Game of Thrones 7x05

Game of Thrones 7x05

Die Episode Eastwatch lässt viele Fanherzen gleich mehrfach höher schlagen, aber zu welchem Preis? Während die Handlung der siebten Staffel von Game of Thrones mit großen Schritten vorangetrieben wird, wird der Faktor Zeit erstmals zu einem größeren Problem für die Serienmacher.

Daenerys (Emilia Clarke) und Jon (Kit Harington) in „Eastwatch“ (c) HBO
Daenerys (Emilia Clarke) und Jon (Kit Harington) in „Eastwatch“ (c) HBO
© aenerys (Emilia Clarke) und Jon (Kit Harington) in „Eastwatch“ (c) HBO

Im Gegensatz zur eher schlanken und letzten Endes extrem aufregenden Episode The Spoils of War, müssen die Macher von Game of Thrones in der aktuellen Folge Eastwatch offensichtlich etwas Zeit gut machen, trennt uns jetzt doch nur noch eine einzige Episode vom extralangen Finale der siebten Staffel. Bis hierhin kann man den Verantwortlichen in Sachen Zeitmanagement ein gutes Zeugnis ausstellen. Hier und da musste man als Zuschauer ein paar zeitliche Zweckdienlichkeiten in Kauf nehmen, aufgrund des hohen Erzähltempos und dem daraus resultierenden Unterhaltungswertes konnte ich mich für meinen Teil aber sehr gut mit dem bisherigen Verlauf der Staffel arrangieren.

In Eastwatch merke ich nun aber erstmals, dass die Zeit in der Tat drängt und das Autorenteam um David Benioff und D.B. Weiss sowie dem hier verantwortlichen Dave Hill nun schleunigst in die Puschen kommen muss, um an dem Punkt anzukommen, den sie sich für den Abschluss der vorletzten Staffel ihrer Fantasy-Saga vorgestellt haben. Dementsprechend gut gefüllt ist diese Episode auch, teilweise mit Szenen, die sich so anfühlen, als hätte man sie eher wild und für die langjährigen Fans der Serie hineingeworfen. Dies macht „Eastwatch“ nicht gleich zu einer schlechten Episode, lassen sich doch hier genug starke Momente finden, die Lust auf mehr machen und in denen die Darstellerriege groß aufspielt. Ein wenig mehr Struktur hätte mir aber dennoch besser gefallen.

Mission impossible

Ich hatte bereits in einigen Rezensionen zuvor Bedenken geäußert, dass die größte Herausforderung in dieser siebten Staffel ist, die zur Verfügung stehende Zeit richtig zu nutzen. „Verplempert“ man diese an einer Stelle zu sehr, kann es passieren, dass sich im späteren Verlauf einige Szenen etwas gehetzt anfühlen. Tatsächlich entsteht in „Eastwatch“ bei mir mehrmals dieser Eindruck, haben wir hier doch viele Augenblicke, die mehr dem Plot dienen, als den Charakteren. Angesichts des Zeitdrucks tut sich Regisseur Matt Shakman gelegentlich schwer, ein gutes Gleichgewicht zwischen diesen beiden Polen zu finden. Glücklicherweise greifen ihm die Darsteller unter die Arme, während zahlreiche neue und alte Charakterkonstellation großes Kredit genießen, wodurch viele Fans sicherlich sehr zufrieden gestellt werden.

Das Aufeinandertreffen verschiedener Figuren, vor allem in der zweiten Hälfte der Episode, ist mitunter dermaßen befriedigend, dass man an anderer Stelle gerne mal ein oder zwei Augen zudrückt. Ansonsten wird weiter kräftig Gas gegeben, wobei der Krieg zwischen den beiden Königinnen Daenerys (Emilia Clarke) und Cersei (Lena Headey) eine kleine Verschnaufspause erhält. Nachdem Bran (Isaac Hempstead Wright) nämlich über seine Fähigkeiten als Three-Eyed Raven den Night King und seine Armee der Untoten in unmittelbarer Nähe von Eastwatch-by-the-Sea und somit der Mauer erspäht hat, bekommt diese Bedrohung eine neue Dringlichkeit. Das Thema kann nicht weiter aufgeschoben werden, also sattelt Jon (Kit Harington) höchstpersönlich die Pferde, um einen riskanten Plan durchzuführen: Er benötigt handfeste Beweise, um die Lords und Ladies von Westeros, allen voran Cersei, von der Gefahr im hohen Norden zu überzeugen. Also muss ein untoter Scherge des Night King her...

