Westworld 2x09

© d Harris in âWestworldâ (c) HBO
Ob beabsichtigt oder nicht, die Westworld-Macher um Jonathan Nolan und Lisa Joy haben mit Vanishing Point beziehungsweise Virus eine thematisch durchaus passende Episode zum US-amerikanischen Vatertag am gestrigen 17. Juni auf die Beine gestellt. Denn die ErzĂ€hlung nimmt tatsĂ€chlich immer wieder Bezug auf die âVĂ€terâ dieser Serie. Insbesondere der alte William (Ed Harris) ĂŒbernimmt dabei eine zentrale Rolle, doch auch Allvater und âSchöpferâ Robert Ford (Anthony Hopkins) rĂŒckt abermals in den Fokus. Das mag auf den ersten Blick ein wenig irritieren, hatte man doch vielleicht eher damit gerechnet, dass die Geschichte nun ein letztes Mal in die Vollen geht und der Weg zum Finale in den nĂ€chsten Wochen geebnet wird. Gerade, wenn womöglich alle wichtigen Figuren an der gewaltigen Serverfarm - âThe Valley Beyondâ - aufeinandertreffen und ĂŒber das Wohl und Wehe der Hosts sowie der Menschen entschieden wird...
Zwar bereitet man mit einigen Szenen eine derartige Entwicklung zum Abschluss der zweiten Staffel vor, glĂŒcklicherweise ĂŒbertreibt man es aber nicht mit allzu viel klassischer Plotentwicklung, um von Punkt A nach B zu kommen. Ganz im Gegenteil sogar, man setzt sich kurz vor knapp noch einmal mit den Charakteren, ihrer Motivation und ihrem teils erschreckenden Wesen auseinander - ein Ansatz, der in dieser zweiten Staffel zuvor schon einige Male sehr gut aufgegangen war. Abermals fĂ€llt das Scheinwerferlicht auf den âMan in Blackâ, der alte Pistolero William, welcher zuletzt in eher bescheidender Verfassung von seiner Tochter Emily (Katja Herbers) gerettet wurde und zu dem es einen ganzen Batzen an neuen Informationen gibt, die erst einmal verarbeitet werden mĂŒssen. Ganz zu schweigen von einer folgenschweren Entscheidung, die William trifft, und deren AusmaĂ sich erst noch zeigen wird.
No more worlds left to conquer
Der Man in Black ist eine der Figuren, die von der zweiten Staffel in der Hinsicht profitiert hat, dass wir sukzessive mehr ĂŒber ihn, die Dinge, die ihn antreiben, und die wichtigen Momente in seinem Leben erfahren haben, von denen er geprĂ€gt wurde. Um es in der technologischen Host-Sprache zu sagen: Sein drive und seine cornerstones sind klarer und greifbarer fĂŒr den Zuschauer geworden, was ihn zu einem vollwertigeren Charakter als noch in der ersten Staffel gemacht hat. Dennoch zeigte sich zuletzt ein altbekannter, psychopathisch veranlagter William, der das ihm von Ford auferlegte Spiel um jeden Preis zu Ende bringen will, um seiner eigenen Schöpfung den Stecker zu ziehen. Das verwandelte den Man in Black abermals in einen eher flachen Charakter, der nur existiert, um Böses zu tun.
Humble roots
Auch ich habe mich mit dem alten William, seiner unerklĂ€rlichen Motivation und dem skrupellosen Handel immer wieder etwas schwergetan. In dieser Episode gelingt es jedoch, mir einen Einblick in den Charakter zu geben, den ich zwar schon zuvor in gewissen Momenten hatte, jedoch nie in dieser IntensitĂ€t. Drehbuchautor Roberto Patino und Regisseur Stephen Williams prĂ€sentieren uns nĂ€mlich einen William, bei dem es mittlerweile keinerlei Zweifel mehr gibt, dass dieser psychisch krank ist und gar nicht anders kann, als das zu tun, was er eben tut. Die Dunkelheit in ihm hat sich seit seinem ersten Besuch in Westworld immer mehr ausgebreitet, er hat sie gewĂ€hren lassen und eine Fassade aufgesetzt, durch die (fast) niemand hindurchsehen konnte. Dem pathologischen LĂŒgner ist schon seit langem gar nicht mehr bewusst, wie falsch und verwerflich sein Verhalten ist - weil er lĂ€ngst in eine verquere Welt abgedriftet ist, die fernab der RealitĂ€t besteht und in der er den Mittelpunkt allen Seins darstellt.
