Die neue Abenteuer des IMF-Agenten Ethan Hunt (Tom Cruise). Es gilt für Ethan Hunt und sein Team von der IMF wieder mal, eine brandgefährliche Mission aufzunehmen, denn sie sollen eine furchterregende neuartige Waffe, die die gesamte Menschheit bedroht, aufspüren, bevor sie in die falschen Hände gerät. Während die Zukunft und das Schicksal der Welt auf dem Spiel stehen und die dunklen Mächte aus Ethans Vergangenheit ihn wieder einzuholen drohen, beginnt ein tödlicher Wettlauf um den gesamten Globus. Konfrontiert mit einem mysteriösen, allmächtigen Feind muss Ethan erkennen, dass nichts wichtiger sein kann als seine Mission - nicht einmal das Leben derer, die ihm am meisten am Herzen liegen
Der siebte Teil der Mission: Impossible-Franchise.
Filmkritik „Mission: Impossible - Dead Reckoning - Teil 1" durch Adam Arndt exklusiv für Serienjunkies.de
Der siebte Teil der „Mission:-Impossible“-Reihe ist ein Zweiteiler namens „Mission: Impossible - Dead Reckoning - Teil eins“. Welche Mission bürden sich Ethan Hunt und sein IMF-Team diesmal auf und wie rasant geht es dabei zu?
Seit „Mission: Impossible - Rogue Nation“ aka der fünfte Teil des Actionfranchise ist Regisseur Christopher McQuarrie der feste Kreativpartner von Tom Cruise, der schon seit 1996 als Ethan Hunt in geheimen und unmöglichen Missionen die Welt rettet. Man kann sagen, dass die Reihe seitdem einen zweiten kreativen Frühling hat oder sogar auf neuen Höhen schwebt, denn Rogue Nation und auch der sechste Teil Mission: Impossible - Fallout gehören aus verschiedenen Gründen zu den besten Streifen der Reihe.
McQuarrie ist ebenfalls der Filmemacher für den Zweiteiler „Mission: Impossible - Dead Reckoning“, der wegen der Pandemie eine Weile brauchte, bis er seinen Weg ins Kino finden konnte, was auch das Budget etwas aufblähen ließ. Man merkt schon am „Teil eins“ im Titel, dass hier ein aktueller Blockbustertrend zum Zuge kommt, wobei man immerhin transparent und von Beginn der Credits an kein Geheimnis daraus macht.
„Fast & Furious 10“, „Dune“, „Spider-Man: Across the Spider-Verse“ haben sich jüngst auch als Zweiteiler erwiesen, deren Fortsetzungen und jeweiliger Abschluss erst noch kommt und so die Zuschauer erneut ins Kino holen soll. Die Zweiteilung kann jedoch mal mehr oder weniger gut funktionieren. Wie sieht es bei der jüngsten IMF-Mission aus?
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Es steht wieder einmal die gefährlichste Mission überhaupt für die IMF und Ethan Hunt (Cruise) an. Der zweiteilige Schlüssel für eine neuartige KI-Waffe, die lernfähig ist und Entität genannt wird, muss aufgespürt werden und anfangs ahnt niemand, wofür genau besagter Schlüssel ist, doch Hunt merkt anhand der Art und Weise, wie sein Boss Kittridge (Henry Czerny, der übrigens seit dem ersten Teil nicht mehr im Franchise dabei war) die Mission umschreibt, wie ernst es sein muss. Die Waffe darf nicht in die falschen Hände geraten.
Wieder mal steht also das Schicksal auf der Welt und die gesamte Weltordnung auf dem Spiel und obendrein taucht mit dem mysteriösen Gabriel (Esai Morales, Titans) eine Person aus Ethans Vergangenheit vor seiner Agentenzeit auf, der gut über die Entität Bescheid zu wissen scheint und ein persönliches Hühnchen mit Ethan zu rupfen hat. Auch Ilsa Faust (Rebecca Ferguson; „Dune“, Silo) ist dem Schlüssel auf der Spur...

Zusammen mit Computerexperte Luther (Ving Rhames) und Techniknerd Benji (Simon Pegg) gilt es, mehr über die Schlüssel, die Entität und Gabriels Pläne herauszufinden. Obendrein wird jedoch auch die Taschendiebin Grace (Hayley Atwell) in die unmögliche Mission hineingezogen, ob sie will oder nicht...
