Watchmen 1x06

Watchmen 1x06

In der Episode This Extraordinary Being steht für die Hauptfigur Angela Abar und für uns Zuschauer eine außergewöhnliche Reise in die Vergangenheit an. Watchmen liefert Antworten und schreibt nebenbei die Geschichte seiner Comicvorlage neu. Gleichzeitig schlägt man ein unglaublich persönliches, erschütterndes Kapitel der Erzählung auf.

Watchmen (c) HBO
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© atchmen (c) HBO

Aus irgendeinem Grund wird Nostalgie hauptsächlich mit etwas Positivem in Verbindung gebracht, mit einer wohligen Erinnerung an etwas Vergangenes, das man nur zu gerne wieder erlebt oder sich vielleicht sogar zurückwünscht, weil „früher ja eh alles besser war“. Doch bereits Don Draper hat uns vor wenigen Jahren darüber aufgeklärt, dass der Begriff Nostalgie weitaus melancholanischer konnotiert ist, dass nostalgische Empfindungen mit einem „schmerzhaften, sehnsuchtsvollen Verlangen nach Heimkehr“ zu etwas Vertrautem und Geschätztem einhergehen. Nostalgie kann Vergangenheit und die Erinnerungen daran verklären, stellt somit ein gewisses Risiko für die eigene Wahrnehmung dar und ist dennoch bis heute ein absoluter Verkaufsschlager.

Doch nicht jede Erinnerung an die Vergangenheit, die wir nie wieder vergessen werden, ist positiv. Auch das ist Nostalgie, selbst, wenn wir uns aus Selbstschutz darum bemühen, die unschönen, beschwerlichen, ja vielleicht sogar zutiefst traumatischen Ereignisse aus einer früheren Zeit zu unterdrücken und zu versuchen, uns nicht bewusst an diese zu erinnern. Diese Erfahrungen haben uns im gleiche Maße wie all die guten Momente geprägt, das Abrufen ebenjener ist jedoch ungleich schmerzvoller - und somit nichts anderes als eine Form von Nostalgie, das Aufklaffen einer alten Wunde, die nie wirklich verheilt ist und auch nie wirklich verheilen wird. Das Ausmaß einer solchen gewaltigen Wunde legt sich komplett über einen, eventuell sogar über eine Person hinaus auf jemand anderen oder gar über eine ganze Gemeinschaft. Die unbeschreiblichen Schmerzen aufgrund dieser Wunde einzufangen und zu transportieren, die Erfahrungen dieses individuellen und kollektiven Leidens zu vermitteln, das ist eine extrem schwierige Herausforderung. Und This Extraordinary Being meistert diese mit Bravour.

Setting the world on fire

Der Showrunner Damon Lindelof, der Drehbuchautor Cord Jefferson und der Regisseur Stephen Williams kreieren abermals eine komplexe Watchmen-Episode voller unterschiedlicher Ebenen, in der die konsequente Weiterführung der Erzählung Hand in Hand mit einem sehr persönlichen Blick auf einen bestimmten Charakter innerhalb der Serie geht. Dafür bedient man sich in der Episode einem wunderbaren visuellen Stilmittel: Nachdem Angela (Regina King) am Ende der vorangegangenen Folge Little Fear of Lightning sämtliche „Nostalgia“-Pillen ihres Großvaters zu sich genommen hat, erwartet sie nun ein ebenso erhellender wie auch düsterer Trip zurück in die Vergangenheit von Will Reeves (Louis Gossett Jr.). Dieser Rückblick ist größtenteils in Schwarz und Weiß eingefangen, hier und da werden jedoch gezielt Farbtupfer gesetzt, die man fast schon als optische Signale (Wills Mutter am Piano versetzt ihn und uns immer wieder nach Tulsa zurück) bezeichnen könnte.

