigenmusik von Meisterkomponist Ramin Djawadi untermalt den Wahnsinn, der in der Luft liegt. Glynn-Carney, der zuletzt seine komödiantische Ader gefunden hat, bekleckert sich schauspielerisch nicht mit Ruhm. Die angsteinflößende Ausstrahlung, die Aegon hier gebraucht hätte, fehlt ihm leider.

Die hat stattdessen sein jüngerer Bruder Aemond (Ewan Mitchell), dem man eine indirekte Mitschuld für den Tod des kleinen Prinzen geben kann. Doch der Einäugige will es wieder gut machen, indem er den Tatort nach Spuren untersucht. An der nächtlichen Notsitzung des Grünen Rats nimmt er dafür nicht teil. Dort zeichnet sich sowieso schnell ab, dass es eigentlich keine Rolle spielt, wer den Mord in Auftrag gegeben hat. Die Verantwortung soll Rhaenyra tragen. Otto sieht in dem Problem sogar eine dornige Chance, indem man die Leiche von Jaehaerys mit einem Trauerzug zur Schau stellt, während seine Mutter Helaena (Phia Saban) und Großmutter Alicent volksnah weinen sollen.

Notfallsitzung des Kleinen Rats...
Notfallsitzung des Kleinen Rats... - © HBO

Die Grünen tragen Schwarz

Die Prozession durch die Straßen von King's Landing ist inszenatorisch sicherlich die stärkste Szene dieser Folge. Die Kamera geht nah an das Gesicht Helaenas und man spürt die Beklemmung der jungen Königin, die kurz vor einer Panikattacke steht. Aber auch Alicent ist innerlich erschüttert, zumal sie mit ihren eigenen Sünden hadert. Hat sie die Götter wütend gemacht und so das Leid ihrer Familie provoziert? Vermutlich sind den Sieben, wie die Götter ihrer Religion heißen, die privaten Eskapaden der Königinmutter genauso egal wie ihrem Vater, der ihre Beichte später gar nicht hören möchte...

Auch wir von außen fragen uns, wie viel Empathie man von uns für die Grünen erwartet. Ähnlich ins Leere läuft zum Beispiel die Szene von Aemond, der nackt und in Embryostellung seine Mommy Issues mit einer älteren, uns wohl schon bekannten Dirne in Flea Bottom (alias Flohloch) auslebt. Seinen königlichen Bruder sehen wir kurz vor dem Ende der Episode ebenso verletzlich, als er in seinen Gemächern weint und Alicent wieder darauf verzichtet, ihn zu bemuttern. Etwas interessanter ist vorher der Moment, als es ihm nicht gelingt, Trost mit seiner Frau und Schwester Helaena zu teilen. Doch einige Fans dürften durchaus davon genervt sein, dass uns die Serie keinen aufrichtigen Schurken mehr lässt.

Ser Criston Cole nimmt die Dinge in die Hand...
Ser Criston Cole nimmt die Dinge in die Hand... - © HBO

Nichts drin im Kohlkopf

Am ehesten ist das sicher noch Ser Criston Cole (Fabien Frankel), obwohl auch der etwas infantilisiert wird - wenn auch nicht durch Jämmerlichkeit, sondern durch Dummheit. Zugegeben: Ganz so blöd, wie Otto tut, ist sein Plan gar nicht, Ser Arryk Cargyll (Luke Tittensor) nach Dragonstone zu schicken und sich als sein Zwilling Erryk (Elliott Tittensor) auszugeben, um Rhaenyra zu ermorden. Aber schon die Art und Weise, wie er spricht, spricht Bände über ihn: „The bitch queen deserves to die.“ Fehlt nur noch ein Fistbump und „Yeah, bro“ mit Aegon.

Auch bringt es einen ziemlich auf die Palme, wie Ser Criston sein schlechtes Gewissen über das nicht verhinderte Verbrechen in der Red Keep auf Ser Arryk und dessen befleckten weißen Mantel projiziert. Wie er als Chef der Königsgarde den geheimen Auftrag gibt, Team Schwarz zu infiltrieren, ist eine der Szenen, auf die man gut hätte verzichten können. Außerdem wäre der Showdown kurz vor Schluss vielleicht noch spannender geworden, wenn auch wir als Publikum mehr im Unklaren geblieben wären.

Und, apropos verzichten, die Alicent-Darstellerin Cooke sprach in einem Interview von der Streichung einer „animalischen“ Sexszene. Der Showrunner Ryan Condal habe demnach den Eindruck gehabt, man dürfe die erotischen Abenteuer von Alicent und Ser Criston nicht übertreiben. Trotzdem gab es auch diesmal zwei Momente, die wer weiß wem was gebracht haben: das Spannen durch die Tür hindurch beim Baden sowie der schuldbeladene Quickie, der einen extrem seltsamen Schlusspunkt setzt.

