The Walking Dead 3x10

© zenenfoto aus der Episode âHomeâ der US-Serie âThe Walking Deadâ / (c) AMC
Home heiĂt die zehnte Episode der dritten Staffel von The Walking Dead. Die Figuren im GefĂ€ngnis sind wieder in ihrem aktuellen Zuhause und auch in Woodbury kehrt langsam wieder NormalitĂ€t ein. Oder trĂŒgt der Schein?
The Wandering Rick
Rick (Andrew Lincoln) leidet weiterhin an massiven Halluzinationen und Visionen von Verstorbenen. Diesmal bildet er sich ein, seine verstorbene Frau Lori (Sarah Wayne Callies) auĂerhalb der GefĂ€ngnismauern in einem weiĂen Kleid zu sehen. Also wandert er der Vision nach und entfernt sich somit vom Rest der Gruppe, wobei er von Michonne und spĂ€ter auch von Hershel beobachtet wird.
Der Governor poliert seine Silberzunge
In Woodbury sucht der Governor (David Morrissey) das GesprĂ€ch mit Andrea (Laurie Holden). Er zeigt sich Andrea gegenĂŒber einsichtig und verspricht ihr, keine Vergeltung zu planen - trotz der fatalen Verluste durch den Sturm auf Woodbury und die anschlieĂende Rettung der Dixons. Aber ob man seinen Worten trauen kann? Das darf inzwischen sehr angezweifelt werden. Dankt der Chef in Woodbury also ab? Diese Frage stellt sich nicht nur Andrea, sondern auch der Zuschauer. Andrea soll formell die FĂŒhrung ĂŒbernehmen, da sie, seiner Meinung nach, die beste Person fĂŒr diese Position sei. Ist das nur eine weitere Taktik, um das ehemalige Mitglied von Ricks Gruppe hinters Licht zu fĂŒhren?
Die wahren Motive des Governors werden im spĂ€teren GesprĂ€ch mit Milton (Dallas Roberts) deutlich. Nach Merles Verfehlungen und seiner Untreue gegenĂŒber Woodbury ist der Governor lieber noch etwas paranoider und hinterfragt alles und jeden. Milton soll ein Auge auf Andrea werfen, die bekanntlich in der letzten Folge die aufgebrachten Bewohner Woodburys durch eine Rede hinter sich gebracht hat. Milton stellt klar - wenn auch nicht ganz ĂŒberzeugend -, dass er nie die Absicht hatte, die Stadt zu verlassen. FĂŒr den Governor ist Milton auch ein wertvoller Begleiter, Wissenschaftler und so etwas wie ein „Freund“. Aber wĂŒrde sich Milton tatsĂ€chlich eine Kugel fĂŒr den Governor einfangen? So recht mag man ihm das nicht glauben.
Andrea wird nicht von allen in Woodbury Sympathie entgegengebracht. Zum einen möchte ihr die Frau, die Wache schiebt, nichts ĂŒber den Aufenthaltsort des Governors erzĂ€hlen und auch Milton druckst herum und meint, dass er einige Besorgungen machen ist. Wie lange Andrea das Spiel wohl noch mitmacht? Oder mag sie es tatsĂ€chlich, der Spielball von allen zu sein? Wann durchschaut Andrea endlich die LĂŒgenfassade?
Die Dixons auf eigener Faust

Die Dixons diskutieren derweil ihre weitere Vorgehensweise. Merle (Michael Rooker) sieht, dass sich Daryl (Norman Reedus) wĂ€hrend seiner Zeit mit Ricks Gruppe verĂ€ndert hat. Der Ă€ltere Dixon glaubt, dass der Governor bereits dabei ist, seine Rache zu nehmen, was Daryl offenbar durchaus zu denken gibt. WĂ€hrend Daryl also schon mit dem Gedanken spielt, wieder umzudrehen und sich seiner Gruppe anzuschlieĂen, gibt Merle zu bedenken, dass er dort wohl kaum mit offenen Armen empfangen wird.