Nun könnte man sagen, dass dies doch schon seit einigen Folgen klar ist, wenn nicht sogar schon seit der ersten Staffel. Hier zeigt man jedoch mit dem Blick zurĂŒck auf Juliet - die Frau von William, die ihn durchschaut hatte, die mit der LĂŒge, die ihr Gatte darstellte, nicht mehr leben konnte und sich das Leben nahm -, dass William nicht nur ein einfacher Bastard ist. Er ist krank. Das soll keine Beleidigung sein, sondern vielmehr eine Diagnose. William braucht professionelle Hilfe, die er aber nie erhalten hat, um ĂŒber die Dunkelheit in ihm Herr zu bleiben. Man kann ihn als verrĂŒckten Psychopathen ohne Empathie stigmatisieren, andererseits entwickelt man bei genauerer Betrachtung auch eine Art Mitleid fĂŒr ihn, der vor vielen Jahren einen finsteren Pfad beschritten hat, von dem es vielleicht eine Abkehr hĂ€tte geben können, wenn doch nur jemand erkannt hĂ€tte, was wirklich in ihm vorging. Dieser baute sich wiederum einen Schutzwall auf, damit man ihn nicht analysieren und ihm nicht helfen konnte. Als wĂŒrde man einem Alkoholiker die SchlĂŒssel zur Minibar geben...
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Underneath
Williams abstoĂende Taten und sein skrupelloses Handeln ĂŒber viele Jahre hinweg sollen mit der Erkenntnis, dass er scheinbar gar nicht anders konnte, als abgrundtief böse zu sein, keineswegs entschuldigt werden. Dennoch gibt es dem Charakter eine besondere KomplexitĂ€t und eine Facette, die die Beurteilung des Man in Black nicht gerade einfacher macht. Blicken wir in die Gegenwart, sehen wir einen alten, von seinen Entscheidungen gezeichneten William, dem in seinem Wahn nicht mehr zu helfen ist. Seine Tochter Emily setzt sich zum Ziel, den ganzen Schein, das perverse Konstrukt, dass sich ihr Vater zusammengebastelt hat, auffliegen zu lassen, damit die Welt sieht, wer William wirklich ist. Zwischenzeitlich fragt man sich, was die wahren BeweggrĂŒnde von Emily sind, die bezĂŒglich des Projekts ihres Vaters alle wichtigen Informationen aus diesem herausholt. Am Ende scheint es aber alles nur ein Mittel zum Zweck zu sein, um William einzulullen und aus dem Park rauszubekommen, damit er eingewiesen werden kann. So wie seine Frau, herzzerreiĂend von Gastdarstellerin Sela Ward gespielt, die die kalten Daten mit eigenen Augen gesehen hat, welche ihr bestĂ€tigt haben, wie verdorben ihr Mann ist, was sie wiederum zum Selbstmord getrieben hat.
Doch anstelle von Einsicht glaubt William weiter an seine besondere Stellung in dieser Welt und mĂ€ht nicht nur ein Rettungsteam nieder, nein, auch seine Tochter erschieĂt er aus voller Ăberzeugung, dass Ford hinter der ganzen Sache steckt. Eine Szene, die umso schockierender ist, als William erkennt, dass er gerade sein eigenes Kind getötet hat, wodurch endgĂŒltig jedwede Hoffnung fĂŒr ihn verloren ist. Der schreckliche Schlusspunkt einer tragischen Geschichte, in der wieder einmal auf das komplizierte Innenleben der Charaktere gebaut wird, die wiederum hervorragend von Ed Harris und Katja Herbes zum Besten gegeben werden. Leider begnĂŒgen sich die Verantwortlichen nicht mit diesem erschĂŒtternden Schlussbild von William und seiner toten Tochter. Das Spiel ist eben noch nicht beendet. Und so lĂ€sst man uns im Ungewissen, ob William vielleicht lĂ€ngst ein Host mit eingespeistem Bewusstsein ist, was seinen mentalen Verfall (siehe die Kopie von Schwiegervater Jim Delos) möglicherweise bedingt und beschleunigt hat.
The real thing
Dies wĂ€re eine groĂe Ăberraschung, wie sie im Westworld-Buche steht, und die perfekt zu der zentralen Frage der Serie passt, die permanent gestellt wird: Was ist wirklich real? Ich finde es aber ein wenig schade, dass man der Tragik des letzten Moments zwischen William und Emily hierdurch ein wenig das Gewicht nimmt, da alle Augen sogleich wieder auf eine vergleichsweise weitaus reiĂerische EnthĂŒllung gerichtet werden. Die Macher bewegen sich auf einem schmalen Grat zwischen berĂŒhrendem Charakterdrama und twistreicher Schockinszenierung, was man bereits mehrfach in der Serie beobachten konnte. Ein Spiel mit dem Feuer, um indirekt Robert Ford zu zitieren, der ebenfalls eine interessante Rolle in dieser Episode einnimmt.
