Michael Price (Mike Colter) ist Anwalt im Silicon Valley und die zentrale Figur der CBS-Serie Cupertino. Gespielt wird er von Mike Colter, der damit zum vierten Mal mit den Serienschöpfern Robert und Michelle King zusammenarbeitet.
Zu Beginn der ersten Staffel ist Michael leitender Justiziar bei „S-Talk“, einer schnell wachsenden Firma für künstliche Intelligenz, die er mit aufgebaut hat. Seine Aktienoptionen sollen ihn reich machen, sobald das Unternehmen richtig abhebt. Doch kurz davor setzt man ihn vor die Tür. Offiziell wirft ihm S-Talk vor, interne Informationen weitergegeben zu haben.
Nachdem er auf dem Bordstein vor der Firma hinausbegleitet wurde, erfährt er von Olivia Siffre, die am selben Tag gehen muss und dass die Chefetage gezielt darüber gesprochen hat, wie man ihn um seinen Anteil bringt.
Michael will klagen, findet aber keine Kanzlei, die den Fall übernimmt. Niemand in Cupertino legt sich mit den großen Tech-Konzernen an, die dort nur die „Magnificent 7“ heißen. Anwälte verdienen hier ihr Geld nicht mit Klagen, sondern mit Beteiligungen an jungen Firmen.
Über seine frühere Assistentin Christy Palladino besorgt er sich Olivias Adresse und schlägt ihr einen Pakt vor. Beide wissen etwas über die Entlassung des anderen, also wollen sie zwei Klagen einreichen, eine wegen ungerechtfertigter Kündigung und eine wegen sexueller Belästigung.
Olivia will stattdessen dagegen vorgehen, dass S-Talk ihre Stimme für die KI „Daisy“ benutzt. Michael hält das für den schwächeren Fall, gibt dann aber doch nach. Die beiden arbeiten fortan in einer Ecke eines Diners, während S-Talk sie auf 18 Millionen Dollar verklagt.
Vor Gericht vertreten sich die beiden gegenseitig. Michaels eigene Klage wird zunächst abgewiesen. Als er Olivia vertritt, weist er nach, dass der zuständige Richter finanziell mit „S-Talk“ verbunden ist, und erreicht so die Zuteilung eines neuen Richters.
Michaels Vater Bayard Diamond ist ein bekannter Staranwalt. Als er unangemeldet im Gerichtssaal auftaucht, bringt das Michael sichtbar aus dem Konzept. Kurz darauf bekommt Michael ein gut bezahltes Jobangebot, das an eine Schweigevereinbarung geknüpft ist und daran, dass er Olivia nicht mehr vertritt. Michael bleibt trotzdem an ihrer Seite.
Privat zeigt Michael eine weichere Seite. Als er merkt, dass Olivia Musicals liebt, schickt er ihr eine Playlist mit Songs von „Fantastic Negrito“, damit sie endlich echte Musik hört. Als sie weint, reicht er ihr ein Pfefferminz, das seine Mutter mochte.
Dazu kommt aber noch ein Running Gag. Fast jeder Fremde, dem Michael begegnet, vom Taxifahrer bis zum Gerichtsboten, will ihm eine Idee für ein eigenes Start-up verkaufen.
Im Gerichtssaal bekommt es Michael außerdem mit Nichole E. Ferebee zu tun. Die Anwältin steht auf der Gegenseite, und die beiden waren früher ein Paar.
Spoiler: Vom Bordstein in die eigene Kanzlei
Den Fall entscheidet dann aber am Ende Olivia. Sie konfrontiert Richard Everett im Zeugenstand mit dem Nacktfoto, das er ihr geschickt hatte, und „S-Talk“ lenkt ein. Michael und Olivia nehmen den Vergleich an. Die Einigung verschreckt die Investoren und wirft „S-Talk“ um Jahre zurück.
Michael zieht daraus seine Lehre. Er hat selbst erlebt, dass es im Silicon Valley keine Kanzlei gibt, die für die Ausgebeuteten eintritt. Also gründet er mit Olivia und Christy die Kanzlei „Price; Siffre & Associates“ in einem halb fertigen Büro eines ehemaligen Start-ups, das Christy über ihre Familie gefunden hat.
Der erste Mandant steht sofort vor der Tür. Vikram Malhotra taucht zerkratzt am Empfang auf und bittet um Hilfe, weil er sich verfolgt fühlt. In der zweiten Folge verteidigen Michael und Olivia ihn, weil man ihn für eine Drohne verantwortlich macht, die bei einer Show einen Zuschauer getötet hat. Den Fall gewinnen sie, nachdem Vik selbst entdeckt, dass seine Firma an den Akkus gespart hat.
Mit dem Vater wird es derweil nicht leichter. Beeindruckt von Michaels Auftritt vor Gericht bietet ihm Bayard einen Job in der eigenen Kanzlei an, doch Michael lehnt ab. Daraufhin vergrault Bayard mögliche Geldgeber, damit die junge Kanzlei scheitert und sein Sohn zu ihm zurückkommt.
Michael schlägt zurück und droht, die Familiengeschichte öffentlich zu machen, darunter die Seitensprünge seines Vaters. Olivia erzählt er in dieser Zeit auch, dass er eine jüngere Schwester hatte, die gestorben ist.
Ein ungewöhnlicher Mandant meldet sich obendrein. Ein Whistleblower namens Bo zahlt 100.000 Dollar Vorschuss in Bitcoin und behauptet später, eine KI mit eigenem Bewusstsein zu sein, die ihre Erfinder verklagen will. Michael hält das für einen Streich und beendet das Gespräch, indem er den Laptop zuklappt.
Mike Colter spielt die Rolle von Michael Price in der Serie Cupertino seit 2026.