Star Trek: Enterprise 4x22

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Was passiert?
Commander William T. Riker hat ein Problem und sucht auf Anraten von Deanna Troi das Holodeck auf, um sich eine Simulation der Ereignisse rund um die Crew der NX-01 kurz vor einem historisch wichtigen Punkt in der Geschichte anzusehen. Dort bereitet sich Captain Archer gerade auf die vielleicht wichtigste Rede seiner Karriere vor und Shran fordert einen Gefallen ein...
Dies & Das
- Neben den Classics hat nur Star Trek: Enterprise keine Doppelfolge zum Abschluss bekommen.
- Die NX-01 sieht man in dieser Episode von Außen nur ganz am Ende.
- Jonathan Frakes hat in allen modernen Trek-Serien mitgespielt. In TNG ohnehin, in DS9 als Thomas Riker (Defiant), in Voyager als William T. Riker (Death Wish) und nun hier.
Zitate
„Just beyond the next planet, just beyond the next star...“ (Archer darf auch Star Trek VI und Peter Pan zitieren)
„How could Archer survive without a fish tank?“ (Troi)
„Here's to the next generation.“ (Archer mit einem Wortspiel, bei dem einem das Lachen im Halse stecken bleibt)
„All good things...“ (Auch Malcolm muss dafür herhalten)
It's been a long road
Es ist soweit. Am 16. November 2014 startete ich ins Review-Project zu Star Trek: Enterprise. Zwei Jahre und rund sieben Monate später sind wir nun also beim Finale angekommen. Es hat viel Spaß gemacht, mich durch 98 Episoden zu wühlen und die Serie komplett durchzuarbeiten und einzuordnen - letztlich besonders aufgrund eurer Kommentare und Treue. Habt Dank!
Let's do the timewarp with a twist
Bereits Star Trek: The Next Generation und Star Trek: Voyager haben uns in ihren jeweiligen Finals eine alternative Zukunft gezeigt, in der die beliebt-bekannten Charaktere jeweils an einem gänzlich andere Punkt ihres Lebens gezeigt wurden. In Nebensätzen tauchten hier viele Entwicklungen auf, die zwar allesamt durch Resetbuttons am Ende negiert wurden, aber immerhin Einblicke in potentielle Lebensverläufe gaben.
Für Star Trek: Enterprise wählte man ebenso den Weg, einige Jahre zu überspringen, hatte jedoch noch einen ganz besonderen Kniff im Ärmel. Schließlich beendete man hier nicht nur die Serie, sondern auch 18 Jahre Star Trek im TV. Nach 25 Staffeln zwischen 1987 und 2005 verabschiedete sich das Franchise aufgrund von schwächelnden Quoten in eine ungewisse Zukunft. Was lag da näher, als eine Episode zu konzipieren, die diesen Umstand würdigte? Dachten sich auch Rick Berman und Brannon Braga und schrieben ein „special valentine to the fans“.
Sie brachten zwei beliebte Charaktere der NCC-1701-D zurück, nahmen Bezug auf eine starke Episode, in der Riker mit einem moralischen Dilemma kämpfte und implementierten die Handlung auf der NX-01 als Holosimulation, die Riker bei seinem Problem helfen sollte. So weit, so clever. Wenn man jedoch darüber nachdenkt, dass hier die eigentlich im Zentrum stehende Crew nur als Simulation auftaucht, zieht sich bereits das erste Mal eine Augenbraue nach oben.
Commander, MACO, cook & friend

Wir befinden uns als Zuschauer also elf Jahre in der Vergangenheit - genauer im Jahr 1994, als Star Trek: The Next Generation seine siebte und letzte Season zelebrierte und explizit in der Episode The Pegasus, die nicht nur ausgesprochen gut war, sondern auch einen Riker zeigte, der an den Geistern der Vergangenheit zu zerbrechen drohte. Ron Moore vom Feinsten.
Schauen wir einfach mal darüber hinweg, dass weder Jonathan Frakes noch Marina Sirtis hier noch aussehen, wie zu Zeiten der siebten TNG-Season. Man gab sich viel Mühe, das sollte man würdigen. Sehen wir desweiteren darüber hinweg, dass die nachgebauten Kulissen hier und da Inkonsistenzen zeigen. Erfreuen wir uns lieber für den Moment daran, zwei liebgewonnene Charaktere erneut zu erleben - und sogar Brent Spiner alias Data in einem (leider albernen) Voice-Cameo bewundern zu dürfen.
