How to Get Away with Murder 1x15

How to Get Away with Murder 1x15

Das Crimedrama How to Get Away with Murder hat nach gerade einmal 15 Episoden seine erste Staffel beendet und präsentiert in seinem großen Finale zahlreiche schockierende Wendungen. Das Gesamtfazit fällt zwar nicht wirklich überragend, aber doch recht ordentlich aus.

Viola Davis als Annalise Keating in „How to Get Away with Murder“ / (c) ABC
Viola Davis als Annalise Keating in „How to Get Away with Murder“ / (c) ABC

Nach dem Midseason-Finale zu How to Get Away with Murder Mitte Dezember vergangenen Jahres hatten wir bereits ein kleines Zwischenfazit zu einer der interessantesten neuen Network-Serien der Fall Season 2014 gezogen, die mit ihrer vielversprechenden Pilotfolge so manchem Serienfan zweifellos Lust auf mehr machte. Die von der umtriebigen und sehr erfolgreichen Fernsehmacherin Shonda Rhimes produzierte Serie verdiente sich zur Winterpause im amerikanischen TV von uns eine solide Gesamtwertung, sämtliche Stärken und Schwächen des Formats eingerechnet.

Mit Viola Davis hatte man auf Darstellerseite ein äußerst fähiges Zugpferd an Bord, die sich die Serie mitunter zu eigen machte und groß aufspielte. Einige geschickt verwobene Handlungsstränge sorgten derweil immer wieder für grundsolide Spannungsmomente, auch wenn sich dies über das einfache stilistische Mittel der Flashbacks bisweilen recht einfach gestaltete. Bei den Justizfällen der Woche wechselten sich Licht und Schatten ab, denn nicht immer machte das normale Tagesgeschäft der härtesten Rechtsvertreterin in und um Philadelphia den nachhaltigsten Eindruck. Und auch wenn man mit den jungen Darstellern des Ensembles teilweise mitfieberte: Deren Charaktere waren nicht immer vollends ausgearbeitet, was es oft erschwerte, für diese in bestimmten Situationen Empathie zu empfinden.

Monsters

Auf dem Papier wiegen sich die Vorzüge und Makel von „How to Get Away with Murder“ auf, die Serie selbst gestaltete sich trotz einiger generischer Züge recht unterhaltsam. In den letzten fünf Episoden nach dem Midseason-Finale stellte sich dem Autorenteam um Serienschöpfer Peter Nowalk nun vor allem die Aufgabe, das zentrale Mysterium der Staffel zufriedenstellend aufzulösen. Dies, so viel sei vorweggenommen, gelingt auch. Jedoch schießt man gleichzeitig ein wenig über das Ziel hinaus und baut diverse plötzliche Wendungen ein, die sicherlich für ein paar Schocker und große Augen sorgen können, sich letztendlich aber oft wie ein gut ausgeführter Stunt, wie ein einfaches Mittel, um Spannung zu generieren und den Zuschauer zu überraschen, anfühlen.

Die jungen Darsteller von %26bdquo;How to Get Away with Murder%26ldquo; vereint. © ABC
Die jungen Darsteller von %26bdquo;How to Get Away with Murder%26ldquo; vereint. © ABC

Doch bevor wir zu der entscheidenden Auflösung hinsichtlich der Fragen kommen, wer denn wirklich Lila Stangard (Megan West) getötet hat, wie viel Schuld Annalises Ehemann Sam (Tom Verica) wirklich trifft und so weiter, wollen wir erst einmal einen allgemeinen Blick auf die zweite Hälfte der ersten Staffel von „How to Get Away With Murder“ nach der Winterpause werfen. Einige der Schwächen konnten hier nämlich nur bedingt ausgemerzt, bekannte Stärken dafür wiederum untermauert werden.

