Er ist nicht nur Schauspieler, er ist auch Rodeoreiter und das nicht unerfolgreich: James Pickens Jr. hat viele Talente. Seine Kollegen scherzen oft, dass er in jedem Outfit, selbst in OP-Kleidung, wie ein Cowboy aussieht.
James Pickens Jr. stammt aus Ohio und entdeckte seine Leidenschaft fĂŒr das Schauspiel wĂ€hrend seines Studiums an der Bowling Green State University. Er begann seine Karriere am Theater und spielte in Produktionen am New Yorker Public Theater.
Sein FilmdebĂŒt gab er in dem Kinofilm „F/X“ (1986), einem Thriller, der ihn in die Welt der Hollywoodproduktionen einfĂŒhrte. In den 1990er Jahren spielte er in Serien wie The X-Files (1993â2018), wo er als FBI-Vorgesetzter Alvin Kersh eine wiederkehrende Rolle hatte. Seine Arbeit in diesen Jahren bereitete den Weg fĂŒr spĂ€tere Hauptrollen in hochkarĂ€tigen Serien.
Seinen Durchbruch erzielte James Pickens Jr. mit der Rolle des Dr. Richard Webber in Grey's Anatomy (2005â). Als Chef der Chirurgie war er eine der zentralen Figuren und eine moralische AutoritĂ€t im Krankenhaus. Die Serie beleuchtet sowohl Webbers berufliche Herausforderungen als auch seine persönlichen KĂ€mpfe, etwa mit Alkoholismus und Beziehungsproblemen. Seine Darstellung des Dr. Webber brachte ihm Nominierungen fĂŒr „Screen Actors Guild Awards“ ein.
Neben „Grey's Anatomy“ spielte James Pickens Jr. in verschiedenen Filmen, darunter „Venus and Mars“ (2001) und „42“ (2013). In dem Film „42“ verkörperte er den BaseballfunktionĂ€r Mr. Brock, eine bedeutende Nebenrolle in diesem biografischen Film ĂŒber Jackie Robinson.
Im Fernsehen hatte er Gastauftritte in den Serien The West Wing (1999â2006) und Criminal Minds (2005â2020).
James Pickens Jr. ist seit 1984 mit Gina Taylor verheiratet, einer ehemaligen SÀngerin der Pop-Gruppe Musique. Das Paar hat zwei Kinder, Gavin Pickens und Carl Tharps, die beide im Entertainment-Bereich tÀtig sind.
Pickens ist ein leidenschaftlicher Reiter und verbringt viel Zeit auf seiner Ranch, wo er Quarter Horses zĂŒchtet. Er engagiert sich auch in WohltĂ€tigkeitsorganisationen, insbesondere in Programmen zur UnterstĂŒtzung von Jugendlichen. Sein Privatleben ist weitgehend bodenstĂ€ndig und von Familie und Gemeinschaft geprĂ€gt.