Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. 4x04

Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. 4x04

In der Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.-Episode Let Me Stand Next to Your Fire wird Feuer mit Feuer bekämpft. Außerdem zwingt Daisy ein S.H.I.E.L.D.-Mitglied zur Zusammenarbeit und May lernt Aida kennen.

Szenenfoto aus der„Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.“-Episode „Let Me Stand Next to Your Fire“ / (c) ABC
Szenenfoto aus der„Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.“-Episode „Let Me Stand Next to Your Fire“ / (c) ABC

Mit der Episode Let Me Stand Next to Your Fire kommen sich einige zuvor getrennte S.H.I.E.L.D.-Mitglieder wieder etwas näher, wenn auch zunächst nicht ganz freiwillig. Das Team zeigt erneut, dass es nicht lange ohne einander kann.

715 - The Langham

Die Beziehung zwischen Simmons (Elizabeth Henstridge) und Fitz (Iain De Caestecker) macht riesengroße Fortschritte, denn sie sucht nach der perfekten gemeinsamen Bleibe, die auch in ihrem Gehaltsrahmen liegt. Dabei habe ich mich sofort gefragt: Wie hoch ist die Bezahlung bei S.H.I.E.L.D. eigentlich? Durch Gefahrenzulage müsste hier doch sicherlich ein gutes Gehalt herausspringen? Diese Entscheidung bezüglich der Wohnung begrüße ich. Ich freue mich, dass wir die Unsicherheitsphase endlich hinter uns gelassen haben und die beiden ihr Glück leben dürfen.

Allerdings stellt sich der Wohnungstermin als von Daisy (Chloe Bennet) arrangiert heraus, denn die ist verletzt und hat auf diese komplizierte Art und Weise Kontakt aufgenommen. Nicht nur wegen der Verletzung, sondern auch, weil sie den Watchdogs wichtige Informationen abgeluchst hat. Die S.H.I.E.L.D.-Server werden gehackt und sie konnte in den Besitz einer Inhuman-Trackingliste kommen. Nun will sie der Spur nachgehen, doch Simmons will sie das nicht alleine machen lassen. Durch ihre neue Position kann sie überraschenderweise mit wenigen Worten dafür sorgen, dass andere ihre Befehle befolgen, auch wenn sie wegen vorgeschriebenen Lügendetektortests sehr vorsichtig sein muss, denn so legt sie dem Director Rechenschaft ab. Es gilt also, die Wahrheit ein wenig zurechtzubiegen, etwa dadurch, dass sie von Daisy zur Zusammenarbeit gezwungen wird.

Bald finden sie heraus, dass über das Armband der Inhumans die Informationen gestohlen werden und können James (Axle Whitehead) tracken, den Daisy seit der Hive-Angelegenheit nicht mehr gesehen hat. Ironischerweise arbeitet der Feuerkraft-Inhuman nun in einem Geschäft für Feuerwerkskörper, wo er sich in Zaum halten muss, aber augenscheinlich ein guter Verkäufer ist. Die beiden erbitten seine Hilfe - noch für ihre jeweils eigenen Ziele: Daisy in eigener Sache und Simmons für S.H.I.E.L.D. Kurzzeitig wirkt James auch wie ein veränderter Mann und scheint eine Zusammenarbeit zu suggerieren, doch als er die beiden zu einer Lagerkammer bringt, werden sie von einigen Watchdogs überrascht, mit denen er unter einer Decke steckt.

Das Interessante daran ist, wie sehr James es hasst, ein Inhuman zu sein, obwohl er viele Jahre danach gestrebt hat und er macht Daisy für die Wandlung verantwortlich, weil sie ihn zuvor mit Hive besucht hatte. Tatsächlich möchte er den Watchdogs bei der Ausrottung aller Inhumans unter die Arme greifen und hat ihnen den Zugang zu seinem Armband gegeben. Diese Paradoxon ist eigentlich eine spannende Motivation, wird aber nur viel zu kurz angeschnitten. Durch eine kurze Quake-Action gelingt den Damen die Flucht, während der Ghost Rider den Safe macht. Doch wie kommt er da überhaupt hin?