Not wrong

Auch in den letzten fünf Episoden der ersten Staffel von „How to Get Away with Murder“ gab es keine Zweifel daran, dass die hier erzählte Geschichte weiterhin mehr plot- als charaktergetrieben sein würde. Dies fand ich persönlich in vielen Folgen aus dem alten Jahr ein wenig schade, denn die zahlreichen etablierten Figuren blieben im Großen und Ganzen ziemlich blass - so sehr sogar, dass manch einer seine Probleme hatte, sich überhaupt die Namen unserer vier beziehungsweise fünf jungen Jurastudenten zu merken. Teilweise waren sie wenig bis gar nicht präsent, zumindest als eigenständige Charaktere mit spezifischen Zügen, die über die hier recht oberflächliche Figurenzeichnung hinausgingen.

Nach der Winterpause war der Mord an Lila Stangard nach wie vor das Element, von dem am meisten Spannung ausging. Jedoch war auch zu erkennen, dass Connor (Jack Falahee) etwas mehr zu tun bekam. Seiner Beziehung zu Oliver (Conrad Ricamora) wurde auf den Grund gegangen - und siehe da, schon wuchs mein Interesse an der Figur, weil sie jetzt eben mehr als nur eine Trope war. Der offene Umgang mit homosexuellen Beziehungen war frisch und hatte einige nunacierte Zwischentöne zu bieten, von denen ich mir in „How to Get Away with Murder“ von Anfang an mehr gewünscht hatte.

Horror show

Zu Beginn der zweiten Staffelhälfte wurde uns zumindest ein kleiner Einblick in das Leben der jungen Protagonisten abseits des Uni-Campus geboten. Insgesamt muss man nach dem Staffelfinale aber leider festhalten, dass Connor eine Ausnahme war, denn so blieben zum Beispiel Laurel (Karla Souza) und Micheala (Aja Naomi King) weiterhin recht unbedeutend. Beide fingen sich nun noch einmal etwas im anderthalbstündigen Staffelfinale: Laurel fungierte als Gegenpol zu Wes, der von neuen Zweifeln gegenüber Rebecca heimgesucht wurde, während Michaela zumindest am Ende noch einmal im Gespräch mit ihrer Schwiegermutter in spe zeigen durfte, dass sie eine selbstbewusste junge Frau ist, die genau weiß, was sie will.

Ich kann nachvollziehen, dass man aus Zeitgründen nicht jedem Charakter die Zeit und den Raum gibt, um sich zu entfalten. Ein wenig enttäuschend ist aber dennoch, wenn man derartiges Potential links liegen lässt - vor allem angesichts der Tatsache, dass wie bei der Entwicklung von Connor ja nur von Vorteil für die Serie sein kann. Extrem störend ist und bleibt Matt McGorrys Asher, dessen proletenhaftes Dasein einfach nur nervt. Es erschließt sich mir nach wie vor nicht, wie man diese Figur entwerfen konnte, die immer dann in Erscheinung tritt, wenn man sie aus Gründen der Spannung benötigt. Oder um halt eine uninteressante Affäre mit Bonnie (Liza Weil) voranzutreiben, die sich aus den einfachsten Motiven für eine sexuelle Beziehung mit Asher entscheidet. Bonnies Auftritt nach dem Midseason-Finale irritierte mich ohnehin, da ihr zuvor von Annalise doch noch sehr deutlich gesagt wurde, sie solle sich nie mehr blicken lassen... Vergeben und vergessen, wie es scheint.

Here we go again

Hauptdarstellerin Viola Davis machte in den neuen Folgen derweil genau da weiter, wo sie aufgehört hatte. Natürlich wurden ihr geschickt Dialoge zugeschustert, von denen ihr Charakter nur profitieren konnte. Davis selbst merkte man jedoch wie bereits zuvor immer wieder an, dass sie in einer anderen Liga als ihre Kollegen spielt. Einzig in der 13. Episode (Mama's Here Now), als Davis auf die erfahrene Darstellerin und Oscargewinnerin Cicely Tyson traf, begegnete Annalise Keating einer anderen Figur auf Augenhöhe. Tyson, die als Mutter von Annalise etwas frischen Wind mit sich brachte und darüber hinaus neue, unschöne Geheimnisse lüftete, gefielt mir persönlich sehr gut, das Zusammenspiel der beiden Damen war emotional packend und sehr ansehnlich.

