In dem Film Peaky Blinders: The Immortal Man kehrt Tommy Shelby (Cillian Murphy) nach einem selbst auferlegten Exil ins zerbombte Birmingham des Jahres 1940 zurück. Der Zweite Weltkrieg hat das Land fest im Griff und die Stadt, die einst das Zentrum seines kriminellen Imperiums war, liegt in Trümmern
Die deutsche Luftwaffe hat Birmingham während des Blitzes schwer bombardiert und die Straßen, durch die Tommy einst mit seiner Gang marschierte, sind kaum wiederzuerkennen. Tommy hatte eigentlich mit seinem alten Leben abgeschlossen. Am Ende der sechsten Staffel der Serie ritt er auf einem weißen Pferd in den Sonnenuntergang, nachdem er erfahren hatte, dass seine vermeintlich Diagnose eines tödliche Hirntumors eine bösartige Täuschung seiner Feinde gewesen war. Er hatte sein Vermögen verbrannt, seine Familie verlassen und wollte zu seinen Wurzeln als fahrender Roma zurückkehren
Doch das Schicksal hat andere Pläne für Tommy Shelby. Die Umstände zwingen ihn, aus seinem Versteck hervorzukommen und sich der zerstörerischsten Abrechnung seines Lebens zu stellen. Die Zukunft seiner Familie und des gesamten Landes steht auf dem Spiel. Tommy muss sich seinen inneren Dämonen stellen und eine Entscheidung treffen, die alles verändern wird. Soll er sein Erbe konfrontieren oder es endgültig niederbrennen
Der Film setzt die Geschichte der Fernsehserie Peaky Blinders nahtlos fort und transportiert die Zuschauer in eine neue Ära. Während die ersten Staffeln das Birmingham der Nachkriegszeit des Ersten Weltkrieges zeigten und Tommys Aufstieg vom Straßengangleader zum Parlamentsmitglied dokumentierten, wirft der Film die Shelby Familie nun mitten in den nächsten globalen Konflikt. Die 1940er Jahre waren eine Zeit des totalen Krieges und Birmingham war eines der am stärksten bombardierten Ziele in Großbritannien. Zwischen August 1940 und April 1943 wurde die Stadt von der deutschen Luftwaffe verwüstet, wobei Tausende Zivilisten getötet und verletzt wurden
Tommy Shelby wird in geheime Kriegsmissionen verwickelt, die auf wahren Begebenheiten basieren. Seine Vergangenheit als Veteran des Ersten Weltkrieges, wo er in den Schützengräben Frankreichs traumatische Erfahrungen sammelte, holt ihn erneut ein. Die posttraumatische Belastungsstörung, die ihn seit Jahren plagt, wird durch die Schrecken des neuen Krieges erneut angefacht. Tommy ist nicht mehr der unerschütterliche Gangsterboss, der er einmal war. Die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen und die Last seiner Entscheidungen wiegt schwer auf seinen Schultern
Der Film zeigt auch eine neue Generation der Shelby Familie. Barry Keoghan (Barry Keoghan) übernimmt eine Schlüsselrolle und scheint den Staffelstab von Tommy zu übernehmen. Erste Bilder des Films zeigen Keoghan als Anführer einer neuen Generation von Peaky Blinders, was darauf hindeutet, dass der Film ein Übergabemoment zwischen ihm und Murphy sein könnte. Die Dynamik zwischen der alten Garde und den Neuankömmlingen verspricht Spannung und dramatische Konflikte
Regisseur des Films ist Tom Harper („Wild Rose“, „Heart of Stone“, War and Peace). Harper hatte bereits die zweite Hälfte der ersten Staffel von Peaky Blinders inszeniert und kehrt nun für das große Finale auf die Leinwand zurück. Das Drehbuch stammt von Serienschöpfer Steven Knight (Peaky Blinders, „Locke“, „Eastern Promises“), der alle 36 Stunden Fernsehgeschichte geschrieben hat und nun auch den Schlusspunkt der Saga verfasst. Als Produzenten fungieren Guy Heeley, Cillian Murphy, Steven Knight und Caryn Mandabach (Peaky Blinders), während Andrew Warren, Jamie Glazebrook, Tom Harper und David Kosse als ausführende Produzenten tätig sind