Ser Otto Hightower ist frustriert von Aegon...
Ser Otto Hightower ist frustriert von Aegon... - © HBO

Otto hat die Schnauze voll

Bei solchen Zuständen in King's Landing verliert natürlich Otto als Stimme der Vernunft die Contenance. Das Fass zum Überlaufen bringt Aegons überhastete Entscheidung, alle Rattenfänger der Stadt zu hängen. Wenngleich er so den Täter Cheese (Mark Stobbar) erwischt hat, schadet er sich doch vor allem selbst. Nicht nur wird die Red Keep bald von Nagern überlaufen werden, auch läuft dem König das Volk davon, das gerade drauf und dran war, Mitgefühl für ihn als leidenden Vater zu entwickeln. Otto nennt das Kind beim Namen, also seinen Enkel einen Idioten - und er beschwört den Geist seines Vorgängers, der so viel Würde und Weisheit auf den Eisernen Thron gebracht hätte.

Aegon widerspricht dem Vorwurf der Dummheit, indem er das Dümmstmögliche überhaupt tut: Er feuert Otto als seine Hand und gibt den Posten ausgerechnet Ser Criston. Seine neue Hand solle eine stählerne Faust werden, die nicht nur Briefe schreibt, sondern Schwerter in die Schlacht führt. Man darf übrigens auch sehr gespannt sein, wie ein Larys Strong (Matthew Needham) auf diese Neuernennung reagiert. Nachdem ja auch er sich Hoffnungen auf das Amt gemacht hatte und mit der Verhaftung von Blood (Sam C. Wilson) eigentlich ein paar Pluspunkte beim König sammeln wollte...

Was Otto angeht: Der langjährige De-facto-Herrscher über Westeros, der schon in Diensten dreier Targaryen-Könige gestanden hat, verlässt die Hauptstadt ernüchtert und frustriert. Er will zu seinem Sitz Oldtown (Altsass) zurückkehren und dort positiv auf Alicents dritten und bislang noch unsichtbaren Sohn Daeron einwirken, nachdem er für Aegon und Aemond keine Hoffnung mehr sieht. Alicent soll bei diesen beiden trotzdem noch ihr Bestes versuchen. Sie wiederum bittet ihren Vater, lieber nach Highgarden (Rosengarten) zu gehen, um Haus Tyrell als Verbündete der Grünen abzusichern. Wir hoffen, dass wir den Otto-Darsteller Ifans wiedersehen, denn er gehört zu den Stärksten im Cast!

Addam und Alyn treffen sich auf der Driftmark...
Addam und Alyn treffen sich auf der Driftmark... - © HBO

Zu Hause bei Hugh Hammer

Bevor wir rüber nach Dragonstone zu Rhaenyra springen, wollen wir noch mal über die neuen Figuren dieser Season sprechen. So sehen wir den Schmied Hugh Hammer (Kieran Bew) wieder, der zum ersten Mal bei Aegons Audienz in Erscheinung getreten war. Die Serie will uns mit ihm einen Einblick in das Leid der einfachen Bevölkerung von Westeros geben. Seine Frau rechnet ihm vor, wie durch das Wettrüsten für den bevorstehenden Bürgerkrieg alle Preise in die Höhe schießen. Wieder wirkt das Ganze etwas kontextlos und vielleicht auch recht klischeemäßig (mit kranken Kindern auf die Tränendrüse drücken und so).

Die Brüder Alyn und Addam

In der Hafenstadt Hull (Holk) auf der Velaryon-Insel Driftmark tritt nach dem Seemann Alyn (Abubakar Salim) nun auch noch sein Bruder Addam (Clinton Liberty) neu auf den Plan. Die beiden haben eine kurze Unterhaltung, in der ihre sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten schnell und elegant verdeutlicht werden. Addam jagt nach Ruhm und versteht nicht, warum Alyn nicht mehr aus seiner Verbindung zu Lord Corlys (Steve Toussaint) rausholt. Und auch uns lässt man im Unklaren darüber, was eigentlich Alyn gegen die Seeschlange hat.

Corlys kriegen wir in der Episode übrigens auch zu sehen, nämlich im Bett mit seiner Frau Rhaenys (Eve Best). „House of the Dragon“ tut stets gut daran, das beste oder vielleicht einzig funktionale Liebespaar der Serie zu zeigen, das oftmals die schönsten Unterhaltungen miteinander führt. Wobei die Zwei nun ein bisschen Konkurrenz haben, denn bei den Hammers scheint der Haussegen trotz der Geldsorgen auch nicht allzu schief zu hängen. Aber die kennen wir noch nicht so gut...

