The Crown Staffel 3
The Crown Staffel 3 Episodenguide
Review zu The Crown Staffel 3
Lang genug haben die Fans des teuersten, royalsten Procedurals der Serienwelt auf eine neue Staffel warten müssen. Ab dem heutigen Sonntag, den 17. November, öffnen sich jedoch endlich wieder die Tore zum Buckingham Palace - The Crown ist zurück. Knapp zwei Jahre ist es her, als die zweite Staffel der kostspieligen Netflix-Produktion (in etwa 60 Mio. Euro pro zehnteilige Staffel) Serieninteressierte und neugierige „Royals“-Kiebitze verzückte, nachdem bereits Staffel 1 ein voller Erfolg für den Streaminganbieter aus Kalifornien dargestellt hatte. Das Projekt ist nach wie vor auf insgesamt sechs Staffeln ausgelegt und läutet mit den neuesten zehn Episoden nun „Phase 2“ ein. Zunächst einmal wurde der Cast komplett ausgetauscht: Darstellerinnen und Darsteller wie die hervorragende, Emmy- und Golden Globe-prämierte Claire Foy, Matt Smith, dessen Prinz Philip in der zweiten Staffel für einiges an Gesprächsstoff sorgte, oder auch die als glamouröse Prinzessin Margaret immer wieder alles überstrahlende Vanessa Kirby haben ihren königlichen Dienst verrichtet, einzig und allein aufgrund des voranschreitendes Alters der Charaktere, die sie verkörpert haben.
Die neue Besetzung von „The Crown“ ist nicht minder prominent und lässt aufhorchen: Oscarpreisträgerin Olivia Colman (ironischerweise für ihre fantastische Darbietung als exzentrische Queen Anne in dem Historienfilm „The Favourite“) schlüpft nun in die Rolle von Queen Elizabeth II., an ihrer Seite Tobias Menzies (Rome, Outlander, Game of Thrones und so viel mehr) als „Lilibets“ Gemahl Philip und Helena Bonham Carter (Love, Nina) als ewige Zweite Princess Margaret. Ben Daniels, Charles Dance und viele weitere prominente Gastdarstellerinnen und -darsteller geben sich ebenfalls die Ehre, genau wie die beiden Newcomer Josh O'Connor und Erin Doherty, die Thronfolger Prinz Charles und Prinzessin Anne spielen. Der generationelle Umbruch ist evident, war von Beginn an so kommuniziert und wird die Zuschauerschaft in der fünften und sechsten Staffel ein weiteres Mal erwarten. So lieb wir einige der Schauspielerinnen und Schauspieler aus Staffel 1 und Staffel 2 auch gewonnen haben und auch im Rahmen von Staffel 3 und 4 gewinnen werden, keiner von ihnen ist größer als das eigentliche Kernthema der Serie, das stets den Ton angibt: Die titelgebende Krone, die Institution der britischen Monarchie, die in der dritten Staffel mehr auf dem Prüfstand als jemals zuvor steht.
Während wir in den ersten zwei Staffeln von „The Crown“ einer recht jungen Elizabeth II. dabei zugesehen haben, wie sie sich an ihre Rolle als Regentin über das vereinigte britische Königreich gewöhnt und sukzessive in diese Position reingewachsen ist, sind wir zu Beginn der dritten Staffel einen Schritt weiter. Das Oberhaupt der königlichen Familie ist nach wie vor unser Fixpunkt, doch wie gewohnt mäandert die Erzählung zwischen den verschiedenen Figuren hin und her und wirft so erneut einen präzisen Blick auf die Personen aus dem engsten Kreise der Queen sowie auf diejenigen, die sich vielleicht gerade mal so in deren Peripherie bewegen. Die Lehrzeit ist jedoch allen voran für die arrivierten Mitglieder der „Royal Family“ beendet, sie alle haben inzwischen einen festen Stand und sich mit ihrer Aufgabe, ihrer Rolle und ihren Leben arrangiert beziehungsweise abgefunden. So ist eine Art Stabilität und Ordnung im Königshaus eingekehrt, auch wenn es hier und da in unberechenbarer Unregelmäßigkeit ein paar kleinere Ausreißer gibt und von dem einen oder anderem ein Stück weit aufgemuckt wird.
