The Newsroom 3x05

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In der aktuellen Episode der HBO-Dramaserie The Newsroom kulminieren zwei gesellschaftlich höchst relevante und akute Themen, mit denen Serienautor Aaron Sorkin seit dem Start des Formats vor zwei Jahren stets die größten Schwierigkeiten hatte: Frauen und das Internet. Oh Shenandoah ist die schwächste Episode einer sowieso schon nicht besonders gelungenen Serie. Vielleicht ist sie sogar die schwächste Episode des Serienjahres.
Dabei ist sie nicht nur schlecht, weil sämtliche Handlungsbögen die schlechtesten Sorkin-Angewohnheiten nach außen kehren, sie ist schlicht auch ein echtes Ärgernis, weil der Autor uns in maximal belehrender und kaum erträglicher Art und Weise erklären will, wie Frauen mit der eigenen Vergewaltigung umzugehen haben. Außerdem ist das Internet die Ausgeburt des Bösen und alle Journalisten, die dort arbeiten, Verräter des journalistischen Ethos.
Listen here, Internet Girl
Die Episode macht jegliche Hoffnung zunichte, die sich in den vorangegangenen Episoden der dritten Staffel leise angekündigt hatte. Zwar waren diese immer noch äußerst didaktisch konzipiert, doch gab Sorkin seinen Antagonistenfiguren wenigstens eine hauchdünne Chance, ihre Vorstellungen mit halbwegs nachvollziehbaren Argumenten zu unterfüttern. Sie waren nicht mehr die eindimensionalen Idioten, als die sie noch in den ersten beiden Staffeln porträtiert wurden - mögen dies nun Mitglieder der Tea Party, von Occupy Wall Street oder Klatschjournalisten gewesen sein.
In dieser Episode wechselt Sorkin aber wieder in seinen grandios deplatzierten und unerträglichen Oberlehrer-Elitisten-Stil. Er ist als alleiniger Drehbuchautor der Episode aufgeführt, was die Annahme zulässt, dass er alles, was er seine Figuren hier sagen lässt, auch tatsächlich glaubt.
The Newsroom war schon immer Sorkins Sprachrohr für seine eigenen Vorstellungen von Ethik, Moral und das Echte, Wahre, Richtige. Es gab nie Raum für Nuance oder Komplexität. Es gab nur Aaron Sorkins Wahrheit und die Entscheidung des Zuschauers, dafür oder dagegen zu sein. In Oh Shenandoah wird dieses Prinzip nun auf die Spitze getrieben. Das misslungene Herzstück der Episode ist die Unterhaltung zwischen Don Keefer (Thomas Sadoski) und dem Vergewaltigungsopfer Mary (Sarah Sutherland). Im Auftrag seines neuen Chefs Lucas Pruit (B. J. Novak) soll Don sie auf dem Campus der Stanford-Universität ausfindig machen und dazu überreden, gemeinsam mit ihrem (angeblichen) Vergewaltiger in einer Talkshow des Senders ACN aufzutreten.
Mary darf aber nicht nur ein mutmaßliches Vergewaltigungsopfer sein, das Gerechtigkeit sucht und diese nicht findet. In Sorkins Universum muss sie auch noch eine Internetplattform gegründet haben, auf der andere Vergewaltigungsopfer ihre Angreifer öffentlich an den Pranger stellen können. So schlägt Sorkin in seiner eigenen, völlig verqueren und fehlgeleiteten Art, zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Episode ist ein Rundumschlag gegen Frauen und das Internet.
Die Fernsehkritikerin Libby Hill von AV Club fasst das folgendermaßen zusammen: „Aaron Sorkin doesn't understand who the victim is. He doesn't understand how empathy works. And he, as a rich, powerful, white man in the United States, doesn't understand that he is among the most privileged people in the world.“ („Aaron Sorkin versteht nicht, wer das Opfer ist. Er versteht nicht, wie Empathie funktioniert. Und er, als reicher, mächtiger, weißer Mann in Amerika, versteht nicht, dass er zu den privilegiertesten Menschen der Welt gehört.“)
Nun aber zurück zum größten Ärgernis der Episode: Don sucht Mary in ihrem Wohnheimzimmer auf und fühlt sich sogleich unwohl damit, sie auch dort zu interviewen, weil er Angst davor hat, sie könnte auch ihn der Vergewaltigung bezichtigen. Diese Eingangsszene dient als Aufbau für das nachfolgende Verbalgefecht in typischer Sorkin'scher spitfire dialogue-Manier. Mary lässt Don mehrmals und glaubhaft wissen, dass sie vergewaltigt wurde - von zwei Kommilitonen auf einer Party, unter starkem Einfluss von Alkohol und Drogen.
