Den bösen Blick hat der Prison Break-Star drauf, doch er selbst würde im Gegensatz zu Michael Scofield im Gefängnis nicht lange überleben. Er befürchtet, er würde innerhalb von fünf Minuten erstochen werden.
Seine Angst ist aber wohl eher unbegründet, denn das Einzige, was er sich je hat zu Schulden kommen lassen, waren kleine Geschwindigkeitsübertretungen und dass er ein oder zwei Stoppschilder nicht beachtet hat. Trotzdem wechseln ältere Damen die Straßenseite, wenn sie ihn sehen, wie er mal in einem Interview erzählte.
Wentworth Miller wurde in England geboren, da sein Vater zu jener Zeit in Oxford studierte. Die Familie zog nach New York und später nach Aleppo Township, Pennsylvania, wo Miller 1990 seinen High School Abschluss machte. Daraufhin studierte er Englisch an der renommierten Princeton University. 1995 beschloss er nach Los Angeles um Schauspieler zu werden.
Miller gab sein Schauspieldebüt 1998 in einer Gastrolle der Mystery-Serie Buffy the Vampire Slayer. Vorher hatte er in zahlreichen Castings sein Glück versucht. 2005 hatte er Auftritte in Mariah Careys Videos „It's Like That“ und „We belong together“. Im Anschluss wurde er international bekannt als hochbegabter Gefängnisausbrecher Michael Scofield in der Serie Prison Break (2005-2009).
In Law and Order: Special Victims Unit war Miller 2009 in einer Gastrolle dabei. Neben Milla Jovovich und Ali Larter war Wentworth Miller im Action-Horror-Film „Resident Evil: Afterlife“ 2010 im Kino zu sehen. 2011 war er in der Medizinerserie House zu Gast.
2014 erschien der Darsteller im Film „The Loft“, zudem erhielt er eine wiederkehrende Rolle in der Superheldenserie The Flash als Leonard Snart / Captain Cold, die er dann in Legends of Tomorrow fortführte und erneut auf Dominic Purcell traf.
In „Resident Evil: The Final Chapter“ ist Wentworth Miller 2015 erneut als Chris Redfield dabei.
Im Jahr 2017 kehrte Miller dann noch einmal als Michael Scofield in der Fortsetzung von Prison Break auf die Bildschirme zurück.
Neben seiner Schauspielkarriere hat Miller unter dem Pseudonym Ted Foulke eine Karriere als Drehbuch-Autor eingeschlagen und feierte 2013 sein Debüt in dem Bereich - mit dem Kinofilm „Stoker“, den er auch mit produzierte.
Der Schauspieler hat als Sohn amerikanischer Eltern einen britischen und US-amerikanischen Pass.
Im August 2013 hat sich Wentworth Miller offiziell als homosexuell geoutet, nachdem er lange abstritt schwul zu sein. Er engagiert sich beim ManKind Project.