Die Wahl, die Geschichte in dieser Form wiederzugeben, passt zum einen zu der historischen Epoche, in der wir uns bewegen (wir befinden uns zu Beginn im New York des Jahres 1938), aber es ist auch ein durchdachter Metakommentar zu der Zeit, in der ein jüngerer Will (Jovan Adepo, ein alter Lindelof-Bekannter aus The Leftovers) gerade als Polizist vereidigt wird. Schwarz und Weiß - diese Trennung aufgrund von Hautfarbe und Herkunft findet in den USA seit Anfang an statt und ist auch heute noch zu erkennen. Diese tief in der Gesellschaft verankerte, toxische Denke, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit dem Aufkeimen neuer und dem Wiedererwachen alter rechter, rassistischer Strömungen (auch in Übersee, wie der Vormarsch der Nazis in den 1930er Jahren in Europa zeigte) erstärkt abermals und ihr ist nicht so leicht Einhalt geboten. Insbesondere, wenn rassistisches, diskriminierendes Verhalten so stark internalisiert wurde und systematisch zum Einsatz kommt, um den weißen Status quo zu erhalten.

Will, der das Tulsa-Massaker von 1921 zwar überlebt, aber seine Eltern verloren hat und aufgrund dieses schrecklichen Ereignisses für immer gezeichnet ist, glaubt Jahre später immer noch an ein Ideal, das ihm durch sein Vorbild Bass Reeves vorgelebt wurde: „Trust in the law!“ Das Gesetz ist auf deiner Seite, es wird dir helfen, es wird dich beschützen. Du musst nur darin vertrauen. Er selbst hat es zu einem Vertreter dieser rechtlichen Ordnung geschafft und ist nun ein Gesetzeshüter. Doch Will muss schon bald erfahren, dass seine Dienstmarke nicht viel wert ist - weil er schwarz ist. Die New Yorker Obrigkeit ist von einem geheimen Zirkel unterwandert, vor dem Will noch bei seiner Amtseinschwörung von einem anderen schwarzen Vorgesetzten gewarnt wird. Nur kurze Zeit später erlebt er höchstpersönlich, dass seine Arbeit - die Verhaftung eines brandstiftenden Antisemiten - keinen Wert hat und der Täter von Wills weißen Kollegen schnell wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Ist das das Gesetz, in das Will vertrauen soll?

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Smoke gets in your eyes

Es kommt noch viel schlimmer: Will wird von seinen Kollegen attackiert, aus seiner Perspektive erleben wir mit, wie er geschlagen, misshandelt und aufgehangen wird. Es sind verstörende, schockierende Aufnahmen, die fassungslos stimmen. Will überdenkt seine leere Position im Leben, seine Arbeit als Polizist, die unbedeutend ist. Und er trifft eine Entscheidung. All seine Wut, sein Zorn ob des blutigen Massakers in Tulsa im Jahr 1921 und wie er jetzt immer noch von seinen weißen Mitmenschen und einer Gesellschaft behandelt wird, die diese Diskriminierung nicht nur gutheißt, sondern auch noch unterstützt - das alles braut sich in ihm zusammen und findet Ausdruck in einer neuen Berufung. Aus der Schlinge, die man ihm umgelegt hat, und dem Sack, der über seinen Kopf gezogen wurde, formt er sich eine neue Identität, ein neues Abbild, das für Gerechtigkeit stehen soll: „Hooded Justice“.

Und so wird der „Watchmen“-Comic-Kanon in einem kleinen Detail - die wahre Identität des ersten Superhelden überhaupt in den USA - umgeschrieben beziehungsweise umgedeutet und neu ausformuliert. Es handelt sich um einen unglaublichen cleveren Einfall, der die themenreiche Comicvorlage von Alan Moore und Dave Gibbons sowie eine eigene Version der Geschichte des „Watchmen“-Universums großartig miteinander verknüpft. Die Anzeichen für diese Entwicklung wurden in der Serie bereits früh gesät, doch in This Extraordinary Being ist es so deutlich wie selten zuvor. Was mit einem weiteren pulpigen, verklärenden Intermezzo aus „American Hero Story: Minutemen“, die Show innerhalb der Show, beginnt, stellt sich als eine bewegende origin story des eigentlichen Superheldens Hooded Justice heraus, dessen Ursprung, Wesen und Motive in der Popkultur dieser Welt radikal verändert und einer komplett konträren Persönlichkeit attribuiert wurden.