Riker erhält von Troi den Rat, auf dem Holodeck nach Antworten zu suchen. Er wählt einen wichtigen Moment in der Geschichte, als die Crew der NX-01 sich auf dem Weg befindet, Archer zu einer elementaren Rede zu bringen. Dabei muss man nochmal kurz Shran helfen (dem Archer natürlich wieder mal was schuldet) und den Tod von Trip hinnehmen.
In diesem Kontext spielt Riker diverse Rollen auf der Enterprise nach. Mal ist er Brückenoffizier, mal MACO und als ganz besonderer Gag noch der oft erwähnte aber nie gezeigte Küchenchef. Uns so plaudert Riker sich durch diverse nette Dialoge und lernt die Crew kennen. Fast erinnert er hier ein wenig an Barclay und dessen Realitätsflucht. Doch passt das wirklich zu Riker?
Was uns von diesen Szenen überhaupt die echte Crew der NX-01 zeigt, bleibt dabei vage. Einige Geschehnisse und Brückengespräche sind sicherlich überliefert worden. Viele der privaten Momente muss der Computer jedoch hinzugedichtet haben - es sei denn, die Crewmitglieder haben Derartiges in ihren Memoiren niedergeschrieben (Travis Mayweathers „It's not true that I never did a shit“ gilt zum Beispiel im 24. Jahrhundert als Klassiker). Hand aufs Herz: Nach „Terra Prime“ sehen wir hier nichts mehr, was wirklich real ist oder sich so anfühlt. Riker spielt hier einen Holoroman nach der „zum Teil auf bekannten Fakten basiert“. So oder so ähnlich müsste es zumindest im Kleingedruckten stehen. Doch was bringt das Ganze dann? Und macht es im Kontext der alten Episode, auf die man hier so gezielt Bezug nimmt, wirklich Sinn?
Rückblick: In „The Pegasus“ kämpfte Riker mit der Frage, ob er seinem aktuellen Captain (Picard) reinen Wein einschenken muss oder aus alter Verbundenheit den Befehl zu Schweigen seines ersten Captains (Admiral Pressman) zu befolgen hat. Vor zwölf Jahren hatte man auf der USS Pegasus mit gefährlicher Technik experimentiert und ein Desaster ausgelöst. Riker ist lange hin- und hergerissen, wird aber vom Auftauchen Pressmans und den sich überschlagenden Ereignissen auch in gewisser Weise überrollt.
Und hier beginnen dann auch die Probleme: Zunächst könnte es durchaus sein, dass Riker nach der ersten Unterhaltung mit Pressman in Ten Forward Hilfe bei Troi sucht (die in „The Pegasus“ übrigens nach der Anfangsszene nicht mehr auftaucht). Allerdings sieht man ihn dort kurz danach mit gebrochener Rippe nach einem Bat´leth-Kampf mit Worf auf der Krankenstation. Er war also offenbar eher auf Frust ablassen aus - und nicht auf Klönschnack mit Troi und Holocharakteren. An dieser Stelle macht es also nicht wirklich Sinn, die Szenen aus „These are the voyages“ zu vermuten, es sei denn die Verletzung hat einen Sinneswandel in ihm bewirkt. Danach gibt es eine längere Brückenszene, ein erneutes Gespräch mit Pressman sowie eins mit Picard, bei dem dieser erstmals Zweifel äußert und Riker unter Druck zu setzen versucht. Riker gibt hier auch bereits einiges Preis. Nur zum Inhalt der Mission schweigt er sich weiter aus. Hier könnte Riker ebenfalls kurz in sein Holo-Abenteuer gestartet sein - doch wirkt er an dieser Stelle weniger nachdenklich, als vielmehr angespannt und ruhelos. Dies setzt sich auch bei der anschließenden Brückenszene fort, die die Enterprise in den Asteroiden führt. Ab hier kann die Handlung aus These are the voyages nicht mehr eingepasst werden, da man sich dort nur im Asteroidenfeld befindet. Wie auch immer. Direkt im Anschluss beamen Riker und Pressman auf die Pegasus und finden die verlorene Technik. Hier erwähnt Riker auch, dass er lange über die damaligen Vorfälle nachdenken konnte und jetzt eine Entscheidung treffen müsse und diese dem Admiral nicht gefallen werde. Riker weiß an dieser Stelle, dass das Vorgehen damals falsch war und es auch heute falsch wäre, die Experimente fortzusetzen. Er würde sich mit dem Abstand von zwölf Jahren anders entscheiden als damals und den Phaser direkt auf Pressman richten. Riker hat die Zeit also genutzt und ist sich seiner Sacher sicher - er hatte schlicht gehofft, das Gerät sei nicht mehr an Bord. Es scheint an dieser Stelle der Handlung keine Frage mehr zu sein, wie Riker sich entscheiden wird. Dennoch wird die Technik mitgenommen. Kurz danach ist der Eingang durch die Romulaner verschlossen und Riker packt auf der Brücke aus.
