The Flash 5x06

© zenenfoto aus der „The Flash“-Folge „The Icicle Cometh“ (c) The CW
In der The Flash-Folge The Icicle Cometh geht Team Flash, vertreten durch Barry (Grant Gustin) und Cisco (Carlos Valdes), gemeinsam mit Caitlin (Danielle Panabaker) auf die Suche nach ihrem für tot gehaltenen Vater Thomas Snow (Kyle Secor), wobei die Spur zu einer verlassenen Forschungsstation führt. Wegen der fortgeschrittenen ALS-Erkrankung ihres Vaters hat Caitlin eigentlich keine großen Hoffnungen, ihn zu finden, doch recht schnell gibt er sich zu erkennen und erklärt, mit einigen Forschern in Kontakt gewesen zu sein. Darunter seien Harrison Wells (Tom Cavanagh) und Victor Fries (aka Mr. Freeze) - und damit schon wieder ein Verweis in Richtung Gotham City. Um eine Heilung für seine Krankheit zu finden, habe er Experimente mit Kältetechniken ausgeführt und sich dann auch selbst in Quarantäne versetzt, weil bis auf Einfrieren wenig geholfen habe. Mithilfe rationierter Lebensmittel und Einfrierens soll er dann überlebt haben und auch eine einseitige Videobeobachtung sei ihm möglich gewesen, weswegen er die Namen von Barry und Cisco kenne. Eine Geschichte, die Barry und Caitlin glauben, Cisco aber eher skeptisch macht - völlig zu Recht. Dennoch wird er bei Vibe-Fähigkeit zu den Star Labs gebracht, wo nach einer Lösung getüftelt werden soll.
Mortal Kombat
Cicada (Chris Klein) setzt seinen Rachefeldzug gegen Metawesen fort, erhält jedoch von einer gewissen Raelene (Cassandra Ebner) ordentlich Gegenwehr - sie kann ihre Arme, wie gewisse Figuren aus Mortal Kombat, nämlich zu Messern machen. Lange hält ihre Offensive nicht und sein Speer rafft auch sie dahin. Cicadas gesundheitliche Verfassung verschlimmert sich jedoch und er will auch nicht auf den Rat von Doctor Ambres (Lossen Chambers) hören. Warum man ausgerechnet Klein mit dieser Rolle betraut hat, ist ein Rätsel für mich. Der Schauspieler ist ein Overacting-König und wirkt für mich zu keiner Sekunde überzeugend. Ich denke nicht, dass ich da alleine bin mit meiner Einschätzung... Viel zum Plot tragen die Szenen auch nicht bei.
Die Suche nach den Bruchstücken

Iris (Candice Patton) und Nora (Jessica Parker Kennedy) suchen derweil mit Sherloque Wells (Tom Cavanaugh) nach Hinweisen zum abgestürzten Satelliten und dessen Reaktor-Kern. Das Team kann 46 Orte ausmachen, in denen Bruchstücke gelandet sind und auch die Waffe des Schurken soll direkt aus dem Kerninneren stammen. Das Mutter-Tochter-Gespann ist zunächst etwas ungelenk und weiß nicht so recht etwas mit sich anzufangen, weil Nora eigentlich gerne etwas mehr Zeit mit der Mutter verbringen will, die ihre Arbeit aber eigentlich üblicherweise alleine macht.
Sherloque muss also die Aufgaben verteilen, die eigentlich auf der Hand liegen: Iris führt Gespräche und Nora sucht die Locations mit Supergeschwindigkeit auf Spuren ab. Dass die beiden so ihre Schwierigkeiten haben, weil Nora eine andere Iris aus der Zukunft kennt, ist bekannt. Darum müssen sie sich vorsichtig annähern, wobei Sherloque später mit seiner Tea-Time aushilft. Denn das Wrack könnte, worauf auch ein Poster zu einem Jahrmarkt am Tag des Absturzes hindeutet, im Wasser gelandet sein, also gibt Iris ihrer Tochter Tipps, wie man es mit der Hochgeschwindigkeit bergen kann, und greift dafür auf ihre eigene große Sternstunde als Speedster zurück. Eine nette kleine Idee, um die beiden zusammenzuschweißen.
Cecile und Ralph ermitteln
Ralph (Hartley Sawyer) geht diesmal mit Cecile (Danielle Nicolet) auf ein kleines Abenteuer, wobei die frischgebackene Mutter ihre Fähigkeiten als einschüchternder District Attorney anwenden soll. Diese sind aber, gelinde gesagt, etwas eingerostet. Als sie beim leeren FEMA-Camp nachfragen, werden sie vom zuständigen Menschen nur ausgelacht und nicht ernst genommen. Erst, als Cecile ihre Hausarbeiten macht, ihrem alten Spitznamen gerecht wird und ermittelt, ob Vance Brandon (Alex Rose) Dreck am Stecken hat, rückt er mit einer Namensliste raus, die dem Team bei der Suche nach Hinweisen zu Cicadas Identität helfen können. Denn es gibt eine Reihe von Opfern, darunter Kinder, die die bisher beste Spur darstellen, mehr über die Hintergründe für die Vendetta herauszufinden.
Icicle