Fight or die

Allein dieser Handlungsstrang, mitsamt all seinen Verzweigungen, die einige unserer Charaktere unerwartet auch nach King's Landing führen, wo nicht weniger unerwartet die Rückkehr einer altbekannten Figur erfolgt, gibt genug Material für eine Episode von „Game of Thrones“ her. Es wäre aber auch fatal, sich nicht mit der Schlacht am Ende der letzten Episode und den Konsequenzen dieser auseinanderzusetzen. So beginnt die Folge mit dem wortwörtlichen Wiederauftauchen von Jaime (Nikolaj Coster-Waldau), der natürlich von Bronn (Jerome Flynn) gerettet wurde. Dem Kingslayer hat die vernichtende Niederlage gegen Daenerys die Augen geöffnet, was er letztlich auch für seine geliebte Cersei tun will. Kurz zusammengefasst: Die Lannisters sind chancenlos. So, wie in letzter Zeit einige große Häuser von Westeros pulverisiert wurden (siehe jetzt zum Beispiel auch die Tarlys, nachdem Randyll und sein Sohn Dickon von Drogon eingeäschert wurden), droht Cersei und Jaime das gleiche Schicksal.

Cersei, die sich wie gewohnt von niemanden in die Karten schauen lässt, ist sich ihrer Sache aber nach wie vor sicher, während sich in Jaimes Gesicht mehr und mehr Unverständnis und Besorgnis abzeichnet. Die Königin von Westeros hat aber ein Ass im Ärmel, oder besser gesagt in ihrem Mutterleib, scheint sie doch erneut schwanger zu sein - und zwar von Jaime. Damit kriegt sie ihren Zwillingsbruder, wobei es schon allein eine Diskussion wert ist, ob Cersei tatsächlich die Wahrheit sagt oder Jaime nur manipuliert, damit er ihr weiterhin treu ergeben bleibt. Ganz davon abgesehen droht sie Jaime am Ende des Gespräches noch sehr deutlich, dass er sie ja nie wieder hintergehen soll. Wie beruhigend. Die Neuigkeit, dass Olenna Sohnemann Joffrey auf dem Gewissen und die Queen of Thorns letztlich nicht genug gelitten hat, drückt bei Cersei ebenfalls auf die Stimmung.

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Working together

Während Cersei ihre Truppen nach heftigen Verlusten notfalls mit Söldnern aufstocken will (sehen wir doch noch die Golden Company?), anscheinend noch ein paar Pfeile im Köcher hat, von denen wir (noch) nichts wissen, und mal wieder eine ordentliche Spur von Wahnsinn in ihren Augen zu erkennen ist, würde es mich nicht wundern, wenn nun auch immer mehr Zuschauer an der geistigen Verfassung von Daenerys zweifeln. Diese sagt nach der gewonnen Schlacht noch, dass sie gnädig ist und niemanden umbringen will - nur, um im nächsten Moment Morddrohungen auszusprechen und Drogons Drachenfeuer zu entfesseln. Es sind nicht nur die zwei sehr konträreren Seiten der gleichen Münze, die sich in der Targaryen-Familie immer wieder haben finden lassen, was wir hier sehen können. Es ist auch mal die Frage, wie man „richtig“ herrscht, mit wie viel Zuckerbrot und mit viel Peitsche, so, dass man für seine Stärke respektiert, aber nicht wie ein Tyrann gefürchtet wird. Interessanterweise greift die Episode dieses Thema später in Winterfell noch einmal auf, wo Sansa und Arya ähnlich komplexe politische Diskussionen führen.