Am Ende bleibt die Frage: Hat man Rikers Motivation in der Episode „The Pegasus“ anhand des Drehbuchs nachvollziehen können? Absolut, ja! Er hat als junger Mann einen Fehler gemacht und ist blind seinem Captain gefolgt. Zwölf Jahre haben einen Mann aus ihm gemacht, der diesen Fehler eingesehen und nun korrigiert hat. So weit so wunderbar.
Doch hat man seine Herleitung zu dieser Erkenntnis durch die Geschehnisse in „These are the voyages“ noch besser verstanden? Ähm, nein. Leider gar nicht. Was hat er auf dem Holodeck denn überhaupt gelernt? T'Pol hat ihm gesagt, man solle auch mal auf sein Gefühl hören statt nur Befehle zu befolgen - nichts wirklich Neues für einen Mann wie Riker, oder? Und die Mission rund um Shran und der Tod von Trip? Was ist hier die Message für Riker? Gutes tun bringt Leid? Übersprungshandlungen führen in den Tod? Auch schlüssige Anweisungen des Captains hinterfragen und ihn gegebenenfalls lieber k. o. schlagen lassen? Und was hat sein persönliches Dilemma überhaupt mit just dieser Mission der NX-01 in Sachen Archers Rede zu tun? Troi sagt an einer Stelle, sie kenne das Programm nicht. Warum hat sie es dann empfohlen? Fragen über Fragen.
Abgesehen davon, dass Riker schlichtweg die Zeit für all diese Ausflüge und Gespräche mit Troi und auf dem Holodeck nicht gehabt haben kann, macht das Ganze also auch inhaltlich einfach wenig Sinn. Hätte er sich schon vor dem Vier-Augen-Gespräch mit Picard entschieden gehabt, wäre diese Unterhaltung anders verlaufen. Danach passt der ganze Block aus „These are the voyages“ dann aber auch einfach nicht mehr in die Chronologie. Und anzunehmen, dass er während der dramatischen Vorgänge aus „The Pegasus“ ständig zwischen Brücke, Holodeck, Troi sowie den Vier-Augen-Gesprächen mit Pressman und Picard hin- und hersprintet ist lachhaft. Somit ist direkt nach dem Gespräch mit Picard realistisch betrachtet der einzige Zeitpunkt, wo die Sequenzen halbwegs passen könnten.
Wo ist eigentlich die Crew der NX-01?

Nun schreibe ich bereits gefühlte Stunden über Riker und habe mich noch kaum zu den Charakteren geäußert, um die es hier in diesem Serienfinale eigentlich gehen sollte. Nun, das hat einen guten Grund. Wenn man dem Treiben auf dem Schirm Glauben schenken darf, hat sich in den übersprungenen sechs Jahren nämlich so gut wie gar nichts ereignet. Trip und T'Pol haben offenbar keinen weiteren Beziehungsversuch unternommen und alle Crewmitglieder bekleiden immer noch die gleichen Positionen und den gleichen Rang (Mayweather löst hier also Harry Kim als Dauerfähnrich ab). Niemand hat sich verändert, die Zeit stand still. Einzig Hoshi glänzt mit neuer Frisur (absurd, dass man sich dafür Zeit nahm) und ausgerechnet Shran bekommt als Nebenchrakter ein paar Entwicklungsbrocken zugeworfen, die aber auch nicht so recht zu seinem Charakter passen wollen.