Zurück beim freudigen Wiedersehen der Snows, freut sich Caitlin darüber, ihren Vater endlich wieder sprechen zu können und erzählt vom frostigen Verhältnis zu ihrer Mutter. Als der Vater beim Spaziergang einen Anfall erleidet, kommt zurück in den Star Labs einiges Schockierendes heraus. Es sieht stark danach aus, dass Caitlin auch den genetischen Marker für ALS in sich trägt und ihr Vater deswegen als Teil seiner Genforschung Killer Frost in sie eingepflanzt hat, in der Hoffnung, sie so zu heilen. Er verneint jedoch, dass er selbst so ein Alter Ego besitzt, weswegen er stirbt und Caitlin verschont/gerettet ist.
Barry und Caitlin überlegen, ob sie ins Verteidigungsministerium einbrechen, um ein teures Gerät zu „leihen" und die Prozedur in Gang zu bringen, die Thomas dem absoluten Nullpunkt aussetzt. So kann er sich eventuell mit Caitlins Serum heilen. Cisco bleibt hier die Stimme der Vernunft und er möchte den Einbruch in und das Hacken eines Regierungsgebäudes nicht unterstützen. Bald findet er per Zufallsvibe heraus, dass Thomas wahrscheinlich nicht der ist, der er vorgibt zu sein. Da Caitlin und Barry jedoch von ihren Emotionen und ihren tragischen Familienangelegenheiten geblendet werden und sich über das Wiedersehen freuen, hören sie nicht auf seine Worte. Eher per Zufall versteht Caitlin, was Sache ist und dass sie es in Wirklichkeit mit der Killer-Frost-Seite des Vaters zu tun haben, der Icicle getauft wird. Er hat vor, die Überreste von Thomas zu beseitigen. Doch da ist es schon fast zu spät, denn das Serum ist fertig und Icicle kann das Team mit seiner Fähigkeit ausschalten und die Prozedur einleiten...
Das Team kann ihn verfolgen, aber wegen der Minusgrade nur wenig ausrichten - es ist so kalt, dass man sich kaum bewegen oder anständig atmen kann. Nur Caitlin stellt sich als immun heraus und kann nach langer Zeit wieder ihre Killer-Frost-Seite aktivieren. Die Lektion aus der Geschichte ist, dass Team Flash ihre wahre Familie ist und ihr immer zur Seite steht. Allerdings lässt sie sich kurz vom Vater reinlegen, als er sein altes Gesicht zeigt und so ohne das Serum entkommen kann. Nach der Flucht gelingt es auch auf Anhieb nicht, seine Kältesignatur zu finden. Es kommt heraus, dass im Kampf gegen DaVoe Killer Frost nicht ausgelöscht, sondern nur mental geblockt wurde und mit einer Apparatur von Harry ist es möglich, den Dialog mit ihr aufzubauen. Denn die beiden Seiten von Caitlin befinden sich aktuell im Einklang und ziehen an einem Strang.
Fazit
Die The Flash-Folge The Icicle Cometh wird geprägt vom Wiedersehen der Snows, was für Caitlin eine Achterbahnfahrt der Gefühle ist. Schade für sie, dass sich der Vater nach so vielen Jahren als weiterer Rückschlag in einer Reihe von familiären Enttäuschungen herausstellt. So erhält sie immerhin eine neue Perspektive auf die Handlungen ihrer Mutter, die sie vielleicht doch nur beschützen wollte. Das kleine Abenteuer rund um Ralph und Cecile lockert die Stimmung auf und liefert eine neue Spur zur Identität des Widersachers, während Iris und Nora sich in ihrer Beziehung etwas näherkommen, was okay ist, aber nun mal keinen Innovationspreis verdient. Cicada als Schurke der Staffel bleibt schwach und sogar eher lachhaft.
Trailer zur Episode O Come, All Ye Thankful (5x07) der US-Serie The Flash:
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Verfasser: Adam Arndt am Mittwoch, 21. November 2018The Flash 5x06 Trailer
(The Flash 5x06)
Schauspieler in der Episode The Flash 5x06
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