Emily in Paris Staffel 1
Emily in Paris Staffel 1 Episodenguide
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Der Streaming-Gigant Netflix hat die Schauspielerin Lily Collins als titelgebende Emily für Emily in Paris mit an Bord geholt. Worum es in der 1. Staffel der Serie geht und wie diese rüberkommt, erfahrt Ihr nachfolgend.
Darum geht's in der Netflix-Serie mit Lily Collins
Aufgrund der ungeplanten Schwangerschaft ihrer Chefin (Kate Walsh) geht ihre Assistentin Emily Cooper (Emily Cooper) an ihrer Stelle nach Paris. Dort soll sie in einem französischen Marketingunternehmen, das von ihrer Firma aufgekauft wurde, die „amerikanische Sichtweise“ einbringen. Dabei stößt sie unter anderem deshalb, weil sie kein Französisch kann, auf Widerstand und die Mitarbeiter versuchen, sie mit allen Mitteln aus dem Unternehmen zu ekeln.
Bei ihrem Leben in Paris stößt sie immer wieder auf Kulturunterschiede. So gerät sie unter anderem durch das unterschiedliche Zählen der Etagen mit dem charmanten und gutaussehenden Chefkoch Gabriel (Lucas Bravo) zusammen. Zudem stellt sie am eigenen Leibe fest, dass hier generell viel offener mit der Liebe, Sex und Affären umgegangen wird. Da kommt es ganz gelegen, dass ihr (Ex-)Freund auf einmal doch keine Fernbeziehung mit ihr führen möchte und sie dementsprechend ihr Singleleben genießen kann.
Das passiert in der 1. Staffel von Emily in Paris
Ihre Vertraute, das chinesische Kindermädchen Mindy Chen (Ashley Park), steht ihr bei ihren ersten Schritten in Paris mit Rat und Tat zur Seite. Sie ist quasi ihre Insiderin in die französische Art des Lebens. Mindy erklärt ihr, wie sie ihre Kollegen auf der Arbeit knackt, die es ihr gar nicht leicht machen, in der Firma Fuß zu fassen. Sie haben Angst vor der Veränderung, die sie aus den USA mit in das Unternehmen bringen könnte.
Da ihre Französischkenntnisse so miserabel sind, muss ihr Nachbar Gabriel des Öfteren als Dolmetscher fungieren. Bereits von Anfang an ist die Chemie zwischen den beiden zu spüren und schnell wird klar, dass sie einander mögen. Ihr vermeintliches Liebesglück wird erschwert, als Gabriels Freundin auf dem Spielfeld auftaucht - gerade, nachdem Emily Gabriel geküsst hat. Diese war sich natürlich nicht bewusst, dass Gabriel eine Freundin hat und dass die charmante Camille (Camille Razat), mit der sie sich kurz zuvor angefreundet hat, ebendiese Freundin ist. Diese ist zudem nicht nur wunderschön, sondern auch unglaublich nett.
Von da an entwickelt sich eine komplizierte Dreiecksbeziehung zwischen Camille, Gabriel und Emily. Gabriel fühlt sich eindeutig zu Emily hingezogen, wie sie sich auch zu ihm. Doch Camille macht es beiden nicht leicht, da sie so ein unglaublich authentisch freundlicher Mensch ist. So geht alles seinen gewohnten Gang: Camille und Gabriel sind ein Paar. Camille und Emily sind Freunde. Emily und Gabriel sind... - ja, was genau eigentlich? Immer wieder versucht Emily, den Kontakt mit ihrem Nachbar abzubrechen, da sie nicht so weitermachen kann wie bisher. Das, was auch immer sie sind, will sie nicht (mehr). Doch dank der überaus großen Freundlichkeit Camilles unternehmen sie immer wieder Dinge zu dritt oder auch zu viert mit einem der Dates von Emily.
Auf der Arbeit leistet Emily immer wieder gute Arbeit, die ihre Chefin jedoch nicht wirklich anerkennen möchte. Dass einer ihrer wichtigsten Kunden, der überaus attraktive Antoine Lambert (William Abadie), an der jungen Amerikanerin interessiert ist, missfällt ihrer Chefin Sylvie Grateau (Philippine Leroy-Beaulieu) sehr - denn die hat eine Liebesaffäre mit dem attraktiven und charmanten Mann.
In der kurzen Zeit, in der Emily in Paris ist, lernt sie wie durch Zauberhand ausgerechnet die richtigen Leute kennen, um Kontakte zu knüpfen, die ihr direkt oder indirekt dazu verhelfen, neue Kunden zu akquirieren. So lernt sie durch Camille auf einer Vernissage einen Hotelbesitzer kennen, durch ihr Influencer-Leben mit dem titelgebenden Instagram-Account stellt sie Kontakt zur Chefin einer Beauty-Marke her et cetera. Und wenn sie keinen allzu guten ersten Eindruck hinterlassen hat, schafft sie es mit einer leidenschaftlichen Rede zu überzeugen.
So kommt die Netflix-Serie mit Lilly Collins rüber
Die Handlung kommt nicht so ganz voran beziehungsweise dreht sich etwas im Kreis/wiederholt sich: Emilys Liebesdreieck, Emilys Liebesdreieck mit Antoine und Sylvie. Zudem werden die Nebenfiguren kaum integriert, indem ihnen eine eigene Storyline zuteil wird. So wird Gabriels eigenes Restaurant am Rande abgehandelt, bis er schließlich auf einmal ein Restaurant in der Normandie kauft und dann doch dank der Hilfe von Antoine in Paris bleibt. Auch Mindys Karriere wird kurz angeschnitten. Eigentlich möchte sie Sängerin werden und von jetzt auf gleich ist sie das auch. Mir fehlt bei diesen Handlungssträngen einfach die Vertiefung. Wer das bei Emily in Paris sucht, der ist hier falsch. Sie bietet aber durchaus angenehme, leichte beziehungsweise seichte Unterhaltung.

