Revolution 2x14

Revolution 2x14

In der Episode Fear and Loathing stehen Monroe und Connor vor einer grausamen Wahl, während Charlie versucht, die beiden zu befreien. Neville und sein Sohns setzen das Spiel mit Miles und Rachel fort, aber für wie lange?

Vater gegen Sohn in „Revolution“ / (c) NBC
Vater gegen Sohn in „Revolution“ / (c) NBC

Der Kampf in Revolution wird an mehreren Fronten fortgesetzt, nachdem Vater Monroe (David Lyons) und sein Sohn (Mat Vairo) gefangen genommen wurden. Charlie (Tracy Spiridakos) flieht, aber nicht für lange, denn sie kommt auf die Idee, Duncan um Hilfe zu bitten. Duncan (Katie Aselton) ist daran nicht interessiert und liefert sie kurzerhand Gould (Timm Sharp) aus.

Charlie als Sex-Sklavin - das soll ihre Zukunft werden. Eigentlich könnte man daraus ein Spin-off produzieren! Spaß beiseite: Revolution setzt den Trend dieser zweiten Staffel fort, einen Großteil jeder Episode mit Befreiungsaktionen zu füllen. Daran ist nichts Schlimmes, denn es bedeutet, dass die Figuren immer wieder in die Ecke gedrängt werden und verzweifelt versuchen herauszukommen. Aber jede Entscheidung scheint zu noch größeren Problemen zu führen.

Fear and Loathing verbringt die meiste Zeit bei Monroe und Connor und versucht einen tieferen Einblick in Monroes „dunkle Seele“ zu werfen. Die Serie versucht eindeutig, die Figur mehrdimensional und im gewissen Sinne ambivalent zu gestalten. Ob das komplett gelingt, kann man schwer sagen, aber eins ist sicher: Mit Monroe ist es nie langweilig. Da Gould Monroes wahre Identität jetzt kennt, verspricht er sich gute Einnahmen, wenn er Vater und Sohn gegen einander in die Arena wirft und sie bis zum Tode kämpfen lässt.

General Sebastian Monroe ist nicht mehr die Figur, die wir in der ersten Staffel kennenlernten. Er entwickelt sich immer mehr zu einem tragischen Helden, der nicht nur desillusioniert ist, sondern ganz genau weiß, was er in seinem Leben und den Leben anderer angerichtet hat. Vermutlich meint er es sogar ernst mit der Wiedergründung der Republik Monroe, aber nur um seinem Sohn die Möglichkeit zu geben, es besser zu machen.

Man könnte sogar behaupten, dass seitdem die Serie Monroe ins Rampenlicht gestellt hat, Miles (Billy Burke) etwas in den Hintergrund gerät. Er war dieser tragische Held, aber jetzt hat Monroe die Stellung eingenommen. Und tragische Helden finden meistens den Tod. Monroe macht Connor klar, dass Connor ihn umbringen muss. Der Rest der Unterhaltung besteht aus Pathos, Schuld und tragischen Close-Ups. Monroe: „Find yourself a girl ... Not Charlie.“ Vermutlich Monroes bester Ratschlag bis jetzt.

Als der Kampf zwischen Vater und Sohn vorangeht, wird zu Charlie geschnitten, die ihren ersten „Kunden“ empfangen soll. Aber der Unglückliche wird von unserer Heldin mit fatalistischer Weltanschauung von dieser Welt mittels einer Eisenkette verabschiedet. Charlie kommt gerade rechtzeitig, um Duncan das Leben zu retten - Gould will sie natürlich hintergehen - und anschließend auch Monroe mit Duncans Hilfe am Leben zu behalten.

Nicht nur das, Charlie bekommt fünf von Duncans Leuten als Geschenk, die nur auf ihr Kommando hören. Monroe schmeckt das nicht besonders, aber was soll er tun. Aufgabe erfüllt und alle sind am Leben. Auch Miles und Rachel (Elizabeth Mitchell) bleiben am Leben, nachdem sie herausfinden, was Neville (Giancarlo Esposito) und Jason (JD Pardo) vorhaben.

Neville: „Oh, by the way, glad you finally got together with your sister-in-law. Thanksgiving get weird?

Miles: „God, you're a dick.

Es kommt zu einem Stand Off, bei dem Neville den beiden erklärt, dass er seine Frau einfach retten muss. Miles will Monroe aber nicht weggeben. Also bleibt das Problem ungelöst und dürfte sich verkomplizieren, falls Monroe, Connor und Charlie dazustoßen. Mal sehen, wer am Leben bleibt.

Jessica Collins in %26bdquo;Revolution%26ldquo; © NBC
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Am Leben bleiben - das ist auch etwas, was die Naniten wollen, denn ein Fehler hat sich in ihrem Code eingeschlichen und sie brauchen Aarons ( Zak Orth), Priscillas (Maureen Sebastian) und Peters (Daniel Henney) Hilfe, um zu überleben. Peter zwingt die beiden, mitzumachen, obwohl sie sich dagegen sträuben. Peter: „This is a new age, this is a new God.“ Auch wenn dieser Handlungsstrang interessant erscheint, hat man das Gefühl, dass daraus zu wenig gemacht wird und die beteiligten Figuren eindimensional wirken - vielleicht abgesehen von Aaron.

Auf ihn sollte man sich eher konzentrieren, und vermutlich wird das auch geschehen, nachdem er, anstatt den Fehler im Programm zu reparieren, einen Virus platziert, um die Naniten endgültig auszuschalten. Blitz und Donner füllen das Bild und Aaron findet sich plötzlich in seiner alten Welt wieder. Er wacht neben seiner Frau auf und blickt von seiner schicken Wohnung auf den strömenden Verkehr. Was ist passiert? Alles ein Traum? Oder ist Aaron in seinen Erinnerungen gefangen? Wird er seine Kameraden - in welcher Zusammensetzung auch immer - wiedersehen?

Trailer zu „Revolution“ (2x14):

Verfasser: Mariano Glas am Donnerstag, 27. Februar 2014

Revolution 2x14 Trailer

Episode
Staffel 2, Episode 14
(Revolution 2x14)
Deutscher Titel der Episode
Angst und Schrecken in New Vegas
Titel der Episode im Original
Fear and Loathing
Erstausstrahlung der Episode in den USA
Mittwoch, 26. Februar 2014 (NBC)
Erstausstrahlung der Episode in Deutschland
Freitag, 13. März 2015
Autoren
Anne Cofell Saunders, Matt Pitts
Regisseur
Liz Friedlander

Schauspieler in der Episode Revolution 2x14

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