Not a tool
Zum einen wirft er stellenweise wieder einmal mit ĂŒberbordenden KalendersprĂŒchen um sich (die Szene, als er von William an der Bar zurĂŒckgelassen wird und diesem noch ein paar verhĂ€ngnisvolle Worte hinterherwirft, ist fast schon zu lĂ€cherlich „typisch Bösewicht“). Zum anderen offenbart der Charakter plötzlich erneut Empathie, Zuneigung und ein Herz, wie das zweite Erwachen von Maeve (Thandie Newton) zeigt, die fĂŒr âVaterâ Ford immer ein besonderes âKindâ gewesen ist und deren Reise noch lange nicht zu Ende ist. Gleichzeitig möchte man Ford verfluchen, der Bernard (Jeffrey Wright) aus dessen Inneren heraus kontrolliert und ihm rĂ€t, die unschuldige Elsie (Shannon Woodward) zu töten. Ja, man kann Fords Argumentation, dass Elsie Bernard eines Tages verraten wird, weil es eben in der Natur der Menschen liegt, in gewisser Weise nachvollziehen. Er weiĂ es besser als jeder andere, wie leicht der menschliche Geist zu korrumpieren ist, und die Menschheitsgeschichte ist auch von unzĂ€hligen Beispielen gespickt, die seinen Standpunkt untermauern.
Aber es ist gut, dass sich Bernard gegen Ford zur Wehr setzt, nicht nur, um seine eigene IdentitĂ€t und Persönlichkeit zu wahren, sondern auch, um dem entgegenzuwirken, was aus Bernard wird, wenn er Elsie tötet: Genau das, vor dem Ford warnt - ein Wesen, das aus unbestĂ€tigter Angst jemand anderem Leid zufĂŒgt. Warum kann Bernard nicht einfach gut sein, warum kann er Elsie nicht einfach vertrauen? Der Konflikt zwischen Bernard und Ford ist ein spannendes Hin und Her, welches wiederum exzellent aufgelöst wird. Ford zwingt seiner Schöpfung nĂ€mlich nicht eine Entscheidung auf, er stellt Bernard einfach ein paar Optionen in Aussicht, fĂŒr die er sich dann selbst entscheiden kann. Diesem gelingt es letztlich, Ford aus seinem Geist zu löschen - und auch, wenn dessen pessimistische AusfĂŒhrungen ĂŒber die Verdorbenheit der menschliche Natur nachhallen, zeigt sich Bernard von einer besseren Seite, indem er Elsie nicht tötet und sie eben in Sicherheit zurĂŒcklĂ€sst, wĂ€hrend er sich ins Auge des Sturmes begibt.
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Of Gods and beasts
Ăhnlich wie der Man in Black gestaltet sich auch Ford in dieser Episode alles andere als eindimensional, auch wenn er natĂŒrlich bis zur letzten Sekunde wie eine omnipotente Gottheit ĂŒber allem schwebt. Doch es tut gut, ihn in Szenen zu sehen, in denen er nicht nur die Welt erklĂ€rt (so gekonnt Anthony Hopkins auch diese Zeilen von sich gibt), sondern eben auch eine emotionale Verbindung zu seinen GesprĂ€chspartnern aufbaut, wie wir es in der letzten Woche in der Episode „Kiksuya, Westworld“ zwischen ihm und Akecheta (Zahn McClarnon) gesehen haben und wie wir es jetzt zwischen ihm, Maeve und Bernard sehen.
Insbesondere die Szene, als Maeve regungslos auf dem Operationstisch liegt und Ford von seinem speziellen VerhĂ€ltnis zu ihr erzĂ€hlt, funktioniert ausgesprochen gut. Dabei ist es mal wieder erstaunlich, wie viel Thandie Newton allein ĂŒber ihren festen Blick zu sagen vermag, wĂ€hrend man Wegbereiter Ford vollends glaubt, dass er sich genau diese UnabhĂ€ngigkeit des mĂ€chtigen Hosts, ihr Bestreben nach Freiheit und das FamilienglĂŒck mit ihrer Tochter fĂŒr sie gewĂŒnscht hat. Ob es sich jetzt wirklich um seinen letzten Auftritt handelt, nachdem er von Bernard aus dessen System entfernt wurde, bleibt abzuwarten. Möglicherweise hat er eine Kopie von sich anfertigen lassen, die nun in Maeve eingespeist ist. Oder es handelt sich bei diesen Szenen um eine Art Programm, das dann gelöscht wird, wenn die Ursprungsquelle beseitigt wird. Ich persönlich habe mit einem gröĂeren Abschied des Zeremonienmeisters gerechnet, ein dezenter, unspektakulĂ€rer Abgang wie in Vanishing Point/Virus ist aber durchaus erfrischend und angenehm kontrĂ€r zu dem ĂŒblichen Auftreten des Selbstdarstellers Robert Ford.
