The Blacklist 10x16

The Blacklist 10x16

Mit den Folgen „The Hat Trick“ und „Blair Foster“ liefert uns die US-Serie „The Blacklist“ doppelte Unterhaltung vom neuen Sendeplatz. Coopers Team erhĂ€lt direkt mehrere FĂ€lle von Raymond, wĂ€hrend Hudson seine Untersuchung mit Hilfe von Dorf vor den Richter bringt.

James Spader in „The Blacklist“
James Spader in „The Blacklist“
© NBC

Doppelpack

The Hat Trick und Blair Foster lassen sich gewiss separat betrachten, aber da beide Episoden zusammen ausgestrahlt wurden und die weitere Entwicklung zwischen Raymond Reddington (James Spader) und unserer Taskforce aufzeigen, ist es vermutlich nur fair, wenn ich sie gemeinsam diskutiere. Andernfalls wĂŒrde die erste Folge wesentlich schlechter abschneiden, die zwar direkt drei neue FĂ€lle von Red fĂŒr Cooper (Harry Lennix) bereithĂ€lt, aber mit denen nur schwerlich zu unterhalten weiß. Blair Foster (Francie Swift) hingegen fĂŒhrt uns als Blacklisterin in neue Territorien, weil sie neben dem Fall der Woche auch das Problem Arthur Hudson (Toby Leonard Moore) thematisiert. Wichtig ist aber, dass beide Episoden aufeinander aufbauen und zusammen die weitere Richtung demonstrieren, die die zweite HĂ€lfte dieser letzten Staffel einschlĂ€gt.

Es ließ sich auch fast erwarten, dass die drei unterschiedlichen FĂ€lle, die Red Cooper mitgibt, keine großen Herausforderungen darstellen. Im Prinzip sind sie sogar trivial und hĂ€tten die Aufmerksamkeit der Taskforce nicht verdient. Eine AnwĂ€ltin (Tara Westwood), die sich selbst bereichert, eine Kinderwunschklinik, die sabotiert wurde und zuletzt ein vermeintlicher Todesengel (Marceline Hugot), der dank Twist doch keiner ist, sondern ein anderes Verbrechen als Hintergrund hat. Selbst Donald (Diego Klattenhoff), Siya (Anya Banerjee) und Dembe (Hisham Tawfiq) scheinen gelangweilt von den Resultaten, wĂ€hrend Herbie (Alex Brightman) den einzigen Fall mit Überraschung erhĂ€lt. Erst am Ende erkennt Donald den gemeinsamen Faktor hinter den unterschiedlichen FĂ€llen, der - wie sollte es anders sein - zum Namen Raymond Reddington fĂŒhrt.

Red ist derweil nicht untĂ€tig und nimmt Arthur Hudson unter die Lupe. Auf der Suche nach dem ĂŒblichen Dreck, mit dem Hudson sich möglicherweise erpressen lĂ€sst, findet er Abby Ryder (Ezioma Asonye) und darf erkennen, dass Arthur tatsĂ€chlich ein guter Mann ist. Keine Spur von Skandalen hier, was bei Dorf (Wayne Duvall) spĂ€ter anders aussehen soll. Aber der Punkt ist, dass Hudson in beiden Episoden eine Rolle spielt und Raymond vorerst keinen Weg hat, ihn aufzuhalten. Da sind Panabaker (Deirdre Lovejoy) und Cooper vorerst auf sich gestellt, wobei Cynthia erst jetzt erfĂ€hrt, dass Red seinen Namen aus den Akten entfernt hat. BezĂŒglich Hudson mĂŒssen wir derweil abwarten, wie sein Treffen mit Blair verlĂ€uft. Ihre goldene Zunge könnte ihn zwar in eine gewisse Richtung stupsen, aber irgendwie glaube ich nicht, dass er sich kompromittieren lĂ€sst.

Blair Foster selbst wird im Verlauf der zweiten Folge zur echten Bedrohung fĂŒr unsere Taskforce. Nicht nur, dass sie sehr geschickt alle Beweise im Fall der Woche verschwinden lĂ€sst. Nein, am Ende findet sich in ihren Akten die Lösung fĂŒr Dorfs Auftritt vor der Presse und zwischenzeitlich versucht sie sogar, Donald mit einer potenziellen Karriere zu ködern. Ganz nebenbei hat sie sehr gute Kontakte und ist Ă€hnlich wie Red sehr selbstsicher in ihren Auftritten. Von dieser Dame werden wir sicher noch mehr hören und sehen, eben weil sie einen formidablen Gegner abgibt.