An der Seite von Daenerys beäugt Tyrion (Peter Dinklage) derweil die Entwicklung seiner Königin kritisch, setzt er sich doch vermehrt für den Weg ein, der am wenigsten Blutvergießen mit sich bringt, weil er eben die Zukunft von Daenerys' möglicher Regentschaft im Blick hat. Und Varys (Conleth Hill) hat nicht Unrecht, wenn er von einer Mitschuld von Danys Beratern an deren Taten spricht. Tyrion ist es schließlich auch, der die Verhandlungen mit der Gegenseite vorantreibt und sich flugs von Davos (Liam Cunningham) nach King's Landing schmuggeln lässt, wo er im Geheimen auf seinen Bruder Jaime trifft, um einen kurzzeitigen Waffenstillstand auszuhandeln. Dafür, dass Jon bisher viel belächelt wurde, richtet sich der Fokus nun sehr auf die Bedrohung durch den Night King - auch wenn viele Charaktere nach wie vor nichts von diesen Ammenmärchen halten, sei es Cersei oder aber die Archmaester der Zitadelle, die in ihrer Zeit schon von so manchen Nonsens gehört haben. „Remember Lodos?

Trust in a stranger

Jons Standing hat sich aber vor allem bei Daenerys verbessert, ob es nun der Höhlenfund aus der letzten Folge oder aber ein bedeutungsvolles Abtasten von Drogon in Eastwatch ist. Die Kinder der Mother of Dragons haben es eigentlich nicht so mit fremden Menschen, aber Jon scheint irgendetwas an sich zu haben, was Drogon besänftigt. Passendes Blut eventuell? Diese Szene bestätigt förmlich Jons wahre Herkunft, und wenig später spielen die Macher gleich noch vielmehr mit diesem Thema, als Gilly (Hanna Murray) in einem Buch von einer Annullierung der Ehe Rhaegar Targaryens (mit seiner damaligen Frau Ellaria Martell) und einer geheimen Hochzeit in Dorne (wohin Lyanna Stark von Rhaegar entführt wurde) liest. Die Anzeichen verdichten sich, dass noch vor dem oder spätestens im Staffelfinale endlich mal Tacheles geredet wird und „Game of Thrones“ das offen ausformuliert, was viele schon lange wissen und eigentlich schon längst von HBO bestätigt wurde: „R+L=J.

Das Detail einer Hochzeit macht Jon indes zu einem legitimen Nachfolger, sein Bastard-Status wäre aufgehoben. Und als Sohn von Rhaegar hatte er sogar mehr Anrecht auf die Thronfolge als seine Tante Daenerys. Zwischen diesen beiden möchten die Macher derweil immer offensichtlicher die Funken fliegen lassen, was aber nur bedingt funktioniert. Ich bilde mir ein, dass Daenerys sich mehr und mehr zu Jon hingezogen fühlt, richtig anfreunden kann ich mich mit einer derartigen Romanze aber nicht, was vielleicht auch daran liegt, dass die Chemie zwischen den beiden bisher noch nicht wirklich greifbar gewesen ist. Als zwei Anführerfiguren mit verschiedenen Methoden und Motiven, die sich aneinander abarbeiten, funktioniert das Duo. Aber als Paar?

Back in the race

Da gibt es in „Eastwatch“ andere Charakterkombinationen, die emotional mehr in mehr hervorrufen, so zum Beispiel der kleine, herzliche Moment zwischen Rückkehrer Jorah (Iain Glen) und Daenerys oder das bereits erwähnte Wiedersehen von Tyrion und Jaime (von dem Cersei übrigens wusste), so plötzlich dieses auch kommt. Generell erscheint mir vieles, was sich in dieser Episode in King's Landing abspielt, als ein wenig konstruiert, doch dazu gleich mehr. Der Einstieg in die Szene zwischen Peter Dinklage und Nikolaj Coster-Waldau erfolgt für mein Empfinden zwar etwas plump, beide Darsteller holen dann aber das Maximum aus der komplexen Beziehung dieser beiden Charaktere heraus, auch wenn ich zugeben muss, dass ich gerne noch etwas mehr von dieser Interaktion gesehen hätte. Aber auch hier hat man ein Auge auf der Uhr, was ein wenig schade, in gewisser Weise aber auch verständlich ist.