Sie habe sich danach an den Sicherheitsdienst der Universität, die Polizei und die Staatsanwaltschaft gewendet, wo sie die immer gleichen, lächerlichen Hinweise bekommen habe: Sie solle sich nicht mit „solchen Typen“ einlassen, solle nicht ohne Begleitung auf Partys gehen, solle weniger Alkohol trinken. Die Tendenz dieser Ratschläge ist stets die gleiche: Frauen tragen eine Teilschuld daran, wenn sie vergewaltigt werden.
Ohnmacht und Argwohn
Don ist von Anfang an skeptisch. Er nennt die Vergewaltigung „a kind of rape“ („eine Art von Vergewaltigung“) und geht dann dazu über, ihr in maximal überheblicher Weise zu erklären, wie er sie gefunden hat - eine willkommene Gelegenheit für Sorkin, den verfeindeten Internetjournalisten zu erklären, wie ein „echter“ Journalist arbeitet - faktenbasierte Recherche und so weiter. Natürlich muss auch die von Sorkin kreierte Figur Mary dafür ihre Hochachtung aussprechen: „That's a lot of detective work! That's old school!“ („Das ist ja richtige Detektivarbeit! Echte alte Schule!“) Einmal mehr darf also ein Mann einer Frau erklären, was richtig, was echt, was gut ist. Sie darf ihm mit großen Augen dabei zuschauen und ihn dann, am Ende seines Sermons, bejubeln.
Fairerweise muss man dazusagen, dass Sorkin Mary aus der unsäglichen Figurenzeichnung seiner weiblichen Charaktere der vergangenen beiden Staffeln ausbrechen lässt. Sie erklärt Don, dass es keine Gerichtsverhandlung geben wird, dass sie lediglich ein Eintrag in einer furchteinflößenden Statistik von unaufgeklärten Vergewaltigungsfällen sein wird. Deshalb habe sie die Webseite gegründet, um Opfern wie ihr wenigstens eine öffentliche Plattform zu bieten. Don findet, dass dies ein guter Zeitpunkt ist, um Parallelen zur Storyline um seine Freundin und Kollegin Sloan Sabbith (Olivia Munn) aus einer vergangenen Staffel zu ziehen, bei der sie von einem verbitterten Exfreund mit Nacktbildern erpresst wurde.
Sorkin will damit nicht etwa Don als selbstgerechten Vollidioten darstellen, sondern die Aktionen von Sloans Ex (im Internet!) mit der von Mary (auch im Internet!) gleichsetzen. Die Aussage, die er damit zu bezwecken scheint, ist haarsträubend: Er glaubt ganz offensichtlich, dass es eine Grauzone gibt, in der vergewaltigte Frauen, die nach Gerechtigkeit suchen, nachdem sie ihnen von institutioneller Seite verwehrt wurde, eine Teilschuld an den Verbrechen ihrer Angreifer tragen.
Oder anders ausgedrückt: Wenn die Strafverfolgungsbehörden keinen Anlass zum Eingreifen sehen, sollten sich auch die Opfer in Stillschweigen üben, denn theoretisch könnte eine solche Seite wie die von Mary dazu genutzt werden, falsche Anschuldigungen zu machen, um die Karriere oder gleich das Leben eines unschuldigen Mannes zu zerstören. Oder noch einfacher ausgedrückt: Niemand will etwas von deiner Vergewaltigung wissen
Im weiteren Verlauf der Szene versucht Don, Mary davon zu überzeugen, sein eigenes Talkshowangebot nicht anzunehmen. Aber nicht etwa, weil sie dadurch erneut traumatisiert würde oder weil es ganz allgemein eine furchtbare Idee ist, Opfer und Täter in einer Sendung gegeneinander antreten zu lassen (was mit Sorkins Abneigung gegen Sensationsgier einhergeht). Sondern, weil „law can acquit, but the internet never does. The internet is used for vigilanteism every day.“ („das Gesetz kann freisprechen, das Internet aber nicht. Das Internet wird täglich für Racheaktionen genutzt.“)
Selber schuld!
Er spricht dabei nicht von denjenigen, die im Internet auf möglichst dumme und vulgäre Art beschimpft und bedroht werden (siehe: Anita Sarkeesian), weil sie einen klaren Standpunkt einnehmen. Es geht ihm vielmehr um das, was einem Mann angetan werden könnte, würde er fälschlicherweise der Vergewaltigung bezichtigt.