Final game
Wie bereits erwĂ€hnt, muss in dieser Folge dann noch ein bisschen was fĂŒr den ĂŒbergeordneten Handlungsstrang rund um das âValley Beyondâ getan werden. WĂ€hrend Bernard sich also allein auf den Weg zur gigantischen Serverfarm macht, erhofft sich Charlotte (Tessa Thompson) dank des mĂ€chtigen Programmcodes von Maeve, den sie in die arme Clementine (Angela Sarafyan) eingepflanzt haben, einen Vorteil, um der Robo-Revolution den Riegel vorzuschieben. Was auch immer uns bezĂŒglich des Man in Black erwartet, auch mit ihm dĂŒrfte zu rechnen sein, wobei sich sein Ziel - die Zerstörung der menschlichen Daten - eventuell noch einmal verĂ€ndern könnte, wenn er erkennt, wer oder was er wirklich ist. Auch der Tod von Emily zu seinen HĂ€nden könnte ihn von diesem Weg abbringen, besteht doch eventuell die Möglichkeit, dass auch das Bewusstsein seiner Tochter in dem âValley Beyondâ gespeichert ist, womit er seine folgenschwere Tat in gewisser Art und Weise rĂŒckgĂ€ngig machen könnte.
Out of control
Und Dolores (Evan Rachel Wood)? Diese dringt weiter in Richtung der Serverfarm vor, um den Menschen den Traum von Unsterblichkeit zu nehmen und selbst in die wirkliche Welt auĂerhalb des Parks vorzudringen. Auf dem Weg dorthin schlagen wir den Bogen zur ersten Folge der zweiten Staffel von Westworld, Journey Into Night. Denn wir sehen, wie sich die Ghost Nation, hier angefĂŒhrt von Wanahton (Martin Sensmeier), âDeathbringerâ Dolores in den Weg stellt. Am Ende dieser kleinen Auseinandersetzung bleiben nur noch sie und Teddy (James Marsden) ĂŒbrig, doch letzterer zeigt plötzlich Skrupel, die tödlichen Befehle seiner Dolores in die Tat umzusetzen. Und tatsĂ€chlich: Er findet erneut zu sich selbst, auch nach der Umprogrammierung durch Dolores, und teilt dieser mit, dass er sie auf ihrem weiteren, moralisch fragwĂŒrdigen Weg nicht mehr begleiten kann. So tilgt sich Teddy eigenhĂ€ndig aus dem Leben und hinterlĂ€sst in einer - dank des hervorragenden Sounddesigns - gespenstischen Szene eine schockierte Dolores, die nun endgĂŒltig auf sich allein gestellt ist.
Fazit
An und fĂŒr sich gefĂ€llt es mir sehr gut, dass Teddy seine Fesseln lösen kann und wieder Herr ĂŒber sich selbst und seine Entscheidungen ist. Auch der Fall von Dolores, die so spektakulĂ€r aus den Startlöchern gekommen ist und nach neun Folgen jetzt völlig verlassen und einsam dasteht, ist eine spannende Entwicklung, die man anfangs vielleicht nicht erwartet hĂ€tte. Das gröĂte Problem an diesem Handlungsstrang, der die Episode zweifellos mit einem emotionalen Höhepunkt beendet, ist jedoch, dass er etwas ĂŒbereilt herbeigefĂŒhrt wirkt und umfassender hĂ€tte vorbereitet werden können. In „Vanishing Point“/„Virus“ spielt Dolores definitiv die zweite, wenn nicht sogar dritte Geige, und aus ihrer Geschichte mit Teddy hĂ€tte man noch sehr viel mehr Gutes herausholen können. Es entsteht somit jedoch der Eindruck, dass alles ein wenig ĂŒberhastet ist und man kurz vor dem Schlussakt noch ganz fix diesen herben RĂŒckschlag fĂŒr Dolores unterbringen muss. Womöglich hat man sich in Sachen Pacing und Zeitmanagement am Ende doch etwas verkalkuliert. Ein erneuter Selbstfindungsprozess Teddys unter BerĂŒcksichtigung seiner vorherigen Manipulation durch Dolores wĂ€re jedenfalls alles andere als uninteressant gewesen... Eventuell hat man davon Abstand genommen aus Sorge, sich unnötig und zu oft zu wiederholen.
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Trailer zum Finale der zweiten Staffel von âWestworldâ:
Verfasser: Felix Böhme am Montag, 18. Juni 2018Westworld 2x09 Trailer
(Westworld 2x09)
Schauspieler in der Episode Westworld 2x09
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