Jack Falahee als Connor Walsh in %26bdquo;How to Get Away with Murder%26ldquo;. © ABC
Jack Falahee als Connor Walsh in %26bdquo;How to Get Away with Murder%26ldquo;. © ABC

Jedoch machte sich ein neues Problem hinsichtlich des Charakters der Annalise Keating bemerkbar. Dass sie als harter Hund vor Gericht und starke Frauenfigur ihre Glanzmomente hatte, möchte ich überhaupt nicht bestreiten. Im Gegenteil - ich bin wahrscheinlich nicht der Einzige, für den dies einer der Gründe gewesen ist, bei How to Get Away with Murder dranzubleiben. Mein Problem mit ihr liegt vielmehr an ihrer Figurenzeichnung, was inbesondere im Staffelfinale deutlich wird. Wir haben Annalise Keating als gnaden- und skrupellos kennengelernt. Wenn sie jetzt jedoch ihren Studenten moralische Predigten hält und in bestimmten Situationen ein Gewissen zeigt, das ihr in vergleichbaren Szenen zuvor komplett abhanden ging, mutet das etwas seltsam an.

Conflict of interest

Man kann sich zwar mit der möglichen Erklärung für dieses Verhalten anfreunden, dass sich Annalises Leben in den vergangenen Wochen drastisch verändert und sie womöglich mehr persönliche Probleme hat, als sie sich anmerken lässt. Der Tod ihres Mannes hat Spuren hinterlassen. Trotzdem muten derartig sprunghafte Wechsel zwischen kalter Pragmatikerin und aufrichtigem Moralapostel komisch an. Nicht, dass es den Charakter nicht interessanter machen würde, aber etwas eleganter hätte man eine dementsprechende charakterliche Entwicklung vielleicht doch lösen können.

Was man in den Episoden nach der Winterpause von How to Get Away with Murder getrost ignorieren kann, sind derweil die Fälle der Woche, denen sich Annalise und ihr Team stellen müssen. Gelegentlich gibt es ein paar oberflächliche thematische Verbindungen zur übergreifenden Handlung, in Mama's Here Now darf sich sogar mal Bonnie als Annalise probieren, was recht kurzweilig ist. Im Großen und Ganzen könnte dieser Teil der Serie jedoch nebensächlicher nicht sein, ganz ähnlich wie der Uni-Alltag unserer Protagonisten und die Seminare von Annalise, die überhaupt keine Rolle mehr spielen. Und ganz ehrlich: Warum sollten man auch Zeit damit verschwenden, wenn hier eh keine größere Spannung generiert wird?

A mess

Das werden sich wahrscheinlich auch Nowalk und Co. gedacht haben, und wer mag es ihnen übel nehmen. Die Morde an Lila sowie Sam und die Verhaftung von Annalises Affäre Nate (Billy Brown) als Sündenbock für den Totschlag an ihrem Mann bedienen das Interesse des Zuschauers an der Geschichte von „How to Get Away with Murder“ voll und ganz. Diese nimmt im Staffelfinale noch einmal gehörig Fahrt auf und spart nicht an Überraschungen und unerwarteten (oder auch erwarteten) Entwicklungen. An und für sich trägt dies zum allgemeinen Unterhaltungswert des Formats bei, schaut man sich die einzelnden Elemente jedoch genauer an, stellt man sich ob ein paar seltsamen Szenen unweigerlich einige Fragen.

Die größte Spannung geht hier zweifellos von der Frage aus, ob Rebecca (Katie Findlay) nun doch ihre Freundin Lila umgebracht hat und nicht, wie bisher angenommen, unschuldig ist. Die Autoren spielen recht geschickt mit diesem Rätsel, das letztendlich nur über Flashbacks aufgeklärt werden kann. Problematisch für mich ist jedoch, wie sich Rebecca verhält. Im Endeffekt ist es unstrittig, dass sie Lila nicht getötet hat, doch warum benimmt sie sich dann derartig verdächtig Wes gegenüber? Dadurch schneidet sie sich ein Stück weit ins eigene Bein und ihr Verhalten wirkt eher künstlich aufgebauscht, um seine Funktion für den Spannungsmoment zu erfüllen. Wes wird so nämlich in einen moralischen Konflikt gebracht, in dem er sich zwischen seiner Liebe zu Rebecca und dem, was richtig ist, entscheiden muss. Das mag alles recht nachvollziehbar sein, ist aber deshalb nicht weniger erzwungen.

