Prime Time
Was bedeutet eigentlich Prime Time?
Als Prime Time (alternative Schreibung im Deutschen: Primetime) bezeichnet man die Zeit zwischen 20 und 23 Uhr im Fernsehen.
Hierbei geht es also um die Zeit, in der die meisten Zuschauer erwartet werden. Die Sender präsentieren daher auf diesen Programmplätzen erhoffte Quotenmagneten wie beispielsweise (beliebte) Serien oder sogenannte Blockbuster (hier auf Spielfilme bezogen). Letztere stammen dabei oft aus dem Zentrum der US-amerikanischen Filmindustrie, Hollywood.
Der Prime Time geht die Access Prime Time (oder Pre Prime Time - von 17 bis 20 Uhr) voraus. Danach schließt sich dann der late fringe (23 bis 1 Uhr) zum Abschluss des Fernsehtages an.
Die Platzierung der Senderinhalte variiert außerdem bisweilen zwischen öffentlich-rechtlichen Programmen und denen des Privatfernsehens. Werden bei den privaten Sendern die genannten Quotenmagneten ausgestrahlt, werden sie davor, zwischendurch und danach durch die Werbung unterbrochen. So ist es diesen Sendern möglich, einen Großteil ihrer Werbeeinnahmen zu generieren. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen hingegen besteht ab 20 Uhr ein Werbeverbot, wodurch die aus Rundfunkgebühren finanzierten Sendeanstalten hier verstärkt auf Eigenproduktionen - und eher selten auf Inhalte beispielsweise aus Hollywood - zurückgreifen. Das Verbot bedeutet also, dass keine Unterbrecherwerbung ausgestrahlt werden darf. Allerdings ist es den öffentlich-rechtlichen Sendern gestattet, Sponsoringhinweise (zum Beispiel „Diese Sendung wird präsentiert von...“) zu zeigen.