White Collar 5x05

White Collar 5x05

Peter und Neal nehmen sich in der Episode Master Plan eine Auszeit von den schwierigen Themen der letzten Zeit. Einer kuriert eine Grippe aus, der andere geht als Butler undercover. Der entscheidende Tipp kommt endlich mal wieder von Elizabeth.

Undercover-Neal (Matt Bomer) und sein neuer Chef William (Richard Thomas) in der Serie „White Collar“ / (c) USA Network
Undercover-Neal (Matt Bomer) und sein neuer Chef William (Richard Thomas) in der Serie „White Collar“ / (c) USA Network

Die Episode Master Plan überrascht: Kein Wort von Siegels Tod, Neals Identitätskrise und Peters Misstrauen. Stattdessen bietet sich uns ein melancholischer Blick in die guten alten Tage der Serie White Collar. In eine Zeit, als Neal (Matt Bomer) Peters Vertrauen errungen hatte, als er, auch durch Elizabeths Mithilfe vom Informanten, immer mehr zum Familienmitglied wurde, als auch Mozzie (Willie Garson) seinen Frieden mit dem Suit gemacht hatte, als Fälle noch in einer Dreiviertelstunde gelöst werden konnten und alle Beteiligten ein Happy End bekamen. Das könnte die Ruhe vor dem Sturm sein, doch das Beste dürfte sein, sich zurückzulehnen und es zu genießen.

Identitätsschwindel

Nach langer Abwesenheit kehrt der Erbe einer reichen Familie zurück in den Schoß der Seinen. Doch der Mann (Zachary Booth, Damages) ist nicht der, den der Familienpatriarch William (Richard Thomas, The Americans, „Die Waltons“) in ihm sehen möchte.

Die Episode Master Plan lässt eine geliebte White Collar-Tradition wieder aufleben: Elizabeth (Tiffani Thiessen) arbeitet tatkräftig am Fall mit. Sie bringt die Agenten auf die richtige Spur, auch wenn es seltsam erscheint, dass der Betrüger alles abgedeckt hat, nur nicht eine ausgesprochene Abneigung im Bereich Kunst - an dem Tag, an dem seine alte Kunst-Mentorin vorbeikommt.

Doch diese White Collar-Episode ist nicht der Ort für solche Feinheiten. Schließlich ist auch schwer nachvollziehbar, wie die Agenten einen Mord innerhalb der eigenen Reihen so auf die lange Bank schieben können, wie Peter (Tim DeKay) es mit Siegels Dahinscheiden tut.

Die Episode Master Plan ist eine Gelegenheit, einfach den Fall und die amüsanten Randerscheinungen zu genießen, ohne sich den Kopf zu zerbrechen. Auf diese Weise kann man Neal in seiner Butleruniform besser begutachten, einen offensichtlich kranken und dennoch uneinsichtigen Peter belächeln und den wunderbaren Einblick in das Burke-Eheleben schätzen.

Man darf auch die Intentionen der Beteiligten nicht zu sehr hinterfragen. Wir bekommen keine große Hintergrundstory, weder zu Fake-Patrick noch zum echten Patrick. Aber so ist es halt. Das Einzige, was zählt, ist die Tatsache, dass Elizabeth und Neal herausfinden, dass hier jemand vorgibt, jemand anderes zu sein. Und dass dieses Rätsel innerhalb einer Episode gelöst werden kann, gefolgt von einem stattlichen Happy End für alle. William kann seinen echten Sohn in die Arme schließen, Elizabeth und Stanton ( T. Ryder Smith, „Brainscan“) bekommen ihre Jobs zurück und Peter bekommt die aufregende Nacht, die er sich schon zu Anfang der Episode versprochen hatte.

Fazit

Master Plan ist eine schöne White Collar-Episode, ein Blick in einfachere Zeiten, kein Misstrauen, keine geheimen Pläne und kein toter Agent. Diese Probleme werden Peter, Neal und uns wohl bald wieder einholen. Darum ist es umso schöner, sich dieses Mal einfach zurückzulehnen und einen guten alten Fall der Woche zu genießen. Unterstützt wird diese Idylle durch harmonische Blicke in das Privatleben der Figuren.

Verfasser: Serienjunkies.de am Freitag, 15. November 2013

White Collar 5x05 Trailer

Episode
Staffel 5, Episode 5
(White Collar 5x05)
Titel der Episode im Original
Master Plan
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Donnerstag, 14. November 2013 (USA Network)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Donnerstag, 2. Januar 2020
Autor
Alexandra McNally
Regisseur
Jeff King

Schauspieler in der Episode White Collar 5x05

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