In dem Film Mercy lebt der Ermittler Chris Raven (Chris Pratt) im Los Angeles des Jahres 2029. In dieser nahen Zukunft hat die Kriminalität deutlich zugenommen und die Stadt hat ein revolutionäres neues Justizsystem eingeführt, das auf künstlicher Intelligenz basiert
Raven war selbst der Architekt dieses Systems, das unter dem Namen Mercy-Programm bekannt ist. Das Konzept funktioniert so, dass Personen, die des Mordes beschuldigt werden, nur 90 Minuten Zeit haben, um ihre Unschuld vor einem KI-Richter zu beweisen. Wer es nicht schafft, unter eine Quote von 92 Prozent zu fallen, wird hingerichtet
Nun findet Raven sich selbst in einer aussichtslosen Situation wieder. Er wird beschuldigt, seine eigene Frau ermordet zu haben und soll vor Judge Maddox (Rebecca Ferguson) vor Gericht treten, eben jenem KI-Richter, den er selbst einst entwickelt und geleitet hat
Plötzlich sitzt er buchstäblich in einem Sessel gefesselt und hat nur anderthalb Stunden, um zu beweisen, dass er unschuldig ist. Die gesamte Situation ist für Raven ein Alptraum, denn er weiß nicht einmal, wie es zu dieser Anklage kam. Er versteht nicht, welche Umstände oder Beweise gegen ihn vorgebracht wurden
Um überhaupt eine Chance zu haben, wird Raven von seiner Kollegin Ana (Kali Reis) unterstützt, die sein Partner ist und ihm helfen möchte, seine Schritte nachzuverfolgen und herauszufinden, was tatsächlich passiert ist. Während der 90 Minuten muss Raven mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln die Wahrheit rekonstruieren und Judge Maddox davon überzeugen, dass er schuldig ist
Der psychologische Druck ist immens, denn das System, das Raven erschaffen hat, wird jetzt gegen ihn verwendet. Judge Maddox ist intelligent und präsent, doch sie ist auch eine künstliche Intelligenz, was bedeutet, dass sie bei ihrer Bewertung völlig objektiv ist und keine Emotionen spielen lassen wird
Die Regie führt Timur Bekmambetov, ein visuell versierter Filmemacher, der bekannt ist für seine innovativen Ansätze zum Erzählen von Geschichten. Er brachte zuvor „Wanted“ (2008) und „Ben Hur“ (2016) in die Kinos sowie „Profile“ (2015), wobei er auch in verschiedenen TV-Projekten tätig war. Das Drehbuch stammt von Marco van Belle, dessen Arbeit speziell für diese Prämisse entwickelt wurde. Die Produktion wurde von Charles Roven geleitet, einem etablierten Produzenten, der an „The Dark Knight Trilogy“ (2005-2012) und „Man of Steel“ (2013) beteiligt war, sowie von Bekmambetov selbst, Robert Amidon, und Majd Nassif
Der Film wird von Ramin Djawadi musikalisch begleitet, einem Grammy-nominierten Komponisten, der für Game of Thrones, Westworld sowie für „The Batman“ (2022) verantwortlich zeichnet
Das Ensemble wird von Chris Pratt angeführt, der in „Guardians of the Galaxy“ (2014), Parks and Recreation (2009-2015) und „Jurassic World“ (2015) bekannt ist. Rebecca Ferguson spielt Judge Maddox und ist vor allem durch ihre Rolle in „Mission Impossible Fallout“ (2018) und dem „Dune“ (2021)-Franchise präsent. Kali Reis verkörpert Ravens Kollegin Ana und war zuletzt in True Detective Night Country (2024) zu sehen
Weitere bedeutende Rollen werden von Annabelle Wallis, bekannt aus Peaky Blinders und „The Mummy“ (2017), sowie Chris Sullivan aus This Is Us (besetzt. Kylie Rogers und Rafi Gavron runden den Cast ab
Die Dreharbeiten fanden in Los Angeles statt, wo auch die Geschichte des Films angesiedelt ist. Das Drehen begann am Mitte April 2024 und dauerten etwas über einen Monat.
als Chris Raven
als Judge Maddox
Jamie McBride
als Dan Vogel
Mark Daneri
als Jeff Martin
Michael C. Mahon
als Booking Sergeant
Noah Fearnley
als Tattoed Sleazebag
Konstantin Podprugin
als Alexander Varga
Philicia Saunders
als Molly
John Bubniak
als Officer Reed
Katario Dupreè Young
als Officer Jacobs
Veronica Rosa Ray
als Female Police Officer
Mike Tarnofsky
als Captain Havelock
Regie
Timur Bekmambetov, James McGrady, Jody Blose
Drehbuch
Marco van Belle
Produktion
John Papsidera, Mark Moran, Todd Williams, Majd Nassif, Robert Amidon, Timur Bekmambetov, Charles Roven, Mark Moran
Kamera
Khalid Mohtaseb
Schnitt
Dody Dorn, Lam T. Nguyen, Austin Keeling
Musik
Ramin Djawadi, Julian Howarth
| Synchronsprecher | Rolle | Darsteller |
|---|---|---|
| Leonhard Mahlich | Chris | Chris Pratt |
| Berenice Weichert | Richterin Maddox | Rebecca Ferguson |
| Amadeus Strobl | Ben | Noah Fearnley |
| Amelie Plaas-Link | Britt Raven | Kylie Rogers |
| Asad Schwarz | Havelock | Mike Tarnofsky |
| Runa Aléon | Jaq | Kali Reis |
| Sascha Rotermund | Governor | |
| Constantin von Jascheroff | Holt Charles | Rafi Gavron |
| Johannes Berenz | Lt. Dan Vogel | Jamie McBride |
| Erich Räuker | Nachrichtensprecher | Jay Jackson |
| Esra Vural | Nic | Annabelle Wallis |
| Florian Halm | Ray Vale | Kenneth Choi |