Lucifer 6x01

Lucifer 6x01

Die sechste und letzte Staffel der US-Serie Lucifer hat die Aufgabe, einen würdigen Abschied zu liefern. Was passiert mit unseren Figuren, nachdem die große Schlacht geschlagen ist? Wie sieht ihr weiterer Werdegang aus? Und wie beendet man eine Serie, die mit unsterblichen Geschöpfen zu tun hat?

Lucifer (c) Netflix
Lucifer (c) Netflix
© ucifer (c) Netflix

Staffel 6

Mit der sechsten und letzten Staffel, die insgesamt zehn Episoden umfasst, konzentriert sich die Serie Lucifer darauf, möglichst allen Figuren ein passendes Ende zu bescheren. Im Fokus steht dabei unbestreitbar Lucifer (Tom Ellis) selbst, der anfangs ausgesprochen zögerlich ist, wenn es darum geht, in den Himmel aufzusteigen und der „neue Gott“ zu werden. Es gibt immer wieder Ausreden, den im fünften Staffelfinale erlangten Status aufzuschieben, womit auch Chloe (Lauren German) - die im Himmel an seiner Seite sein soll - kein Problem hat. Chloe ist zwar kein Detective mehr, aber direkt im Staffelauftakt kann sie es nicht lassen, Carol (Scott Porter) bei den Ermittlungen zu helfen und auch später wieder in ihren Beruf zurückzufinden. Die große Frage, auch bei vielen anderen unserer vertrauten Figuren, scheint zu sein, was sie wirklich möchten, was ihre eigentliche Bestimmung ist, die sie für den Rest ihres (teils unsterblichen) Lebens glücklich macht. Die Suche nach dem Happy End quasi und davon gibt es vergleichsweise viele, wenn die letzte Episode vorbei ist.

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Wobei direkt angemerkt werden sollte, dass es kaum gewöhnliche Kriminalfälle gibt oder falls doch, dann sind sie stets auf besondere Art und Weise - oft sehr persönlich - mit unseren Figuren (nicht ausschließlich Lucifer und Chloe) verbunden. Im Grunde genommen gibt es auch keinen Staffelgegner im üblichen Sinne, der über die zehn Episoden Intrigen strickt, um seine persönlichen, niedrigeren Motive durchzusetzen. Neuzugang Rory (Brianna Hildebrand) erweckt zwar zu Staffelbeginn diesen Anschein, erweist sich aber relativ schnell (am Ende der dritten Episode) „bloß“ als ein Sorgenkind im wahrsten Sinne des Wortes, welches den Katalysator zur weiteren Handlung liefert und das (unvermeidliche) Ende ziemlich früh erkennen lässt. Dieses Ende betrifft unsere beiden Hauptfiguren, erhält aber zuletzt noch einen Twist, der nach weiterer Überlegung durchaus stimmig wirkt.

Tom Ellis in Lucifer: Nothing Ever Changes Around Here (2021). Ausschnitt aus der Episode Nothing Ever Changes Around Here der US-Serie Lucifer
Tom Ellis in Lucifer: Nothing Ever Changes Around Here (2021). Ausschnitt aus der Episode Nothing Ever Changes Around Here der US-Serie Lucifer - © Netflix

Im Verlauf der Staffel erhalten so ziemlich alle unserer vertrauten (Neben-)Figuren, sei es Ella (Aimee Garcia), Dan (Kevin Alejandro), Maze (Lesley-Ann Brandt), Linda (Rachael Harris), Amenadiel (D.B. Woodside) oder auch Eve (Inbar Lavi) oder Trixie (Scarlett Estevez) - bei den letzteren beiden sind die Auftritte allerdings überschaubar - ihre Momente und Handlungsbögen. Oft gut ausbalanciert mit der größeren Geschichte um Lucifer und Chloe, die gefühlt das Geschehen dominiert, aber auch kleine bis große Ausflüge zu unseren anderen Lieblingen zulässt. Mit anderen Worten: Nie zuvor hat sich eine Staffel von Lucifer derart stark auf die Figuren konzentriert und das ist mit Sicherheit ein ganz großer Pluspunkt, egal, welche Figuren jetzt für den einzelnen Zuschauer zu den Lieblingen zählen.