Doch so ungern es von hofeigenen Traditionalisten und den peniblen Instandhaltern der Monarchie gesehen wird, wenn mal etwas nicht nach Protokoll verläuft, so unvorhersehbar und beliebig kann sich der Lauf der Dinge gestalten, von denen sich selbst die britische Krone nicht freimachen kann. Es sind die 1960er Jahre in Großbritannien und die Zeiten haben sich drastisch geändert. Ein politischer Wandel geht durchs Land (von den konservativen Tories hin zu der Arbeiterklasse zugewandten Labour Party), die Nation steht vor dem finanziellen Ruin und Themen wie soziale Ungleichheit und Ungerechtigkeit zwischen den verschiedenen Bevölkerungsschichten werden so intensiv wie noch nie in aller Öffentlichkeit diskutiert. Und inmitten derartiger gesamtgesellschaftlicher Debatten findet sich die funkelnde, weltfremde Adelsfamilie aus dem Herzen Londons wieder, die losgelöster von all den Ängsten und Sorgen der einfachen Bevölkerung nicht sein könnte. Dieser Konflikt, dieses Aufrechterhalten einer antiquierten Institution in einer Welt, die sich längst von politischen Konzepten wie Königreichen wegentwickelt hat, steht im Zentrum der dritten Staffel von „The Crown“. Und sie dient als reicher Nährboden für allerlei verschiedene Geschichten, die uns gekonnt vor Augen führen, durch was für eine teils absurde Parallelrealität wir hier eigentlich streifen.
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Smoke and mirrors
Aber halt. Wer glaubt, dass Chefautor Peter Morgan, dessen heißer Draht zum Buckingham Palace (wenn schon nicht direkt zur Königsfamilie, dann zumindest zu Personen, die dieser nahe stehen) unbestritten ist, die große Kritikkeule schwingt, irrt sich. Nein, Morgan orientiert sich dahingehend wie gewohnt an seiner Hauptfigur: Er präsentiert uns Zuschauern ausreichend Material, um selbst kritisch zu werden, ohne dabei zu überdeutlich mahnende Töne anzustimmen oder eine klare Position gegen etwas oder jemanden einzunehmen. Wie die Queen in seiner Erzählung übt sich Morgan selbst in Zurückhaltung, anders dürfte eine ganzheitliche Betrachtung des Mythos Krone und der Idee dahinter wahrscheinlich für ihn auch gar nicht funktionieren. Die Distanz ist hilfreich. Nun kann man Peter Morgan diesen Ansatz als Befangenheit vorwerfen. Auf der anderen Seite ist es jedoch auch ein cleveres Mittel, uns als außenstehende Betrachter die Bewertung zu überlassen und uns so nicht nur zu involvieren, sondern auch zu empathisieren - insbesondere für die Menschen, um die sich die Handlung dreht und die all den Schall und Rauch ihres Daseins ganz bewusst am Leben erhalten, um sich nicht angreifbar zu machen und ihr Fortbestehen zu gewährleisten.
So entfaltet sich in The Crown Mal für Mal ein fast schon tragische Note, ein Gefühl von Mitleid für diese ungemein privilegierten Blautblüter, die eigentlich alles haben, was sie sich nur wünschen können, deren Leben jedoch in schrecklich starren Bahnen verläuft, aus denen es kein Entrinnen gibt. Es ist der altbekannte Balanceakt, den die Netflix-Serie exzellent vollführt: Zum einem erscheinen die Eskapaden und die Probleme der Königsfamilie grotesk und außerirdisch. Zum anderen werden ihre Leben geschickt entzaubert und ihre wahren Befindlichkeit brutalst entlarvt. Als Beobachter schwankt man zwischen Ungläubigkeit, Faszination und Mitgefühl. Denn irgendwie sind die feinen Damen und Herren so weit von einem selbst entfernt - und dann doch wieder so nah an einem dran. Diese Dichotomie hat „The Crown“ schnell als eines seiner wichtigsten Bestandteile ausgemacht und die komplexe Auseinandersetzung damit genau so schnell perfektioniert.
