In dem Film Zeta geht es um fünf ehemalige spanische Geheimdienstagenten, die vor 35 Jahren an einer verdeckten Operation in Kolumbien teilnahmen. Als vier von ihnen gleichzeitig in verschiedenen Botschaften auf der ganzen Welt ermordet werden, steht der spanische Nachrichtendienst CNI vor einem Rätsel. Die Ermittlungen fördern ein lange gehütetes Geheimnis zutage. Alle Opfer waren an der streng geheimen „Operación Ciénaga“ beteiligt, einer Mission im kolumbianischen Dschungel, deren Existenz jahrzehntelang vertuscht wurde. Ein fünfter Agent konnte den Attentätern entkommen und ist seitdem verschwunden. Ihn zu finden wird zur obersten Priorität
Für diese heikle Mission wird Zeta reaktiviert, einer der fähigsten Agenten des CNI. Er hatte sich vor einem Jahr nach einer schwierigen Einsatzlage aus dem aktiven Dienst zurückgezogen und wollte eigentlich nie wieder in den Außendienst zurückkehren. Zeta arbeitet kontrolliert und präzise, er schlägt nur zu, wenn es nötig ist. Seine Rückkehr ins Feld ist alles andere als freiwillig, doch die Brisanz des Falls lässt ihm keine Wahl. Der CNI braucht seinen besten Mann, und Zeta weiß, dass nur er diese Mission zu Ende bringen kann
Allerdings ist Zeta nicht der Einzige auf der Jagd nach dem verschwundenen Agenten. Auch Kolumbien hat reagiert und seine beste Agentin Alfa auf den Fall angesetzt. Sie scheint über die „Operación Ciénaga“ mehr zu wissen als der gesamte spanische Geheimdienst und verfolgt dabei ihre eigene Agenda. Die erzwungene Zusammenarbeit zwischen Zeta und Alfa gestaltet sich von Beginn an schwierig, denn keiner von beiden vertraut dem anderen. Während er methodisch und besonnen vorgeht, setzt sie auf Überraschung und Manipulation
Je weiter die beiden in ihren Ermittlungen vordringen, desto mehr Geheimnisse fördern sie zutage. Es geht um Staatssünden und Verrat auf höchster Ebene. Hinter den Morden steckt offenbar ein siebter Agent, von dessen Existenz niemand wusste, mit dem Codenamen Cassiel. Was als Suche nach einem verschwundenen Agenten begann, entwickelt sich zu einem Katz-und-Maus-Spiel mit internationalem Ausmaß. Die Wahrheit über die „Operación Ciénaga“ könnte nicht nur Karrieren beenden, sondern ganze Regierungen ins Wanken bringen
Zeta entstand aus dem Wunsch von Regisseur Dani de la Torre, einen spanischen Agententhriller auf internationalem Niveau zu schaffen. Das Projekt wurde im Juli 2024 bei der Veranstaltung „Prime Video Presents“ mit Mario Casas in der Hauptrolle angekündigt. Der Film soll der Startschuss für eine mögliche Franchise um den Agenten Zeta sein
Bei Zeta führte Dani de la Torre Regie, der zuvor mit „El desconocido“ (2015) und „La sombra de la ley“ (2018) auf sich aufmerksam machte. Das Drehbuch stammt von Oriol Paulo, Jordi Vallejo und Dani de la Torre. Paulo schrieb und inszenierte den internationalen Thriller-Erfolg „Contratiempo“ (2016), ebenfalls mit Mario Casas in der Hauptrolle. Als Produzent fungiert Pablo Isla von der Produktionsfirma Fonte Films
In der Hauptrolle ist Mario Casas zu sehen, bekannt aus „Bird Box: Barcelona“ (2023) und „Cross the Line“ (2020). Mariela Garriga spielt die kolumbianische Agentin Alfa und war zuletzt in „Mission: Impossible - Dead Reckoning - Teil 1“ (2023) zu sehen. Luis Zahera, bekannt aus Farina - Cocaine Coast, verkörpert einen der verschwundenen Agenten. Nora Navas ergänzt den Cast als Goya-Preisträgerin. Die kolumbianischen Darsteller Christian Tappan und Cristina Umaña, bekannt aus Narcos, runden das Ensemble ab
Die Dreharbeiten zu Zeta begannen im September 2024 in Galicien, der Heimatregion von Regisseur Dani de la Torre. Gedreht wurde unter anderem in Monforte de Lemos und Madrid, wo eine aufwendige Verfolgungsjagd in einem Parkhaus entstand. Weitere Aufnahmen fanden in Tallinn, der Hauptstadt Estlands, statt.
Mariela Garriga
Luis Zahera
Nora Navas
Christian Tappán
Cristina Umaña
Ricardo de Barreiro
Regie
Dani de la Torre
Drehbuch
Jordi Vallejo, Oriol Paulo, Dani de la Torre
Produktion
Carla Pérez de Albéniz, Fátima Dapena, Pablo Isla