Prison Break 5x01

Prison Break 5x01

Der GefĂ€ngnisausbruch geht fĂŒr Michael und Lincoln weiter. Nach sieben Jahren wird die Serie Prison Break auf FOX weitergefĂŒhrt. Die PrĂ€misse der neuen Staffel wird in der ersten Folge schnell ĂŒbermittelt und man steigt sofort in die Action ein.

Szenenfoto zu „Prison Break“ / (c) FOX
Szenenfoto zu „Prison Break“ / (c) FOX
© zenenfoto zu „Prison Break“ / (c) FOX

Nach nunmehr sieben Jahren kehrt die FOX-Serie Prison Break zurĂŒck auf ihre heimischen Bildschirme und es fĂŒhlt sich irgendwie an, als ob man auch selber ein kleines StĂŒck Heimat zurĂŒckbekommen wĂŒrde. In der ersten Folge Ogygia werden wir schnell in die neue Thematik, aber auch Problematik eingefĂŒhrt. Lest hier das Review zur neuen Episode des Revivals und dem neuen Teil der Saga von Michael und Lincoln, den ewigen GefĂ€ngnisausbrechern. FĂŒr diejenigen, die auf dem Mond leben und es deshalb noch nicht wissen, hier noch einmal: Die neuen Folgen könnt Ihr Euch ab Samstag, den 8. April - also in in drei Tagen - bereits bei RTL II im Free-TV anschauen.

Chicago

Das Revival beginnt so, als ob es eine ganz normale Folge wĂ€re: mit einem „Was bisher geschah“. Dieses fasst die Geschehnisse der ersten Staffel und des Serienfinales Ein letzter Schritt zur Freiheit: Teil 2 zusammen. Daraufhin geht die eigentliche Serie los. Diese startet mit aktuellen Aufnahmen von Sara (Sarah Wayne Callies), Lincoln (Dominic Purcell) und Michael (Wentworth Miller) selbst. Dessen Stimme ertönt aus dem Off: „Freedom has a prize. I died seven years ago. I left behind a brother, a wife, a son. But the dead talk. If you listen. But they are with you, reaching out, try to tell you something. Cause not all the deaths are the same. Some are real. Some are a story. The question is: Do you believe the story? Was the man who died who you thought he was? The dead talk if you listen...

WĂ€hrend dieser Worte werden wohl beinahe die entscheidendsten Szenen der Folge gezeigt. Denn hier werden, wenn man genau hinsieht, Hinweise darauf gegeben, was es mit Michaels „Tod“ auf sich hat und wie er nun als „Toter redet“. Zum Einen werden die berĂŒhmten Kraniche gefilmt, die Michael immer gemacht hat. Diese sind hier in einem Abfluss an der Straße vor Saras Haus. Als NĂ€chstes wird gezeigt, wie Michael seine Tattoos bekommen hat und man sieht den toten Michael in seinem BegrĂ€bnisanzug auf einer Bahre. Zuallerletzt wird ein Shot auf seine HĂ€nde gemacht, die nun mit Augen tĂ€towiert sind, und eine Aufnahme von Michael in einer GefĂ€ngniszelle folgt.

Als NĂ€chstes wird T-Bag (Robert Knepper) bei seiner Entlassung aus dem Fox River Penitentiary gefilmt. Dabei erhĂ€lt er einen Umschlag, in dem etwas Überraschendes drin zu sein scheint - und er besucht daraufhin Lincoln. Nachdem beide ihre MĂ€nnlichkeit unter Beweis gestellt haben und klargestellt haben, dass sie sich nach all den Jahren immer noch nicht leiden können, geschweige denn ĂŒber den Weg trauen, ĂŒbergibt T-Bag Lincoln den Umschlag.

Nun wird auch den Zuschauern enthĂŒllt, was sich in dem Inneren des mysteriösen Umschlages befindet: ein Foto von Michael, bei dessen Aufnahme wir vorher unwissentlich dabei waren - und ein philosophisches Zitat, das Michaels letzte Worte an T-Bag darstellt. Nun wird die PrĂ€misse des Revivals durch T-Bag offenbart: „That your brother might just be alive.“ Hier wird also kein langes Klimbim gemacht, sondern sofort das neue Thema angegangen. Damit endet der erste Teil und das Intro, das uns all die Jahr begleitet hat, beginnt.