Nicht immer wissen die teils sehr stark voneinander losgelösten Geschichten vollends zu überzeugen. Das Ganze kann einem schon wie ein wundervoll produzierter, traumhaft ausgestatteter, jedoch eben auch steriler Trott vorkommen, der Folge für Folge makellos durchexerziert wird. Und dennoch gelingt es die meiste Zeit, in sich geschlossene, tiefgreifende, wenngleich oftmals alles andere als subtile Gleichnisse aufzustellen, die in dem Moment ihrer Präsentation sitzen. Das geht wiederum mit der sehr klaren, simplen Erzählstruktur einher, in jeder Episode sich einem Dilemma, einer Figur oder einem historischen Vorfall anzunehmen. Natürlich gibt es auch ein paar rote Fäden, die gesponnen werden und sich durch die unterschiedlichsten Folgen der Staffel ziehen - so zum Beispiel die Auswirkungen der wirtschaftlichen und politischen Krise in Großbritannien zu Beginn der 60er Jahre oder auch die interessante Rolle von Elizabeths ältesten Sohn, Charles, der langsam auf die Nachfolge seiner Mutter vorbereitet wird. Grundsätzlich kann man aber jedes Kapitel von „The Crown“ für sich selbst betrachten.
Und so springt das Herz des altmodischen Serienfans ein wenig im Quadrat, denn bei aller Vorliebe für horizontal erzählte Titel (sprich Serien mit einer übergreifenden Handlung, die sich im Laufe mehrerer Folgen entspinnt), ist es auch immer wieder wunderbar mit anzusehen, wenn es eine Serie fertigbringt, innerhalb einer Episode eine stimmige Geschichte mit Anfang, Mittelteil und Ende zu konzipieren, die dann bestenfalls auch noch in der Gesamtheit einer ganzen Staffel verortbar ist. In VoD-Zeiten wie diesen, in denen Verantwortliche und Kreative fast schon überborden stolz betonen, dass ihre Serie wie ein acht-, zehn- oder gar 13-teiliger Film ist, bietet uns „The Crown“ etwas Frisches, was eigentlich ein alter Hut ist. Doch kein anderes Format wäre besser, um der Vielzahl an Figuren und der hier behandelten historischen Ereignisse gerecht zu werden. Es sind diese speziellen Vignetten, die in ihrer augenscheinlichen Unabhängigkeit zueinander so großartig funktionieren und mit ein wenig Aufwand thematisch verknüpft werden können, die das Netflix-Drama nach wie vor so sehenswert machen.
Zumindest für die einen. Andere wären wohl durchaus interessiert daran mitzuerleben, wie „The Crown“ wohl aussehen würde, wenn man sein strukturgebendes Korsett ablegen täte. Auch ich habe mir diese Frage bereits mehrfach gestellt, doch weit mehr aus reiner Neugier als in Form einer Beschwerde, dass man doch mal endlich was anderes ausprobieren könnte. Und somit sind wir interessanterweise erneut bei der Institution, die innerhalb der Serie in all ihren Facetten so normgerecht und genau wie möglich beleuchtet wird. Auch bei den Vertretern der britischen Monarchie stellt sich immer mehr die Frage, ob die Zeit für grundlegende, strukturelle Veränderungen nicht allmählich gekommen ist. Ob man einfach weiter stur den Kurs hält oder vielleicht Möglichkeiten einräumt, flexibler zu sein und auf die Umbrüche in Gesellschaft und Politik zu reagieren, um nicht unter die Räder zu kommen. Wendet man diese Analogie auf die Serie selbst an, dann lohnt es sich fast schon gespannt zu spekulieren, ob Morgan in naher Zukunft die Philosophie seiner Serie ein wenig aufbrechen und anpassen wird. Mit etwas Mühe lassen sich erste kleinere Anzeichen dafür in Staffel 3 bereits finden. Doch die unermüdliche Abwehrhaltung etablierten Kräfte gegen diese Art der Revolution ist stark.