Man stelle sich nur vor, die amerikanische Gesellschaft würde erfahren, dass der erste, legendäre Superheld des Landes, die Inspirationsquelle für viele weitere seiner Zunft, schwarz und nicht weiß war. Ein schwarzer Mann, der für Recht und Ordnung sorgt? Das kann es nicht geben, nein, das darf es nicht geben! Dieser furchtbaren Realität waren sich Will und seine Frau June (Danielle Deadwyler) bereits sehr früh bewusst, deshalb hat sich Will auch immer so geschminkt, dass die Menschen gedacht haben, unter der Maske von Hooded Justice würde sich ein weißer Mann verbergen. „Einer von ihnen.“ Für Will war das eine Möglichkeit, seinen Gerechtigkeitssinn auszuleben, für die Menschen einzustehen, die marginalisiert und drangsaliert werden, der geheimnisvollen „Cyclops“-Verschwörung auf den Grund zu gehen und das Gesetz in seine Hand zu nehmen. Doch seine Verkleidung hatte weniger für andere und viel mehr für ihn Symbolcharakter, sie diente ihm allen voran als Schutzmittel.

Was bleibt nach vielen Jahren als Hooded Justice letztlich übrig, was hat er bewegt? Ist es nur der ewige Kampf gegen Windmühlen, was hat er aus diesem anfänglichen Ventil für seinen Zorn gemacht? Selbst im Kreise der Minutemen, zu denen er feierlich von Nelson Gardner aka Captain Metropolis (Jake McDorman) eingeladen wurde, verkommt er trotz seiner Vorreiterrolle, trotz seines Einsatzes als Held, schnell zu einer PR-Figur, deren Bemühungen im Kampf gegen Ungerechtigkeit und Bedrohungen wie den Ku-Klux-Klan ignoriert werden und keine Unterstützung finden. Nebenbei muss Will mit ansehen, wie sein eigener Sohn sich ein Vorbild an ihm nimmt, sich ebenfalls weiß schminkt und somit genau das tut, was Will verändern wollte. Er soll nicht einer von ihnen werden, um überleben zu können. Er soll er selbst sein können, in einer freien Gesellschaft, die dich aufgrund deiner Hautfarbe nicht vorverurteilt, dir eine Rolle zuschreibt oder dich bewusst kleinhält und unterdrückt, damit du auch ja nie auf die Idee kommst, dass sich die Welt jemals weiterdrehen und ändern könnte.

Das alles lassen die Verantwortlichen ungefiltert und gnadenlos auf die Zuschauer einprasseln. Auf uns und natürlich auch auf Angela Abar dürfen wir doch zu keiner Sekunde vergessen, dass Angela all das, das Leben ihres Großvaters, hautnah durchlebt und aus seiner Perspektive wahrnimmt. Immer wieder taucht Angela an der Stelle des jungen Will auf und nimmt dessen Trauma, dessen Wut und dessen Gefühle direkt auf. Es gibt kein Entrinnen vor dieser brutalen Vergangenheit, vor dieser Form der Nostalgie, deren Absorption Angela in Lebensgefahr bringt. Über eine Art Mantra versucht ihr Ehemann Cal (Yahya Abdul-Mateen II), sie zu erreichen und aus ihrem komatösen Zustand zu befreien, wenn nicht sogar zu erlösen, wenn man sich nur einmal vor Augen führt, was Angela in den Schuhen ihres Großvaters durchmachen muss. Aber vielleicht weiß sie, dass sie noch nicht aus diesem grauenhaften Traum erwachen darf. Sie muss das sehen und fühlen, was Will sah und fühlte, um zu verstehen, wer sie wirklich ist, was ihre Wurzeln sind und wie die Welt auch heute noch aussieht.

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My echo, my shadow and me

Sie muss es selbst erfahren, sonst wird sie es mir nie glauben“ - so in etwa hat es der alte Will Reeves vor wenigen Episoden noch formuliert. Dabei ging es nicht nur darum, dass Angela von seinem Leben als Hooded Justice erfährt, sondern auch darum, dass sie die Geschichte ihrer Familie aufgezeigt bekommt und ihr deutlich gemacht wird, was um sie herum passiert - und dass im Jahr 2019 nach wie vor dieselben rassistischen Kräfte am Werk sind wie vor vielen Jahrzehnten. So erhält sie zum Beispiel auch Klarheit darüber, wie ihr Mentor und guter Freund Judd Crawford (Don Johnson) ums Leben kam, dass dieser tatsächlich von Will getötet wurde und selbst ein Zahnrad in der großen Unterdrückungsmaschinerie der Weißen gegenüber den Schwarzen war. Dass der Ku-Klux-Klan mithilfe der Massenhypnose und stroboskopmäßigen Lichteffekten, denen sich Will auch im Falle der Ermordung von Judd bedient hat, die schwarze Bevölkerung kontrollierte, mag zunächst etwas weithergeholt und zu verschwörerisch klingen.