Familiendrama

Unabhängig davon, auf welche unserer Figuren wir uns konzentrieren, werden uns ab der ersten Episode Nothing Ever Changes Around Here und im weiteren Verlauf der Staffel verschiedene Familiendramen präsentiert. Die Serie wird dadurch nicht todernst, sondern schafft es, ihre amüsanten Blickwinkel auf diverse Geschehnisse zu behalten und auch den Fanservice nicht zu kurz kommen zu lassen. Ein Paradebeispiel hierzu findet sich im Staffelauftakt gleich zweifach, wenn einerseits Lucifer und Chloe (als Zeugen) in einen Mordfall verstrickt werden und es nicht lassen können, selbst zu ermitteln und andererseits beim Dinner mit Maze, Eve, Linda und Amenadiel.

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Auf letzteres möchte ich einmal genauer eingehen, weil es die grobe Richtung der Staffel (rückblickend) wunderbar trifft. Denn die Beziehung zwischen Maze und Eve wird hier scheinbar durch Linda in Frage gestellt, während Amenadiel ständig versucht, das Thema zu wechseln oder wenigstens abzulenken. Am Ende erkennen sowohl Maze als auch Eve, dass ihre gemeinsamen Pläne nicht wirklich das sind, was sie wollen. Die Beziehung wird dabei nicht in Frage gestellt (im Gegenteil, die soll sich noch weiter festigen), sondern wohin der gemeinsame Werdegang gehen soll. Also, was beide mit ihrer gemeinsamen Zukunft anstellen möchten, um wirklich glücklich zu sein. Die (für uns amüsanten) Einschübe von Amenadiel sollen ablenken, ähnlich wie uns diverse Ausflüge im Staffelverlauf ein wenig ablenken und amüsieren sollen (wie in der Comic-Hölle beispielsweise). Aber am Ende sind Maze und Eve (stellvertretend für viele andere Figuren) besser dran, sich Lindas Fragen zu stellen, den Kern dessen zu ergründen, was sie wirklich vom weiteren Leben erwarten und machen möchten.

Wie gesagt, die dabei in kürzester Zeit gezeigte Entwicklung sehe ich als stellvertretend für den Verlauf der Staffel bei nahezu jeder wichtigen Figur. Wobei mir die größte Entwicklung nach der Offenbarung, wer Rory ist und wie die Zukunft von Chloe aussehen wird (ohne Lucifer), zunächst überhaupt nicht gefallen hat. Liegt vielleicht daran, dass Rory die Tochter von Chloe und Lucifer ist, die aus der Zukunft in die Vergangenheit reiste und entsprechend „Deckerstar“ vor vollendete Tatsachen stellt. Und diese Tatsachen tun weh, je weiter die Reise geht. Denn jeder selbsternannte Zeitreise-Experte (wie ich) weiß, dass alles, was Rory schildert, tatsächlich passieren muss. Für mich gab es da lange Zeit, quasi bis zu den letzten Minuten, nur zwei Szenarien. Entweder vollziehen die Autoren ein Paradoxon und lassen Rorys Schilderungen irgendwie verschwinden - da hätte ich mich über das Zeitreise-Szenario geärgert. Oder aber Rorys Schilderungen treffen zu und Lucifer verschwindet an besagtem Tag, taucht nicht einmal am Sterbebett von Chloe auf - auch das lädt direkt und ohne den letzten Twist zum Ärgern ein. Schließlich steht und stand die Beziehung zwischen Devil und Detective stets im Vordergrund, weshalb also sollte Lucifer ab einem bestimmten Datum nicht mehr Teil ihres Lebens sein?