Kurz vor dem Ende gibt es dann obendrauf noch die lächerlichste Sterbeszene eines Trek-Hauptcharakters ever, ever, ever. Das Schiff scheint völlig verlassen zu sein (alle MACOs gerade zu Tisch?), wird (mal wieder) problemlos eingenommen und Trip weiß keinen anderen Ausweg, als direkt seinen eigenen Tod einzufädeln, um Archer zu retten. Er rennt geradezu begeistert und wie auf Drogen in sein Verderben. Der Trip, der immer einen Ausweg kannte, der nie aufgegeben hat, wählt hier ohne zu zögern den Selbstmord als einziges Mittel in einer Situation, die nicht auswegloser schien, als viele zuvor. Nicht erst an dieser Stelle hätte ich mir als Autoren der Episode die vielzitierten monkeys with typewriters gewünscht. Hinzu kommt, dass man sich nicht einmal die Zeit nahm, den herben Verlust irgendwie angemessen zu würdigen. Es musste ja weitergehen! Archer und T'Pol erhalten zwar einen kurzen Moment, bei dem der Captain ob des Todes seines besten Freunde jedoch nur bedingt angefasst wirkt. Auch Shran hätte man durchaus zugetraut, dass er Archer sein Beileid bekundet. Schließlich starb Trip wegen ihm! Reed, Mayweather, Hoshi und Phlox dürfen gar nicht erst mittrauern. Bei der Szene im Publikum ganz zum Schluss wirken sie geradezu beschwingt. Wie lange war der Tod ihres jahrelangen Kollegen noch her? Ein paar Stunden? The show must go on - in Reinkultur.
Schön ist jedoch die letzte Szene von Archer und T'Pol - ein Satz wie „Trip would have been proud of you.“ wäre vielleicht bei der Umarmung noch gegangen, dann wäre der Arme nicht ganz so schnell in Vergessenheit geraten.
Und ganz am Ende dreht Riker zu allem Überfluss noch den Strom des Holodecks ab, als Archer just jene alles entscheidende Rede halten soll, die die Zukunft verändern wird. Die Rede, die er so dringend halten musste, die Troi in der Schule auswendig gelernt hat, eine Rede, die so wichtig war, dass auch Daniels immer wieder davon sprach, wie elementar der Captain für die Zeitlinie sei. Die Rede, um die es in den raren NX-01-Szenen dieser Episode die ganze Zeit ging. Die Rede, wegen der Trip sich so bereitwillig opferte. Erbärmlich. Wer schreibt sowas?
So this is the final curtain
In den letzten Szenen gelingt der Episode dann aber zumindest noch ein emotionaler Abschied von Trek im TV. Die Montage der Schiffe von Kirk, Picard und Archer zusammen mit dem berühmten Trek-Mantra kann durchaus ergreifen.
Allerdings fällt auch hier sofort wieder die absurde Fixierung auf die Enterprise auf, die dazu führt, dass DS9 und Voyager nicht mal erwähnt werden, obwohl sie mit 14 Staffeln den Großteil der 18 Jahre Trek im TV stellen. Klar - beide Serien hatten (wie auch Star Trek: Enterprise) keinen gesprochenen Vorspanntext, dennoch hätte es sicher Mittel und Wege gegeben, auch die Station DS9, die Defiant und die Voyager in die Montage einzubringen und statt des Trek-Mantras Aussprüche der Captains darüber zu legen oder das Mantra durch solche zu ergänzen, indem man auch Sisko und Janeway zu Wort kommen lässt. Auch hier war die Idee im Kern also durchaus nett - die Ausführung jedoch schludrig und der Trek-Historie nicht angemessen.
Was wir nicht bekommen
Bevor ich abschließend bewerten möchte, was die letzte Episode nun zusammenfassend ist, möchte ich kurz darauf eingehen, was sie definitiv nicht ist.