Doch diese Pläne der rechtsextremistischen Gruppierung bilden eine treffende Metapher zur Wirklichkeit zahlreicher schwarzer US-Bürgerinnen und -Bürger. Ihnen wird von einer kompletten Gesellschaft und deren Institutionen permanent eingebläut, ihren Platz in dieser Gesellschaft zu kennen und nicht aufzubegehren, ihre festgeschriebene Position zu verlassen. Ihre weißen Mitmenschen sind natürlich nicht ihre Feinde, doch sie tun auch alles dafür, dass sich die schwarze Bevölkerung niemals mit ihnen gleichstellen kann. Man geht sogar so weit, dass man bewusst Zwist sät, um die weiße Vormachtsstellung und Überlegenheit zu sichern. Darunter fällt auch, die Errungenschaften von Schwarzen zu verklären, zu ignorieren oder neu zu „verpacken“, siehe das Bild von Hooded Justice in „American Hero Story“ - oder eben auch die Taten der historischen Persönlichkeit Bass Reeves, der erste schwarze US-Marshal westlich des Mississippis, der als Inspiration für Westernhelden wie dem Lone Ranger diente, aber im Laufe der Zeit zu einer Randfigur der amerikanischen Geschichte degradiert wurde.

Dass Watchmen keine gewöhnliche Geschichte über Superhelden, die Moralität von maskierten Rächern und den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse ist, dürfte uns mittlerweile allen bewusst sein. Mit This Extraordinary Being schafft man es jedoch abermals eindrucksvoll, eine mitreißende Melange aus persönlicher Leidensgeschichte, kritischer Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen sowie politischen Gegebenheiten und spannender Erzählung zu präsentieren, die weit über das Thema Superhelden hinausgeht. Wir erhalten einen empathischen, komplexen Einblick in einen zentralen, mysteriösen Charakter, dessen außergewöhnliches Leben in direkter Verbindung zu unserer Protagonistin steht. Vergangenheit, Gegenwart und die baldige, ungewisse Zukunft werden beispielhaft in Einklang miteinander gebracht. Nichts von alledem kann losgelöst voneinander betrachtet werden. Und das ist auch eine Essenz dieser sehenswerten Serie: die besonderen, anfänglich unscheinbaren Zusammenhänge, die Mal für Mal meisterlich aufgezeigt werden.

