Ob er so gut tanzen kann wie Johnny Castle (Patrick Swayze) ist nicht überliefert, aber in jedem Fall hat er ihm die Frau abgeluchst. Seit 2001 ist Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D.-Star Clark Gregg mit Jennifer Grey verheiratet, die als Castles Tanzpartnerin Frances Baby Houseman in dem Kultfilm „Dirty Dancing“ Eingang in die Popkultur fand.
Mit seiner Familie zieht der junge Clark Gregg viel um, im Alter von 17 Jahren kann er auf ein Leben in sieben Städten zurückblicken. Sein Vater, der den gleichen Namen trägt wie er selbst, ist Robert Clark Gregg, ein Priester der Episkopalkirche und Professor an verschiedenen Universitäten, darunter Stanford und Duke.
Der Schauspieler besucht die Highschool in North Carolina, anschließend die Universität in Ohio. Doch das Studium bricht er ab, um sein Glück in Manhattan zu versuchen. Die ersten Jahre verdingt er sich unter anderem als Sicherheitsmann im Guggenheim Museum. Nebenbei studiert er Drama und Englisch an der Tisch School of Arts, wo er 1986 seinen Abschluss macht.
Noch während seiner Studienzeit gründet er gemeinsam mit knapp 30 Kommilitonen und den Dozenten David Mamet und William H. Macy (Shameless (US)) das Off-Broadway-Theater Atlantic Theater Company in Manhattan. Auch bei seinen ersten Schritten vor der Kamera hat er seinen beiden Lehrern zu danken: David Mamet fungiert für den Film „Things Change - Mehr Glück als Verstand“ als Regisseur und Autor, in dem Clark Gregg 1988 sein Kameradebüt gibt. Im selben Jahr steht er für die Fernsehkomödie „Lip Service“ vor der Kamera, bei der William H. Macy auf dem Regiestuhl Platz nimmt.
An der Seite von Paul Newman ist Clark Gregg im Jahr darauf in dem Historiendrama „Die Schattenmacher“ zu sehen, kurz darauf beginnt seine Serienzeit. Unter anderem absolviert er Gastauftritte in Law & Order, Touched By An Angel, Sex and the City, The Practice, Will & Grace, The Shield und CSI: New York.
Auch auf der Leinwand läuft es nicht schlecht für den Schauspieler. In kleineren Rollen ist er unter anderem in den Filmen „Die üblichen Verdächtigen“, „Magnolia“, „Wir waren Helden“ und „Der menschliche Makel“ zu sehen.
2001 ergattert er eine wiederkehrende Rolle in der Serie The West Wing, fünf Jahre später steht die erste Hauptrolle an: in der Comedyserie The New Adventures of Old Christine spielt Clark Gregg den Exmann der Titelfigur Christine (Julia Louis-Dreyfus).
2008 wird zum Schicksalsjahr für den Schauspieler. Er übernimmt die Rolle des S.H.I.E.L.D.-Agenten Phil Coulson in dem Film „Iron Man“. In der Fortsetzung „Iron Man 2“ übernimmt er die Rolle erneut. Seitdem ist der Spion schon fast zu einem Alter Ego des Schauspielers geworden. Er tritt unter anderem in den Filmen „Thor“ und „Marvel's The Avengers“ in Erscheinung. Im Laufe der Entwicklung wird die Figur des Agenten immer wichtiger im Marvel-Universum, bis die Rolle schließlich 2013 zur Hauptfigur in der Serie Marvel's Agents of S.H.I.E.L.D. aufsteigt. Allerdings dauert es bis ins Jahr 2019 ehe Coulson in den Filmen wieder zu sehen ist, diesmal als jüngere Version seiner selbst in „Captain Marvel“.
Clark Gregg ist seit Juli 2001 mit Jennifer Grey verheiratet, im Dezember desselben Jahres wird ihre Tochter Stella geboren. Der Schauspieler ist trockener Alkoholiker. Er hat einen braunen Gürtel in der brasilianischen Version der Kampfsportart Jiu-Jitsu.