Szenenfoto aus der Episode „Ogygia“ der US-Serie „Prison Break“
Szenenfoto aus der Episode „Ogygia“ der US-Serie „Prison Break“ - © FOX

So wie jede Staffel ertönt die nur allzu bekannte Musik und es werden passend zur neuen Staffel neue Bilder gezeigt, die wie immer actiongeladen sind. Außerdem erhalten wir bruchstĂŒckhafte Zitate, Kraniche und vieles mehr. Das Intro endet hierbei wie auch in den letzten vier Staffeln mit einer Aufnahme der berĂŒhmten Kraniche. Dabei fĂ€llt auf, dass auch die altbekannte Musik etwas modifiziert und der Zeit angepasst wurde, indem sie etwas orientalischer klingt. Insbesondere das WĂŒstensetting fĂ€llt auf, wodurch den Zuschauern bereits verdeutlicht wird, dass wir diese Staffel nicht in Chicago oder den USA bleiben werden.

Syracuse

ZurĂŒck in Lincolns Haus in Chicago diskutieren er und Theodore ĂŒber die Möglichkeit, dass dieses Bild echt ist und dass Michael versucht, mit ihnen zu kommunizieren. Dieses GesprĂ€ch endet damit, dass Bagwell Lincoln gut ins Gewissen redet und bei ihm ernsthafte Zweifel sĂ€t, wodurch er sich dann auch auf den Weg nach Syracuse, New York zu Sara macht. Nachdem er mögliche Verfolger abgehĂ€ngt hat, erreicht er ihr Vorstadthaus. Dort findet er eine ĂŒberraschte Sara vor, die gedacht hat, dass sie ihn nie wieder sehen wĂŒrde, weil er auch nicht bei ihrer Hochzeit war. Sie hat es also geschafft, weiterzuleben und sich ein neues Leben aufzubauen. Im Gegensatz zu Lincoln, der immer noch mit Kleinganoven abzuhĂ€ngen scheint...

Als sie das Bild von Michael zu Gesicht bekommt, sagt sie nur, dass jemand einen „sick sense of humor“ hĂ€tte. Sie will glauben, dass er leben könnte, aber irgendwie auch nicht. Man merkt, dass sie sich immer noch nach so vielen Jahren in der TrauerbewĂ€ltigung befindet. „It is like he was thinking he was born to a god. A god he never met. And who is not here and who never will be here again. I can be pragmatic. Michael was sick. He was totally sick. And he died.“ Sie will glauben, dass es sich bei diesem Foto um eine Photoshop-Collage handelt und bleibt bis zum Ende des GesprĂ€ches dabei.

Außerdem bekommt man Saras neue perfekte Familie zu Gesicht. Diese besteht aus ihrem sieben Jahre alten Sohn Mike (Christian Michael Cooper) und ihrem Ehemann Jacob Ness (Mark Feuerstein), der ein ordentlicher Kerl zu sein scheint. Mike scheint anzunehmen, dass Lincoln in Mexiko wohnt und ihm SchĂ€tze mitbringen wĂŒrde, jedoch lebt er ein ganz normales Kleinganovenleben in Chicago.

Lincoln sucht den Kontakt zu seinem Bruder und besucht ihn an seinem Grab. Dort will er gerade gestehen, dass er unbedingt wollte, dass er am Leben ist, obwohl das nicht wahr ist, als er dann durch den Sonnenschein eine versteckte Nachricht von seinem Bruder erhĂ€lt. Denn auf besagtem Blatt mit dem Foto und dem Zitat wurden manche Buchstaben des Zitates mit Kugelschreiber und andere nur mit Bleistift geschrieben. Diese radiert er dann aus und Lincoln erhĂ€lt den Namen „Ogygia“, der auch den Namen der Folge darstellt.

Nach kurzer Recherche findet er heraus, dass es sich dabei um ein GefĂ€ngnis im Jemen handelt. Jetzt will Lincoln es genau wissen und greift zur Schaufel: Er grĂ€bt das Grab von Michael aus. In diesem befindet sich ein ausgestopfter Anzug - den Anzug, den wir bereits am Anfang gesehen haben, in dem sich Michael befunden hatte. Hier befindet sich aber niemand drin und fĂŒr Lincoln steht fest, dass sein Bruder noch am Leben ist.

