Die Darstellerin ist brünette und startete so auch ihre Karriere. Doch um sich besser von Rory in der Serie Gilmore Girls abzusetzen, musste sie ihre Haare blond färben. Das scheint ihr zu gefallen, tritt sie seitdem in zahlreichen Rollen erblondet vor die Kamera.
Liza Rebecca Weil wird in eine Schauspielfamilie hinein geboren und begleitet ihre Eltern als Kind auf Tourneen. Als Schülerin fasst auch sie einer Schauspielkarriere ins Auge. Sie steht in zahlreichen Theaterproduktionen auf der Bühne. Weil besucht die Columbia University.
Nach einigen kleineren Rollen erhält Weil 2000 die Rolle der übereifrigen Streberin Paris Geller in Gilmore Girls (2000-2007). Ursprünglich wurde sie für die Rolle der Rory in Betracht gezogen, die bekanntlich an Alexis Bledel ging. Die Rolle der Paris wurde daher schließlich speziell für Weil geschaffen. Mit ihrer zunächst gemeinen Art kann Paris, die hinter der rauen Schale ein Herz hat, auf Dauer viele Freunde machen.
Liza Weil besucht im Anschluss an „Gilmore Girls“ Serien wie Grey's Anatomy, Private Practice und In Plain Sight.
2011 ist sie in einem Handlungsbogen als Amanda Tanner, eine Praktikantin im Weißen Haus, in Shonda Rhimes' Dramaserie Scandal zu sehen.
Mit „Gilmore Girls“-Schöpferin Amy Sherman-Palladino arbeitete die Darstellerin in der ABC Family-Serie Bunheads erneut zusammen, wo sie als Milly 2013 in sechs Episoden auftritt.
2014 übernimmt Weil als Hauptdarstellerin in einer weiteren Serie von Shonda Rhimes, dem Krimidrama How to Get Away with Murder, in der sie die Mitarbeiterin von Professor Keating (Viola Davis), Bonnie Winterbottom, spielt.
Im Netflix-Revival der „Gilmore Girls“ ist sie ebenfalls dabei.
Liza Weil heiratet 2006 den Schauspieler Paul Adelstein. Die beiden arbeiteten gemeinsam an drei Filmen und verschiedenen anderen Projekten.
Ihre Tochter Josephine Elizabeth Weil-Adelstein kam am 20. April 2010 zur Welt. Im November 2017 wird die Scheidung der Ehe rechtskräftig.