Die Hauptrolle des Thomas Shelby wird erneut von Oscar-Preisträger Cillian Murphy („Oppenheimer“, „28 Days Later“, „Inception“) verkörpert, der die Figur seit 2013 spielt und für seine Darstellung weltweit gefeiert wird. Sophie Rundle (Peaky Blinders, Bodyguard, Gentleman Jack) kehrt als Tommys Schwester Ada Thorne zurück. Stephen Graham (Line of Duty, „The Irishman“, Time) übernimmt erneut die Rolle des Hayden Stagg, eines Verbündeten der Shelby Familie. Ned Dennehy (Peaky Blinders, „Mandy“) spielt wieder Charlie Strong, während Packy Lee (Peaky Blinders) und Ian Peck (Peaky Blinders) als Johnny Dogs und Curly zurückkehren
Zu den Neuzugängen im Cast gehört Rebecca Ferguson („Dune“, „Mission: Impossible - Rogue Nation“, The White Queen), deren Rolle noch nicht enthüllt wurde. Barry Keoghan („Saltburn“, „The Banshees of Inisherin“, „Eternals“) spielt eine Schlüsselfigur der neuen Generation. Tim Roth („Reservoir Dogs“, „The Hateful Eight“, „Pulp Fiction“) und Jay Lycurgo (Titans, Top Boy) vervollständigen das Ensemble mit bislang unbekannten Rollen
Die musikalische Untermalung der Peaky Blinders Serie war stets ein wesentlicher Bestandteil ihres Erfolgs. Für die frühen Staffeln komponierte Martin Phipps (The Crown, Black Mirror) den Score, während Anna Calvi (Peaky Blinders Season 5 und 6, „The Souvenir“) die Musik für die fünfte und sechste Staffel beisteuerte. Die Serie ist bekannt für ihre markante Mischung aus Originalkompositionen und lizenzierter Musik von Künstlern wie Nick Cave und The Bad Seeds, deren Song Red Right Hand zum ikonischen Titelsong wurde
Die Hauptdreharbeiten begannen am 30. September 2024 in den Digbeth Loc Studios in Birmingham und an verschiedenen Orten in den West Midlands. Zusätzliche Aufnahmen fanden in St Helens in Merseyside statt, insbesondere auf dem Gelände des ehemaligen Pilkington Watson Street Werks. Die Dreharbeiten wurden am 13. Dezember 2024 abgeschlossen
Das Budget des Films ist deutlich größer als das der Fernsehserie, was eine noch immersivere und detailliertere Darstellung der Epoche ermöglicht. Die zerstörten Straßen und Gassen des bombardierten Birmingham sollen mit einem Detailreichtum zum Leben erweckt werden, der in der Serie nicht möglich war. Die Zuschauer können sich auf spektakuläre Actionsequenzen, intensive Schießereien und die typische Peaky Blinders Atmosphäre aus Gewalt, Verrat und Familientragödien freuen
Genaue Zahlen zum Budget des Films wurden nicht veröffentlicht. Steven Knight hat jedoch wiederholt betont, dass das Budget deutlich größer ist als das der Fernsehserie, was eine aufwendigere und immersivere Darstellung der Epoche ermöglicht. Der Film wird von BBC Film, BBC Studios, Banijay Entertainment, Tiger Aspect Productions und weiteren Produktionsfirmen produziert und von Netflix weltweit vertrieben.
als Kaulo / Zelda
Tim Roth
als John Beckett
als Hayden Stagg
Sophie Rundle
als Ada Shelby
Packy Lee
als Johnny Dogs
Ian Peck
als Curly
Ruby Serkis
als Agnes Shelby
Thomas Arnold
als Virgil
Iain Fletcher
David Brückner
als Airman
Martin Angerbauer
als SS Guard
als Self (archive)
Regie
Tom Harper, Nick Laurence, Tom Browne
Drehbuch
Steven Knight, Steven Knight
Produktion
Shaheen Baig, David Kosse, Andrew Warren, David Mason, Tom Harper, Jamie Glazebrook, Cillian Murphy, Steven Knight, Guy Heeley, Caryn Mandabach
Kamera
Harry Bowers, Simon Finney, George Steel, Ben Wilson
Schnitt
Mark Eckersley
Musik
Antony Genn, Martin Slattery, Tom Williams, Grian Chatten
| Synchronsprecher | Rolle | Darsteller |
|---|---|---|
| Norman Matt | Tommy Shelby | Cillian Murphy |
| Marie-Isabel Walke | Ada Thorne-Shelby | Sophie Rundle |
| Tobias Lelle | Charlie Strong | Ned Dennehy |
| Christian Gaul | Curly | Ian Peck |
| Nicolas Rathod | Elijah Hayes | Jay Lycurgo |
| Konrad Bösherz | Erasmus 'Duke' Shelby | Barry Keoghan |
| Olaf Reichmann | Hayden Stagg | Stephen Graham |
| Patrick Winczewski | John Beckett | Tim Roth |
| Santiago Ziesmer | Johnny Dogs | Packy Lee |
| Oliver Szerkus | Karl Thorne-Shelby | |
| Berenice Weichert | Kaulo Chiriklo / Zelda Chiriklo | Rebecca Ferguson |
| Hanns Jörg Krumpholz | Veteran | Iain Fletcher |
| Achim Buch | Virgil | Thomas Arnold |