Daraufhin setzt er sich ins Auto und will wahrscheinlich zu Sara nach Hause fahren, als er den vermeintlichen Verfolgern von vorher wieder begegnet. Nun stellt sich heraus, dass seine Paranoia von vorher, dass er verfolgt wird, der Wahrheit entsprach und entspricht. Diese stellen die Technik in seinem Auto um, wodurch er plötzlich Höchstgeschwindigkeit fÀhrt und durch eine Leitplanke in einen See gerÀt. Innerhalb von Sekundenbruchteilen befindet sich Lincoln ohne jedwede Probleme wieder am Ufer und kann sich auch noch rechtzeitig vor dem Verfolger verstecken.

Dieser kann auch nicht weiter nach ihm suchen, da sich Zeugen um den See versammeln und er abhaut. Mir erscheint dieser Teil der Folge sehr unrealistisch: Sie versuchen ihn umzubringen und er entkommt einem sinkenden Auto ohne viele Anstrengungen, kann sich dann auch noch ans Ufer retten und der Verfolger haut sofort ab? Wirkt irgendwie wie ein verzweifelter Versuch, zusĂ€tzliche Spannung in die Folge einzubauen, in dem dann auch ein neuer Feind etabliert werden kann. Daraufhin informiert er Sara ĂŒber seinen Fund im Grab und ĂŒber das gerade Geschehene.

Szenenfoto aus der Episode „Ogygia“ der US-Serie „Prison Break“
Szenenfoto aus der Episode „Ogygia“ der US-Serie „Prison Break“ - © FOX

Seine Verfolger scheinen sie auch gefunden zu haben und wollen bei ihr das erreichen, was sie bei ihm nicht geschafft haben: sie aus dem Weg schaffen. Sara schaltet wie zu den guten alten Michael-Zeiten sofort auf defense um und kann sich und Mike ins Bad retten, wÀhrend Jacob nicht so schnell ist und von der AttentÀterin angeschossen wird. Kurz bevor diese bei Sara und ihrem Sohn ankommen kann, trudelt bereits die Polizei ein, die von Sara gerufen wurde und die AttentÀterin verlÀsst das Haus.

An dieser Stelle habe ich auch schon meinen nĂ€chsten Kritikpunkt: Die AttentĂ€terin verlĂ€sst das Haus, steigt hier dann ĂŒber den am Boden liegenden Jacob, wĂ€hrend sie eine Waffe mit SchalldĂ€mpfer in der Hand hĂ€lt und geht einfach weiter? Jeder normale AttentĂ€ter hĂ€tte potentielle Zeugen beseitigt, insbesondere, wenn das nicht mehr Zeit in Anspruch nimmt, als eine Waffe zu feuern. Sie stand schon ĂŒber ihm, hĂ€tte nur abdrĂŒcken mĂŒssen und hĂ€tte keinen Zeugen gehabt - aber so finde ich das eher unglaubwĂŒrdig.

Als NĂ€chstes befinden wir uns im Krankenhaus, da Jacobs Schusswunde in der Notaufnahme behandelt wird. Hier wird wieder Sara mit den gravierenden Beweisen konfrontiert, dass ihr toter Mann noch am Leben sein könnte und stellt all die Fragen, die wir uns auch stellen (wĂŒrden): Warum meldet er sich dann erst jetzt, wenn er noch am Leben ist? Wie hat er es ĂŒberhaupt geschafft zu leben? Am Ende des GesprĂ€ches beschließt Lincoln, in den Jemen zu reisen, auch ohne Sara, die wegen ihrer Familie in Syracuse bleiben will. Als sie dann anmerkt, dass er doch gar nicht Arabisch könne, meint er, dass er jemanden finden wĂŒrde - und die nĂ€chste Person, die wir zu Gesicht bekommen, ist Benjamin Miles aka C-Note (Rockmond Dunbar).

Dieser hat sich seit seinem Ausbruch aus dem Fox River GefĂ€ngnis echt gemausert. Er lebt nun in Buffalo und hat einen friedvollen Dschihad begrĂŒndet. Über den Verbleib seiner Familie wird nichts erwĂ€hnt. Beide untersuchen nun die Echtheit des Fotos und kommen zu dem Ergebnis, dass es legit, also echt, ist. Jedoch mĂŒssen sie feststellen, dass in dem GefĂ€ngnis kein Michael Scofield gemeldet ist. Außerdem wird ihnen bewusst, dass jemand Beweise fĂŒr seine IdentitĂ€t löschen will, als sie seinen Namen recherchieren und sein Gesicht stets durch das eines anderen Mannes ersetzt wurde.