Jacaerys und Baela sprechen in Dragonstone...
Jacaerys und Baela sprechen in Dragonstone... - © HBO

Seasmoke zieht seine Kreise

Ein kleines Highlight der Episode dreht sich um den neusten Neuling, also Addam. Am Strand sucht er nach schmackhaften Schalentieren und wird aus der Luft selbst als potentieller Snack eines Schuppentieres beäugt. Oder hat der Drache Seasmoke, der nach dem Verschwinden Laenors wieder reiterlos ist, seinen Blick aus anderen Gründen auf Addam gerichtet? Im Tanz der Drachen dürfte jeder Drache unverzichtbar werden. Wenn Seasmoke also vakant ist, könnte ein neuer Reiter oder eine neue Reiterin sowohl Team Grün als auch Team Schwarz einen entscheidenden Vorteil verschaffen.

Baela meldet sich zurück

Daher muss die Serie auch die bislang vernachlässigten Targaryens wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. Nicht nur wird Daeron auf Seiten der Grünen endlich erwähnt, auch darf Baela (Bethany Antonia) - die Tochter von Daemon, die mit ihrem Cousin und Stiefbruder Jacaerys (Harry Collett) verlobt wurde - in gleich zwei Szenen auftreten. In der ersten kriegt sie von Rhaenyra den Auftrag, auf ihrem Drachen Moondancer King's Landing auszuspionieren. In der zweiten reden sie und Jace über Vaterfiguren, was nicht uninteressant ist, weil Jace beiläufig seinen Status als Bastard zugibt.

In dem Gespräch fällt auf, dass auch dieses junge Pärchen besser harmoniert als die meisten anderen. Das haben sie dann eher von der Velaryon-Seite geerbt als von Rhaenyra und Daemon, wie in der neuen Folge bitterer denn je unterstrichen wird. Für Baelas Schwester Rhaena bleibt keine Zeit, zumal sie drachenlos ist und daher strategisch weniger wichtig erscheint. Dafür sehen wir noch Rhaenyras und Daemons jüngste Söhne, also Viserys Junior und Aegon Junior, die aber so klein sind, dass sie bislang nur mit Spielzeugdrachen hantieren.

Daemon und Rhaenyra haben eine Ehekrise...
Daemon und Rhaenyra haben eine Ehekrise... - © HBO

Finstere Stimmung bei Team Schwarz

Daemons Attentat auf Aemond hätte nicht schlimmer verlaufen können: Statt den mächtigsten Drachenreiter der Grünen auszuschalten und Rache für Rhaenyra zu üben, wurde unschuldiges Kinderblut vergossen und überall in Westeros verfluchen die Menschen die Königin auf Dragonstone dafür. Sogar in ihrem eigenen Rat gibt es Mitglieder, die ihr die Untat zutrauen: Ein gewisser Ser Alfred Broome (Jamie Kenna) kann von Glück reden, dass Rhaenyra eben nicht so blind ihrer Wut nachgeht, wie er ihr unterstellt. Allein der Sexismus, der in seinen Äußerungen steckt, kann sprachlos machen.

Doch es dauert nicht lang, bis sich Daemon durch sein freches Grinsen verrät... Im folgenden Streit sieht auch Rhaenyra schnell, was für ein hoffnungsloser Fall ihr Mann und Onkel ist: „Ich konnte dir nie wirklich vertrauen.“ Daemon scheint sich nach all den Jahren noch immer als übergangener Thronfolger seines großen Bruders zu sehen und sabotiert daher das Spiel der Throne, statt seiner Gattin zu dienen, wie er es geschworen hat. Er weigert sich, Verantwortung für seine Fehler zu übernehmen und läuft davon wie ein stures Kind. Auf seinem Blutwurm Caraxes reitet er nun einsam in die Schlacht und hofft mit der Eroberung von Harrenhal wieder zum großen Helden zu werden...

Der Streit zwischen Rhaenyra und Daemon ist eine emotionale Schlüsselszene, die vor allem von D'Arcy großartig gespielt wird. Dennoch wird auch hier ein wenig unsere Geduld auf die Probe gestellt, weil Daemon einfach so eine frustrierende Figur geworden ist. Man muss schon sehr viel Fantasie mitbringen, um in ihm noch den badass zu sehen, als der er in der Auftaktstaffel gefeiert wurde. Die wiederholten Andeutungen von häuslicher Gewalt wecken ebenfalls sehr unschöne Erinnerungen.