Auf der nächsten Seite geht es um ein paar konkrete Inhalte der neuen Staffel von The Crown...

Turn that crown upside down
Das Establishment befindet sich in der dritten Staffel von The Crown gleich in mehrfacher Hinsicht in Gefahr - und das ist auch gut so, denn so schafft man einen ansprechenden Kontrast zu der vorangegangenen Staffel, in der sich die jüngere Elizabeth II. und ihresgleichen etablieren haben müssen. Ginge es nach dem Königshaus und der dazugehörigen Belegschaft, dann würde man weiter unaufgeregt immer lang hin das Vermächtnis der Krone verwalten. Einfacher gesagt als getan. Neuartige, ungewohnte Umstände und die verschiedenen Einzelgeschichten wirbeln den Status quo von Beginn an gewaltig durcheinander: Neben der neuen, linkspolitischen Regierung unter Premierminister Harold Wilson (der mit dem BAFTA-Award ausgezeichnete Jason Watkins, herrlich unbeholfen im Zusammenspiel mit Colman) ärgert man sich unter anderem mit einem KGB-Spitzel am Hofe oder auch dem dickköpfigen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson (Clancy Brown, ähnlich seltsam besetzt wie Michael C. Hall als John F. Kennedy in Staffel 2) herum. Die hohe Staatsverschuldung Großbritanniens holt die Königsfamilie recht schnell persönlich ein, als die Allgemeinheit den gepflegten Lebensstil der Krone hinterfragt.
Aber auch sehr private Anliegen werden thematisiert, so zum Beispiel die Beziehung von Prinz Philip zu seiner im griechischen Exil lebenden, kettenrauchenden Mutter, der Umgang mit Edward VIII. (Oldie but goldie: Derek Jacobi), das schwarze Schaf der Familie, oder eben auch die Bemühungen des jungen Charles, der langsam mit einer gewissen Camilla Shand anbandelt und nur zu gerne ein eigenes Leben führen möchte, aber in den Zwängen seiner familiären Vorbestimmung gefangen ist. Wie gehabt wird viel variiert, zwischen handfesten Familiendramen über politische Machtspielchen (Charles Dance verfolgt als Lord Mountbatton zwischenzeitlich besonders gewagte Pläne und versüßt uns ein paar Episoden mit einer großartig-weltmännischen, aber auch teuflisch-listigen Darbietung) bis hin zu nationalen Tragödien ist alles geboten. Insbesondere letzteres wird in der herausragenden dritten Episode, Aberfan, thematisiert, befasst man sich in dieser doch ausführlich mit dem schrecklichen Grubenunglück von Aberfan, ein kleiner Ort in Wales, im Jahr 1966. Selten ist „The Crown“ einem so zu Herzen gegangen wie in dieser Folge, in der abermals auf sehr geschickte Weise die Rolle der Königin, ihre Außenwirkung und ihre Verpflichtungen treffend seziert werden, während gleichzeitig der horrende Schmerz einer gesamten Gemeinde und Nation absolut greifbar ist.