Während das Team wegen der KI teilweise auf ihre gewohnten technischen Gadgets verzichten muss, hat Ethan auch noch das Verfolgerduo Jasper Briggs (Shea Whigham) und Degas (Greg Tarzan Davis) vom IMF an den Hacken. Das Duo soll ihn nämlich verhaften, weil man dort glaubt, er sei mal wieder abtrünnig geworden...
Eine weitere Antagonistin, die mit Gabriel zusammenarbeitet, ist die von Pom Klementieff („Guardians of the Galaxy - Volume 2“) gespielte Paris und auch Vanessa Kirby mischt mal wieder als undurchsichtige White Widow mit.
Die „Mission:-Impossible“-Filme haben sich einen festen Platz unter den besten amerikanischen Blockbustern verdient. Immer wieder gibt es waghalsige Stunts und Actionszenen, in denen sich oftmals Tom Cruise selbst (unnötig) in Gefahr bringt, was aber natürlich für großartige Unterhaltung bei den Kinogängern sorgt. Dazu kommt ein McGuffin, der eine Geschichte in Gang setzt, die mehr oder minder kompliziert und wendungsreich erzählt wird und fertig ist die prächtige Actionunterhaltung.
Man kann auch hier bescheinigen, dass „Dead Reckoning - Teil eins“ wieder so ziemlich alles mitbringt, was die „M:-I“-Filme sehenswert macht. Neben der gewohnten IMF-Crew kommen natürlich einige Schurken und Antagonisten dazu, die Hunts Job verkomplizieren. Im Falle Gabriels muss man wirklich scharf nachdenken, ob man vielleicht ein Detail aus dem ersten Fall vergessen hat, aber nein, diese Figur geht sogar auf die Vergangenheit und Hunts Leben vor seiner Zeit beim IMF zurück. Sie hat ein Faible dafür, den Frauen, die mit ihm zu tun haben, das Leben schwer zu vermiesen...
Der nach langer Pause zurückkehrende Kittridge ist ein zwielichtiger Vorgesetzter respektive Entscheidungsträger, von denen es im Film noch mehrere gibt. Das Duo rund um Whigham und Davis ist ein weiterer Dorn im Auge, dem Hunt versucht, aus dem Wege zu gehen, was aber nicht immer so einfach ist... Man fragt sich aber vielleicht schon, warum ihm trotz fantastischer Fallquoten so wenig Vertrauen entgegengebracht wird. Doch ohne Drama auch keine unmöglichen Missionen und umso größere Siege.

Ein wenig fühlt sich der Film an wie eine Hommage an den eigenen ersten Teil - vielleicht nur, weil wieder ein Zug im Showdown eine Rolle spielt? Aber womöglich auch deshalb, weil er sich manchmal etwas bodenständiger als die unmittelbar vorhergehenden Teile anfühlt, die dennoch die Messlatte schon sehr hoch legten.
Das ziemlich zeitgemäße Thema einer KI-Waffe, die ganze Weltmächte und deren aktuelle Technik in die Knie zwingen kann, ist passend gewählt und wahrscheinlich eines Zweiteilers würdig, auch wenn man sich fragt, wie man das dann noch in etwaigen weiteren Teilen toppen will... Doch darum müssen sich die Filmemacher rund um Cruise und McQuarrie dann wohl erst zu gegebenem Anlass Gedanken machen.

Action-Suspense wird auch im bereits siebten Teil der Reihe großgeschrieben. So befinden sich die Agenten oftmals in schier ausweglosen Situationen, in denen ein Timer tickt, die Lage verfahren ist oder wenig Hoffnung besteht und man nur mit viel Hirnschmalz oder Muskelkraft rauskommt.
Dazu kommen Verfolgungsjagden, diesmal etwa eine durch Rom, die immer wieder eine Wonne sind. Es wird das Maximum aus einem Fiat 500 als Fluchtfahrzeug geholt, wobei die tolle Chemie zwischen Cruise und Atwell aka Grace herausgestellt wird. Denn erfreulicherweise ist die zwar eine meisterhafte Diebin mit viel Straßenschläue, aber eben keine begnadete Autofahrerin unter Stress, was eine sehenswerte, witzige Dynamik mit Hunts Fahrprofi darstellt...