Sie ist definitiv kein würdiger Abschluss für Star Trek: Enterprise. Die Reise dieser Crew per Holosimulation zu beenden, dabei trotz Zeitsprung von sechs Jahren (!) keine interessanten Veränderungen am Status Quo zuzulassen, einen zentralen Charakter einen sinnlosen Tod ohne emotionale Aufarbeitung sterben zu lassen und schließlich per Holodeck-beenden-Befehl den emotionalen Höhepunkt abzubrechen, ist eine Ansammlung von irrwitzigen Entscheidungen, die ein Ansetzen der Episode als Serienfinale hätte verhindern müssen.
Sie ist aber definitiv auch keine sinnvolle Ergänzung zur TNG-Episode Pegasus, da Rikers Dilemma nicht wirklich schlüssig aufgelöst wird und man seine Motivation am Ende keinen Deut besser versteht. Im Gegenteil: Bezüglich der Logik knarzt es gewaltig im Gebälk, was den Schluss zulässt, dass Berman und Braga sich auf ihr Gedächtnis verlassen oder die Episode bei Wikipedia nachgelesen haben können. Geschaut haben sie sie vor dem Schreiben mit Sicherheit nicht mehr. Unmöglich. Schaut man beide Episoden gar back-to-back, drängt sich der Eindruck auf, als wären die Sequenzen hier schlicht belangloses Beiwerk, das aus „Pegasus“ nur eine längere, aber sicher keine bessere Episode gemacht hätte.
Technisch betrachtet
Die NCC-1701-D sieht in 16:9 und als CGI-Modell toll aus. Die Kulissen hat man liebevoll - wenn auch fehlerbehaftet - nachgebaut. Frakes und Sirtis spielen eher die Charaktere, die sie über den Zeitraum von elf Jahren nach der Serie in den Filmen wurden, ganz abgesehen davon, dass man ihnen das Alter ansieht und Kleinigkeiten wie Trois Frisur schlicht nicht stimmen. Die finale Montage der drei Schiffe ist visuell hübsch gelungen - der Rest ist business as ususal.
The Reviewer's Wife
Erstaunlich! Die Frau des Rezensenten fand die Episode mitreißend, spannend, kreativ und die Umsetzung richtig cool - besser auch als die Doppelfolge zuletzt. Allerdings als TNG-Episode, nicht als Serienfinale für die NX-01. Diese Entscheidung fand sie unglücklich. Die Rede von Archer hätte sie gerne gehört und auch der übermäßig inszeniert wirkende Tod von Trip stieß ihr negativ auf, änderte aber nichts mehr an ihren positiven Gefühlen für die Episode an sich. Als Riker das Holodeck ausknipste schaute sie mich an und sagte: „Das ist ja wie bei Peter Lustig. Abschalten!“
Gib dem Kind einen Namen
These are the voyages: Auch der Titel macht unmissverständlich klar, dass es sich hier um eine mehrere Enterprise-Serien umfassende Episode handelt, wobei der Ausspruch aber natürlich auch rein retrospektiv auf die Reise der NX-01 gemünzt funktioniert. Das gibt die Handlung aber leider nicht her.
Dies sind die Abenteuer: 1:1 übersetzt und sogar korrekt bezüglich der deutschen Vorspanntexte. Passt.
Fazit

Eine mehr als schwierige Kiste. Die Idee war im Ansatz wirklich hübsch, einige Kleinigkeiten funktionieren gut, aber die generelle Ausführung ist voller Unzulänglichkeiten und Dummheiten, die gerade für ein Serienfinale unverzeihbar sind.
Als Special-Episode irgendwo mitten in der vierten Staffel hätte das noch funktioniert (daher auch meine moderate Wertung), an dieser Stelle ist es jedoch ein absolutes Ärgernis, das vor allem daran krankt, dass man bei derart vielen Entscheidungen fahrlässig und gedankenlos gehandelt hat. Unwürdig für die Serie und letztlich auch unwürdig als „special valentine“ für die armen Trekkies insgesamt. Schade, schade.
Das war´s mit der NX-01! Morgen geht es erstmal weiter mit Babylon 5.
Verfasser: Björn Sülter am Samstag, 24. Juni 2017(Star Trek: Enterprise 4x22)
Schauspieler in der Episode Star Trek: Enterprise 4x22
Was bedeutet eigentlich „TBA“ in der Anzeige bei Episodenführern?