Low Rider vs. Lola

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Coulson (Clark Gregg) besucht den Onkel von Robbie Reyes (Gabriel Luna) im Gefängnis. Dabei benutzt er nicht einmal mehr eine Tarnidentität, sondern gibt sich als er selbst und Teil von S.H.I.E.L.D. aus, was durchaus bemerkenswert ist. Muss er sich nicht mehr verstecken, oder glaubt er, bei einem Insassen eine Ausnahme machen zu können? Coulson möchte mehr über seinen Neffen, den Ghost Rider und Elis Beteiligung an den Ghosts wissen. Dabei demonstriert er ihm sein Wissen über seine Situation, hat jedoch nur wenig Erfolg, weil er nicht involviert werden möchte.

Dafür bemerkt Mack (Henry Simmons), dass Robbie selbst beim Gefängnis auftaucht und er liefert sich mit Coulsons Lola eine nett inszenierte Verfolgungsjagd, die teilweise durch den LA River geht, bei der Lola jedoch nicht abheben darf. Ob geplant oder nicht: Coulson hat Glück, denn Robbie fährt mit seinem Boliden genau da lang, wo das getarnte Flugzeug steht. Mack kommt nicht umhin, das Auto zu bewundern, weil es schnell, aber auch sehr robust ist. Das gilt in diesem Fall nur bedingt für Robbie, weil er durch den Crash das Bewusstsein verliert und in die Arrestzelle gesperrt werden kann. Wir sehen also, auch der Ghost Rider hat Schwächen, wenn er überrascht wird.

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Coulson befragt Robbie und hat natürlich eigene Recherchen angestellt, doch im Endeffekt reicht es ihm, dass Daisy ihm vertraut, auch wenn Robbie von einem Deal mit dem Teufel spricht, der ihm seinen brennenden Schädel verpasst hat. Coulson zweifelt kurz, ob das eine valide Basis seiner Kräfte ist, aber da Mack auch an Gott glaubt und Coulson schon Aliens gesehen hat, akzeptieren sie diese Aussage und möchten gemeinsame Sache machen.

Also besucht Robbie seinen Onkel und versucht selbst noch einmal neue Informationen zu erhaschen. Der merkt zwar, dass der Besuch kein Zufall ist, erzählt ihm aber von dem Quantum Particel Generator und dem Buch, auf das Lucy Bauer aus ist. Dieses Buch soll das reine Böse sein, unglaublich viel Macht enthalten und ist entsprechend sehr gefährlich, weswegen es nicht in die falschen Hände geraten sollte.

Fight fire with fire

Als Mack und Coulson von einer neuen Entwicklung hören, brechen sie auf, nehmen Robbie aber vorsichtshalber mit. Mack und Coulson landen dann auch bald im Knallerladen, wo die Watchdogs nur darauf warten von ihnen ausgeschaltet zu werden. Währenddessen kümmert sich der Ghost Rider um James und bekämpft somit Feuer mit Feuer, sitzt aber klar am längeren Hebel und darf sogar einen gelungen Gag abfeuern. Es scheint so, als wäre der Ghost Rider nun schon so gut wie im Dienste von S.H.I.E.L.D., wo er auch gut reinpasst. Daisy braucht inzwischen dringend Behandlung und hat teilweise auf ihre Spezialhandschuhe verzichtet, weil sie zu auffällig bei ihrem Alleingäng wären.

Das besagte Buch stellt sich als Darkhold heraus, ein mächtiges Buch für dunkle Zauber, dessen Besitzer in der Comicverlage bereits ein gewisser „Doctor Strange“, aber auch Morgan le Fay war. Laut Coulson haben schon Whitehall, der Red Skull und auch Nick Fury vergeblich danach gesucht. Mal sehen, ob der Meister der Magie und dessen Solo-Film auch durch ein kleines Crossover referenziert werden, schließlich ist er bald im Kino zu sehen und der Ghost Rider gehört auch zur mystisch-magischen Ecke des Marvel-Universums.