FĂŒr den Hillbilly-Hawkeye Daryl ergibt sich bald die Möglichkeit, zu zeigen, was seine Zeit bei Rick und Co. aus ihm gemacht hat. NĂ€mlich einen noblen Helden weniger Worte, der bei einem Walker-Angriff auch zugunsten Wildfremder helfend eingreift. Ob das nun daran liegt, dass ein Baby bei der Gruppe auf der BrĂŒcke ist und das Erinnerungen an „L'il Asskicker“ weckt, oder Daryl tatsĂ€chlich zum guten Samariter und Westernheld Ă la Clint Eastwood in der Zombie-Apocalypse wird, ist dabei durchaus ambivalent gehalten.
WĂ€hrend Rick mehr und mehr seine Menschlichkeit verliert, gewinnt Daryl davon immer mehr, was womöglich irgendwann noch auf seinen sehr egoistischen groĂen Bruder Merle abfĂ€rben könnte. Gleichzeitig liefert diese Szene auch endlich einmal wieder Daryl in Action - und das in einer der bisher vielleicht lĂ€ngsten Actionszene mit dem Armbrust-SchĂŒtzen. Diese Actionszene ist gleichzeitig eines der Highlights der ersten HĂ€lfte der Episode und dĂŒrfte bei allen Daryl-Fans ein breites Grinsen hinterlassen.
Dass die Gruppe, die von den Dixons gerettet wird, spanischen Sprachhintergrunds ist, ist angesichts der rassistischen Tendenzen von Merle natĂŒrlich nicht ohne eine gewisse Ironie. Doch der jĂŒngere Dixon mit der Armbrust hat im Moment klar die Hosen an (wir erinnern uns, dass das vorher immer andersherum war - siehe Cherokee Rose). Also bringt Daryl seinen Bruder davon ab, die Gruppe um Proviant oder Ăhnliches zu erleichtern - wenn auch die Armbrust hier etwas Ăberzeugungsarbeit leisten muss.
Bei den Dixons ist es danach Zeit fĂŒr „Real Talk“. Daryl stellt klar, dass Merle damals (wĂ€hrend der ersten Staffel) ĂŒberhaupt nur wegen seines Verhaltens gefesselt wurde und man ihn nicht absichtlich zurĂŒckgelassen, sondern sogar aktiv nach ihm gesucht hat. Doch Merle kam ihnen durch das AbsĂ€gen seiner eigenen Hand zuvor, was sicherlich beim einen oder anderen Gruppenmitglied Gewissensbisse ausgelöst hat. Daryl selbst wird sich wohl am ehesten VorwĂŒrfe gemacht haben.
AuĂerdem macht das GesprĂ€ch der beiden noch einmal den riesigen Wandel und Charakterwachstum von Daryl klar. Wie Merle ihm an den Kopf wirft, war es wohl damals ihre Absicht, das Camp zu ĂŒberfallen, was Daryl dem Rest der Gruppe allerdings auch verschwiegen hat. Nach einem Handgemenge, das Daryls RĂŒcken und die Narben darauf freilegt, wird Merle ganz kleinlaut. Doch Daryl hat offenbar schon wieder genug von seinem groĂen Bruder. Er will zurĂŒck dahin, wo er inzwischen dazugehört, und sieht seinen Fehler ein, seine Ersatzfamilie im Stich gelassen zu haben.
Aber Merle weiĂ ganz genau, dass dort kein Platz fĂŒr ihn ist. Denn natĂŒrlich versteckt Merle dunkle Geheimnisse: den Mordversuch an Michonne (Danai Gurira) sowie die Gefangenschaft und die sowohl physische als auch psychische Folter von Maggie (Lauren Cohan) und Glenn (Steven Yeun). Kann Merle seine Taten ĂŒberhaupt irgendwie wiedergutmachen? Auch wenn er sich so sehr Ă€ndern wĂŒrde wie sein kleiner Bruder? Ist man womöglich Quitt, nachdem man ihn damals allein auf den Dach zurĂŒckgelassen hat? Und lassen die anderen GefĂ€ngnisbesetzer ĂŒberhaupt seine Anwesenheit zu?
