In dem Film Die Rosenschlacht steht ein wohlhabendes Ehepaar im Mittelpunkt, das nach außen ein perfektes Leben führt, doch hinter der Fassade herrscht tiefes Misstrauen und verletzter Stolz
Gavin D'Amato (Pedro Pascal), ein erfolgreicher Scheidungsanwalt, erzählt die Geschichte von Barbara und Oliver Rose, deren Ehe nach vielen Jahren zunehmend in eine emotionale Hölle abgleitet. Die beiden leben in einer luxuriösen Villa, teilen ihren Alltag aber immer seltener und entwickeln eine gegenseitige Abneigung, die bald in offene Feindseligkeit umschlägt
Barbara (Olivia Colman) ist eine gebildete und selbstständige Frau, die ihr Leben und ihren Besitz genauso ernst nimmt wie ihre Würde. Als sie erkennt, dass sie in ihrer Ehe keine Liebe mehr verspürt, beschließt sie, die Trennung einzuleiten
Oliver (Benedict Cumberbatch), ein erfolgreicher Geschäftsmann, reagiert mit Trotz und Stolz. Beide beanspruchen das gemeinsame Haus für sich allein. Damit beginnt ein erbitterter Kleinkrieg voller Intrigen, juristischer Manöver und psychologischer Spielchen
Gavin D'Amato berichtet in seinem Büro einem potenziellen Klienten von der Eskalation der Roses, um ihn vor einer ähnlich destruktiven Trennung zu warnen. Diese Rahmenhandlung wird immer wieder durch Szenen aus dem Alltag des Paars unterbrochen, die mit zunehmender Dauer an Intensität gewinnen. Das Haus, das einst Symbol für Stabilität war, wird zur Arena ihres Kampfes, in dem jede Ecke Schauplatz eines neuen Streits wird
Während Barbara sich durch raffinierte Tricks versucht, Oliver aus dem Haus zu drängen, geht dieser noch weiter und lässt ihre Haustiere verschwinden oder manipuliert die Haustechnik. Ihre Auseinandersetzungen reichen von subtilen Provokationen bis zu gefährlichen Handlungen, die weit über moralische Grenzen hinausgehen. Beide verlieren sich in einem Kampf um Macht und Besitz, wobei es bald nicht mehr nur um das Haus geht, sondern um persönliche Vergeltung
Die Rosenschlacht ist nicht einfach nur ein Remake des Klassikers „Der Rosenkrieg“, sondern eine moderne Neuinterpretation mit aktuellen Themen wie Gleichstellung, Narzissmus und emotionaler Manipulation. Der Film stellt die Frage, wie weit Menschen gehen, wenn sie sich verletzt fühlen und keinen Ausweg mehr sehen
Regisseur des Films ist Jay Roach („Bombshell“, „Trumbo“), der bereits mehrfach komplexe Stoffe mit politischem und emotionalem Tiefgang inszeniert hat. Das Drehbuch stammt von Tony McNamara („The Favourite“, The Great), der für seine scharfzüngigen und bissigen Dialoge bekannt ist. Produziert wurde der Film unter anderem von Adam McKay („The Big Short“, „Vice“) und Kevin Messick. Die Musik stammt von Nicholas Britell, bekannt aus Succession
Gedreht wurde Die Rosenschlacht überwiegend in Großbritannien, wobei das Herrenhaus in Kent als Hauptschauplatz diente. Einige Innenaufnahmen entstanden in Studios in London. Die Dreharbeiten begannen im Mai 2023 und dauerten drei Monate
Die Produktionskosten des Films beliefen sich auf rund 30 Millionen US-Dollar. Ein Großteil des Budgets floss in die Ausstattung und das aufwändige Setdesign. Auch die hochkarätige Besetzung trug zu den Gesamtkosten bei.
Jamie Demetriou
Zoe Chao
Belinda Bromilow
als Janice
Sunita Mani