Nun sollen jedenfalls Daisy und Robbie gemeinsame Sache mit S.H.I.E.L.D. machen, um die Geister rund um Lucy Bauer in die Schranken zu weisen.

Turing-Test mit May

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Die genesene, aber kurzzeitig verstorbene May (Ming-Na Wen) wird von Aida (Mallory Jansen) versorgt, die Radcliffe als seine Assistentin vorstellt, sodass May quasi als Testperson dient, die erkennt, dass es sich um einen Androiden handelt. Fitz ist darüber gar nicht amüsiert, weil er die Konsequenzen fürchtet, wenn Simmons davon erfährt. May scheint zunächst nichts zu merken und macht ihr für ihre Art sogar Komplimente. Geschockt ist sie darüber, was Radcliffe mit ihr angestellt hat. Allerdings blieb ihm kaum eine Alternative, um sie zu retten und es besteht nach wie vor die Möglichkeit, dass Spätfolgen auftreten. Aida droht mehrfach aufzufliegen, etwa als sie Mays Chinesisch übersetzt und meint, dass große Teile von ihr von dort stammen oder aber als Coulson dazukommt und den festen Händedruck bemerkt.

Das Drama um Simmons sparen sich die Autoren aber lieber und präsentieren eine frischere Idee: Sie durchschaut nämlich innerhalb weniger Sekunden oder Minuten, was Aida wirklich ist, doch das könnte zu Problemen beim anstehenden Lügendetektor-Test führen. Denn noch wollen sie das Projekt geheim halten. Wahrscheinlich werden also die Eingeweihten nun einen Plan entwickeln, um das noch etwas länger unter Verschluss zu halten.

Dadurch, dass es nun kein längeres Hin und Her gibt, bin ich doch sehr gespannt, wie es rund um die Aida-Storyline weitergeht, denn Simmons scheint wenig Probleme mit ihr zu haben. Ganz im Gegenteil, sie wirkt so, als wäre sie beeindruckt und selbst an der Forschung interessiert - womöglich auch im Zuge des bereits eingeführten VR-Raums.

Fazit

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Manchmal geht es mir beim Anschauen der Serie so, dass ich mir bis zu einem bestimmten Zeitpunkt denke, dass der Folge noch etwas fehlt, um sie auf eine gewisse Schwelle zu heben. Im letzten Drittel kommt dann oft dieser Moment oder das gewisse Etwas, das die Episode abrundet. Hier in Let Me Stand Next to Your Fire ist es der Eingriff des Ghost Riders, als Simmons und Daisy in Not sind und auch der Gedanke, dass das Team nun nach Monaten der Trennung wieder zusammenarbeitet, gefällt mir gut. Natürlich wird es noch Stolpersteine geben, aber es tat bereits gut, Simmons und Daisy als Partner zu sehen und es wird auch gut tun, wieder mehr Interaktionen mit ihr und Coulson zu haben.

Dazu kommt mit dem Ghost Rider eine Figur, die nicht eine Halbstaffel lang den Bösewicht mimen muss, um dann doch auf die Seite der Guten zu wechseln (wie Deathlok beispielsweise). Zwar gab es diesmal nicht ganz so toll inszenierte Prügeleien wie in der vorherigen Folge, doch mir hat der kleine Twist rund um die „Wandlung“ von James sowie natürlich die schlaue Simmons gefallen.

Serientrailer zur Episode Lockup der Serie Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. (4x05):

Verfasser: Adam Arndt am Mittwoch, 19. Oktober 2016

Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. 4x04 Trailer

Episode
Staffel 4, Episode 4
(Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. 4x04)
Deutscher Titel der Episode
Feuer gegen Feuer
Titel der Episode im Original
Let Me Stand Next to Your Fire
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Dienstag, 18. Oktober 2016 (ABC)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Freitag, 4. August 2017
Autor
Matt Owens
Regisseur
Brad Turner

Schauspieler in der Episode Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. 4x04

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