Glenn will Vergeltung

Im GefĂ€ngnis beratschlagen sich die restlichen Mitglieder der Gruppe ebenfalls ĂŒber eine Strategie. Michonne zeigt, dass sie ihre Zunge noch nicht verschluckt hat und erzĂ€hlt von dem besonderen Aquarium des Governors, um zu unterstreichen, wie gefĂ€hrlich und unberechenbar der Mann ist. Glenn möchte gemeinsam mit Michonne der Rache zuvorkommen. Doch Hershel (Scott Green) spielt die Stimme der Vernunft. Beim letzten Versuch hatten sie das Ăberraschungsmoment auf ihrer Seite. Hershel hĂ€lt es fĂŒr schlauer, zu fliehen, wĂ€hrend Glenn entweder Angreifen oder das GefĂ€ngnis verteidigen möchte. Aber, wenn alle die Lage besprechen und Rick fort ist, wer hĂ€lt dann eigentlich Wache? Ganz klar ist: Die Gruppe ist durch den Wind und bei weitem nicht so eine Einheit, wie es zu Beginn von Staffel drei der Fall war.
Glenn und Carl (Chandler Riggs) schauen sich im GefĂ€ngnisparameter noch einmal um und stellen fest, dass einige Bereiche, die zuvor als gesichert galten, nun wieder durch Walker besiedelt werden. Glenn ist nach seinem Verhör auf einem Adrenalinschub und will sich nĂŒtzlich machen - oder womöglich verdrĂ€ngen, was ihm in Woodbury geschehen ist. Gemeinsam mit Maggie will er die Gegend erkunden, aber ist Maggie ĂŒberhaupt schon bereit dafĂŒr? Hershel bezweifelt das.
Es kommt zur Aussprache zwischen Maggie und Glenn, oder besser gesagt: einer Maggie, die Glenn mitteilt, was im Verhör passiert ist und warum sie so gehandelt hat, wie sie es getan hat. Denn sie hatte keine Wahl: Entweder, sie hÀtte sich ausgezogen, oder Glenn hÀtte seine Hand verloren. Nachdem Glenn ihr entlocken kann, dass sie zumindest nicht vergewaltigt wurde, platzt ein Knoten und sie fordert Glenn auf zu gehen. Wie wird sich ihre Beziehung im weiteren Verlauf der Staffel wohl entwickeln?
Glenn bleibt weiter impulsiv und aufbrausend. Auch ohne UnterstĂŒtzung will er sich „nĂŒtzlich“ machen. Hershel versucht weiterhin mit Argumenten auf ihn einzureden. Allerdings fĂŒhlt sich Glenn verantwortlich - fĂŒr das, was wĂ€hrend der Suche nach Babynahrung passiert ist, und fĂŒr die Gruppe. Ohne Rick und Daryl sieht er sich als Verantwortlichen an. Was kann er aber allein ausrichten?
Carols neuer Freund?
Carol (Melissa McBride) und Axel (Lew Temple) machen sich derweil daran, einige ZĂ€une vor Zombieangriffen zu sichern. Die Episode könnte auch „GestĂ€ndnis“ oder „Aussprache“ heiĂen, denn Axel erzĂ€hlt der GruppenĂ€ltesten von der Tat, die ihn ins GefĂ€ngnis brachte - ein Ăberfall mit einer Spielzeugpistole. Zwischen den beiden kann man durchaus eine gewisse Chemie beobachten - vom Alter her wĂ€ren sie sicher kompatibel...
Hershel jedenfalls ist nach Glenns Abgang verzweifelt und am Ende seiner Weisheiten. Gerne wĂŒrde er mehr tun, doch sein gesundheitlicher Zustand lĂ€sst es nicht zu. Hatte er bisher Rick seine FreirĂ€ume gegeben, um zu sich zu kommen, vertraut er sich nun ihm an und bittet um Hilfe. Das Gesuch beruht natĂŒrlich auch auf Gegenseitigkeit. Denn Rick öffnet sich Hershel bezĂŒglich seiner zunehmenden Wahnvorstellungen und weiht ihn ĂŒber seine Visionen von Shane, Lori und den anderen Verstorbenen ein. Immerhin sieht er ein, dass es nicht die echte Lori sein kann, er ist allerdings ĂŒberzeugt, dass das ein Zeichen sein muss. Hershel wirft ein, dass der stĂ€ndig ruhelose Rick sich endlich einmal Ruhe gönnen muss. Denn das, was er in den letzten Tagen erlebt hat, wĂŒrde wohl jeden Menschen zerbrechen. Doch Rick kann (noch) nicht ruhen...