Lincoln fasst es folgendermaßen zusammen: „Someone is erasing him from history.“ Daraufhin will er sofort in den Jemen aufbrechen, jedoch bringt ihn C-Note zur Vernunft und damit erst mal dazu, alle Möglichkeiten abzuwĂ€gen und zu bedenken.

Bevor sie in den Jemen fliegen können, bekommt man Sucre (Amaury Nolasco) kurz zu sehen. Dieser ist so naiv wie immer. Er bereist die Welt in einer dubiosen Stellung und ist aufgeregt wie ein kleines Kind, Lincoln dabei zu begleiten, seinen „best friend“ zu retten. Insbesondere seine Hautfarbe wĂŒrde ihn doch dafĂŒr qualifizieren, in den Jemen zu reisen, jedoch kann C-Note Arabisch sprechen und somit ist die Sache erledigt und Sucre verschwindet wieder. Jedoch nicht, bevor er noch einen letzten Kommentar hinterlassen kann: „He is not browner than I am.

Schön zu sehen, dass Sucre noch genauso sĂŒĂŸ, naiv und lustig wie damals geblieben ist. An dem Flughafen befinden sich auch die zwei AttentĂ€ter, die es vorher nicht geschafft haben, ihre Mission zu erfĂŒllen und nun ihr GlĂŒck bei einer anderen Quelle versuchen. Aus diesem Grund schicken sie jemandem ein Foto von C-Note und Lincoln.

Jemen

Als diese dann im Jemen ankommen, wird schnell klar, in welcher Lage sie sich befinden: einem Kriegsgebiet. Kurz nach deren Ankunft detoniert eine Bombe und eine bemerkbare Anzahl an Menschen strömt zum Flughafen, um das Land zu verlassen. An diesem erwartet sie ein netter Herr, der - wie wir schnell erfahren - fĂŒr die AttentĂ€ter aus den USA arbeitet und die beiden in eine Fall lockt. WĂ€hrend die Angreifer Friedensfloskeln murmeln, behalten sie doch ihre Waffen auffĂ€llig in der Hand und legen auch schon los mit dem VerprĂŒgeln.

Die beiden Exinsassen können sich gut wehren - sie sind es wohl noch gewohnt, sich schnell verteidigen zu mĂŒssen - insbesondere, wenn sie in der Unterzahl sind - und gewinnen dadurch auch den Kampf. Kurz darauf findet sie wie durch Zufall - und ohne irgendeine ErklĂ€rung - Shiba. Diese bringt sie zu einem Typen, der sie in das GefĂ€ngnis „Ogygia“ bringen kann. Jedoch nur entgegen der wichtigsten Sache im Jemen, die Lincoln besitzt: einen US-amerikanischen Reisepass, um das Kriegsgebiet verlassen zu können. Lincoln willigt bei diesem Deal ein und geht zusammen mit C-Note zu besagtem GefĂ€ngnis.

In der Folge wird auch T-Bags Handlungsstrang eröffnet. Dieser hat, als er aus dem GefĂ€ngnis entlassen wird, eine Mail von einem gewissen Dr. Whitcombe - einem plastischen Chirurgen, der zurzeit an einer experimentellen Studie arbeitet. Seiner Studie fehlte es jedoch an Zahlungsmitteln, bis ein gewisser Outis - griechisch fĂŒr nobody - ihm dabei aushilft. Jedoch hat dieser einen Wunsch. Sein erster Patient soll T-Bag sein, so dass er eine symbiotische Hand bekommt, mit der er seine Hand und seine Finger wieder bewegen kann. Wer Outis ist, wird nicht geklĂ€rt, jedoch kann man durchaus vermuten, dass jemand von den Verschwörern dahintersteckt.

Like a storm

In dem GefĂ€ngnis treffen Benjamin und Lincoln den Amerikaner, den sie fĂŒr Michael halten. WĂ€hrend sie auf seine Ankunft vorne im Besucherbereich warten, werden immer wieder Szenen von Sarah und ihrem Sohn Mike eingespielt, die gerade ĂŒber Michael reden. „Michael Scofield was like a storm. It was beautiful and frightening and mysterious and he would show up in your life out of the clear blue sky and then he would disaappear just as quickly. The storms they can come back, can't they? The question is, if they come back - is it the same storm or something changed?