Hier sind wir aber nun immer noch nicht bei der haarsträubendsten Stelle dieser Diskussion angekommen. Die kommt danach. Mary baut ihre Argumente weiter aus: „The law is plainly failing rape victims. That must be obvious to you.“ („Das Gesetz schafft es nicht, Vergewaltigungsopfer zu schützen. Das muss dir doch klar sein.“)
Dons Replik ließ - und lässt mich immer noch - sprachlos zurück: „It is, but in fairness, the law wasn't built to serve victims... I've heard two competing stories, one from a very credible woman who has no reason to lie, the other from a guy I judge to be a little sketchy who has every reason to lie, and I'm obligated to believe the sketchy guy... I believe I'm morally obligated. I'm the guy who goes around saying OJ's not guilty because a jury said so.“ („Das stimmt, aber, um fair zu sein: Das Gesetz wurde nicht geschrieben, um Opfern zu dienen. Ich habe zwei konkurrierende Geschichten gehört, eine von einer sehr glaubwürdigen Frau, die keinen Grund hat, zu lügen, und die andere von einem Typen, den ich für zwielichtig halte, der viele Gründe hat, zu lügen. Ich bin aber dazu verpflichtet, dem zwielichtigen Typen zu glauben... Ich bin dazu moralisch verpflichtet. Ich bin derjenige, der allen erzählt, dass OJ nicht schuldig ist, weil eine Jury das so entschieden hat.“)
Glaubwürdig an diesem Szenario ist, dass ein männlicher Journalist sich entschließt, dem weiblichen Opfer von Missbrauch eine Teilschuld zuzusprechen und das mit der schwachen Verteidigung zu rechtfertigen, dass es dabei um journalistisches Ethos geht (#GamerGate).
Viel weniger glaubwürdig ist die Tatsache, dass sich ein weibliches Vergewaltigungsopfer diesen Bullshit anhören und Don nicht sofort rausschmeißen würde. Vielleicht würde sie das sogar machen, jedoch nicht, wenn sie Sorkins unerträglichen Dialog ertragen müsste. Er ist offensichtlich davon überzeugt, dass das geschriebene Gesetz glaubwürdiger ist als eine Zeugenaussage, ohne dabei einzugestehen, dass diese Regeln und Gesetze eben nicht für alle gelten, weil wir in einer ungerechten Gesellschaft leben.
Sorkins Umgang mit seinen weiblichen Charakteren war seit Beginn der Serie einer der größten Kritikpunkte. Vor Oh Shenandoah galt der Handlungsbogen um Maggie (Alison Pill) in der zweiten Staffel als negativer Höhepunkt. In diesem gelingt es ihr nicht, aus einem Kriegsgebiet zu berichten, ohne danach unter schwerem posttraumatischem Stress zu leiden und sich eine wahnsinnige, selbstgeschnittene Frisur zuzulegen. Klar, für Sorkin kann es nur einen wahren Kriegsberichterstatter geben: den Mann.
Einblicke in das Seelenleben eines Autors
Der Verdacht, dass Sorkin in The Newsroom seine eigene psychische Manifestation verarbeitet, wurde gestern durch mehrere Tweets von Alena Smith angeheizt, einem Mitglied des „Newsroom“-Autorenteams. Sie behauptet darin, von Sorkin aus dem Writers' Room geworfen worden zu sein, nachdem sie nicht aufhören wollte, die Vergewaltigunsstoryline anzufechten.
Sorkin hat darauf mittlerweile reagiert, konnte mit diesem Statement aber nicht das Bild durchbrechen, das er mit dieser letzten Episode hinterlassen hat. Statt auf die Kritik an der Episode zu reagieren, konzentriert er sich lieber darauf, die Glaubwürdigkeit seiner ehemaligen Angestellten zu untergraben - wie Don das eben bei Mary tut.
Ein Haupthandlungsbogen dieser Staffel ist die von Sorkin wahrgenommene Spannung zwischen seiner Fantasie von Journalismus (alte Schule, präzise, gründlich, ethisch-moralisch intakt) und dem Journalismus im Internet, der diese Grundsätze missachtet und sie mit sensationsheischenden Klickschlampen zerstört. Beinahe sämtliche Erzählstränge dieser Episode spielen alte gegen neue Schule aus: Sloan gegen den Typen mit der Stalker-App, alle echten Journalisten des Newsrooms (minus Charlie) gegen ihren neuen Eigner Lucas Pruit. Nur Will McAvoy (Jeff Daniels) darf während seiner Gefängnisfantasie nicht gegen das Internet wettern. Er darf lediglich seinem herbeigeträumten Vater eine Lehrstunde in schleimiger Elitisten-Arroganz erteilen.
Maggie und Jim (John Gallagher, Jr.) warten derweil am romantischsten Ort der Welt - dem Moskauer Flughafen - auf Edward Snowden, dem prominentesten Vertreter der „Citizen Journalists“ („Bürgerjournalisten“), die Sorkin so unnachgiebig und erbarmungslos von seinen Heldenfiguren beschimpfen lässt.