Die Rache des Governor
Doch die Gruppe kommt selbstverstÀndlich nicht zur Ruhe. Ganz im Gegenteil. Denn das GesprÀch zwischen Andrea und dem Governor hat sich nur als hohle Beschwichtigung herausgestellt: Der Governor steht mit einigen MÀnnern bereit zum Angriff auf das GefÀngnis. ZunÀchst wird Axel, der sich gerade seelenruhig in einem GesprÀch mit Carol befand, erschossen. Doch damit nicht genug. Mit Maschinengewehren und mehreren Fahrzeugen und MÀnnern startet er einen Angriff.
Der Governor hat ohne sein explizites Wissen einen hervorragenden Angriffszeitpunkt ausgesucht. Der verwirrte Rick ist fernab von der Gruppe und hat bereits Schwierigkeiten, sich selbst zu beschĂŒtzen, mit Daryl fehlt wichtige Feuerkraft, Glenn ist ebenfalls blindlings davon gefahren und die Gruppe von Tyreese wurde fortgejagt. Hershel ist völlig ĂŒberrascht und kann sich auf KrĂŒcken nur schwer verteidigen, Beth (Emily Kinney) und Carl können sich zwar in Sicherheit bringen, sorgen sich aber um die anderen Gruppenmitglieder und deren Leben, wĂ€hrend Carol sicher noch vom plötzlichen Ableben Axels ĂŒberrascht ist, kann sie aber im weiteren Verlauf des Angriffs zumindest dessen Leiche zum Schutzschild umfunktionieren. Michonne scheint nicht die Beste im Umgang mit einer Waffe zu sein, dafĂŒr hat sie sich in den (mindestens) letzten acht Monaten wohl zu sehr auf ihr Schwert verlassen. Maggie ist derweil mit dem Baby im Inneren - immerhin.
Der Governor schlĂ€gt Ricks Gruppe mit den eigenen Taktiken. Das Ăberraschungsmoment ist auf seiner Seite. Anders lĂ€sst sich auch nicht erklĂ€ren, warum das Zielen bei Ricks Gruppe partout nicht funktionieren will. NatĂŒrlich ist er strategisch besser aufgestellt. Mit einem Mann auf dem Aussichtsturm und mehreren gut bewaffneten MĂ€nnern an seiner Seite und der bereits angesprochenen GruppenschwĂ€che der anderen. Dennoch fĂŒhrt er sich doch etwas zu selbstsicher auf und geht wie ein Actionheld aus den 80ern oder 90ern kaum in Deckung. Die ganze Aktion ist wohl eher eine Machtdemonstration und ein Vorgeschmack auf die mögliche Rache als eine bis zum letzten Details durchgeplante Vendetta. SchlieĂlich schieĂt er arrogant - und ohne Sinn und Verstand - auch einfach in die Luft (was natĂŒrlich auch die Walker aus der Umgebung anlocken dĂŒrfte). Wenig beeindruckt zeigt er sich etwa, als einer aus seiner treuen Gefolgschaft dann doch erwischt wird, als Maggie vom Angriff Wind bekommt und ein paar Maschinengewehre zur VerstĂ€rkung herausbringt.
Der Governor hat aber noch nicht genug davon, „nur“ eine wilde SchieĂerei vom Zaun zu brechen: Er lĂ€sst auch noch einen Transporter voller Walker die GefĂ€ngniszĂ€une durchbrechen und so fĂŒr erhebliches Chaos sorgen. GenĂŒsslich schaut der Governor aus der Ferne den verzweifelten Versuchen der Gruppe zu, auch mit dieser Bedrohung fertig zu werden. Bei so manchem werden langsam die Kugeln knapp und Hershel schwebt aufgrund seiner NĂ€he zum Fahrzeug in groĂer Gefahr. Immerhin werden kleine Teilerfolge erzielt: Die Person auf dem Aussichtsturm wird ausgeschaltet und der Governor und seine ĂŒberlebenden MĂ€nner ziehen sich endlich zurĂŒck.

