The Stand Staffel 1
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In den USA und im Rest der Welt bricht die mörderische Variante einer Grippeepidemie aus, die ihren Ursprung in einem entkommenen Influenzastamm hat, der als biologischer Kampfstoff in einer Forschungseinrichtung entwickelt wurde. Fast die gesamte Weltbevölkerung kommt durch die Seuche binnen kürzester Zeit ums Leben, lediglich einige wenige Menschen sind immun: Darunter der Ex-Soldat Stu Redman (James Marsden, Westworld), die Teenager Frannie (Odessa Young, „Shirley“) und Harold (Owen Teague, „Es“), der drogenabhängige Musiker Larry Underwood (Jovan Adepo, „Operation: Overlord“), die geheimnisvolle Nadine (Amber Heard, „Aquaman“) und die clevere Dayna (Natalie Martinez, „The I-Land“).
Diese und noch weitere Überlebende vernehmen in ihren Träumen visionsartige Botschaften der tiefreligiösen Mutter Abigail (Whoopi Goldberg, Star Trek: Picard) sowie des diabolischen Randall Flagg (Alexander Skarsgard, True Blood, „Niemandsland: The Aftermath“), die sie jeweils zu sich rufen: Mutter Abigail nach Colorado, wo sie in einem Altenheim lebt, Flagg in den endzeitlichen Sündenpfuhl Las Vegas. Während Mutter Abigails Anhängerschaft sich anschickt, die untergegangene Zivilisation wieder aufzubauen, animiert Flagg seine Gefolgschaft zu einem Leben wie in dereinst Sodom und Gomorrha. Doch sind nicht alle Anhänger beider Leitfiguren loyal ihnen gegenüber und spielen teilweise ein Doppelspiel und wechseln die Seiten. Es kommt, wie es unausweichlich kommen muss: Zwischen den durch Mutter Abigail und Randall Flagg vertretenen Urmächten des Guten und des Bösen kommt es zu einem letzten finalen Gefecht.
Verfilmung Nummer zwei

The Stand wurde 2020 von den Produktions-Gesellschaften Vertigo Entertainment und Mosaic Media Group in Zusammenarbeit mit CBS Studios zunächst für den Streamingdienst CBS All Access, später dann Paramount+, produziert und ist hierzulande zu sehen beim Streamingangebot Starzplay. Es ist bereits die zweite Verfilmung des 1978 erschienenen, in der ungekürzten Fassung mehr als 1000 Seiten umfassenden Dark-Fantasy/Horror-Epos von Altmeister Stephen King. Schon 1994 wurde der bei vielen Fans als nach „Es“ bekanntester Roman Kings geltende Schmöker als insgesamt 345 Minuten lange Mini-Serie für das Fernsehen verfilmt und hierzulande unter dem Titel „Stephen Kings The Stand: Das letzte Gefecht“ zunächst als Videopremiere herausgebracht. Obwohl auch diese erste Verfilmung ihr Publikum fand, wurde vielfach kritisiert, dass viele Passagen aus dem Buch aus Längengründen fehlten.
Gleich mehrere Nummern größer gestaltet sich nun das 2020er-Remake des Stoffes, für das Josh Boone („Das Schicksal ist ein mieser Verräter“) als Showrunner fungierte. Ursprünglich hatte man geplant, „The Stand“ in zwei Teilen fürs Kino neu zu verfilmen, ehe man sich zu einer weiteren Adaption als Mini-Serie entschied.
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Bekannte Namen

Neben Film- und TV-bekannten Darstellern auch in den Nebenrollen wie Greg Kinnear (derzeit zu sehen in der Horror-Comedyserie „Shining Vale“) als der feinfühlige Glen Bateman oder Heather Graham („The Last Son“) als die unglückliche Rita konnte man Weltstar Whoopi Goldberg (derzeit wieder in ihrer Rolle als mystische Barbesitzerin Guinan in Star Trek: Picard zu sehen) für die Rolle der Mutter Abigail gewinnen, während Alexander Skarsgard (demnächst zu sehen im Wikingerfilm „The Northman“) ihren teuflischen Gegenspieler verkörpert.
Monumentalfernsehen mit Schwächen
Sicherlich vielfach altbekannt ist der berühmte Ziegenwitz, den man sich in Kritikerkreisen gern erzählt: Auf die Frage an eine Ziege, die auf einem Film herumkaut, wie es ihr denn schmecke, antwortet sie, dass das Buch um Längen besser gewesen sei. Nun ist dies sicherlich eine altbekannte Weisheit, denn selbst mit den größten Ambitionen lassen sich interessante Lesestoffe nicht eins zu eins auf Zelluloid adaptieren. Im Fall von The Stand wird dies mitunter ganz besonders deutlich.
Grundsätzlich sorgen die insgesamt neun je etwa eine Stunde langen Episoden (das Ende, das an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden soll, weicht von dem des Buches und auch der ersten Verfilmung ab und wurde von Originalautor King höchstpersönlich geschrieben) für spannende Unterhaltung, was durch die eine oder andere, jedoch eher moderate Gore-Szene untermalt wird. Ein Problem der Serie ist, dass es nun einmal Aspekte der Geschichte gibt, die in gedruckter Form einen hohen Fesselungsfaktor besitzen, in einer Serie jedoch eher für Längen sorgen, ganz besonders, wenn es um die per se sehr wichtigen Hintergründe der fast 20 agierenden Hauptfiguren geht.
Hinzu kommt, dass die immer wieder eingestreuten Rückblenden und Vorausblicke auf deren frühere oder auch spätere Leben sowie unterschiedliche Ereignisse den Fluss der Haupthandlung ziemlich ins Stocken bringen und beim einen oder anderen Zuschauer für Verwirrung sorgen dürften. Die berühmte und vielzitierte King-Atmosphäre kommt in der Serie aus diesem Grund bedauerlicherweise nur eher selten auf. Ganz besonderen (unfreiwilligen!) Gruselfaktor jedoch erzeugt die Tatsache, dass die Captain Trips genannte Seuche wie eine (glücklicherweise!) stark übertriebene Version der noch immer herrschenden Corona-Pandemie darstellt, was zartbesaiteten Gemütern möglicherweise nicht eben zuträglich ist.
Ausgezeichnete Besetzung
Über jeden Zweifel erhaben jedoch ist die Besetzung der Serie auch fernab der Hauptrollen: Besonders anrührende Darstellungen kommen von Henry Zaga („New Mutants“) als gehörloser einäugiger Nick und von Brad William Henke („Sneaky Pete“) als dessen geistig zurückgebliebener Freund Tom Cullen.
Besser geht immer!
Entsprechend erhielt die Serie nach ihrer Erstausstrahlung denn auch eher gemischte Kritiken, denen man sich in weiten Teilen anschließen kann. Als spannende und nur bisweilen gruselige TV-Unterhaltung ist The Stand durchaus zu empfehlen, doch Freunde der erfolgreichen literarischen Vorlage könnten enttäuscht sein.
«The Stand» Trailer
The Stand Staffel 1 Episodenguide
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