Suits 7x15

Suits 7x15

Mike will Kinder und seine Zukunft retten, Harvey versucht mal wieder, die Kanzlei vor dem Aus zu bewahren und Donna hat den Überblick. Die Episode Tiny Violin bringt die Suits-Figuren auf einen altbekannten, aber trotzdem spannenden Weg fürs große Staffelfinale.

Versammlung der Serie „Suits“ / (c) USA Network
Versammlung der Serie „Suits“ / (c) USA Network
© ersammlung der Serie „Suits“ / (c) USA Network

Der erste Teil des siebten Suits-Staffelfinales hat es nicht leicht, denn alles von Bedeutung spielt sich natürlich erst im zweiten Teil ab. Doch wir schauen mal nach, was Tiny Violin dennoch zu bieten hat...

Mikes Kampf: Die Welt könnte mehr Menschen wie dich gebrauchen.

Nate (Peter Cambor) steht vor der Tür und eröffnet Mike (Patrick J. Adams), dass die Rechtsklinik eine Sammelklage am Hals hat. Gemeinsam mit Oliver (Jordan Johnson-Hinds) treten die drei an, um Kinder vor einer Bleivergiftung zu retten - oder zumindest späte Gerechtigkeit für die bereits Kranken zu fordern.

Die Rechtsklinik kann einen Fall dieses Ausmaßes nicht alleine stemmen und ist auf Specter Litt und vor allem deren Geld angewiesen. Doch Mike kann erst mal nur seine Arbeitskraft anbieten. Dafür bekommt er sofort Donnas (Sarah Rafferty) Segen. Harvey ist ja eh anderweitig beschäftigt.

Das Trio beginnt also, für das Gute ins Feld zu ziehen. Doch der Optimismus dauert nicht lange, denn wie üblich zeigen die Angestellten der Rechtsklinik mal wieder schnell, dass sie sich irgendwie nicht an einfachste Aufgaben eines Anwalts erinnern können. Das ist wirklich schade, vor allem, nachdem Oliver kürzlich endlich auf Augenhöhe mit Mike geklettert war. Doch das alles wird wieder weggewischt, als Oliver und Nate es nicht schaffen, sich an einfache Fristen zu halten und auch vor dem Richter keine gute Figur machen. Mike muss mal wieder eingreifen. Das ist langsam nicht mehr feierlich, was stellen die Autoren sich eigentlich vor, was dort passiert, während Mike nicht da ist? Und wieso wird der Umgang mit reichen Klienten mit Fähigkeit und Erfolg so stumpf gleichgesetzt? Ich habe lange auf die Episode gewartet, in der Mike erkennt, dass er in einer ihm wenig vertrauten Welt unterwegs ist, in der ihm auch andere mal was sagen müssen. Doch das werden wir wohl nicht mehr zu sehen bekommen. Immerhin hält Mike dem Gegner eine überraschend emotionale Ansprache auf dem Bürgersteig, in dem er sich für immer zu denen bekennt, die für das Recht des Rechtlosen kämpfen, weil sie für ihn da waren, als er nichts hatte. Immerhin, damit kann ich auch gut leben...

Doch es dauert keinen Tag, bis Mike ein Angebot bekommt, das er ganz offenbar mehr als in Erwägung zieht. Andy Forsyth (Harry Judge) ist von Seattle gekommen, um unser Superhirn vor Gericht zu beobachten. Und er macht Mike ein Angebot, das wirklich zu gut, um wahr zu sein klingt. Er schlägt ihm eine Partnerschaft in einer nun entstehenden Kanzlei vor, in der das Recht derer verteidigt werden soll, die sonst zu kurz kommen. Also im Prinzip der Königsweg für Mikes Lebenslauf. Einerseits tut er Gutes, andererseits kann er dabei teure Anzüge und glamouröse Titel tragen.

Rachel (Meghan Markle) fühlt sich ausreichend integriert dadurch, dass ihr Zukünftiger für sie beide gefragt wurde und überlegt, ob Seattle eine Möglichkeit wäre. Doch zunächst müssen die beiden den aktuellen Fall gewinnen. Mike pokert hoch, was selbst Nate unruhig werden lässt. Er hat halt vom Besten gelernt - irgendwo auf der ersten Seite im Harvey-Handbuch steht, dass man viel höher zielen muss, als andere es erwarten. Doch er hat sich verkalkuliert: Die Rechtsklinik verliert ihre finanziellen Mittel und Mike weiß, dass das an seinem neuen Bekannten aus der Empfangshalle liegt. Doch auch mit diesem Wissen scheitert es wieder am Geld. Doch dann verspricht Mike Nate, ihm die nötige halbe Million US-Dollar zu besorgen. Das Geld will er Donna aus den Rippen leiern. Sie will zwar auch, dass die Kinder gerettet werden, aber 500.000 Dollar ist das nicht wert. Na ja, zumindest, bis Mike ihr ins Gewissen redet und sie einen guten Moment mit Louis findet. Und der spendet der Rechtsklinik das nötige Geld.