Ebenfalls dramatisch, und das fast schon ein wenig überraschend, gestaltet sich das schwierige Verhältnis von Elizabeth II. zu ihrem Sohn Charles, der in mehreren Episoden in den Fokus der Erzählung rückt und dabei zu einer bemitleidenswerten, traurigen Gestalt avanciert, die man auf ein Leben als König vorbereitet, was jedoch nur Realität wird, wenn eines Tages seine eigene Mutter stirbt. Wie soll man sich da als Sohn fühlen? Anhand von Charles wird uns effektiv vor Augen geführt, wie Paradox das Grundkonzept „Monarchie“ doch eigentlich ist. Charles ist jedoch auch eine Figur, die viel nahbarer als seine Eltern oder gehobenen Verwandten ist, wodurch die Distanz zwischen britischen Adel und einfacher Bevölkerung überwunden werden kann. Dies wird zum Beispiel in der sechsten Folge, Tywysog Cymru, wunderbar deutlich gemacht, in der Charles für seine Rolle als zukünftiger Prince of Wales gewappnet wird und erstmals den Versuch startet, zu rebellieren. Ohnehin glänzen die neuen Episoden von „The Crown“ am meisten, wenn die abgehobenen Charaktere hart geerdet werden. Das zeigt sich im Fall von Prinzessin Margaret, die auf gewisse Weise Frieden mit ihrem Dasein schließt, aber auch speziell im Fall von Philip, der gezähmte Halodri, in dem nach wie vor ein unverbesserliches Alphatier schlummert und der nun auf einmal eine ihn zutiefst belastende Lebens- und Glaubenskrise durchläuft.
Der Fels in der Brandung, die unveränderliche Konstante, ist dabei stets die Queen selbst, Elizabeth II., stoisch und konsequent von Olivia Colman zum Besten gegeben. Diese lässt in den richtigen Momenten jedoch auch einen Hauch ihrer charmanten Lockerheit durchscheinen, insofern es das Drehbuch zulässt. Denn während die Welt sich unaufhörlich weiterdreht und deren Bewohner, ob königlich oder nicht, neue Lebensabschnitte erreichen und Herausforderungen suchen, ist die Königin angehalten, die Unverwüstlichkeit und Beständigkeit der Krone zu symbolisieren, ja fast schon bis in die kleinste Faser ihrer Existenz zu verkörpern. Umso bezeichnender ist es, als Elizabeth II. in einer Folge ein wenig Reißaus nimmt und ihrer größten Leidenschaft - die Pferdezucht - nachgeht, während sich in ihrem Heimatland ein Konflikt zusammenbraut, der weitreichende Konsequenzen haben könnte. Es sind Augenblicke wie diese, in denen Colman andeutet, was für ein Mensch eigentlich in ihrer Figur schlummert - doch dieser Mensch hat eine Pflicht zu erfüllen und eine Instanz und ein Ideal zu repräsentieren. Wird sie dieser Aufgabe nicht gerecht, dann droht alles in sich zusammenzufallen. Allein diese Denke und dieser selbstauferlegte Druck ist traurig genug, um Empathie für sie zu entwickeln und zu hinterfragen, ob das alles wirklich so sein muss.
Am Ende der dritten Staffel von The Crown wird man wieder einmal festgestellt haben, dass es doch immer wieder ein kleines Kunststück ist, wie man aus einer vergleichsweise „langweiligen“ Serie (machen wir uns nichts vor, und das sage ich als großer Fan) doch so viel herausholen kann - an menschlichen Dramen, an packenden Geschichtsstunden und an semifiktionalen Einblicken in eine teils sehr sonderbare, geheimnisumwobene Welt. Gründe dafür sind die Einfachheit der cleveren Erzählweise und wie man kompakte, vielschichtige Geschichten schreibt, die authentische Ausstattung und natürlich auch die durch die Bank superben Darbietungen des Casts, bei dem ich mich nach zehn Folgen einfach nicht entscheiden kann, wessen schnoddrig-britische, hochadlige Art ich am meisten liebe. Der sehr gut aufgelegte Tobias Menzies, dessen große Stunde in der Folge Moondust schlägt, läuft Helena Bonham Carter wahrscheinlich ganz knapp den Rang ab. Der Übergang zu einer neuen Generation von Schauspielerinnen und Schauspielern ist gelungen. Jetzt wird es mit Blick auf die vierte Staffel und die allgemeine Zukunft der Serie interessant zu sehen sein, inwiefern sich die Welt der Krone zwangsläufig weiter modernisieren wird und was dies für die verschiedene Charaktere, allen voran die Queen selbst, bedeuten könnte.
Trailer zur 3. Staffel von „The Crown“:
«The Crown» Trailer
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