Das ermöglicht den GefÀngnisbewohnern zumindest die Chance auf einen besseren Nahkampf. Es folgt eine Badass-Berserker-Rage von Michonne und Rick sowie die Wiederankunft von Glenn. Doch der GÀnsehaut-Moment der Episode folgt erst, als Rick es ohne Waffen mit gleich drei Walkern aufnehmen muss. Einer der Zombieköpfe wird plötzlich von einem Pfeil durchbort: Daryl ist zur Stelle und hat den zumindest im Kampf mehr als fÀhigen Merle im Schlepptau. Sodass es endlich gelingt, die Lage zumindest etwas wieder zu entspannen.

Zwar bleibt Axel das einzige Opfer auf der Seite des GefĂ€ngnisses, doch das war insgesamt ein sehr gefĂ€hrlicher Warnschuss, der die Lage mit Sicherheit bald noch zur endgĂŒltigen Eskalation bringen wird. AuĂerdem ist fraglich, wie sicher das GefĂ€ngnis nun als Refugium sein wird, denn mindestens ein Eingang steht fĂŒr die Walker-Herden weit offen. Lohnt es sich, hier ein GroĂreinemachen anzugehen oder sollte man sich nach etwas Neuem umsehen?
Ăberhaupt muss nun die Gesamtstrategie nun einmal erörtert werden. Die Gruppenmitglieder sollten einsehen, dass es so nicht weitergehen kann. Doch die Gruppenkonstellation gleicht einem Pulverfass. Alle, auĂer Daryl, hassen Merle, Michonne hat sich bislang wenig vertrauenswĂŒrdig gezeigt, Maggie und Glenn sind noch von den letzten Ereignissen gezeichnet und Rick droht seinen Verstand zu verlieren. Eine VerstĂ€rkung anhand von Tyreese und Co. wurde ausgeschlagen (wo ist diese Gruppe ĂŒberhaupt?), sollte aber noch einmal ĂŒberdacht werden. Der Governor ist personell und organisatorisch momentan meilenweit ĂŒberlegen. Rick als alleiniger EntscheidungstrĂ€ger kann im Moment keine positiven BeschlĂŒsse fassen, aber was ist die beste Alternative? Am rationalsten wĂ€re wohl Hershel. Vielleicht gibt es ja eine Aufteilung in Strategiespezialisten und Strike-Team? Oder Rick lĂ€sst sich zu impulsiven RĂŒckschlĂ€gen verleiten - doch diese sind bisher auch immer von Opfern begleitet worden. Wir werden es in den kommenden Episoden sehen.
Fazit
Home beginnt als ruhige und persönliche Episode in der einige Figuren endlich zu klĂ€renden GesprĂ€chen kommen, die jedoch noch nicht zentrale Konflikte lösen, sondern sie nur ansprechen. HĂ€tte man bis zur Mitte der Episode annehmen können, dass den Zuschauer eine ruhige Episode bevorsteht, wurde man in den letzten zehn Minuten doch erneut eines Besseren belehrt. So kommt es etwa zur schnellen WiederzusammenfĂŒhrung von den Dixons und der GefĂ€ngnisgruppe. Doch noch steht ganz und gar nicht fest, ob das gut gehen kann.
Der Governor hat seine Rache genommen und es steht nun eins zu eins - mit einem nicht zu vernachlĂ€ssigenden Vorteil fĂŒr Woodbury. Insgesamt bietet die Episode eine ausgesprochen starke Mischung aus Charaktermomenten, Action und vor allem im letzten Teil einer ungeheuren Spannung, sodass man sich immens auf die Fortsetzung freut.
Videovorschau auf die Episode I Ain't a Judas (3x11) der US-Serie The Walking Dead: Verfasser: Adam Arndt am Montag, 18. Februar 2013(The Walking Dead 3x10)
Schauspieler in der Episode The Walking Dead 3x10
Was bedeutet eigentlich „TBA“ in der Anzeige bei EpisodenfĂŒhrern?