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Kanzlei unter Beschuss: They went behind my back!

Harvey (Gabriel Macht) und Donna wollen zurück in die Normalität, doch die dauert genau einen tiefen, vielsagenden Blick lang. Dann erscheint Stanley (Bruce McGill) in der Tür und überreicht ihnen eine Klage. Wobei, das ist ja im Prinzip so normal, wie es bei Specter Litt zugehen kann. Stanley verklagt die Kanzlei im Namen der Partner, die nach Mikes Prozess gegangen sind, denn offenbar hängt es an einem wie ein fauliger Geruch, wenn man in denselben Räumen wie ein Betrüger gearbeitet hat. Harvey und Louis (Rick Hoffman) sind also noch vor dem Vorspann in den nächsten Prozess verwickelt, der die Kanzlei zu Fall bringen könnte.

Harvey klappert alte Partner ab, darunter Jack Soloff (John Pyper-Ferguson), der sich überraschend verständig zeigt. Doch den eigenen Hals will er dann doch nicht für Harvey hinhalten. Nächste Station ist Scottie (Abigail Spencer), die Frau, die vor Paula Harveys Chance auf ein Donna-loses Glück war.

Donna ist es auch, die darauf besteht, dass Harvey seine alte Flamme besucht. Alles für die Kanzlei, wie üblich. Auch Dana hat kein Interesse daran, Harvey zu schaden, aber sich selbst zu schaden, um ihn zu retten, das will sie verständlicherweise auch nicht. Diese Hiobsbotschaft muss Harvey Louis überbringen, doch ein nächtliches Gespräch mit einem guten Getränk in der Hand bringt auch dieses Mal wieder den Geistesblitz. Der Plan beinhaltet Rachels Vater Robert Zane (Wendell Pierce) und Rachel selbst. Doch auch dieses Mal ist ihre Rolle nur so wichtig, weil sie die Tochter ist.

Auf der anderen Seite wird das Aufeinandertreffen von Harvey und Scottie wieder privat. Sie zeigt Interesse an ihm und zieht sich zurück, als sie herausfindet, dass Donna die Dame in Harveys Herzen ist. Die Szene kommt aus dem Nichts, passt nicht zu den letzten Treffen der beiden und hat ohnehin keine andere Relevanz, als uns zu zeigen, dass auch Scottie eine emotionale Einbahnstraße für Harvey war - und um den Weg frei zu machen für ein ungetrübtes Darvey-Happy-End...

Zurück im Konferenzraum finden Harvey und Louis dank Donna Stanleys wahre Motive heraus. Er arbeitet hinter Roberts Rücken mit Ellen und Eric zusammen, Roberts langjährige Partner. Der Plan ist, die ehemaligen Partner von Pearson Specter Litt wieder dort unterzubringen, damit sie Harvey und Louis überstimmen können und die Kanzlei zu einer Zusammenlegung mit Ellens und Erics zwingen können, aus der sie vorher wohl noch Robert herauskicken würden. Einmal mehr steht Specter Litt also vor dem Aus.

Und genau in diesem Moment schneit Jessica (Gina Torres) zur Tür rein und fordert einen großen Gefallen von Harvey ein: seine sofortige Anwesenheit in Chicago.

Fazit

Die Episode Tiny Violin ist der erste Teil eines Staffelfinales und baut gleich mehrere Konflikte auf. Einerseits hat Mike einen Fall mit der Rechtsklinik, in dem sie versuchen, Gerechtigkeit zu bekommen für Kinder, die durch ein großes Unternehmen mit Blei vergiftet wurden. Auf der anderen Seite müssen Louis und die anderen die Kanzlei vor der Übernahme retten. Harvey kann nicht mehr dabei sein, denn er muss Jessica aus Loyalität in einen Krieg gegen den Bürgermeister nach Chicago folgen.

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Verfasser: am Donnerstag, 26. April 2018

Suits 7x15 Trailer

Episode
Staffel 7, Episode 15
(Suits 7x15)
Deutscher Titel der Episode
Beste Partner
Titel der Episode im Original
Tiny Violin
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Mittwoch, 25. April 2018 (USA Network)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Dienstag, 25. Februar 2020
Erstausstrahlung der Episode in Österreich
Dienstag, 25. Februar 2020
Autoren
Aaron Korsh, Daniel Arkin
Regisseur
Christopher Misiano

Schauspieler in der Episode Suits 7x15

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