Not a bad person

Rebecca besitzt zwar ein Druckmittel, um ihre neuen Ankläger im Zaum zu halten, das Drama zwischen den Beteiligten fühlt sich jedoch arg inszeniert an. Irgendwie kann ich mich nicht dem Eindruck erwehren, dass eine sehr einfache Lösung der verzwickt-undurchsichtigen Situation zwischen den einzelnen Parteien möglich gewesen wäre. Aber gut, aus dramaturgischen Gründen kann ich nachvollziehen, warum man ein derartiges dramatisches Gewese aus den letzten 20 Minuten des Finales macht. Kritik muss ich dennoch äußern, auch, weil man sich ein wenig an Plottwists übernimmt und einen Schocker nach dem anderen abfeuert, um letztendlich den gewünschten Effekt bei seiner Zuschauerschaft zu erzielen.

Charlie Weber und Liza Weil als Frank Delfino und Bonnie Winterbottom in %26bdquo;HtGAwM%26ldquo; © ABC
Charlie Weber und Liza Weil als Frank Delfino und Bonnie Winterbottom in %26bdquo;HtGAwM%26ldquo; © ABC

So bekommt Connors Nebengeschichte um seinen Freund Oliver noch eine hochdramatische Wendung, als dieser positiv auf HIV getestet wird, während Laurel Micheala eröffnet, dass sie die ganze Zeit ihren Verlobungsring hatte, um so zu verhindern, dass Michaela kalte Füße nach dem Mord an Sam bekommen würde. Dann wird plötzlich deutlich, dass Frank (Charlie Weber) in Wahrheit Lila umgebracht hat, weil er noch eine Schuld bei Sam zu begleichen hatte. Und zu guter Letzt entkommt auch noch Rebecca, die sich geknebelt im Keller von Annalises Haus befand, nur um dann mit dem verhängnisvollen Bild zu schließen, dass sie umgebracht wurde, da sie womöglich eine potentielle Gefahr als Zeugin darstellt.

Taking care of it

So sehr mir gefällt, dass wir lange im Ungewissen gelassen werden, wie viel Annalise wirklich von dem Mord an Leila wusste (alles, denn immerhin ist Frank ihr engster Angestellter), und so sehr die vielen, schlagartigen Ereignisse zum Erzähltempo beitragen, so sehr konnte ich mir ein gelegentliches Lachen nicht verkneifen. Bisweilen wirkt es schon, als hätte man sich die Handlung ein wenig arg zurechtgebogen: Ein bisschen fauler Zauber hier, die nächste schockierende Enthüllung da - und fertig ist das große Staffelfinale mit allerlei Twists und Überraschungsmomenten.

Diese Beschreibung hört sich vielleicht etwas harsch an, doch letztendlich läuft es darauf hinaus. Dabei möchte ich jedoch klarstellen, dass man trotz dieser, im Grunde genommen, doch recht simplen Mechanik des Finales einen kurzweiligen Abschluss gefunden hat, der dynamsich inszeniert ist und vollends seinen Zweck erfüllt: gelunge Fernsehunterhaltung abzuliefern.

Not monsters

Natürlich werden ein paar Tropen und Zweckdienlichkeiten eingestreut, doch die finale Doppelfolge ist letzten Endes alles andere als langweilig. Eine recht schöne Schlussnote stellt dann noch eine Szene zwischen Annalise und dem am Boden zerstörten Wes (Alfred Enoch) dar, die von Anfang an in einer Art verkappten Mutter-Sohn-Beziehung zueinander standen. Deren gebetsmühlenartiges Aufsagen, dass Sam der Mörder von Lila ist, obwohl sie nicht wissen, was sich wirklich zugetragen hat (Annalise ausgenommen), trägt schon beinahe symptomatischen Charakter.