In den Nebenhandlungen folgen wir Donald, der Jonathan Pritchard (Mackenzie Astin) unterstĂŒtzt. Donald hilft dabei, Jonathan wieder mit seiner Frau in Kontakt zu bringen, wovor dieser offenbar große Angst hatte. Ein Schritt nach dem anderen ist hier die Devise, der Jonathan schließlich auch folgt und somit die Nebenhandlung fĂŒr Donald zu einem guten Ende bringt. WĂ€hrenddessen wĂŒrde ich auch Raymonds private Interessen als Nebenhandlung bezeichnen, ob sie nun seine AufrĂ€umarbeiten im Vorstand von „Inside Wild“ beinhalten, welche uns die drei FĂ€lle bescherten oder sein Versuch, ĂŒber Manny Soto (David Zayas) wieder Kontakt mit Weecha (Diany Rodriguez) aufzunehmen. Zwar steuert Red die aktuellen FĂ€lle bei, aber zu seinen Interessen erfahren wir ebenso ein wenig, was sicher nicht nur Dembe zu denken gibt.

FĂ€lle der Woche

Neue FĂ€lle von Red wĂŒnscht sich Cooper schon lange. Jetzt ist es endlich so weit, und zwar dreifach. Ja, gleich drei „komischen“ VorfĂ€llen sollen Donald, Siya, Dembe und Herbie nachgehen. Da sie von Red kommen, ist die Mutmaßung, dass es sich dabei um mehr handeln muss als vorgegeben, natĂŒrlich korrekt. Aber eben nicht so, wie es zunĂ€chst den Anschein hat. Erwarten ließen sich hier Kriminelle, die unter dem Radar operieren und grĂ¶ĂŸeren Dingen nachgehen als schlussendlich herauskam. Also nicht die AnwĂ€ltin, die sich selbst bereichert. Nicht der Sohnemann, der eine ganze Klinik sabotiert, um sein Erbe grĂ¶ĂŸtmöglich zu gestalten. Und auch nicht der Mantel des Schweigens, den ein Hersteller von medizinischen Produkten ĂŒber eine tödliche Dosis seiner PrĂ€parate legen möchte. Zugegeben, beim „Todesengel“ gab es einen Twist, aber der ist eben nicht das, was die FĂ€lle von Red beinhalten.

Harry Lennix und James Spader in „The Blacklist“
Harry Lennix und James Spader in „The Blacklist“ - © NBC

Vielmehr stellt sich heraus, dass Red bloß den Vorstand dieser wohltĂ€tigen Organisation von kriminellen Elementen bereinigen wollte. Abermals wissen wir nicht, woher er seine Informationen hat oder weshalb er von den dreien wusste, die Dreck am Stecken haben. Die Ermittlungen laufen mehr oder weniger wie gewohnt, so dass die MissetĂ€ter ĂŒberfĂŒhrt werden können. Aber es sind eben eher „normale“ Kriminelle, die hier ĂŒberfĂŒhrt werden. Und mit Blick auf Reds Intention, kann Cooper daraus auch nicht wichtige FĂ€lle gestalten, die er Hudson prĂ€sentieren könnte. Wie gesagt, durch normale Polizeiarbeit hĂ€tte sich hier ebenfalls eine Lösung geboten. Weshalb also die Taskforce bemĂŒhen, wenn alles recht trivial zugeht? Es wird zwar die Vermutung geĂ€ußert, dass Red ablenken möchte, aber mit Blick auf das Ende der Episode wird klar, dass er die HĂ€lfte seines Vermögens einem guten Zweck beisteuern will. FĂŒr Agnes (Sami Bray) und ihre Zukunft, was natĂŒrlich nobel ist.

