Der Film Unabomber feiert am Freitag, 25. September 2026 Premiere.
In dem Film Unabomber geht es um den jungen Ted Kaczynski, der als sechzehnjĂ€hriges Mathematik-Genie an der Elite-UniversitĂ€t Harvard aufgenommen wird. Dort gerĂ€t er in den Bann von Professor Henry Murray, der ihn fĂŒr eine Reihe umstrittener psychologischer Experimente auswĂ€hlt
Murray tritt Ted gegenĂŒber als charismatische Vaterfigur auf und stellt seine wahren Absichten geschickt hinter Freundlichkeit und Anerkennung. Erst nach und nach wird dem jungen Studenten klar, wie brutal die wahren HintergrĂŒnde der Studien wirklich sind
Die Erfahrungen an Harvard hinterlassen tiefe Spuren in Teds Persönlichkeit und Weltbild
Der Film erzĂ€hlt parallel zu dieser Zeitebene die Geschichte der FBI-Agentin Joanne Miller, die Jahrzehnte spĂ€ter mit der Jagd auf den sogenannten Unabomber betraut wird. Der TĂ€ter hat zwischen 1978 und 1995 mit selbstgebauten Paketbomben drei Menschen getötet und 23 weitere verletzt. Miller nutzt schlieĂlich das Manifest des TĂ€ters, um seine IdentitĂ€t aufzudecken und ihn zur Strecke zu bringen
WĂ€hrend sich die Handlung zwischen den beiden Zeitebenen bewegt, zeichnet sich ein Bild davon ab, wie aus einem hochbegabten jungen Mann ein isolierter Extremist wird. Die EnttĂ€uschung ĂŒber die Gesellschaft und das GefĂŒhl tiefer Entfremdung treiben Ted zunehmend in die Einsamkeit
Der Film verknĂŒpft die Entstehung des TĂ€ters mit seiner spĂ€teren Ergreifung und zeigt, wie beide Ebenen untrennbar miteinander verbunden sind. Die Handlung endet mit der Zuspitzung der jahrelangen Fahndung, die als eine der aufwendigsten in der Geschichte des FBI gilt
Die Entwicklung des Films reicht bis ins Jahr 2020 zurĂŒck, als Produzent Doug Belgrad ĂŒber sein Unternehmen 2.0 Entertainment die Drehbuchautoren Sam Chalsen und Nelson Greaves mit einem Skript ĂŒber den Fall beauftragte. Im Juni 2025 wurde die Besetzung offiziell bestĂ€tigt, der Arbeitstitel des Projekts lautete zunĂ€chst „Unabom“, benannt nach dem internen FBI-Codenamen fĂŒr den Fall. Im MĂ€rz 2026 erfolgte die Umbenennung in „Unabomber“. Netflix ĂŒbernimmt die weltweite Auswertung des Films
Regie fĂŒhrte Janus Metz, der zuvor mit dem Thriller „All the Old Knives“ und mit Episoden von „Andor“ fĂŒr Aufmerksamkeit sorgte. Das Drehbuch stammt von Sam Chalsen und Nelson Greaves. Als ausfĂŒhrende Produzenten sind neben den beiden Autoren auch Donald J. Lee beteiligt, produziert wurde in Zusammenarbeit mit MRC Film
Die Filmmusik komponierte Marco Beltrami, der fĂŒr Scores zu „A Quiet Place“ und „Logan“ bekannt ist. Sein Stil bewegt sich zwischen zurĂŒckhaltender Spannung und schroffen, dissonanten KlangflĂ€chen. FĂŒr den Schnitt zeichnet der Oscar-PreistrĂ€ger Zach Staenberg verantwortlich, der bereits „The Matrix“ montierte
Die Rolle des jungen Ted Kaczynski ĂŒbernimmt Jacob Tremblay, bekannt aus „Room“ und „Wonder“. Russell Crowe spielt Professor Henry Murray, bekannt aus „Gladiator“ und „A Beautiful Mind“. Shailene Woodley verkörpert FBI-Agentin Joanne Miller, sie war zuvor in „Big Little Lies“ und „Divergent“ zu sehen. Annabelle Wallis spielt Murrays Kollegin Christiana Morgan, bekannt aus „Peaky Blinders“ und „Malignant“. In weiteren Rollen sind Alexander Ludwig, bekannt aus „Vikings“, sowie Steven Ogg und Marc Menchaca zu sehen
Die Dreharbeiten fanden im Sommer 2025 in Montreal in der kanadischen Provinz Quebec statt. Gedreht wurde vom 4. Juni bis zum 16. Juli 2025. Die Stadt diente als Kulisse sowohl fĂŒr die Harvard-Szenen als auch fĂŒr die HandlungsstrĂ€nge rund um die FBI-Ermittlungen
Jacob Tremblay
als Ted Kaczynski
als Joanne Miller
Annabelle Wallis
als Christiana Morgan
Alexander Ludwig
Steven Ogg
Marc Menchaca
Regie
Janus Metz
Drehbuch
Nelson Greaves, Sam Chalsen
Produktion
Nelson Greaves, Sam Chalsen, Don Lee, Sophie Cassidy