Two Weeks to Live Staffel 1
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Two Weeks to Live ist eine sechsteilige Miniserie von Sky UK und HBO Max. In dieser düsteren Comedy übernimmt die Game of Thrones-Darstellerin Maisie Williams die Hauptrolle der Kim Noakes, die sie selbst mit der Rolle der Arya Stark vergleicht. Die rund 20 Jahre alte Kim macht sich von ihrem behüteten Leben in Schottland auf den Weg in das Heimatdorf ihres verstorbenen Vaters in Südengland, um sich an dessen Mörder zu rächen. Dabei stößt sie auf die Brüder Jay (Taheen Modak) und Nicky (Mawaan Rizwan) trifft. Als die erfahren, dass sie in dem Glauben aufgezogen wurde, dass so gut wie alles gefährlich bis tödlich ist und der Weltuntergang bevorsteht, spielt ihr Jay einen Streich, dass sie alle nur noch zwei Wochen zu leben hätten. Das setzt eine Kette unvorhergesehener Ereignisse in Gang, in deren Sog die drei Jugendlichen und die Mutter von Kim, Tina (Sian Clifford, Fleabag), mit hineingezogen werden.
Was passiert in der 1. Staffel von Two Weeks to Live?
In der Annahme, dass sie nur noch zwei Wochen zu leben haben, lässt Kim keine Zeit vergehen und widmet sich sofort ihrer Mission: den Mörder ihres Vaters zu töten. Sie bricht in seine Villa ein und zwischen Momenten der Konversation verfolgen beide ihr Ziel, den anderen zu verletzen beziehungsweise zu töten. Als es schließlich so weit ist, Ian (Michael Begley) den Garaus zu machen, kann sie es nicht tun. Der Auftragskiller will jedoch die Sache zwischen ihnen beenden und stürzt sich auf sie, als sie am gläsernen Rand des Balkons steht und sie stürzen beide in die Tiefe. Ian erliegt seinen Verletzungen und Kim kommt mit ein paar Schrammen davon.
Die zwei Brüder, die nichts ahnend vor der Tür gewartet haben, werden nun in diesen Schlamassel verwickelt. Nun müssen sie die Frage angehen, was sie mit den Leichen - denen des Villabesitzers und seines Wächters - machen sollen. Sie entschließen sich dazu, Ians Leiche auf dem Tisch aufzubahren - als Zeichen - und die Leiche des Wächters zu vergraben.
Als kleines Hindernis zwischendurch taucht die überaus kontrollierende und überbeschützende Mutter Kims auf, die ihr übrigens auch die Philosophie des bevorstehenden Weltuntergangs seit jeher vorlebte. Um ihre Tochter wieder nach Hause zu bekommen, wo sie ihrer Meinung nach hingehört, entführt sie sie einfach. Die Aussicht, dass sie dann aber vielleicht aufgrund ihrer Fingerabdrücke im Haus des Toten des Mordes angeklagt werden würde, überzeugt ihre Mutter davon, zurück zum Haus zu fahren.
Dort vernichten sie dementsprechend alle Spuren. Doch sowohl die Behörden als auch die Gangsterfreunde des Toten kommen ihnen trotzdem auf die Spur: Jay hat Angst vor dem, in das er hineingezogen wird und was für Konsequenzen das mit sich bringen wird. Das Gefühl verstärkt sich, als er herausfindet, dass seine Freundin ein Kind von ihm erwartet. Aus diesem Grund sucht er die Polizei auf, um Immunität für sich zu beantragen. Dass er in dem Moment von den Gangsterfreunden des Toten reingelegt wird, ist ihm nicht bewusst und fällt ihm erst später auf. Daher lockt er die Verbrecher auf eine falsche Fährte und erzählt den anderen von ihren neuen Freunden. Sie flüchten vor ihren Verfolgern in die Hütte der Noakes nach Schottland, doch sie werden durch einen Trick gefunden. Nur durch die Zusammenarbeit des Teams können letztlich alle Beteiligten überleben.