Blair Foster ist da schon ein anderes Kaliber und da sie in Reds RĂ€ngen mitspielt, auch gefĂ€hrlich. Woher Red wusste, dass sie Dorf aus dem Spiel nehmen kann, sei einmal dahingestellt. Aber er wusste, dass sie jahrelang dafĂŒr zustĂ€ndig war, kritische Situationen zu „fixen“. Wie aktuell eben die um Larry Whitaker (Seth Gilliam), der als Whistleblower aktiv werden wollte und Beweise dafĂŒr in seinem Auto hatte. Aber nunja, dieser Fall gestaltet sich am Ende doch wesentlich grĂ¶ĂŸer, zumal Foster mit Leichtigkeit Infos ĂŒber Donald einholen kann und auch spĂ€ter in der Lage ist, aus ihrer Situation Nutzen zu ziehen. Zwar wird der Fall um Larry Whitaker gelöst und sie „hilft“ in Sachen Dorf, aber ins GefĂ€ngnis geht sie nicht. Stattdessen ruft sie Hudson an und möchte sich mit ihm treffen. Ich bin wirklich gespannt, wie diese „Beziehung“ verlĂ€uft, denn Foster scheint nun der neue Gegner zu werden, mit dem nicht gut Kirschen essen ist.

Arthur Hudson

Reds BemĂŒhungen, Dreck bei Hudson zu finden, werden schnell in den Wind geschlagen. Denn Arthur ist tatsĂ€chlich ein Ritter, der sich um das Wohl der Bevölkerung kĂŒmmert, wie wir anhand von Abby erfahren. Deren Eltern wurden zwar inhaftiert, aber Hudson hat sich um das Kind gekĂŒmmert, womit die Fotos, die Red vorfindet, von einem guten Charakter zeugen. Da sind die Fragen, die er bezĂŒglich des Budgets von „Taskforce 836“ hat, sicher angebracht. Also, wie kommt man jemandem bei, der nur die besten Absichten hat?

Erstmal gar nicht ist die Antwort. Und Panabaker und Cooper kommen auch gewaltig ins Schwitzen, nachdem Hudson und Dorf eine Richterin (Tonye Patano) einschalten, die ihnen Zugriff auf die Akten der Taskforce geben soll. Akten, die Cooper nicht prĂ€sentieren kann, weil Reds Name ausradiert wurde und die letzten FĂ€lle weniger eindrucksvoll waren. Am Ende lĂ€sst sich die Richterin von Harolds Argumenten ĂŒberzeugen, aber fĂŒr Hudson und Dorf ist die Sache damit noch nicht erledigt. Dorf plant, die Taskforce mit dem Riesenbudget in einer Pressekonferenz anzusprechen und so den Druck auf Cooper und Panabaker zu erhöhen.

Harry Lennix in „The Blacklist“
Harry Lennix in „The Blacklist“ - © NBC

Es ist natĂŒrlich ĂŒberraschend, dass die Richterin sich gegen eine Akteneinsicht entscheidet. Sollte sie nicht in der Lage sein, aufgrund eben jener Akten zu bewerten, ob das Gesuch von Hudson und Dorf gerechtfertigt ist? Ich hĂ€tte jedenfalls angenommen, dass ihr mindestens eine Übersicht ĂŒber die Arbeit von Cooper und unserem Team gegeben wird und sie sich nĂ€her mit den FĂ€llen befasst, die von Raymond Reddington stammen. Aber das scheint nicht der Fall zu sein. Stattdessen glaubt sie Cooper und trifft ĂŒberraschenderweise eine Entscheidung zu seinen Gunsten.

Spannend bleibt die Situation aber weiterhin, wenn Dorf und Hudson sich kampfeslustig geben und an die Öffentlichkeit gehen wollen. Nur mit der Hilfe von Red und Foster ist es schließlich möglich, den Auftritt von Dorf zu einer RĂŒcktrittserklĂ€rung zu machen. Denn Dorf lĂ€sst sich erpressen, weil er einst seinem Sohn geholfen hat, der angetrunken in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Ein Vorfall, der mit der Hilfe von Foster unter den Teppich gekehrt wurde. Somit ist Dorf aus dem Spiel und Hudson muss jemand anderen finden, der ihn unterstĂŒtzt. Gleichzeitig wird ein Bogen zu Blair Foster geschlagen, die nun ihrerseits auf unsere Taskforce aufmerksam wurde und sicher nachbohren wird. Wie gesagt, dass sie gegen Ende Hudson kontaktiert, macht neugierig auf die weitere Entwicklung.