Weitere Beobachtungen

  • Turn that shit off.“ Sobald wir Ausschnitte aus „American Hero Story: Minutemen“ sehen, fällt es mir immer wieder sehr schwer, mir ein Lachen zu verkneifen. Der schrille Stil der Serie innerhalb der Serie ist unglaublich gut getroffen, extrem überzeichnet und in seiner aufgedrehten Coolness fast schon lächerlich grotesk. Das fällt in dieser Folge übrigens besonders gut auf, indem man einen wunderbaren Kontrast durch die Inszenierung der beiden Männer unter der Hooded-Justice-Maske schafft. Der „TV-Held“ Hooded Justice kämpft perfekt choreografiert, viele schnelle Schnitte und gelegentliche Blutfontänen lassen die Prügelei im Verhörzimmer rasant und kernig erscheinen. Hinzu kommt ein übertriebenes Sounddesign und lässige one liner. Dieser Hooded Justice ist eine wahre Attraktion! Wills erste Gehversuche als Superheld waren da viel bodenständiger und unkoordinierter, auch, weil Will von einer unglaublichen Wut getrieben war. Dementsprechend grobmotorisch wirkt sein Auftreten, die Schlägereien werden von Regisseur Stephen Williams als Plansequenzen ohne Schnitt eingefangen, authentisch und unverfälscht. Eine zweifelsohne bewusste Entscheidung.
  • Die Gerüchte hinsichtlich einer homosexuellen Beziehung zwischen Hooded Justice und Captain Metropolis werden in „American Hero Story: Minutemen“ sehr klar thematisiert. Eine solche Romanze hat es zwischen Will und Nelson Gardner wirklich gegeben, jedoch wird diese hier weitaus feinfühliger und dezenter dargestellt. Das macht die Erfahrung für Will, der von Nelson im Grunde genommen hintergangen und für seine Superheldengruppierung der Minutemen ausgenutzt wird, umso schmerzhafter, weil Will anfangs wirklich geglaubt hatte, dass Nelson auf seiner Seite steht.
  • In „This Extraordinary Being“ lassen sich einige Referenzen an vorangegangene Folgen finden, so zum Beispiel die Szene aus der zweiten Episode, als wir im Rahmen der TV-Show „American Hero Story: Minutemen“ Hooded Justice in einem Lebensmittelgeschäft in Aktion sehen. Diese Szene wird hier nun interessant gespiegelt, als Will ein Geheimversteck des Ku-Klux-Klans hochnimmt und dann durch die Schaufensterscheibe springt, um die Flucht zu ergreifen. Auch das Thema Superman wird nach den visuellen Referenzen in der Pilotfolge erneut aufgegriffen: Ein Zeitungsverkäufer liest die erste Ausgabe von „Action Comics“, in der der Held von Krypton einst sein Comicdebüt gab. Man wird dazu verleitet, eine Parallele zwischen Kal-El und Will zu ziehen, die beide den Niedergang ihrer Welt gerade so überlebt haben und im späteren Verlauf ihres Lebens für Gerechtigkeit kämpfen. Superman hat es dahingehend aber ungleich leichter, mit seinen Superkräften von der US-Gesellschaft akzeptiert werden. Woran das wohl liegen könnte...
  • Danielle Deadwyler ist ein exzellentes Gegengewicht zu Jovan Adepo, die in ihrer Rolle als June, die Frau von Will, genau das ausspricht, zu dem er sich scheinbar nicht in der Lage fühlt, es offen auszusprechen. Das macht es für Will in seiner Entscheidungsfindung, wie er vorgehen will und was er für eine Person sein möchte, nicht einfacher. Doch Junes Perspektive und ihre Einschätzungen sind wichtig, damit wir das gesamte Bild sehen und die komplexe, schwierige Situation nachvollziehen können, in der sich Will wiederfindet. Kleine Randnotiz: June war übrigens das Baby, um das sich Will nach dem Tulsa-Massaker kümmerte.
  • Da hat sie schon wieder ihre Finger im Spiel, diese eigenartige Lady Trieu (Hong Chau). Die mittlerweile von der Regierungen verbotenen „Nostalgia“-Pillen wurden von einem ihrer Unternehmen entwickelt und sollten eigentlich demenzkranken Menschen dabei helfen, sich an Ereignisse aus ihren Leben zu erinnern. Überraschung: Nostalgie ist eine ziemlich gute Droge, dementsprechend wurden die Pillen relativ schnell zweckentfremdet und als illegale Substanz vertickert. Am Ende der Episode wacht Angela dann unter der Obhut von Lady Trieu auf. Ich könnte mir vorstellen, dass erstere nach ihrem speziellen Trip ein paar Fragen hat...

Hier abschließend noch der Trailer zur nächsten Episode der US-Serie Watchmen, An Almost Religious Awe (01x07):

Verfasser: Felix Böhme am Montag, 25. November 2019

Watchmen 1x06 Trailer

Episode
Staffel 1, Episode 6
(Watchmen 1x06)
Deutscher Titel der Episode
Dieses außergewöhnliche Wesen
Titel der Episode im Original
This Extraordinary Being
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Sonntag, 24. November 2019 (HBO)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Montag, 9. Dezember 2019
Erstausstrahlung der Episode in Österreich
Montag, 9. Dezember 2019
Autoren
Cord Jefferson, Damon Lindelof
Regisseur
Stephen Williams

Schauspieler in der Episode Watchmen 1x06

Darsteller
Rolle
Don Johnson
Louis Gossett Jr.

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