In der Dokumentation The Life and Times of Extreme Fighter Mark Kerr wird das Leben des Mixed-Martial-Arts-Kämpfers Mark Kerr beleuchtet. Der Film beginnt mit einer Szene, in der Kerr medizinisch untersucht wird, mit Blutergüssen im Gesicht und Schmerzen in Schulter und Knie, Folgen seiner Kämpfe. Es entwickelt sich ein Rückblick auf Kerrs ursprünglichen Werdegang als Ringer, seine Kindheit, seine Ambitionen und die Konflikte in seiner Familie, die ihn emotional belasteten. Danach sieht man seinen Einstieg in den No-Holds-Barred-Kampfsport in Brasilien, etwa beim World Vale Tudo Championship, und seine ersten Kämpfe gegen harte Gegner. Er gewinnt diese Kämpfe und steigt rasch auf, was ihm den Spitznamen "The Smashing Machine" einträgt
Parallel wird Kerrs Zeit in der UFC dokumentiert, in der er weiter Erfolg hat, doch die politischen und medialen Herausforderungen in den USA erschweren das Umfeld für Kämpfer wie ihn. Wegen dieser Schwierigkeiten wendet sich Kerr Japan und dem PRIDE-Verband zu, wo die Kämpfe vor großem Publikum stattfinden und lukrative Honorare winken. In PRIDE setzt er seinen Weg fort, dominiert viele Gegner, doch schon bald zeigen sich Risse: Verletzungen, Erschöpfung und die psychische Belastung durch das ständige Kämpfen nagen an ihm
Der Film gewährt intime Einblicke in Kerrs private Beziehungen. Besonders die Verbindung zu Dawn, seiner damaligen Partnerin, wird thematisiert. Man sieht, wie ihre Beziehung schwankt zwischen Liebe, Belastung, Auseinandersetzungen und Gegensätzen im Lebensstil. Parallel dazu wird Kerrs Abhängigkeit von Schmerzmitteln und anderen Substanzen gezeigt. Er begibt sich auf den zerstörerischen Pfad der Selbstmedikation, injiziert Medikamente, sucht in dunklen Momenten nach Erleichterung. Szenen zeigen eine Überdosis, in der er kaum bei Bewusstsein bleibt, und die Folgen, die ihn an den Rand des Zusammenbruchs bringen
Regisseur und Drehbuchautor des Films ist John Hyams („The Smashing Machine“), der die Erzählung direkt aus Interviews und Archivmaterial gestaltet. Produziert wurde der Film unter anderem von Jon Greenhalgh, der an verschiedenen HBO-Produktionen beteiligt war. Weitere Produzenten sind Neil Fazzari und Frederico Lapenda, die schon bei Sport- und Dokumentarfilmen mitwirkten
Die Produktionskosten des Films sind nicht öffentlich beziffert. Da es sich um eine HBO-Dokumentation mit reduziertem Aufwand handelt, lagen die Kosten vermutlich im niedrigen bis mittleren sechsstelligen US-Dollar-Bereich.
Ken Shamrock
als Himself