Hier kannst Du „The Blacklist: Staffel 10 Stream“ bei Amazon.de kaufen

Du kannst The Blacklist: Staffel 10 Stream jetzt sofort bei Amazon Prime Video streamen

Raymond Reddington

Dembe gesellt sich am Ende der ersten Folge zu den Leuten, die sich Sorgen um Red machen. Kein Wunder, spendet er doch die HĂ€lfte seines Vermögens einem wohltĂ€tigen Zweck und hat dabei die Zukunft von Agnes (Sami Bray) vor Augen. Die drei FĂ€lle sollten auch nur dazu dienen, die faulen Eier zu entfernen, die Teil der Organisation waren. Aber ist mit Red alles in Ordnung, wenn er derart großzĂŒgig sein Vermögen halbiert? Und vergessen wir nicht, dass er bereits zahlreiche seiner Errungenschaften in Form von wertvollen AntiquitĂ€ten verramscht hat.

Dembes Sorgen sind sicher berechtigt, denn es wirkt so, als wenn Raymond auf das Ende seines Lebens zusteuert. Anders lĂ€sst sich kaum erklĂ€ren, dass er sich jetzt wohltĂ€tig und großzĂŒgig gibt. Wiedergutmachung fĂŒr vergangene Verbrechen ist zwar ebenfalls eine mögliche ErklĂ€rung, könnte aber mit einem baldigen Lebensende einhergehen. Entsprechend besorgt können wir auf die weiteren Episoden und das Ende der Serie blicken.

Hisham Tawfiq in „The Blacklist“
Hisham Tawfiq in „The Blacklist“ - © NBC

Arthur Hudson ist zunĂ€chst Gegenstand von Reds persönlichen Ermittlungen, die er eigens und ohne UnterstĂŒtzung durchfĂŒhrt. Aber was er findet, ist nichts, mit dem er Hudson erpressen könnte. Der alte Red hĂ€tte daraufhin vielleicht Hudson einen Besuch abgestattet und ihn bedroht, aber diese Option zieht der neue Red erst gar nicht in ErwĂ€gung. Bei Dorf ist es spĂ€ter eine andere Sache, denn hier findet sich tatsĂ€chlich ein dunkles Geheimnis. Die Erpressung wird aber Cooper ĂŒberlassen, wĂ€hrend Red nur die nötigen Hinweise liefert.

Fraglich ist derweil, ob Reds UnterstĂŒtzung - ob nun in Form von neuen FĂ€llen oder bei den laufenden Ermittlungen - wieder Einzug in die frischen Akten der Taskforce bekommt. Ohne ihn hĂ€tte unser Team nicht herausgefunden, wer Julian Flores (J. W. Cortes) ist und hĂ€tte den Fall gegen Blair Foster nicht zu Ende bringen können. Reds Besuch bei Manny Soto verfolgte aber noch ein anderes Ziel, denn seine Beziehung zu Weecha (Diany Rodriguez) ist noch etwas, dem er nachgeht.

Insgesamt liefert Raymond zwar wieder neue FĂ€lle und unterstĂŒtzt Cooper, aber sein Vorgehen ist deutlich davon geprĂ€gt, sich mindestens zur Ruhe setzen zu wollen. Sein Wissen und seine Kontakte nutzt er nach wie vor, aber es ist davon auszugehen, dass er sich frĂŒher oder spĂ€ter komplett zurĂŒckziehen wird. Dass er die Taskforce schĂŒtzt und Harold das Mittel gibt, um Dorf aus dem Verkehr zu ziehen, zeigt zwar auf, dass er noch nicht mit seinen „Freunden“ abgeschlossen hat. Aber ich glaube, es ist klar, dass es darauf hinauslaufen wird, dass das FBI bald ohne seine UnterstĂŒtzung klarkommen muss. Wie das funktionieren soll, bleibt allerdings noch abzuwarten, auch wenn wir in The Nowhere Bride bereits eine Möglichkeit gesehen haben.