Lady Mysaria ist beeindruckt von Rhaenyra in der Serie „House of the Dragon“...
Lady Mysaria ist beeindruckt von Rhaenyra in der Serie „House of the Dragon“... - © HBO

Lady Mysaria findet eine neue Mission

Eine erfreuliche Wendung gab es in der Folge dafür im Falle unserer unliebsamsten Figur Mysaria (Sonoya Mizuno), auch bekannt als „White Worm“. Die ist seit letzter Folge eine Gefangene auf Dragonstone und kriegt nun Ärger mit Rhaenyra, da auch sie durch die Vermittlung der zwei Tunichtgute Blood und Cheese eine unrühmliche Rolle bei dem fatalen Auftragsmord gespielt hat. Doch sie schafft es schnell, der Schwarzen Königin klarzumachen, dass sie für sich keine andere Wahl gesehen hat. Die beiden „bonden“ dann sogar durch den gemeinsamen Frust, den Daemon ihnen bereitet hat.

Rhaenyra erkennt in Mysaria eine gerissene Beraterin, die Westeros nicht nur auf der Adelsebene versteht, sondern auch aus Sicht des gemeinen Volkes. Der Wurm wäre eine starke Ergänzung für den Schwarzen Rat, aber nur, wenn man ihn freiwillig dazustoßen lässt. Egal, ob Rhaenyra wirklich so weit gedacht hat oder nicht: Am Ende rettet ihr das Geschenk der Freiheit an Mysaria das eigene Leben. Denn Mysaria hat erkannt, dass Rhaenyra anders ist als männliche Lords wie Daemon oder Otto, mit denen sie negative Erfahrungen gemacht hat. Was es mit ihrer geheimnisvollen Narbe am Hals auf sich hat, müssen wir noch abwarten. Falls es uns überhaupt so sehr interessiert wie offenbar Rhaenyra.

Der Clash der Cargylls

Am Ende der Episode kommt es dann noch zum großen Kampf der Cargyll-Brüder, der schon deshalb mehr ans Herz geht als #Cleganebowl bei der Mutterserie, weil sich Erryk und Arryk noch immer lieben. Ähnlich spannend wie die Mission von Blood und Cheese wird nun auch Arryks Unterwanderung von Dragonstone inszeniert. Absichtlich verlieren wir beim Zusehen selbst den Überblick, wer nun eigentlich der gute oder wer der böse Zwilling ist. Ein garantiertes Highlight für die Folge, auf das sich Buchwissende schon lang gefreut hatten. Obwohl man im Abspann die Chance verpasst, auch den dazugehörigen Song zu spielen. Denn die Tragödie von Ser Erryk und Ser Arryk gilt in Westeros als viel besungen...

Unser Fazit zur neuen Folge

Genauso kann man sich fragen, ob der Cargyll-Kampf nicht besser in der nächsten Folge platziert gewesen wäre. Episode zwei ist nämlich auch so schon ziemlich vollgestopft und unübersichtlich. Vielleicht hätten die Verantwortlichen am Ende ja doch genügend Material für zehn Kapitel in der Season gehabt, statt die Zahl auf acht runterzukürzen... Ottos Entlassung wäre auch kein schlechter Schlusspunkt gewesen - auf jeden Fall besser als die Sexzene von Alicent und Aegon...

Insgesamt hat uns der Auftakt in der Vorwoche besser gefallen und „House of the Dragon“ lässt in dieser neuen Staffel weiter Luft nach oben. Von der Leichtigkeit, die man sich nach dem Ende des expositionslastigen Premierenlaufs versprochen hatte, ist aktuell nicht viel zu spüren. Zumal einige Figuren momentan nicht in ihrer besten Verfassung zu sein scheinen. So zynisch es klingen mag: Man hofft fast, dass der Krieg bald ausbricht und alles in Gang kommt.

Wir geben der Episode diesmal dreieinhalb von fünf Dracheneiern!

Hier nun abschließend noch der offizielle Trailer zum Rest der zweiten Staffel der Serie „House of the Dragon“:

Verfasser: Bjarne Bock am Montag, 24. Juni 2024

House of the Dragon 2x02 Trailer

Episode
Staffel 2, Episode 2
(House of the Dragon 2x02)
Deutscher Titel der Episode
Rhaenyra die Grausame
Titel der Episode im Original
Rhaenyra the Cruel
Länge der Episode im Original
1 Stunde 9 Minuten
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Sonntag, 23. Juni 2024 (HBO)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Montag, 24. Juni 2024
Erstausstrahlung der Episode in der Mediathek
Montag, 24. Juni 2024
Erstausstrahlung der Episode in Österreich
Montag, 24. Juni 2024
Erstausstrahlung der Episode in der Schweiz
Montag, 24. Juni 2024
Autoren
Ryan Condal, George R.R. Martin

Schauspieler in der Episode House of the Dragon 2x02

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