Die Staffel endet auf einer Art Cliffhanger, bei dem man sich die Frage stellen kann, wie es mit Kim, Nicky und Co weitergeht und ob es nicht doch eine zweite Staffel der Miniserie geben wird...
Wie kommt Two Weeks to Live rüber?
Two Weeks to Live wird als düstere Comedy beschrieben. Dabei gehen diese beiden Elemente tatsächlich ineinander über. Die gewaltvollen und spannenden Momente werden durchzogen von unerwarteten Kommentaren, die den Humor der Serie ausmachen. Insgesamt bedient sich die Serie oft der Situationskomik. Auch die Witze selbst sind oft sehr düster. Hier zeigt sich der gewohnt trockene, schwarze Humor der Briten, den man entweder liebt oder hasst. Für mich trifft er an sich zwar immer ins Schwarze, andererseits ist die Comedy aber auch nicht so düster, jedoch auch nicht so lustig wie erwartet. Zudem driftet sie oft ins Lächerliche ab. Doch insbesondere Ersteres - die Situationskomik in den actionreichen Szenen - hat für mich den Effekt, dass ich die eigentlich gefährlichen Szenen gar nicht (mehr) ernst nehmen kann, da ich mich noch so sehr im „lustigen Modus“ befinde und gar nicht auf einen solchen Stimmungswechsel eingestellt bin...
Mit seiner pausenlosen, actionreichen Erzählung wirkt „Two Weeks to Live“ mehr wie ein Film als wie eine Serie. Dadurch erinnert sie mich auch an The End of the F***ing World. Auch hier legt die Serie keine Pause ein und erzählt von einer Episode zur nächsten einfach weiter (siehe auch Serial). Dabei sind weder in der Staffel noch in den einzelnen Episoden besondere dramatische Höhepunkte zu finden, die sonst den Rhythmus einer Serie bestimmen. Das passt für mich auch zur Handlung, denn auch hier befinden sich alle Figuren in einem absoluten Ausnahmezustand und können selbst, durch die Lage, in der sie sich befinden, keine Pause einlegen.

Drei Handlungselemente von „Two Weeks to Live“ machen die düstere Comedy besonders, spannend und interessant: das „Weltuntergangsszenario“, die jugendliche Rächerin und der Umstand, dass ebendiese Rächerin an den Weltuntergang glaubt. Die Protagonistin gehört zu einer Gruppe von Menschen, die sich über Jahre hinweg isoliert hat und auf den Weltuntergang vorbereitet ist. Dabei findet sie sich aber kein bisschen in der realen Welt zurecht, was immer wieder für humoristische Momente sorgt. Sowohl die einzelnen Elemente als auch die Mischung gibt es so selten, dass dies Grund genug sein sollte, in die Serie hineinzuschauen. Denn wer findet heutzutage noch eine Serie, die wirklich neue (Handlungs-)Elemente mit sich bringt?
Aus diesem Grund ist für mich die erste Episode noch am beeindruckendsten und reißt mich am meisten mit beziehungsweise überrascht mich am ehesten. Danach flacht die Serie entweder ab oder ich habe mich schon so schnell an den Stil und die Prämisse gewöhnt, dass mich das alles nicht mehr ganz so sehr überraschen und/oder überzeugen kann.
An sich sind natürlich auch die Schauspieler erwähnenswert, die eine so sympathische und charmante Art an sich haben, dass die äußerst absurde Handlung irgendwie wieder natürlich wirkt. Hierbei weist der kleine Cast eine tolle Chemie zueinander auf.
Fazit
Wer britischen Humor mag und gerne Maisie Williams (irgendwie in einer Wiederbelebung der Rolle der Arya) sieht, dem sei die HBO Max-Serie ans Herz gelegt. Zudem ist die düstere Comedy mit ihrer speziellen Prämisse und Inszenierung durchaus was Besonderes. Sie bietet mit sechs Episoden à 20 Minuten kurzweiliges Vergnügen der etwas anderen Art. Die Miniserie kann man sich auf Sky Ticket ansehen.
«Two Weeks to Live» Trailer
Two Weeks to Live Staffel 1 Episodenguide
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