So darf denn auch Jim ganz offen und ehrlich Sorkins Institutionenliebe und seinen Hass gegen alles Nichtelitäre aussprechen: „I want to ask him about when he decided to declare war on the United States.“ („Ich will ihn fragen, wann er sich dazu entschlossen hat, den Vereinigten Staaten den Krieg zu erklären.“) Sorkin lebt so sehr in der Vergangenheit, dass er einen Begriff („Citizen Journalism“) in seine Serie einbaut, der seit mehreren Jahren schon nicht mehr benutzt wird - weil es für einen Großteil der Berichterstattenden zum Alltag geworden ist, auch Twitter-Feeds und andere Internetressourcen als Quellen zu nutzen (bestes aktuelles Beispiel: Ferguson).
Schon vor dieser wahrhaft bedenklichen Episode nutzte Sorkin seine Serie als Bühne zur öffentlichen Ausfechtung privater Querelen. Sein Date mit einer Autorin der New York Post verarbeitete er in einem Handlungsbogen in der zweiten Staffel (anhand einer Klatschkolumnistin der fiktiven Publikation TMI). Auch in der Beziehung zwischen Hallie (Grace Gummer) und Jim zu Beginn dieser Staffel spiegelt sich Sorkins Weltbild wider - Jim macht mit Hallie Schluss, weil sie nun fürs Internet schreibt. Vorher darf sich Hallie aber noch einmal bei Jim anbiedern. Gute, alte, klassische Männerfantasie eben.
Ein letztes Fanal
Wahrlich lächerlich wird es aber am Ende der Episode, als Charlie Skinner (Sam Waterston) buchstäblich vom Internet umgebracht wird. Mit dem symbolischen Vorschlaghammer prügelt uns Sorkin hier ein, dass „das Internet“ den „echten Journalismus“ tötet. Statt jedoch den gewünschten Schockeffekt zu erreichen, ließ mich diese Szene nur laut auflachen. Ich konnte - und kann es immer noch nicht - glauben, dass sich Sorkin wirklich auf so eine platte Allegorie einlässt.
Julianne Escobedo Shepherd von Jezebel findet dazu die richtigen Worte: „At this rate (...) the series will close with Will McEvoy (sic!) indignantly resigning from ACN in a defiantly performative act of Twitter. It will be the first and last time McEvoy will ever use such filthy, amoral, unethical social media, destroyer of all that is good and holy (...).“ („Wenn es so weitergeht (...), wird die Serie damit enden, dass Will McAvoy mittels eines letzten trotzigen Akts entrüstet via Twitter bei ACN kündigt. Es wird das erste und letzte Mal sein, dass McAvoy jemals ein solch schmutziges, amoralisches, unethisches soziales Medium nutzen wird, der Zerstörer von allem, was gut und heilig ist (...).“)
Und weiter: „Or maybe he'll just tweet ,NO SIR' and blow his own brains out on the steps of the Capitol. No matter what happens, it's clear that history won't be kind to this show - but that's likely what's been bugging Sorkin the whole time.“ („Vielleicht wird er auch einfach ,NO SIR' tweeten und sich selbst auf den Stufen des Kapitols eine Kugel in den Kopf jagen. Egal, was passiert, es ist jetzt schon klar, dass die Historie mit dieser Serie nicht wohlwollend umgehen wird - das ist es wahrscheinlich, was Sorkin die ganze Zeit schon ärgert.“)
Das Schlusswort zum müden, alten, zornigen weißen Mann Sorkin, der ja bereits angekündigt hat, dass er keine Fernsehserien mehr produzieren wird, gehört indes Sonia Soraiya von Salon: „Sorkin has always been a writer intensely aware of his critics, and in this final arc of his last TV show, it feels like he might be admitting defeat. He carried on the fight for a while - and it was a good fight - but the time of white knights leading us to victory is over, just as Don Quixote's story came to its own tragicomic end. So why not go out with a bang? If you're going to tilt and (sic!) windmills, at least let them be really big windmills.“ („Sorkin war schon immer ein Autor, der sich die Meinung seiner Kritiker zu Herzen genommen hat, und in diesem letzten Handlungsbogen seiner letzten TV-Serie fühlt es sich an, als würde er seine Niederlage eingestehen. Er hat für eine ganze Weile gekämpft - und es war ein guter Kampf - doch die Zeit, in der uns edle Ritter zum Sieg führen, ist vorbei - genau wie Don Quixotes Geschichte, die zu einem tragikomischen Ende kam. Warum sich also nicht mit einem Knall verabschieden? Wenn man sich schon gegen Windmühlen auflehnt, dann können es ja wenigstens richtig große Windmühlen sein.“)
Der Kampf ist vorbei, lieber Aaron. Jetzt kannst du dich ausruhen.
Trailer zum Serienfinale von „The Newsroom“:
Verfasser: Axel Schmitt am Dienstag, 9. Dezember 2014The Newsroom 3x05 Trailer
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