Szenenfoto aus der Episode „Ogygia“ der US-Serie „Prison Break“
Szenenfoto aus der Episode „Ogygia“ der US-Serie „Prison Break“ - © FOX

Als wir dann Michael endlich zu Gesicht bekommen, merkt man sofort, dass etwas anders ist. Er scheint sie nicht zu erkennen. WĂ€hrend C-Note das Treffen der BrĂŒder filmt, erklĂ€rt Lincoln, wie sie es zu ihm geschafft haben. Dabei merkt er auch die neuen Tattoos auf seiner Hand an, die aus Augen bestehen. Michael antwortet darauf jedoch nur: „What do you mean? New?“ Er scheint wohl schon sehr lange in diesem GefĂ€ngnis zu sein - fast die sieben Jahre? Als Michael dann endlich die Gelegenheit bekommt, auch etwas zu sagen, meint er nur: „My name is not Michael and I don't know who you are. Sorry.

Man könnte meinen, dass das der Handlungsstrang der neuen Staffel ist und dass das im Trailer bereits durch das Zitat von Sara angedeutet wurde. Jedoch kann man sich sicher sein, dass dabei ein Plan von Michael dahintersteckt, den wir nun noch nicht so genau verstehen. Es wĂ€re eine Möglichkeit, dass Michael sich so verhalten hat, um irgendeine Tarnung aufrechtzuerhalten oder um Lincoln und Benjamin zu beschĂŒtzen. Fest steht jedoch, dass Lincoln trotzdem alles dafĂŒr tun wird, seinen Bruder aus dem GefĂ€ngnis zu bekommen.

Denn bei zwei Dingen können sich die Fans von Prison Break stets sicher sein: Michael verfolgt immer einen fĂŒr uns erst mal nicht erkennbaren Plan und Lincoln wĂŒrde immer alles fĂŒr seinen Bruder tun. In der Szene sind insbesondere zwei Dinge auffĂ€llig: Zum einen werden die HĂ€nde zu offensichtlich in die Kamera gehalten, als dass sie nicht noch irgendeine Rolle bei dem GefĂ€ngnisausbruch spielen werden - und zum anderen kann man am Ende der Szene an Michaels Gesicht ganz eindeutig erkennen, dass er immer noch sein GedĂ€chtnis hat und sich sehr wohl daran erinnert, wer da gerade vor ihm gestanden hat.

Fazit

Die erste Folge des Revivals bietet einen schnellen Einstieg in die neue Handlung und die neue PrĂ€misse. Jedoch könnte man genau hier auch den Kritikpunkt finden. Die Folge versucht etwas zu stark, die Spannung in den Vordergrund zu stellen und sofort so viel Action und ThrillergefĂŒhl wie möglich herĂŒberzubringen, dass sie dabei an manchen Stellen an GlaubwĂŒrdigkeit verliert. Der Spannungsverlauf der Folge gleicht aber sehr dem ĂŒblichen Verlauf der Serie. Sie ist sehr actiongeladen und actionbasiert.

Dabei werden stets in der Folge selbst kleine Schockmomente oder Actionszenen eingebaut und am Ende wird uns dann ein Cliffhanger prĂ€sentiert, der es meistens sehr in sich hat und man sich erst mal darĂŒber und ĂŒber dessen Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Staffel Gedanken machen muss. Außerdem fĂ€llt einem sofort auf, dass die spannungsgeladenen Szenen auf die Etablierung eines neuen Gegners zurĂŒckzufĂŒhren sind. Diese werden - wie bereits zuvor in der Serie - als Teil einer Verschwörung dargestellt, die sehr wahrscheinlich etwas mit Michael zu tun hat... Der Anfang ist also gemacht.

Verfasser: Maike Karr am Mittwoch, 5. April 2017

Prison Break 5x01 Trailer

Episode
Staffel 5, Episode 1
(Prison Break 5x01)
Titel der Episode im Original
Ogygia
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Dienstag, 4. April 2017 (FOX)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Samstag, 8. April 2017
Autor
Paul Scheuring
Regisseur
Nelson McCormick

Schauspieler in der Episode Prison Break 5x01

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