Lucifer: Nothing Ever Changes Around Here (2021). Ausschnitt aus der Episode Nothing Ever Changes Around Here der US-Serie Lucifer
Lucifer: Nothing Ever Changes Around Here (2021). Ausschnitt aus der Episode Nothing Ever Changes Around Here der US-Serie Lucifer - © Netflix

Deckerstar & Rory

Gehen wir ein bisschen in die Details unseres Pärchens. Ich schrieb eingangs davon, dass der ursprünglich angepeilte Weg von beiden stets hinausgezögert wird. Wir sehen zwar in einer Episode kurzzeitig Lucifer auf dem himmlischen Thron (Lindas Vision), doch ganz offensichtlich ist es nicht das, wozu er bestimmt ist (oder Lust hat). Seine Bestimmung soll Lucifer wieder zurück in die Hölle befördern, aber nicht, um dort eine Funktion als Wärter zu haben, sondern um den verlorenen Seelen einen Weg nach „oben“ zu bescheren, wie es in der fünften Staffel mit Lee (Jeremiah Birkett) passiert ist. Da ist es dann auch kein Wunder, wenn wir in der letzten Episode Vincent Le Mec (Rob Benedict) dort unten sehen, der uns gerade erst als unerwarteter Bösewicht/Endgegner etwas Spannung mitgebracht und von seinen niedrigen Motiven überzeugt hat.

Chloes Werdegang hat mir derweil nicht ganz so gut zugesagt, was nicht nur an meiner (letztlich unbegründeten) Skepsis über ihr Lucifer-freies Leben lag. Zwischenzeitlich hing sie zu sehr an den Kräften, die ihr ein bestimmter Gegenstand gegeben hat und das war nicht die Chloe, die ich sehen wollte. Ihre Bestimmung zur Polizeiarbeit, der sie in ihrem weiteren Leben auch nachgehen soll, ist da deutlich besser gewählt und sehr viel nachvollziehbarer. Auch wenn es bedeutet, dass sie ihr Leben ab einem bestimmten Zeitpunkt ohne Lucifer verbringen muss. Wobei diese Regel (Lucifer kann nicht mehr aus der Hölle zurück) irgendwie blöd ist, denn die müssen wir einfach schlucken, weil sie in den Drehbüchern steht. Der Twist, dass sie nach ihrem Tod wieder mit Lucifer vereint wird, macht jegliche Skepsis aber wieder gut und sorgt für Erleichterung. Und vielleicht können ihre Detective-Skills tatsächlich dabei helfen, die Hölle zu leeren.

Rory bleibt derweil für mich „nur“ ein Mittel zum Zweck. Sie treibt mit ihren Auftritten die Handlung voran, die sich zwischenzeitlich in Lucifers Vergangenheit begibt, die gleichzeitig ernst wie humorvoll gestaltet wird. Sie ist, wie gesagt, der Katalysator dafür, dass unser Teufelchen sich bemüht, auf einen grünen Zweig mit der Tochter zu kommen und gleichzeitig erkennt, wozu er bestimmt ist. Dabei möchte ich Rorys Rolle überhaupt nicht schmälern, denn unterm Strich hat sie mir doch gefallen. Es muss halt nicht immer ein abgrundtiefer Bösewicht (wie Michael) sein, um die Handlung voranzutreiben. Manchmal reicht auch eine zeitreisende Tochter, die ihren Vater vorher nie kennenlernen konnte und am Ende erkennt, dass eben dieser Vater kein schlechter „Mensch“ ist.

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Dan und die Hölle

Die Meinungen über Dan mögen auseinander gehen, aber für mich hat dort eine durchaus erfreuliche Entwicklung über den Serienverlauf stattgefunden und entsprechend unpassend empfand ich, dass er am Ende der fünften Staffel nicht nur starb, sondern auch noch in der Hölle gelandet ist. Lucifer würde hier gerne Abhilfe schaffen, weiß aber nicht, wie. Rorys Angebot kommt verlockend daher und bringt Dan auf die Erde zurück, aber sein Aufenthalt als Geist soll nur eine weitere Hölle sein, denn abgesehen von den Dämonen und Engeln kann ihn niemand sehen, geschweige denn mit ihm interagieren.

Dans große Aufgabe besteht darin, mit der Schuld fertig zu werden, die ihm den Weg in den Himmel versperrt. Andernfalls würde er auf ewig als Geist umherwandeln. Aber dazu muss er erst erkennen, wie diese Schuld aussieht. Tipps und Vorschläge werden ihm im Verlauf von mehreren Seiten zuteil, aber nichts was Lucifer, Maze und die anderen anführen, kann das Problem lösen. Wir erfahren erst in den letzten Episoden, wo der Knackpunkt liegt, und erhalten eine rührende Auflösung.