Atwell sehe ich seit ihrem Debüt als Peggy Carter im Marvel Cinematic Universe immer wieder gerne und als eine andere Art Femme fatale macht sie hier eine wahnsinnig gute und charmante Figur. Manchmal ist sie zwar charakterisiert wie ein Kind, das nicht hören will und das seinem Selbsterhaltungstrieb nachgeht, anstatt Hunt zu vertrauen, doch auch das ist irgendwo verständlich, wenn man sonst eher Eigenbrötlerin war.
Im Verlauf des Films sieht sie sich dann allerdings gezwungen, zur Teamplayerin zu werden und über sich hinaus zu wachsen, auch wenn das, was Hunt und Co von ihr verlangen, ziemlich wahnsinnig klingt. Das alles mündet in einer hervorragenden Szene im Orient-Express, in der Grace und Ethan einander blind vertrauen müssen, wenn sie lebend aus der Sache kommen möchten. Mir blieb beim Schauen ein bisschen der Atem weg, denn die Gefahr für die Figuren wirkt real und unmittelbar.
Mit einer Laufzeit von zwei Stunden und 43 Minuten gehört der Film zu den trendigen langen Blockbustern und ist zudem erst Teil eins dieser Saga. Allerdings gibt es wenige Szenen, die man als Füllmaterial bezeichnen könnte. Am ehesten vielleicht noch den Einstieg, der ein wenig zu expositorisch daherkommt, doch der Beginn ist andererseits nötig, um zu etablieren, worum es geht, was mit der Entität möglich ist und warum diese so brandgefährlich in den falschen Händen wäre.
Aufgrund der Art und Weise, wie der KI-Gegner aufgebaut ist, fehlt es stellenweise ein bisschen an der Art Teamdynamik, die manch anderen Teil noch ein wenig runder und kurzweiliger gemacht hat. So einfach darf man dem Team ja die gefährlichste Mission auch nicht machen, weswegen sie erfinderisch werden und zu analogen Alternativen greifen müssen.
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„Mission: Impossible - Dead Reckoning - Teil eins“ ist ein weiterer sehenswerter Eintrag in der Filmreihe, der alle wichtigen Zutaten mitbringt, die man als Fan von ihr kennt und erwarten würde. Erreicht man damit ganz die Qualität von „Fallout“ oder „Rogue Nation“? Ich würde nach dem ersten Anschauen sagen: nicht ganz.
Dennoch ist es ein überdurchschnittlicher Actionfilm mit einem wunderbaren Ensemble, einer abwechslungsreichen Schnitzeljagd und einem vorläufigen Abschluss, bei dem die Zuschauer aber von vornherein mehr wissen als die Figuren, da Ethan eine zentrale Info erst ganz am Ende erhält, die die Zuschauer schon von der ersten Szene an kennen. Man kann also gespannt sein, was der zweite Teil zu bieten hat. Vier von fünf Entitäten.
Unser Podcast zum Film „Mission: Impossible - Dead Reckoning - Teil 1“
Ving Rhames
als Luther Stickell
Pom Klementieff
als Paris
Charles Parnell
als NRO
als DIA
Marcello Marascalchi
als Masked Adjutant
Brian Law
als Adjutant
Ivan Ivashkin
als Executive Officer
Zahary Baharov
als Deck Officer
Adrian Bouchet
als Weapons Officer
Sam Barrett
als Helmsman
Luke Smith
als Chief
Nikolaos Brahimllari
als Diving Officer
Ioachim Ciobanu
als Sailor
Jadran Malkovich
als Sailor
| Synchronsprecher | Rolle | Darsteller |
|---|---|---|
| Patrick Winczewski | Ethan Hunt | Tom Cruise |
| Tobias Kluckert | Benji Dunn | Simon Pegg |
| Tilo Schmitz | Luther Stickell | Ving Rhames |
| Berenice Weichert | Ilsa Faust | Rebecca Ferguson |
| Luise Helm | Grace | Hayley Atwell |
| Thomas Schmuckert | Gabriel | Esai Morales |
| Jacqueline Belle | Alanna Mitsopolis / die weiße Witwe | Vanessa Kirby |
| Jan Makino | Degas | Greg Tarzan Davis |
| Viktor Neumann | Denlinger | Cary Elwes |
| Vera Teltz | DIA-Vertreterin | Indira Varma |
| Tom Vogt | Eugene Kittridge | Henry Czerny |
| Frank Röth | Jasper Briggs | Shea Whigham |