Donald Ressler

Donald unterstĂŒtzt Jonathan dabei, wieder Kontakt mit seiner Frau aufzunehmen, womit wir abseits der FĂ€lle ein paar Einblicke in Donalds neuen Aufgabenbereich erhalten. Er schlĂ€gt sich in meinen Augen gut, auch wenn es nur eine kleine Nebenhandlung ist und kann sich dadurch mehrere Sympathiepunkte sichern. Ich bin zwar nicht sehr neugierig auf Jonathans weiteren Werdegang, aber Donald in der Rolle des Mentors funktioniert ĂŒberraschend gut.

Dass Blair Foster ihm einen Besuch abstattet und von den anonymen Treffen weiß, ist eine ziemliche Überraschung. ZunĂ€chst hat das mit dem aktuellen Fall zu tun, aber es ist schon beeindruckend, wie gut Foster ĂŒber Donald informiert ist. Entsprechend kann sie ihm ein Angebot in Form einer politischen Karriere machen und ich hĂ€tte es Donald gar nicht verĂŒbelt, wenn er darauf eingegangen wĂ€re. Schließlich ist sie sehr ĂŒberzeugend und erinnert in ihrer Vorgehensweise an Raymond, der an ihrer Stelle sicher mit Ă€hnlichen Angeboten aufwarten wĂŒrde. Aber Donald lehnt ab und hĂ€lt am Fall fest, womit ein kleiner Zweikampf entsteht, der sich durch den Rest der Episode zieht.

Francie Swift in „The Blacklist“
Francie Swift in „The Blacklist“ - © NBC

Die verschiedenen Runden dieses Zweikampfs sind gut inszeniert und selbst, als Foster mit ihrem Latein am Ende zu sein scheint, noch nicht vorbei. Zwar muss sie ihren Klienten Richard Moder (Jonathan Strait) aufgeben und ĂŒberlĂ€sst Cooper die benötigten Akten zu Dorf, aber sie macht ihren eigenen Deal mit dem FBI, um aus dem GefĂ€ngnis zu bleiben. Mehr noch, sie wird zunehmend neugieriger auf die Arbeit von Donald und Harold, vermutet auch schnell, dass da noch jemand im Hintergrund ist, der die Strippen zieht. Entsprechend gespannt können wir auf ihre Rolle in den weiteren Episoden sein, zumal ein Treffen mit Hudson bereits anvisiert ist. Wird sie nun der große Gegner, der die Taskforce zu Fall bringen will? Es sieht so aus. Allerdings halte ich es auch fĂŒr möglich, dass sie im weiteren Staffelverlauf neue FĂ€lle beisteuern könnte und vielleicht irgendwann eine eigene Blacklist fĂŒr Cooper hat. Schließlich will Raymond sich zurĂŒckziehen und falls nun jemand als Ersatz fĂŒr Red dienen muss, wĂ€re Foster bestimmt eine Option. Abwarten.

Fazit

The Blacklist im Doppelpack schlĂ€gt sich gut, auch wenn die erste Episode mit ihren drei FĂ€llen nicht direkt ĂŒberzeugen kann. Es wird klar, dass Raymond sich bald zur Ruhe setzen wird und seine Beteiligung nun darauf fokussiert ist, im Hintergrund zu bleiben. Mit Blair Foster taucht derweil eine neue Figur auf, von der wir sicher noch mehr sehen werden. Diese Gegenspielerin beschert uns eine interessante Folge, die es in sich hat und ist jetzt auf unsere Taskforce aufmerksam geworden, deren Zukunft noch ungewiss bleibt. Von mir gibt es fĂŒr das Doppelpack vier von fĂŒnf Sternen. Und von Euch?

Verfasser: Christian SchÀfer am Sonntag, 4. Juni 2023
Episode
Staffel 10, Episode 16
(The Blacklist 10x16)
Titel der Episode im Original
Blair Foster
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Donnerstag, 1. Juni 2023 (NBC)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Samstag, 12. August 2023
Erstausstrahlung der Episode in Österreich
Samstag, 12. August 2023
Autoren
Jon Bokenkamp, Lukas Reiter, Katie Bockes, Jon Bokenkamp
Regisseure
Cort Hessler, Michael Caracciolo, Matthew McLoota, John Terlesky

Schauspieler in der Episode The Blacklist 10x16

Was bedeutet eigentlich „TBA“ in der Anzeige bei EpisodenfĂŒhrern?