Ich muss meiner Kollegin Loryn, die das Pilotreview zu Emily in Paris verfasst hat, komplett Recht geben: Leider geht die Netflix-Serie nach der mittelmäßigen Pilotepisode auch in dem Stil weiter. Unser erster Eindruck war also richtig. Die Klischees werden zwar etwas aufgelöst, bleiben aber doch größtenteils bestehen, so dass uns nur ein oberflächliches und stereotypisches Bild der französischen Hauptstadt geliefert wird. Auch das storytelling, das in der Pilotepisode bemängelt wurde, verbessert sich bis zum Ende kein bisschen. So ist die Handlung sowohl sehr vorhersehbar als auch oberflächlich.
Zu den Kulturklischees gehört: Die Franzosen lieben die Liebe, lieben Sex, lieben Affären - und scheuen sich nicht, diese auch in der Öffentlichkeit preiszugeben. So ist es zum Beispiel typisch, am Arbeitsplatz zu flirten und Dessous-Wäsche von einem Kunden zu erhalten. Sie mögen keine Fremden wie Emily, die Amerikanerin, die alles verändern möchte. Sie können beziehungsweise wollen kein Englisch können. Beide Seiten werden auf eine gewisse Weise als stolz und arrogant und eigenartig dargestellt.
Doch auch die Handlung an sich empfinde ich als ziemlich vorhersehbar. Es gab Momente, in denen ich genau wusste, was als Nächstes passieren wird, einfach deshalb, weil die Serie nach dem gleichen Schema wie so viele andere Serien agiert und keine besondere, eigenständige Erzählung verfolgt. Außerdem wurde die Handlung für mich nicht wirklich vertieft: Bei mir wurde manchmal das Gefühl erweckt, dass es in der Serie weniger um die Handlung beziehungsweise die Figuren an sich geht, sondern lediglich versucht wird, die „Stadt der Liebe“ von so vielen verschiedenen Seiten wie möglich zu zeigen: die Modeszene, die Liebesaffären, die Kaffeeszene, das Essen, die Kunst, Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm... Dadurch bleibt die Serie bei einem oberflächlichen storytelling. Zudem wird das Innenleben der Charaktere kaum ergründet, wodurch diese für mich bis zum Ende hin doch sehr blass bleiben: Sie machen weder eine Entwicklung durch noch kann man eine Beziehung zu den Figuren herstellen. Zudem hat man solche Charaktere doch schon zuhauf gesehen: der schöne Nachbar, die überaus nette Freundin des crush, die hilfsbereite Freundin, die eifersüchtige und zickige Chefin à la „Der Teufel trägt Prada“, die lustigen Kollegen...
Beispiele für schlechtes storytelling sind unter anderem: Probleme treten wie aus dem Himmel auf und verschwinden wie durch magische Hand (von Emily) wieder. Man erahnt schon, wie es mit Emily und ihren Beziehungen weitergeht, wie die Figuren sich entwickeln werden und so weiter. Man bemerkt ebenso schnell, dass Emily auf Daniel (?) steht - und er auch auf sie; dass Emilys beste Freundin (?) sich von jetzt auf gleich als herausragende Sängerin entpuppt; dass ihre Chefin wegen Antoine (?) auf sie eifersüchtig ist; dass ihr Freund auf einmal doch nicht nach Paris kommt, so dass sie ihr Single-Leben in der Stadt der Liebe genießen kann.
Die Netflix-Serie ist durchaus unterhaltsam, wenn man sich nicht an Mittelmaß stört und kein Problem mit einem Großteil an Klischees und einer vorhersehbaren Handlung hat. Die positiven Seiten der Serie würde ich (beinahe) auf das Visuelle reduzieren: Die Darsteller sind überdurchschnittlich gutaussehend (je nach Geschmack), für die Szenen wurden die schönsten Orte von Paris ausgewählt und dass Paris die Stadt der Mode ist, beweist uns die Serie immerzu. Ein Outfit Emilys ist demnach farbenfroher als das Nächste.
Fazit
Die schauspielerischen Leistungen fallen weder besonders positiv noch negativ auf. Sie sind in diesem Sinne nicht weiter in irgendeiner Art und Weise hervorzuheben. Insgesamt erhält man mit „Emily in Paris“ eine Serie mit mittelmäßigem Niveau: Die Handlung ist nicht besonders kreativ, man hat sie einfach schon x-mal so gesehen. Diese wird auch nicht weiter vertieft, wodurch auch die Charaktere selbst eher blass bleiben. Zudem ist die Storyline vorhersehbar und oberflächlich. Vor allem steckt die Serie aber voller Klischees, die sie zu einer Karikatur ihrer selbst machen. Doch genau der Faktor, dass die Serie so seicht ist, macht sie andererseits wiederum perfekt für einen Serienmarathon. Die Länge der Serie trägt ebenso dazu bei: Mit zehn Folgen à 20-30 Minuten ist sie letztlich sehr binge-freundlich.
Hier abschließend noch der Trailer zur neuen Netflix-Serie „Emily in Paris“:
«Emily in Paris» Trailer
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