Noch einmal zum Reizwort „konstruiert“: Die Rückkehr von Roberts Bastardsohn Gendry (aufmerksame Zuschauer erspähen Joe Dempsies Namen bereits im Intro) ist an und für sich eine schöne und durchaus unterhaltsame Sache, dennoch kommt sie wie aus heiterem Himmel und wirft ein paar Fragen auf. Zum einen: Warum überhaupt? Weil er aufgrund seines Königsblutes noch von großer Bedeutung im „Great War“ gegen den Night King ist, so, wie es in der Vergangenheit von Melisandre angedeutet wurde? Und aus welchen konkreten Gründen folgt er Davos letzten Endes in Richtung hohen Norden, was treibt Gendry an? Auch dies ist zu keiner Sekunde klar. Aber gut, die Fans freuen sich über das Wiedersehen mit dem sympathischen Schmied, der sich nicht nur auf Anhieb hervorragend mit Jon versteht, sondern gleichzeitig einen mächtigen Kriegshammer wie sein Vater schwingt, den er selbst angefertigt hat.

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Hammer time

Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass sich einige Zuschauer an der Handlung in King's Landing stören könnten. Da man nicht wirklich weiß, wohin die Serie mit Gendry hin will, entsteht der Eindruck von einfachem Fanservice und Selbstreferentialität (Davos hat geglaubt, dass Gendry immer noch am Rudern wäre...), was immer gefährlich ist. Auf der anderen Seite ist es schon extrem unterhaltsam, wie sich der erfahrene Davos in seinem alten Element als smarter Schmuggler wiederfindet und lässig ein paar Tricks aus dem Ärmel schüttelt. Aber muss Tyrion da so salopp entlangspazieren, sodass er die Aufmerksamkeit der Wachen erregt? Natürlich muss er das, damit Gendrys Hammer zum Einsatz kommen kann und wir einen schmerzhaften, aber halt auch komödiantischen Pay-off für diese Szene haben.

Wenig zu lachen hat indes Sam (John Bradley) in Oldtown, wo er der Zitadelle nach kurzer Zeit etwas überraschend schon wieder den Rücken zukehrt. Von dem schrecklichen Schicksal seines Vaters und Bruders weiß er noch nichts, mental ist er derzeit aber eh anderweitig beschäftigt. Ich verstehe sein Bedürfnis, nicht tatenlos rumzusitzen und mit seinem Wissen eine Rolle im „Great War“ spielen zu wollen. Das Verhalten der alten Archmaester kann schon sehr frustrierend sein, schaut man sich deren Argumentation aber aus einem rein rationalen Blickwinkel an, kann man sie durchaus nachvollziehen. Im Endeffekt musste Sam wieder zurück an die „Front“, allein, weil er im Besitz der valyrischen Tarly-Klinge Heartsbane ist, die er nicht umsonst hat mitgehen lassen. Der Abschied von der Zitadelle, mitsamt einigen eventuell hilfreichen Schriften, kommt dennoch etwas abrupt und reiht sich bei einigen Szenen ein, denen man den Zeitdruck der Macher anmerkt.

Three steps ahead

Wo das Timing meinem Empfinden nach ziemlich gut passt, ist Winterfell. Bereits in der letzten Episode servierte man uns hier ein paar wunderbare Momentaufnahmen und auch in Eastwatch geht es im alten Sitz der Starks spannend zu. Dabei fühlt sich dieser Handlungsstrang schon beinahe so an, als würde er wie losgelöst von all den anderen Handlungssträngen sein, die irgendwie alle in Verbindung zueinanderstehen. Hier geht es erneut um die finsteren, heimlichen Wünsche Sansas (Sophie Turner) nach Macht und Kontrolle, die Arya (Maisie Williams) in ihr sieht und mit denen sie ihre ältere Schwester auch sehr offen konfrontiert. Tatsächlich tut Sansa nicht sehr viel dafür, Jon vor seinen mürrischen Gefolgsleuten zu verteidigen. Nun muss man jedoch abwarten, ob Sansa ihrer dunklen Begierde nachgibt oder aber stark genug ist (no pun intended), dieser zu wiederstehen.