Dieser Handlungsbogen hat mich mehr mitgenommen als ich gedacht hätte. Das Grübeln darüber, woran es jetzt noch hapert, damit Dan in den Himmel kommt und schließlich eine (rückblickend) offensichtliche Lösung mit Trixie im Mittelpunkt. Gut getroffen, auch wenn nebenbei Vincent Le Mec ins Spiel gebracht wird, der durch Dan an Informationen kommt, die er nie hätte erhalten dürfen. Als Sahnehäubchen erhalten wir außerdem zum Schluss noch einen Blick in Dans Himmel, der sich sein Happy End natürlich mit Charlotte (Tricia Helfer) teilt. Perfekt.

Ella & Carol

Mehr Ella ist immer gut. Zwar bleiben uns auch in dieser Staffel ein paar Rückblicke auf Pete (Alexander Koch) nicht erspart, denn Ella bleibt zunächst der Ansicht, dass ihr neues love interest Carol (männlich) ein paar dunkle Flecken in seiner Vergangenheit hat und entsprechend gefährlich sein könnte. Beruflich trägt sie in dieser Staffel nicht viel bei, denn wie bereits angeführt, gibt es kaum Kriminalfälle der üblichen Sorte. Ihre Beiträge weisen Lucifer aber darauf hin, dass die Menschen die Abwesenheit von Gott spüren können. Er erhält da zu Beginn der Staffel den Wink mit dem Zaunpfahl, dass er sich nicht zu viel Zeit lassen sollte, um auf dem himmlischen Thron Platz zu nehmen.

Neben der Beziehung mit Carol, die erfreulicherweise in die richtige Richtung läuft und schön anzusehen ist, sammelt Ella Hinweise auf die drohende Apokalypse und zieht Amenadiel zu Rate. Unser Engel meint zwar, er könne es spüren, wenn an ihrer Theorie etwas dran wäre, aber wie sich herausstellt, passiert doch einiges in der Welt, wovon weder er noch Lucifer eine Ahnung haben. Die Erklärung ist dabei recht amüsant und auf die eifrigen anderen Engel zurückzuführen, die ohne Leitung nicht wissen, welche Gebete (und wie) erhört werden sollen. Zudem wird hier mehr miteinander verwoben als man meinen könnte, denn ein erhörtes Gebet soll sich gegen Ende auf fast alle Figuren auswirken.

Für Ella gibt es neben der neuen Romanze, den Sorgen um eine Apokalypse und ihrer stets aufmunternden Stimmung aber noch etwas zu klären. Denn nach der fünften Staffel bleibt sie zunächst die einzige Figur, die über unsere übernatürlichen Geschöpfe noch nicht im Bilde ist. Die Autoren wählen hier einen geschickten Weg, denn Ella findet selbst heraus, was Sache ist und konfrontiert schließlich alle damit. Dass sie sich ausgeschlossen und nicht zum „inneren Kreis“ gehörig fühlt, lässt sich nachvollziehen. Aber sie erkennt anschließend auch anhand von Carol, wie schwierig es ist, dieses Geheimnis mit jemandem zu teilen. Eine, wie ich finde, gute Lösung, denn mir war es wichtig, dass Ella zum Ende über ihre Freunde im Bilde ist.

Maze & Eve

Bei Maze und Eve stehen schnell die Hochzeitsvorbereitungen im Vordergrund, wobei Maze auch ihren Freunden mit Rat und Tat zur Seite stehen muss. Komischerweise wird das Seelenthema aus der letzten Staffel kaum bis gar nicht angesprochen. Wir sehen aber deutlich, dass Maze sich ein wenig verändert hat.

Wobei ich mir nicht sicher bin, welche Maze mir besser gefällt. In den ersten Staffeln war sie halt unberechenbar und neigte oft zu (für uns amüsanten) extremen Vorgehensweisen. Ein bisschen davon kommt zwar immer wieder mal durch, aber insgesamt ist sie ruhiger (erwachsener?) geworden. Eine nachvollziehbare Entwicklung, aber irgendwie vermisse ich doch ein wenig die früheren Extreme.

