Grey's Anatomy 17x10

© zenenfoto aus der Episode Breathe der Serie Grey's Anatomy / (c) ABC
In der aktuellen Episode der Serie Grey's Anatomy, Breathe (17x10), statten Lexie (Chyler Leigh) und Mark (Eric Dane) Meredith (Ellen Pompeo) einen Besuch an ihrem gut frequentierten Strand ab. In der Zwischenzeit werden die Beatmungsgeräte im Grey Sloan Memorial Hospital knapp, was zu tragischen Entscheidungen um Leben oder Tod führt.
Gute Nachrichten
Dennoch: Die Zeit für gute Nachrichten ist angebrochen. „Grey's Anatomy“ wartete mit zwei riesigen Überraschungen auf. Dabei hat uns die Dramaserie nicht nur eine Wiedervereinigung mit Mark und Lexie gegeben, sondern auch den beiden ein Wiedersehen ermöglicht. Nun können sie ihre Zeit im paradiesischen Jenseits zusammen genießen und weder wir noch Meredith und Co müssen sich Sorgen um sie machen - oder andersherum: Meredith ist nicht alleine. Sie hat immer Menschen um sie herum, die sie lieben. Ob es sich dabei nun um ihre lebenden oder toten Kollegen und Freunde handelt, ist egal.
Dabei bringen ihr Lexi und Mark nicht nur diese wichtige Nachricht bei, sondern vermitteln ihr auch die Schönheit des Lebens. Da ist es auch erlaubt, das Leben zu genießen, auch wenn eine Pandemie herrscht, die tagtäglich tausende Menschenleben fordert. Wohl dank dieser starken mentalen Unterstützung und der hervorragenden medizinischen Arbeit der behandelnden Ärzte kann Meredith wieder ohne technische Hilfe atmen. Das ist die beste Nachricht seit langem! Darauf haben wir und Merediths Freunde tagtäglich gehofft.
Die nächste gute Nachricht lässt dann nicht lange auf sich warten: Maggie (Kelly McCreary) ist unglaublich glücklich mit ihrem Freund (Anthony Hill) und ist jetzt schon traurig, dass er bald wieder gehen wird. Denn die beiden führen eine Fernbeziehung, die natürlich - gerade in dieser Zeit - nicht leicht ist. Doch das wird sich wohl bald ändern. Denn Winston macht ihr einen Heiratsantrag, den sie strahlend annimmt. Es wird auch endlich mal Zeit, dass Maggie den Mann fürs Leben findet. Und es wurde auch endlich Zeit, dass es bei „Grey's Anatomy“ mal wieder bergauf geht.
Breathe
Die aktuelle Episode steht voll im Zeichen ihres Titels - „Breathe“. Nicht nur schafft es Meredith, endlich wieder selbständig zu atmen, sondern es geht auch um andere Corona-Patienten, die starke Probleme damit haben, genügend Luft zu bekommen. Doch das wohl größte Problem bei dem Thema „Atmen“ ist, dass das Krankenhaus - wie so viele Krankenhäuser zurzeit überall auf der Welt - nicht genügend Geräte haben, um die Corona-Patienten zu beatmen und dass dieser Mangel an Ausstattung Menschenleben fordert. Glücklicherweise kommt Maggie gegen Ende der Episode auf die Idee, die Luft, die in die Geräte gepumpt wird, zu teilen.
Nachdem sich die letzte Episode, In My Life, lediglich auf eine Figur konzentriert hatte, geht nun der normale Krankenhausalltag bei der Serie weiter. Dabei ist es aber auch schön zu sehen, dass die letzte Episode und deren Handlung nicht gleich wieder in Vergessenheit gerät. So spricht zum Beispiel Owen (Kevin McKidd) seinen Respekt für Teddy (Kim Raver) aus, da sie maßgeblich an der Behandlung und der Zustandsverbesserung von Meredith beteiligt war. Dank ihr, den anderen Ärzten und auch ihm selbst kann Meredith nun wieder selbständig atmen. Damit ist die erste Hürde in Richtung Gesundung geschafft. Auch an einer anderen Stelle wird Bezug auf die letzte Episode genommen. In dieser wurden ja die Auswirkungen von Teddys PTBS deutlich und es wurde klar, wie viel sie noch nicht verarbeitet hat und noch verarbeiten muss. Aus diesem Grund schlägt ihr Amelia (Caterina Scorsone) vor, eine Therapie zu machen.

Apropos Amelia: Ich hatte mal kritisiert, dass sie und Link in einem ewigen Loop des häuslichen Lebens gefangen sind und sich bei ihnen scheinbar überhaupt nichts ändert. Das ist nun nicht mehr der Fall: Er ist nun zur Arbeit ins Krankenhaus zurückgekehrt und kann dort wieder seinen alltäglichen Aufgaben nachgehen.
In der aktuellen Episode sind auch weitere schöne und nennenswerte Details zu beobachten: Wir lernen zum Beispiel die neuen Interns besser kennen. Diese sind zwar schon zu Beginn der Staffel zu uns gekommen, haben bisher jedoch noch keinen bemerkenswerten oder erinnerungswürdigen Auftritt absolviert. Das änderte sich in der gestrigen Episode: Dort hat eine Auszubildende, die selbst eine erwachsene Tochter hat - welche übrigens auch im Grey Sloan Memorial Hospital arbeitet -, ihr Mitgefühl und ihre einfühlsame Seite gezeigt, als sie sich um eine Patientin kümmerte, die sich selbst die Schuld für die schwere Corona-Erkrankung ihrer Mutter gibt.
Abgesehen davon finde ich es schön, dass immer wieder die Gelegenheit genutzt wird, Cristina (Sandra Oh) in „Grey's Anatomy“ auftreten zu lassen, ohne dass ihre Darstellerin dafür benötigt wird. Zum Beispiel macht sie sich jetzt natürlich Sorgen um Meredith und verlangt deshalb stetige Updates ihren Gesundheitszustand betreffend. Die kontrollierende Cristina will dabei dann natürlich auch all ihre Monitore sehen, was durchaus typisch für ihren Charakter ist.
Fazit
Mit Breathe wird uns nach den stellenweise niederschmetternden letzten Episoden endlich noch mal ein bisschen Hoffnung geschenkt, indem es in der Dramaserie langsam wieder bergauf geht.
Hier abschließend noch der Trailer zur nächstwöchigen Episode, Sorry Doesn't Always Make It Right (17x11), der Serie „Grey's Anatomy“ (übrigens ein Crossover mit Station 19):
Verfasser: Maike Karr am Freitag, 2. April 2021
Grey's Anatomy 17x10 Trailer
(Grey's Anatomy 17x10)
Schauspieler in der Episode Grey's Anatomy 17x10
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