Wie erwartet, könnte Littlefinger (Aidan Gillen) dabei ein gewaltiges Zünglein an der Waage spielen und jeder, der geglaubt hat, dass Arya ihm einen Schritt voraus ist, hat in den vielen Staffeln der Serie nicht all zu viel über den Charakter Petyr Baelish gelernt. Der Intrigant führt die jüngste Stark-Tochter auf die falsche Fährte und spielt ihr letzten Endes den Brief von Sansa aus der ersten Staffel zu, in dem sie ihren Bruder Robb nahezu anflehte, gegenüber Joffrey das Knie zu beugen. Robb und auch Maester Luwin (in der Folge The Queen's Justice wurde erwähnt, dass er viele alte Botschaften aufgehoben hatte) waren sich bewusst, dass Sansa zu dieser Nachricht von Cersei gezwungen wurde und keine andere Wahl hatte. Arya weiß das aber nicht und sieht nun in Sansas Worten womöglich die verräterische Seite ihrer Schwester, was ihr Misstrauen nur noch vergrößern dürfte. Somit sät Littlefinger mehr Zwietracht und die Beziehung der beiden Stark-Schwestern droht weiter zu eskalieren.

At the edge of the world

Eskalation lautet auch das Schlagwort im hohen Norden, wohin es am Ende der Episode Jon zurück verschlägt, der mit einer Ladung Dragonglass und seiner kleinen Gefolgschaft um Davos, Gendry und Jorah, der seiner Königin sogleich wieder seine Dienste angeboten hat, in Eastwatch-by-the-Sea ankommt. Hier wird Tormund (Kristofer Hivju) in den riskanten Plan eingeweiht, einen „Wight“ des Night King zu fangen, um Jons Plädoyer mehr Gewicht zu verleihen. Mit der „großen Frau“ können wir dem enttäuschten Tormund leider nicht dienen, dafür aber mit ein paar anderen bekannten Gesichtern, die in den Zellen der in die Mauer gehauene Festung (die für meinen Geschmack gerne etwas spektakulärer hätte aussehen dürfen) vor sich hinvegetieren: die Brotherhood Without Banners, genauer Ser Beric Dondarrion (Richard Dormer), Thoros of Myr (Paul Kaye) und The Hound, Sandor Clegane (Rory McCann).

Es entspinnt sich eine fast schon unfreiwillig komische Szene, denn irgendwie kennt hier jeder jeden, ob jetzt direkt oder über drei Ecken. Allen voran Gendry, der keine all zu schönen Erinnerungen an die Brotherhood hat, verschacherten diese ihn doch in Staffel 3 an Melisandre. Auch Jorah und Thoros kennen sich aus ihren alten Rittertagen, während Beric Dondarrion einen Hauch von Schicksal spürt, das sie alle zusammengeführt hat. Firlefanz, sagt der Hound. Wollen wir es anpacken oder nicht? Und auch Jon macht nur noch eine Unterscheidung, und zwar zwischen den Lebenden und den Toten.

So macht sich diese außergewöhnliche Gruppe an sieben außergewöhnlichen Herrschaften also hinaus, jenseits der Mauer, um ihre gefährliche Mission zu erfüllen. Die ansteckende Aufbruchsstimmung, die einzigartige Charakterkonstellation und dieses Gefühl eines bevorstehenden Abenteuers, von dem nicht jeder zurückkehren wird, markiert einen für mich persönlich sehr schönen Schlusspunkt einer Episode, die sich extrem viel vorgenommen hat, dabei gelegentlich ins Straucheln kommt, im Großen und Ganzen aber für große Vorfreude ob der kommenden Ereignisse sorgt.

Verfasser: Felix Böhme am Montag, 14. August 2017

Game of Thrones 7x05 Trailer

Episode
Staffel 7, Episode 5
(Game of Thrones 7x05)
Deutscher Titel der Episode
Ostwacht
Titel der Episode im Original
Eastwatch
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Sonntag, 13. August 2017 (HBO)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Montag, 14. August 2017
Regisseur
Matt Shakman

Schauspieler in der Episode Game of Thrones 7x05

Was bedeutet eigentlich „TBA“ in der Anzeige bei Episodenführern?