In dem Film The Housemaid wird die Geschichte der 27-jährigen Millie Calloway (Sydney Sweeney) erzählt, die nach zehn Jahren Gefängnis eine neue Chance im Leben sucht. Sie erhält eine Anstellung als Haushälterin bei der wohlhabenden Familie Winchester auf Long Island und zieht in ein kleines Dachzimmer des luxuriösen Anwesens ein. Die Position beinhaltet neben Unterkunft und Verpflegung auch die Betreuung der siebenjährigen Tochter Cecelia und die Instandhaltung des nahezu vollständig in Weiß gehaltenen Hauses. Was zunächst wie die perfekte Gelegenheit für einen Neuanfang erscheint, entwickelt sich schon bald zu einem undurchsichtigen Albtraum voller Intrigen und gefährlicher Geheimnisse
Nina Winchester (Amanda Seyfried) zeigt sich bei Millies Vorstellungsgespräch zunächst freundlich und aufgeschlossen, doch ihr Verhalten ändert sich bereits am nächsten Tag dramatisch. Sie erleidet einen heftigen Wutanfall wegen angeblich verschwundener Notizen für eine PTA-Rede und beschuldigt Millie, diese weggeworfen zu haben. Ihr Ehemann Andrew (Brandon Sklenar) muss einschreiten, um sie zu beruhigen, und entschuldigt sich anschließend bei Millie für das Verhalten seiner Frau. Die Stimmungsschwankungen der Hausherrin werden zu einer täglichen Belastung für das neue Hausmädchen, das sich zunehmend in einer unmöglichen Situation wiederfindet
Millie erfährt von anderen Müttern aus der Nachbarschaft verstörende Gerüchte über Nina. Jahre zuvor soll diese versucht haben, ihre damals noch sehr junge Tochter Cece in der Badewanne zu ertränken und anschließend selbst durch eine Überdosis ihr Leben zu beenden. Andrew war es angeblich, der rechtzeitig die Polizei rief und beide rettete, woraufhin Nina in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen wurde. Diese Geschichte wirft ein beunruhigendes Licht auf die vermeintliche Traumehe der Winchesters und lässt Millie an der Stabilität ihrer neuen Arbeitgeberin zweifeln
Die Dynamik im Haus verkompliziert sich weiter durch Andrews charmantes und freundliches Auftreten gegenüber Millie. Im Gegensatz zu seiner unberechenbaren Frau behandelt er das Hausmädchen mit Respekt und Wärme, was eine unausgesprochene Anziehung zwischen den beiden entstehen lässt. Millie lernt auch den italienischen Gärtner Enzo Accardi (Michele Morrone) kennen, der sie auf kryptische Weise vor einer nicht näher benannten Gefahr zu warnen scheint. Sein gebrochenes Englisch macht es schwer zu verstehen, was er ihr mitteilen möchte, doch seine eindringlichen Blicke sprechen Bände
Regisseur des Films ist Paul Feig, der vor allem für seine Komödien wie „Brautalarm“ (2011), „Ghostbusters“ (2016) und „Nur ein kleiner Gefallen“ (2018) bekannt wurde. Das Drehbuch stammt von Rebecca Sonnenshine, die sich durch ihre Arbeit an den Serien The Vampire Diaries (2009-2017) und The Boys (2019-2024) einen Namen machte. Als Produzenten fungierten Todd Lieberman, Laura Fischer und Paul Feig selbst, wobei die Produktion über die Firmen Hidden Pictures und Pretty Dangerous Pictures lief
Die Filmmusik komponierte Theodore Shapiro, der damit seine achte Zusammenarbeit mit Regisseur Paul Feig feierte. Shapiro hat sich über die Jahre als vielseitiger Komponist etabliert und arbeitete an Komödien wie „Der Teufel trägt Prada“ (2006) sowie dem Remake von „Ghostbusters“ (2016). Für seine Arbeit an der Apple TV+ Serie Severance (2022-2025) erhielt er 2022 einen Primetime Emmy Award in der Kategorie Outstanding Music Composition for a Series
Sydney Sweeney übernahm die Hauptrolle der Millie Calloway und war zusätzlich als ausführende Produzentin tätig. Die Schauspielerin erlangte durch ihre Auftritte in der HBO-Serie Euphoria (2019-2026) und der Anthologie-Serie The White Lotus (2021) große Bekanntheit und erhielt für beide Rollen Emmy-Nominierungen. Zu ihren Kinoerfolgen zählen die romantische Komödie „Wo die Lüge hinfällt“ (2023) und der Horrorfilm „Immaculate“ (2024)
Amanda Seyfried verkörpert Nina Winchester und bringt ihre Erfahrung aus Produktionen wie „Mean Girls: Der Girls Club“ (2004), „Mamma Mia!“ (2008) und der Miniserie The Dropout (2022) ein, für die sie einen Emmy und Golden Globe gewann. Brandon Sklenar spielt Andrew Winchester und ist dem Publikum aus der Western-Serie 1923 (2022-2025) sowie dem Liebesfilm „It Ends with Us“ (2024) bekannt
Michele Morrone übernahm die Rolle des Gärtners Enzo Accardi und wurde durch den erotischen Thriller „365 Days“ (2020) international bekannt. In einer Nebenrolle als Andrews Mutter Evelyn Winchester ist Elizabeth Perkins zu sehen, die durch die Serie Weeds (2005-2012) und Filme wie „Big“ (1988) und „The Flintstones“ (1994) Bekanntheit erlangte
Die Hauptdreharbeiten fanden von Januar bis März 2025 in New Jersey statt. Das fiktive Winchester-Anwesen befindet sich in der wohlhabenden Gegend von Great Neck auf Long Island, wobei die tatsächlichen Aufnahmen größtenteils im Bundesstaat New Jersey entstanden. Die Drehzeit betrug etwa drei Monate
Das Budget für den Film belief sich auf 35 Millionen US-Dollar. Bis Anfang Januar 2026 spielte der Film weltweit bereits über 192 Millionen US-Dollar ein, was ihn zu einem deutlichen kommerziellen Erfolg machte. Die Einnahmen teilten sich ungefähr gleichmäßig auf den nordamerikanischen Markt mit 94 Millionen und internationale Märkte mit 98 Millionen US-Dollar auf.
als Millie Calloway
als Nina Winchester
Indiana Elle
als Cece Winchester
Elizabeth Perkins
als Mrs. Winchester
Amanda Joy Erickson
als Suzanne
Alaina Surgener
als Amanda
Alexandra Seal
als Officer Jessica Connors
Brian D. Cohen
als Detective Smythe
Arabella Olivia Clark
als Young Nina (8yrs)
Ken Barnett
als Professor
Maury Ginsberg
als Therapist
Piper Rae Patterson
als Pretty Nurse
Jeffrey Bean
als Andrew's Reverend
Ellen Adair
als Lisa
Regie
Paul Feig, Paul Feig, Artist W. Robinson
Drehbuch
Freida McFadden, Rebecca Sonnenshine
Produktion
Allison Jones, Christopher Woodrow, Sydney Sweeney, Amanda Seyfried, Jennifer Booth, Will Greenfield, Carly Kleinbart, Alexander Young, Connor DiGregorio, Freida McFadden, David Shaver, Adam Korn, Todd Lieberman, Laura Allen Fischer, Paul Feig, Paul Feig
Kamera
Lisa Sene, John S. Moyer, Matt Fleischmann, John Schwartzman, Petr Hlinomaz
Schnitt
Brent White
Musik
Theodore Shapiro, Tony Lamberti