In dem Film Greenland 2: Migration setzt die Handlung fünf Jahre nach dem verheerenden Einschlag des Clarke-Kometen ein, der den Großteil der Erde zerstört hat. Der Planet befindet sich weiterhin in einem Zustand des tektonischen und vulkanischen Chaos, während unberechenbare elektromagnetische Stürme und radioaktiver Niederschlag das Leben an der Oberfläche erschweren. Die Familie Garrity hat in einem unterirdischen Bunker in Grönland überlebt, wobei John Garrity (Gerard Butler) als Kundschafter und Ingenieur für die Instandhaltung der Anlage zuständig ist. Seine Frau Allison (Morena Baccarin) hat sich mittlerweile zu einer Führungspersönlichkeit innerhalb der Bunkergemeinschaft entwickelt, während ihr nun fünfzehnjähriger Sohn Nathan (Roman Griffin Davis) zu einem Teenager herangewachsen ist
Das Leben im Bunker wird zunehmend schwieriger, da die Vorräte knapper werden und die Spannungen unter den Überlebenden steigen. Die Gemeinschaft hat bereits drei Jahre länger unter der Erde ausharren müssen als ursprünglich geplant, was sowohl die physischen Ressourcen als auch die psychische Belastbarkeit der Bewohner an ihre Grenzen bringt. Als zunehmend schwere Erschütterungen die Anlage erschüttern, kommt es schließlich zu einer Katastrophe. Der gesamte Bunkerkomplex stürzt ein, und nur wenigen Überlebenden gelingt die Flucht mit Rettungsbooten
Unter den Geretteten befindet sich auch Dr. Amina (Amber Rose Revah), eine Wissenschaftlerin, die eine Theorie über einen möglichen sicheren Hafen entwickelt hat. Sie vermutet, dass der größte Krater, den ein Fragment des Clarke-Kometen im Süden Frankreichs hinterlassen hat, möglicherweise die Grundvoraussetzungen für menschliches Leben bietet und Schutz vor den Strahlungsstürmen gewährt. Gerüchte aus Überlebendennetzwerken deuten darauf hin, dass in diesem Gebiet bereits mit dem Wiederaufbau der Zivilisation begonnen wurde und dass das Areal vom Militär gesichert wird
Die Garritys und eine kleine Gruppe von Überlebenden machen sich auf den Weg nach Europa, wobei ihre gefährliche Reise sie zunächst nach Liverpool führt. Die verbleibenden Überlebenden aus Grönland erreichen die englische Hafenstadt auf einem kleinen Schiff, das bei der Ankunft bereits keinen Treibstoff, kein Wasser und keine Nahrung mehr hat. Die Situation in Liverpool erweist sich als äußerst angespannt, da ein weiterer Schutzbunker von bewaffneten Truppen verteidigt wird, die verzweifelte Überlebende daran hindern wollen, Zuflucht zu suchen
Regisseur des Films ist Ric Roman Waugh, der bereits den ersten Teil inszenierte und für seine Arbeit an „Angel Has Fallen“ (2019), „Kandahar“ (2023) und „Shot Caller“ (2017) bekannt ist. Das Drehbuch verfassten Chris Sparling und Mitchell LaFortune, wobei Sparling bereits den ersten Film schrieb und LaFortune als ehemaliger Geheimdienstoffizier authentische Erfahrungen in die Geschichte einbrachte. Als Produzenten fungierten Basil Iwanyk und Erica Lee von Thunder Road Films sowie Gerard Butler selbst, der über seine Firma G-Base an der Produktion beteiligt war
Die Filmmusik stammt von David Buckley, der damit seine Zusammenarbeit mit Regisseur Ric Roman Waugh aus dem ersten Teil fortsetzt. Buckley ist für seine Arbeit an der Netflix-Serie The Sandman (2022-2025), dem Actionfilm „Jason Bourne“ (2016) und der Justizserie The Good Fight (2017-2022) bekannt. Der Soundtrack verbindet düstere Orchesterklänge mit kalten, industriellen elektronischen Sounds, um die Atmosphäre der Verwüstung und ständigen Bedrohung zu vermitteln
Gerard Butler kehrt in seiner Rolle als Bauingenieur John Garrity zurück und ist dem Publikum durch Filme wie „300“ (2006), „Olympus Has Fallen“ (2013) und „Den of Thieves“ (2018) bekannt. Morena Baccarin übernimmt erneut die Rolle der Allison Garrity und wurde durch ihre Auftritte in den Serien Homeland (2011-2020) und Firefly (2002-2003) sowie dem Film „Deadpool“ (2016) bekannt. Roman Griffin Davis ersetzt Roger Dale Floyd in der Rolle des Nathan Garrity und erlangte durch seine Hauptrolle in „Jojo Rabbit“ (2019) Bekanntheit. Amber Rose Revah spielt die Wissenschaftlerin Dr. Amina und war zuvor in der Serie Punisher (2017-2019) zu sehen. In weiteren Rollen sind Tommie Earl Jenkins als General Sharpe, William Abadie als Denis Laurent und Sophie Thompson als Mackenzie Matthews besetzt
Die Hauptdreharbeiten fanden von Ende April bis Juli 2024 in Großbritannien und Island statt. In England dienten die Shinfield Studios als zentrale Produktionsbasis, während die Kleinstadt Alton in Hampshire für die Darstellung einer postapokalyptischen Siedlung umgestaltet wurde. Weitere Aufnahmen entstanden in Long Valley bei Aldershot sowie in London und Liverpool. In Island wurden Szenen in und um Reykjavík gedreht, wobei die karge Landschaft als perfekte Kulisse für die verwüsteten europäischen Ödlande diente
Das Budget für den Film belief sich auf 90 Millionen US-Dollar, was eine erhebliche Steigerung gegenüber den 35 Millionen US-Dollar des ersten Teils darstellt
als John Garrity
als Allison Garrity
Amber Rose Revah
als Dr Casey Amina
Gina Gangar
als Elizabeth Price
Antonio De Lima
als Charles Williams
Hy Anzell
als Snarky Student
Sidsel Siem Koch
als Pia
Faraz M. Khan
als Officer Bradley
Andre Squire
als Bunker Guard
Sophie Thompson
als Mackenzie Matthews
Anthony Knight
als Refugee
Bradley Connor
als Shell Shocked Soldier
Jules Dousset
als French Captain / Corporal
Pétur Eggerz
als Bus Passenger
David Katrinarson
als Guerilla
Roger Dale Floyd
als Young Nathan
Regie
Ric Roman Waugh, Ben Burt
Drehbuch
Chris Sparling, Mitchell LaFortune, Chris Sparling
Produktion
Leifur B. Dagfinnsson, Anthony Beaudoin, Curtis Kachline, Gerard Butler, Sebastien Raybaud, Alan Siegel, Basil Iwanyk, John Zois, Brendon Boyea, Liza Carmel, Hjörtur Grétarsson
Kamera
James France, Martin Ahlgren, Christopher Knight
Schnitt
Matt Osborne, Eric Freidenberg, Colby Parker, Jr.
Musik
David Buckley, Alan MacFeely, Max Lipscombe, Tomas Blazukas, Mark Taylor, Dominic Gibbs