Sie haben sich auf ein riskantes Spiel innerhalb des komplexen Justizsystems der USA eingelassen, in dem der Gerechtigkeit scheinbar Genüge getan wurde. Oder eben nicht. Hier wird recht geschickt eine Brücke zu einem der Hauptthemen des Formats geschlagen, die Ergründung der teils absurden Wirrungen des Rechtssystems in den Vereinigten Staaten. Manchmal ist es einfacher, die Schleife um einen Fall zu machen und einen Schuldigen zu haben, obwohl gar nicht bewiesen wurde, dass dieser wirklich schuldig ist.

Annalise Keating ist nicht die Rächerin in weißer Rüstung, die Ungerechtigkeiten gnadenlos aufklärt und bedingungslos zu den Idealen ihrer Profession steht. Das war sie zu Beginn der Serie nicht und das ist sie auch nicht im Staffelfinale. Ihre Figur wurde permanent in einer undurchsichtigen Grauzone gelassen, der Abschluss der ersten Staffel sowie die Figurenzeichnung des Hauptcharakters ist somit sehr konsequent und gar ein wenig pessimistisch ob der amerikanischen Justizlandschaft angehaucht. Selbst eine erfahrene Strafverteidigerin und starke Persönlichkeit wie Annalise weiß, wann sie die Segel streichen und die Grenzen der Legalität aus reinem Selbstschutz durchbrechen muss.

Katie Findlay als Rebecca Sutter in %26bdquo;How to Get Away with Murder%26ldquo; © ABC
Katie Findlay als Rebecca Sutter in %26bdquo;How to Get Away with Murder%26ldquo; © ABC

You need something?

Einen genauen Starttermin für eine zweite Staffel gibt es noch nicht. Dass diese im Herbst dieses Jahres kommen wird, wurde jedoch direkt nach der Ausstrahlung des Finales der ersten Staffel angekündigt. Der Mord an Rebecca, den sowohl Frank als auch Annalise von sich weisen, könnte hier eine Rolle spielen. Auch das Schicksal von Nate hängt noch in der Schwebe. Eigentlich hätte ich mir gewünscht, man hätte einen endgültigen Abschluss der zentralen Handlung der ersten Staffel gefunden. Inwiefern jetzt vielleicht doch unmittelbar an der Handlung der ersten Staffel angesetzt werden wird, muss sich zeigen. Nach dem Mord an Lila Stangard ist in diesem Fall vor dem Tod von Rebecca Sutter.

Ich persönlich würde mir in Zukunft eine eher auf die Charaktere zugeschnittene Erzählung wünschen, die sich nicht nur Annalise widmet. Dass diese interessant ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Die Nebenfiguren sind es, bei denen noch reichlich Potential schlummert, das ausgeschöpft werden sollte. Insgesamt stellte die erste Staffel von „How to Get Away with Murder“ ordentliche Genrekost mit gutem Unterhaltungswert dar. Dass es hier und da etwas redundant wurde, muss man billigend in Kauf nehmen. Für Networkverhältnisse wusste „How to Get Away with Murder“ durchaus zu überzeugen, der generell sehr liberale Charakter des Formats und der ausgewogene Cast tragen dazu bei, dass dieses Format zu Recht zu den besseren Networkserienstarts des letzten Jahres gehört. Etwas Feinjustierung, mehr Investition von Zeit und charakterlicher Tiefe in die verschiedenen Figuren und ein wenig Zäsur (erlöst uns bitte von Asher!) und schon könnte „How to Get Away with Murder“ einen großen Schritt nach vorne machen.

Verfasser: Felix Böhme am Freitag, 27. Februar 2015

How to Get Away with Murder 1x15 Trailer

Episode
Staffel 1, Episode 15
(How to Get Away with Murder 1x15)
Deutscher Titel der Episode
Nichts als die Wahrheit
Titel der Episode im Original
It's All My Fault
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Donnerstag, 26. Februar 2015 (ABC)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Mittwoch, 22. Juli 2015
Autor
Peter Nowalk
Regisseur
Bill D'Elia

Schauspieler in der Episode How to Get Away with Murder 1x15

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