Eve bleibt derweil, wenn es nicht gerade um die Hochzeitsvorbereitungen geht, eher am Rande tätig. Über den Auftritt von Adam (Scott MacArthur) in My Best Fiend's Wedding hülle ich mich mal in Schweigen, denn darauf hätte ich gut verzichten können. Mir wäre es lieber gewesen, man hätte sie - ähnlich wie Maze - noch in den anderen Handlungssträngen mit eingebaut.

Tom Ellis in Lucifer: Nothing Ever Changes Around Here (2021). Ausschnitt aus der Episode Nothing Ever Changes Around Here der US-Serie Lucifer
Tom Ellis in Lucifer: Nothing Ever Changes Around Here (2021). Ausschnitt aus der Episode Nothing Ever Changes Around Here der US-Serie Lucifer - © Netflix

Amenadiel & Linda

Linda fungiert in der letzten Staffel die meiste Zeit als Ratgeberin, um unsere Figuren auf den richtigen Weg zu bringen. Stand in der fünften Staffel noch das Familienthema verstärkt im Vordergrund, kommt es hier bloß am Rande vor. Mit dem anvisierten Buch, welches uns zur bottle episode Save the Devil (übrigens von D.B. Woodside inszeniert) führt, erhält sie lediglich einen kleinen eigenen Handlungsbogen. Da wäre vielleicht mehr drin gewesen.

Amenadiel hingegen hat oft alle Hände voll zu tun. Nicht nur in Interaktion mit den anderen, sondern mit seinem gewählten Beruf als Polizist. Unser Rookie bekommt mit Officer Sonja Harris (Merrin Dungey) direkt einen Fall präsentiert, der das Thema Rassismus innerhalb der Polizei in den Vordergrund stellt. Kein leichtes Thema und ob es in eine Serie wie Lucifer passt, die eher eine amüsante Betrachtungsweise von Kriminalfällen in den Vordergrund stellt, sei mal dahingestellt. Aber es wird sensibel genug angegangen und soll sich auch auf Chloe auswirken, denn ungleich anderer Serien wird das Thema nicht mit dem Fall abgeschlossen, sondern als längerfristiges Problem identifiziert, was sich nicht von heute auf morgen lösen lässt.

Mir kam da kurzzeitig auch der Gedanke, dass ein Amenadiel Spinoff mit ihm als Rookie sehr interessant sein könnte. Aber das dürfte mit Blick darauf, wo Amenadiel schließlich landet, wohl eher Wunschdenken sein. Obwohl, als Gott könnte er sicher den einen oder anderen Ausflug machen, um da am Ball zu bleiben. Oder was meint ihr?

Fazit

In der sechsten und letzten Staffel Lucifer gibt es viel Drama und Humor. Und wenn es schließlich an die letzten beiden Episoden geht, lassen sich bestimmt auch einige Abschiedstränen verbuchen. Unterm Strich wird uns aber ein würdiger Abschluss geliefert, der ausgiebig auf die Figuren setzt und deren Werdegänge stärker denn je behandelt. Ich würde trotz kleinerer Ausflüge in weniger zusagende Gefilde davon sprechen, dass hier noch einmal alles gegeben wurde, um die Lucifans glücklich zu machen. Entsprechend gibt es von mir 4,5 von 5 Sternen. Und von euch?

Lucifer: Staffel 6 Trailer

Verfasser: Christian Schäfer am Samstag, 18. September 2021

Lucifer 6x01 Trailer

Episode
Staffel 6, Episode 1
(Lucifer 6x01)
Deutscher Titel der Episode
Hier ändert sich nie irgendwas
Titel der Episode im Original
Nothing Ever Changes Around Here
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Freitag, 10. September 2021 (Netflix)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Montag, 25. Oktober 2021
Erstausstrahlung der Episode in der Mediathek
Montag, 25. Oktober 2021
Erstausstrahlung der Episode in Österreich
Montag, 25. Oktober 2021
Erstausstrahlung der Episode in der Schweiz
Freitag, 10. September 2021
Regisseur
Kevin Alejandro

Schauspieler in der Episode Lucifer 6x01

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